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Berliner Schloss - Humboldt-Forum

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      Olympic1911 wrote:

      Es wird sicherlich 0,8mm Kupferblech sein und nicht 8mm.
      Richtig.
      8mm Blech lässt sich unmöglich in Form treiben oder pressen. Mal abgesehen von der Masse.
      Im Bild 4 tragen zwei Leute das halbrunde Blechteil in jeweils einer Hand.
      Überschläglich (Maßstab Körpergröße) wiegt das Bauteil aus 0,8mm Kupferblech ca. 11,5 kg - entsprechend bei 8mm Blechstärke 10x soviel - 115 kg.

      Das Blechteil weist die typische fleckig- braunrote Farbe auf, die nach Wärmebehandlung entsteht. Durch treiben und pressen verhärtet sich das Metallgefüge - das Blech muss während der Bearbeitung mehrmals zwischengeglüht werden.
      Interessant auch die Aufteilung der Form in Segmente, Diese werden in der Endfertigung wohl weich zusammengelötet.

      Frage:
      Gibt es Erfahrungen, wie lange es unter hiesigen Wetterverhältnissen dauert, bis die typisch grüne Patina der Kupferhydroxide (nicht zu verwechseln mit Grünspan) entsteht ?
      Hydroxiertes Kupferblech hat übrigens eine Lebensdauer von mehreren hundert Jahren.
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      Schlingrippe wrote:

      In der Ostthüringer Zeitung ist gestern ebenfalls ein Artikel über die Arbeiten an der Schlosskuppel mit 45 Bildern davon erschienen. Auf Bild Nr. 40 ist auch das später einmal sehr markante Spruchband aus der Nähe zu sehen.
      Viel Spaß beim genießen der 45 Bilder.
      otz.de/wirtschaft/thueringer-f…tschloss-id226790425.html
      Nochmal einen großen Dank an Schlingrippe für den Link zur Ostthüringer Zeitung.

      Die wunderbar detaillierte, ausführliche Bilderserie zeigt eindrucksvoll, welche Qualitätsarbeit da an der Kuppel geleistet wird. Das sind Einblicke, die ich mir seit langem wünsche, die besten seit langem und jedem zur Ansicht empfohlen.

      Ebenso die Blicke von der Kuppel nach unten auf die U-Bahnbaustelle oder ins innere der Kuppel sind hochinteressant.

      Kaum zu fassen, dass der Kuppelinnenraum leer bleiben soll - was ich übrigens auf Dauer auch nicht glaube.
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      Das intensive Blau der Bibeltext-Banderole finde ich geradezu umwerfend! Die Farbe weicht ja komplett von allen anderen Farben an den historischen Fassaden ab - welch kreativer Mut der damaligen Baumeister! Bin sehr gespannt, wie später der Gesamteindruck der fertigen Kuppel sein wird.... 8o eye:)
      Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

      Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir
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      Babber50 wrote:



      Frage:
      Gibt es Erfahrungen, wie lange es unter hiesigen Wetterverhältnissen dauert, bis die typisch grüne Patina der Kupferhydroxide (nicht zu verwechseln mit Grünspan) entsteht ?
      Hydroxiertes Kupferblech hat übrigens eine Lebensdauer von mehreren hundert Jahren.
      Erst einmal überzieht sich das Kupfer recht schnell mit einer schwarzen Kupferoxydschicht, die Vergrünung ist meines Wissens nach von der jeweiligen Luftfeuchtigkeit ab, also wohl doch mehr Wetterbedingt. Ich meine bei recht feuchten klimatischen Bedingungen tritt die Vergrünung bereits nach wenigen Jahren ein, bei eher trockenen Klimabedingungen könnt die vollständige Vergrünung auch erst nach 5 bis 10 Jahren eintreten.
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.
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      naja, möglich daß zur rascheren Vergrünung noch andere Umweltfaktoren eine Rolle spielen - nur sollte da doch gerade das böse NOx welches die Dieselfahrzeuge ausstoßen , eher beschleunigend wirken :D

      Aber das nur mal nebenher am Rande.

      Ich weiß nicht wie man mit des Schlosses Kuppel verfahren wird, ob man die Vergrünung der Natur überlässt oder mittels chemischer Behandlung nach hilft - auch dieses wurde bereits bei KupferBedachung angewendet. Hielte ich fast für sinnvoll wenn das Dachkupfer mit Nickel gestreckt wurde, ein Metall welches die rasche Patina Bildung im.Kupfer erheblich verzögert.
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.