Berliner Stadtschloss - architektur- und kunstgeschichtliche Aspekte

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!

  • Am Sa. fährt campus solis nach laaaaaaaaaaaaaaaaaangen 5 Jahren wieder mal nach Baalin und schaut sich die Sache mal im Original an :biggrin:


    Hey, freut mich für dich! :) Fotos machen, aus allen Abständen und Perspektiven, okay? Da kann man nie genug von haben und werden einmal ein bedeutendes Zeitdokument sein! :daumenoben:

  • Hey, freut mich für dich! :) Fotos machen, aus allen Abständen und Perspektiven, okay? Da kann man nie genug von haben und werden einmal ein bedeutendes Zeitdokument sein! :daumenoben:


    Das werde ich ganz sicher machen :foto: Habe mich ja extra im "John F" einquartiert um so nahe wie möglich am Objekt der Begierde zu sein :biggrin:

  • B Rechtlich ist es ohnehin erlaubt, Menschengruppen auf Bildern zu veröffentlichen.


    Bei Menschengruppen kannst ja auch kaum was machen, kannst die ja ned alle vom Platz jagen, sollten halt bloß keine Einzelpersonen identifizierbar sein. Dem Großteil der Menschen ist es auch , so denke ich, ziemlich wurscht ob sie auf einem Foto zu erkennen sind oder nicht, leider gibt es aber auch vereinzelt Prozesshansel (wie jemand aus meiner Nachbarschaft) welche das Netz durchsuchen, ob sie mal nicht versehentlich abgelichtet wurden um dann auf "Verletzung ihres Persönlichkeitsrecht" zu klagen :kopfwand:

    Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.

    Horst Seehofer


  • Huch, so ein hartes Urteil. Ich finde den Auftritt gar nicht mal schlecht. Vor allem auf Facebook. :dichter:


    Der fb-Auftritt ist in Ordnung. Wird auch häufig bespielt. Umso verwunderter bin ich über die eher dilettantische Webseite. Fb-Seite und Webseite interagieren auch kaum (nur sehr selten Verlinkungen). Ich vermute mal, dass einfach keine sonderlich erfahren Webleute dahinter stecken. Das ist schade, da geht eine Menge Potenzial verloren.


    Und 4.568 Fans sind jetzt auch nicht wirklich dolle für ein solches Vorhaben mit enormer globaler Aufmerksamkeit. Wenigstens ihr solltet hier alle "Gefällt mir" klicken und eure Freunde einladen :zwinkern:


    https://www.facebook.com/wiederaufbau.berliner.schloss

  • Ich bin auch der Meinung, dass die Webseite des Fördervereins aktueller sein könnte. Dass deren Facebook-Seite besser "bespielt" wird, liegt wohl auch daran, dass es bei Webseiten - je nach CMS und Kenntnis dessen der zuständigen Leute - aufwendiger ist Inhalte einzupflegen, als schnell mal was bei Facebook hochzuladen. Bei einem Unterfangen von 105 Millionen Euro und von zumindest nationaler, wenn nicht gar internationaler Bedeutung sollte es aber doch möglich sein, ein paar Tausend davon für eine vernünftige, d.h. stets aktuelle, informative und übersichtliche Webseite einzuplanen. Das kann man ja auch extern vergeben, wenn man im Verein nicht die zeitlichen Kapazitäten oder das Know-How hat. So ganz verständlich ist mir diese Nachlässigkeit, die sicher auch auf Kosten der Spendeneinwerbung geht, nicht.


    Ich persönlich mag Facebook nicht und bin auch nicht dort. Dennoch habe ich dem Förderverein, als eine Anfrage von dort kam, natürlich gerne meine Fotos zur Verfügung gestellt, die nun unter dem von Erbse eingestellten Link zu sehen sind. :cool:

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)

  • Also ich finde es nicht schlecht, dass die Spendenaktualisierung hinter her hinkt. Es sieht doch deutlich besser aus wenn dort 55% steht, anstatt 87% oder mehr. Das spornt viele potentielle Spender an etwas zu spenden.
    Wenn dort jedoch schon der Eindruck vermittelt wird, dass die benötigten Spenden so gut wie zusammen sind, bremst das sicherlich den Spendenfluss.

  • ^Das kann man so sehen.
    Aber auch so: Die deutlich zu niedrig angegebene Summe der Spendeneinnahmen wird immer wieder von Rekonstruktionsgegnern aufgegriffen, die damit behaupten, dass das Spendenziel nicht erreicht werden wird und den Rest der Steuerzahler zu tragen hat. Ob das dann zu einer Erhöhung des Spendenaufkommens führt oder aber eher zu einer Resignation, weil das Ziel ja sowieso nicht erreichen werden wird, ist in meinen Augen fraglich.
    Zudem könnte es auf Leute, die nicht so gut informiert sind wie wir, einen unseriösen Eindruck machen, wenn man Informationen hinterm Berg hält - gerade bei den Spendeneinnahmen...

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)

  • Ich greife hier mal eine interessante Frage aus dem Gästebuch der Fördervereinsseite Berliner Schloss auf:

    Quote

    (2687) Tom Braun
    Wed, 29 July 2015 19:58:00 +0000
    Frage:War heute im Berliner Tierpark dort im Affen-. Gehege nähe des Giraffenhauses befinden sich Säulen und diverse Teile von ein alten Gebäude sehen wie Schloßteile vom Portal aus Sandsteinsäulen Granitstürze , Treppen und Säuleoberteile sehr stark beschädigt aber die Verzierungen Nackter Mann (Torso) hält ein Horn sowie riesige verzierte Fassadenblöcke usw sind deutlich erkennbar und die Blöcke haben Römische Zahlen auf den innenseiten . Diese sind dort für die Affen irgendwann mal aufgebaut worden als Dekoruine aber es sind Orginal alte Teile und der Tierpark befindet sich neben den Schuttberg .Könnten dieses auch Teile des Schlosses sein die zu DDR Zeiten mit verbaut wurden? GrußTom Braun


    Ich glaube er meint dieses hier:
    https://www.flickr.com/photos/52731864@N04/5606736731/


    Mich würde es auch interessieren aus welchen Gebäuden diese Teile des Affengeheges stammen.

    Labor omnia vincit
    (Vergil)

  • Anscheinend hat sich jetzt doch was beim Spendenstand getan. Leider ist die interessante Jahresübersicht verschwunden.. (Wieso?)
    Jetzt wird der weitere Spendenbedarf wieder mit dieser komischen Rechnung beworben, die überall genannt wird:

    Quote

    Geldbedarf für die weitere Rekonstruktion der Schloss-fassaden noch 55 Mio. €
    (Stand 2015/08)


    Das entspricht einer Zahl von weiteren 137.500 Spendern.


    Diese stellen uns jeweils einmalig 400 € oder 4 X 100 € jährlich bis 2019 zur
    Verfügung. Als Spende ist diese Zuwendung steuerlich absetzbar!

    Aber hat nicht die ganzen letzten Monate schon dagestanden, dass noch 55 Mio. € fehlen?


    Spendenstand

  • ^Ja, da stimmt leider was nicht. Die 50 Mio. eingegangenen bzw. 55 Mio. noch fehlenden Spenden standen da vorher mit Stand 12/2014. Es ist ja schön, dass man versucht, die Seite zu aktualisieren (vielleicht haben unsere Hinweise hier das ja bewirkt), aber nun die Summe von 12/2014 mit Stand 08/2015 zu kombinieren, macht die Sache leider nur noch schlimmer. :sad:

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)

  • Anscheinend hat sich jetzt doch was beim Spendenstand getan. Leider ist die interessante Jahresübersicht verschwunden.. (Wieso?)
    Jetzt wird der weitere Spendenbedarf wieder mit dieser komischen Rechnung beworben, die überall genannt wird:

    Aber hat nicht die ganzen letzten Monate schon dagestanden, dass noch 55 Mio. € fehlen?


    Spendenstand

    Warum werden in dem Artikel von Herrn Boddien wieder mal nicht die historischen Durchfahrten erwähnt. Jetzt ist auf der Internetseite auch wieder ein Bild ohne Durchfahrten zu sehen. Kommen die nun oder nicht? Und werden dafür überhaupt Spenden gesammelt? Weiß da jemand mehr? Die Durchfahrten wären unheimlich wichtig. Man stelle sich nur vor, man läuft durch ein historisches Portal landet im Betonbrutalismus und schreitet dann wieder durch ein historisches Portal in das Schloss-Forum. Das wäre schrecklich.


    Auf den Schnitten und Zeichnungen, die die Stiftung auf ihrer Seite veröffentlicht, sind die Durchfahrten in ihrer historischen Form eingezeichnet. question:) question:) question:)

  • Ein paar Schloss-Baustellen-Ansichten (aufgenommen zwischen 8. und 10.08.2015).


    Vom Säulengang des Alten Museums:



    Vom Lustgarten:



    Vom Kupfergraben (sieht in Kombination mit dem Staatsrat gar nicht so schlecht aus; jedenfalls 1000 Mal besser wie mit Thyssen-Kubus):



    Von der Schlossbrücke:



    Vom Brückenkopf der Schlossbrücke mit passender Beschilderung (mit dem Schlossplatz geht es endlich aufwärts :biggrin:):



    Vom Eingang des Zeughauses:



    Vom Schinkel-Platz:



    Und noch mal vom Schinkel-Platz:



    Von der Rundbank des Schinkel-Platzes, welche wohl zu meinem Lieblingsort in Berlin werden wird :smile: :



    Vom Werderschen Markt mit Bauakedemie-Ecke:



    Von der Zick-Zack-Kurve auf dem Schlossplatz:



    Von der Galerie des Doms:



    Wenn schon Rembrandts "Mann mit dem Goldhelm" aus der Gemäldegalerie nicht ins Schloss darf, vielleicht kommt dann dafür die "Frau mit dem Goldhelm" öfters mal ins Schloss?! Hi, Hi. :biggrin:


  • Nein, Nahaufnahmen habe ich keine weiter gemacht. Sie hätten auch nichts anderes gezeigt, als die, die andere Forumsteilnehmer schon hier gepostet haben.

  • Supertolle Bilder! Aber leider fehlen auch Aufnahmen von folgenden Standorten aus:
    - von der Mitte der breiten Strasse Richtung Norden mit Blick durch die sog. Uffizien
    - vom Prachtkutschensaal der Hans-Eisler-Musikschule im ehem. Marstall aus auf die Südfassade
    - vom U5-Bauhafen über die Spree auf die Ostfassade
    - vom Fernsehturm auf die Dachlandschaft


    wäre toll, wenn Du die in nächster Zeit nachliefern könntest. Erst dann würde sich uns der Bau gänzlich erschliessen.....

    Dem bald wieder aufgebauten Berlin stehen goldene Zeiten bevor .....

  • Quote


    Wann wird denn die Humboldt-Box eigentlich abgerissen ? Das Teil ist ja echt ein optischer Reinfall.

    Architektur ist nichts anderes als die Formensprache einer Kultur. Entweder sie lebt, oder sie ist tot.

  • Wahrscheinlich gründet sich demnächst eine Bürgerinitiative , die sich für den Erhalt einsetzt.

    Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.