Berliner Schloss - Humboldt-Forum

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    • Wie meinst du das Benni? Es geht ja eher um die den Lustgarten als Platzeinheit abschließende Wirkung der Schlossapotheke nach Osten hin.

      Wie hier zu sehen: i.pinimg.com/originals/e1/e5/6…296dde965b4d9fb6a0a2d.jpg
      Weiter weg: heimatsammlung.de/topo_unter/1…1/schlossapotheke-840.jpg
    • frank1204 wrote:

      Das Schloss sieht vom Lustgarten aus auf der linken Seite so merkwürdig amputiert aus - wie abgehackt. Der Apothekerflügel fehlt hier deutlich!
      Je fertiger das Schloss wird, desto mehr drängt sich mir der Verdacht auf, dass eine spätere Rekonstruktion des Apothekerflügels zumindest nicht völlig ausgeschlossen wurde:
      Die "Brandwand" vom Übergang von der neuen zur alten Fassade befindet sich genau an dieser Stelle. Zwar gibt es hier auch drei (oder vier?) schmale Fenster am Rücksprung zur neuen Fassade, eine Anbau müsste doch aber theoretisch möglich sein?
    • Ein rekonstruierter Apothekerflügel wäre m. E. der perfekte Standort für eine zentrale Touristeninformation (allgemeine Information, Kartenvorverkauf, Betten- und Zimmervermittlung, Startpunkt für Stadtrundfahrten zu Lande und zu Wasser, Audioguide-Vermietung, Fachbuchhandlung Berlin/ Brandenburg, ...), vielleicht verbunden mit einer Ausstellung über die Museumsinsel und das historische Stadtzentrum - dort könnte z. B dann dieses herrliche Modell des Stadtzentrums der Kaiserzeit stehen, wenn die Humboldbox dann wieder abgebaut ist...
      Wer zwischen Steinen baut, sollte nicht (mit) Glashäuser(n) (ent)werfen...
    • Nach Monaten des gefühlten Stillstands geht es jetzt nun sichtbar voran. Bei der Kuppel wird man in den nächsten Wochen wohl mit den Mauerarbeiten fertig werden so dass mit der Eindeckung begonnen werden kann.
      Und auch im Schlüterhof drückt man jetzt aufs Tempo. Ende der Woche wird auch der letzte Sandsteinblock an seinem Platz sein :thumbsup:

      cam04.berlinerschloss-webcam.de

      @Vulgow

      Kannst du mal einen Überblick geben welche Fassaden aktuell wie weit bei der Verputzung sind. Man sieht das auf den cams leider nicht so. Könntest du das mal Abschnitt für Abschnitt auflösen? :thumbsup:
      APH - am Puls der Zeit
    • Auf der Webcam mit der Ostfassade sieht man links unten neben der Rathausbrücke eine alte Mauer, die zum Vorschein gekommen ist (um ca. 1030 Uhr bei Sonnenschein am besten zu sehen). Ich nehme an, dass sie ein Rest der alten Ufermauer ist, die bis in die 1950er Jahre die Spree begrenzte. Das müsste die Mauerpartie ganz links auf folgendem Bild sein:




      Quelle: Sammlung Maritta Tkalec (gemeinfrei), publiziert in Berliner Zeitung.
    • :!: Der April-Newsletter des Fördervereins ist erschienen, >> klick

      Übrigens: Der Spendenstand beträgt derzeit etwa 82 Millionen Euro, das Ziel 105 rückt in greifbare Nähe (ob der Spiegel darüber wohl auch berichten wird? ;) )

      Am 25. und 26. August finden zudem die „Tage der offenen Baustelle 2018“ statt. Höhepunkt sind die erstmalig vollständig zu sehenden, fertigen Schlossfassaden inkl. Schlüterhof! Im Innern kann man bei einem Rundgang im 2. Obergeschoss eine ganze fertige Museumsetage sehen, oder anders gesagt durch kahle Paradekammern wandeln.
      cclap:)
    • Wissen.de wrote:

      @Vulgow
      Kannst du mal einen Überblick geben welche Fassaden aktuell wie weit bei der Verputzung sind. Man sieht das auf den cams leider nicht so. Könntest du das mal Abschnitt für Abschnitt auflösen?
      Ganz allgemein: Sie arbeiten von Osten nach Westen. Das Ganze ist wegen der Gerüste aber mit meinen beschränkten technischen Mitteln bildlich überhaupt nicht gut zu erfassen. Ich probiere es aber mal zum Teil.

      Östliche Nordseite, dort sind sie schon ganz gut vorangekommen, auch mit den Putzspiegeln; ebenfalls dürfte dort schon gepinselt worden sein. In der Erdgeschosszone wurde dagegen noch nicht verputzt.


      Zwischen den Portalen ist es ja schon lange fertig, rechts von Portal IV ist man dagegen noch nicht angelangt.

      Auch an den Portalen selbst müssen noch die kleinflächigeren Verputzungen zwischen den Sandsteinelementen erfolgen.

      Ein scheeler Blick auf Eosanderportal und Kuppel, die mEn noch nicht bis zum Wochenende hochgemauert sein wird.




      An der westlichen Südseite wurde ja heute die Balustrade freigelegt. Hier hat man den dünnen Putzuntergrund schon aufgetragen, durch welchen man aber noch die Ziegel sehen kann.
      Östlich davon, zwischen den Portalen ist man zur Zeit am aktivsten und strebt dem Ende der Arbeiten entgegen. Wiederum aber, wie überall bis auf den fertigen Nordseitenabschnitt, ohne die Erdgeschosszone.


      An der östlichen Südseite dürfte man mit dem Verputz fertig sein und (theoretisch) dann mit dem Anstrich weitermachen und abschließen können.


      ___

      Noch zur Uferzone unmittelbar neben der Rathausbrücke, auf welche Riegel hingewiesen hat. Die Mauer könnte durchaus noch aus Vorkriegszeiten stammen, aber ein wenig spekulativ bleibt es dennoch. Ich verweise zur Beurteilung auch noch gerne auf eine annähernd 10-jährige Aufnahme.

      Wenn sich das noch jemand im heutigen Zustand genauer ansehen möchte, bitte sehr:


      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • frank1204 wrote:

      Das Schloss sieht vom Lustgarten aus auf der linken Seite so merkwürdig amputiert aus - wie abgehackt. Der Apothekerflügel fehlt hier deutlich!
      Der Apothekerflügel war ja auch schon recht klein. Im Grunde müsste man die ganze Liebknechtstraße schließen und in Anlehnung an Schinkels Lustgartenentwurf - etwas nach Osten versetzt - einen hohe Pappelwand zwischen Dom und Ostfassade pflanzen.
    • Meint ihr nicht es würde ein wenig komisch aussehen, wenn man den Apothekerflügel rekonstruiert und dem eine moderne Ostfassade gegenübersteht? Ich finde das passt doch nicht zusammen. Hier hätte ich den Entwurf der Achitekten: nps tchoban voss Architekten, Berlin favorisiert.

      berliner-schloss.de/neues-schl…hitekturwettbewerbs-2008/
      (Quelle: Berliner Schloss, Wettbewerbs Nr. 1103)
    • In der Tat. Ein rekonstruierter Apothekenflügel würde nur in Kombination mit der historischen Ostfassade Sinn machen. Von daher kann eine wirksame Sichtbarriere gen Osten (unter den derzeitigen von Stella vorgegebenen Prämissen) realistischerweise nur aus einer Wiederbebauung des Marx Engels Forums bestehen, das Dom-Aquaree müsste also ein Pendant bekommen.
    • @ Vulgow

      erst mal vielen Dank für das Update. Es scheint ja so langsam die Fertigstellung in Sicht zu sein :daumenoben:

      Zum Apothekerflügel habe ich meine Meinug ja schon gesagt. Ich kann mir diesen in Kombination mit der aktuellen Ostfassade nicht vorstellen, das würde insbesondere von der Spreeseite doch arg grotesk wirken, weil die Stellafassade dafür einfach nicht ausgelegt ist. Wenn sie überhaupt eine eigenständige Qualität hat, dann liegt sie in ihrer momumantalen Einfachheit und in ihrer Wikrung als freistehendes Objekt. So sehr ich mich über das Eckrondell einerseits gefreut habe, so muss ich gestehen, dass schon diese Veränderung der optischen Wirkung der Ostseite nicht gut getan hat. Baute man jetzt auch noch den Apothekerflügel dran, dann wäre das Bild völlig dahin, ich glaube, damit wäre am Ende niemand glücklich.
      Die einzige Lösung hier wäre gewesen, dass man sich für einen anderen Entwurf zur Ostseite entschieden hätte, denn bei allen Stärken des Stellaentwurfs in den restlichen Teilen, war die Ostfassade schon immer der schwächste Teil seines Entwurfs. Man hätte hier also besser eine Kombination aus zwei Entwürfen gebaut. Dann wäre der Apothekerflügel auch möglich gewesen. So macht er aus meiner Sicht aber überhaupt keinen Sinn. Ich denke, die Bäume wären da die deutlich bessere Wahl. Und das ganze Ostseitenproblem muss man dann in 25 Jahren vielleicht völlig neu und grundsätzlich lösen!
      APH - am Puls der Zeit
    • Kralle wrote:

      In der Tat. Ein rekonstruierter Apothekenflügel würde nur in Kombination mit der historischen Ostfassade Sinn machen. Von daher kann eine wirksame Sichtbarriere gen Osten (unter den derzeitigen von Stella vorgegebenen Prämissen) realistischerweise nur aus einer Wiederbebauung des Marx Engels Forums bestehen, das Dom-Aquaree müsste also ein Pendant bekommen.
      Daher mein Plädoyer für eine Pappelreihe.
    • Nach einer - was den Baufortschritt angeht - entbehrungsreichen, langen Winterpause geht es jetzt sogar am Sonnabend mit großen Schritten voran: ich habe zu meiner Überraschung und Freude gesehen, dass in den letzten Stunden die ersten Baluster über dem Risalit des Großen Treppenhauses im Schlüterhof aufgesetzt worden sind. Jetzt wird die Fassade bis auf Putz und Anstrich wohl wirklich in wenigen Tagen fertig sein!