Berliner Stadtschloss - architektur- und kunstgeschichtliche Aspekte

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!
  • Über diesen Artikel lohnt es sich doch nicht zu diskutieren. Schon die vom Autor seiner Wertung zu Grunde gelegten Prämissen sind falsch. Die Frage, ob das Schloss überhaupt wieder aufgebaut werden soll ist eine gestrige und schon lange beantwortet. Diese Antwort mag dem Kommentator des Spiegels nicht gefallen, aber er wird damit leben müssen.

    Edited once, last by Andreas ().

  • Mit Ausnahme von Jan Fleischhauer (und manchmal Sascha Lobo) sind diese Spiegel-Kommentare sowieso komplett daneben, die Lektüre kann man sich generell sparen.

  • Die Kommentare des Schloss-Hassers Diez kann man getrost in die Tonne kloppen. Der Mann hält sich für ein Universalgelehrten (allein schon weil er ja links ist, und die sind ja alle so furchtbar klug und progressiv...), ist aber letzten Endes ein völlig ungebildeter Ignorant. Vom Berliner Schloss und dessen kunsthistorischer und städtebaulicher Bedeutung hat er null Ahnung.


    Matthias Matussek sagte mal sehr treffend über Georg Diez:

    Quote

    Hip ist so dämlich. Das ist wie mit lautem Gebrüll durch sperrangelweit geöffnete Türen zu laufen und so zu tun, als kämpfe man auf der Barrikade. Die schlimmste Tröte in diesem Beritt ist wohl Georg Diez, ein Neukollege, der von mir mal NICHT eingestellt würde, weil ich ihn zu halbseiden fand. (...) Ich hab ihm öfter gesagt, dass er eine Niete ist. Man nennt ihn ja den Thesen-Diez, er liest von Büchern eben meistens nur die Klappentexte und hat sofort eine angespitzte These.

    :applaus:
    (Quelle)

  • Ich würde mich mehr darüber freuen, aktuelle Bilder vom Baufortschritt zu sehen und die Diskussionen über den Bau und deren Kosten, Nutzung ... Designs ... politische oder persönliche Meinungen außer Acht zu lassen!

  • Dann empfehle ich die 4 Webcams
    http://cam01.berlinerschloss-webcam.de/
    http://cam02.berlinerschloss-webcam.de/
    http://cam03.berlinerschloss-webcam.de/
    http://cam04.berlinerschloss-webcam.de/


    Die Fakten sprechen für sich, während die Diskussion des wie und ob in diesem Thread wohl noch nach der Fertigstellung des Humboldt-Forums andauern wird.......
    Während die Diskussionen hier mittlerweile die 426. Seite füllen, werden da draussen zum Glück längst Fakten geschaffen von Machern wie von Boddien und Rettig und von hunderten Handwerkern....

    Dem bald wieder aufgebauten Berlin stehen goldene Zeiten bevor .....

  • Gerade wurde in der Berliner Abendschau gemeldet, dass das Thema Zentral- und Landesbibliothek im Schloß endgültig vom Tisch ist. Dafür gibt es die Präsentation Berlins, die Michael Müller angeregt hat.

  • Sieht so aus, daß heute die Stahlkonstruktion der Kuppel fertig geworden ist!


    Damit wäre ja dann der Rohbau in der äusseren Form, bis auf die Substruktionen der Portale I und II, vollendet... darauf ein Berliner Pilsener (die Kuppel erinnert mich irgendwie an deren Logo...) cheers:)
    http://www.michaellaqua.de/projekt02-content.html#article2

    Wer zwischen Steinen baut, sollte nicht (mit) Glashäuser(n) (ent)werfen...

    Edited once, last by Ein_Hannoveraner ().

  • @ Wiederaufbauhelfer
    ^^


    Danke für die WebCam Hinweise, aber die Seiten besuche ich mindestens einmal am Tag!
    Interessanter ist dagegen die Nordseite, da ist der Baufortschritt schon im Mai soweit wie der an der Südwestecke diesen Monat!


    bin immer wieder begeistert und erfreut über die ausgeführten Arbeiten.


    Bin selber mehrere Jahre in der Restaurierung tätig gewesen.


    Und einen Verweis nach Potsdam möchte ich unbedingt noch geben, dort werden gegenüber vom Schloss ehemalige Palais in gleicher Form rekonstruiert!
    Man sieht Säulen, Girlanden und Masken aus Sandstein!

  • Die neue ist der alten Konstruktion erstaunlich ähnlich. War mit gar nicht bewusst, dass die alte Kuppel eine Stahlkonstruktion war, aber angesichts des Baujahres ist das eigentlich logisch. Der Unterschied ist der, dass die neuen Rippen aus (gebogenen) Doppel-T-Trägern bestehen, während die alten Fachwerkträger waren (also Fachwerk anstelle der Steg-Bleche). Die neue Konstruktion ist erstens leichter herzustellen und zweitens hätte die alte sicher auch nicht den heutigen statischen und brandschutztechnischen Anforderungen genügt.

  • Vergleich alte und neue Kuppelkonstrukion:


    Mir scheint die Stüler'sche Konstruktion "leichter", feiner dimensioniert gewesen zu sein!?
    Klar, waren auch keine Doppel-T-Träger, oder täuscht das!?



    Für die, die es interessiert:
    Rechts der Baukörper mit den vielen Bögen ist die berühmte Hohenzollerntreppe. Dieses Treppenhaus hatte, wie auch das prachtvolle Marmortreppenhaus (auf dem Foto weiter rechts, nicht zu sehen) den Krieg fast unbeschädigt überstanden!

  • Rechts der Baukörper mit den vielen Bögen ist die berühmte Marmortreppe. Dieses prachtvolle Treppenhaus hatte den Krieg fast unbeschädigt überstanden!


    ...die wohl leider auch nie rekonstuiert werden wird... :weinen:

    Labor omnia vincit
    (Vergil)

  • Wie sollte denn die Kuppel sonst gebaut worden sein, wenn nicht aus Stahlträgern?


    Vor einigen Einträgen wurden schon die Kuppeln des Capitols oder anderer Kuppelbauten gezeigt.
    In der Zeit baute man keine äußeren Steinkuppeln mehr ... ^^


    Manchmal kommen mir einige Mitglieder dieses Forums sehr schlecht vorinfomriert vor!
    Kauft euch mal ein Buch über die Geschichte des Schlosses und lest, dann werden viele konstruktive und gestalterische Fragen beantwortet!

  • Wie sollte denn die Kuppel sonst gebaut worden sein, wenn nicht aus Stahlträgern?


    100 Jahre früher hätte man so eine Kuppel eben mit einem Holzgerüst gebaut, hatte man ja bei der Frauenkirche ursprünglich auch vor, doch das Kupfer mit dem man diese Holzkonstruktion hätte verkleiden wollen kam zu teuer, also die gewagte Lösung einer Steinkuppel, die damals eben noch billiger war.
    Die Kuppel St. Hedwigs war m.W. übrigens auch ursprünglich eine Holzkonstruktion.
    fragt sich nur ob beim Schloß eine Holzkuppel diese Laterne hätte tragen können..ich habe aber keinen blassen Dunst wie schwer die alte Laterne war/die neue wird.

  • Ich glaube es ging mehr um die Dimensionen der verbauten Stahlträger als um die Bauweise an sich.

    Labor omnia vincit
    (Vergil)