Berliner Schloss - Humboldt-Forum

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      Es gibt im Übrigen schon eine Erinnerung an den Palast der Republik im Humboldt'schen Schloss-Forum:

      Ein Treppenhaus wird ja im PdR-Style gestaltet:

      berliner-schloss.de/blog/erste…iner-schloss-entschieden/

      Hier (im Treppenhaus) hätte sich die Blume in Originalgröße sicher auch gut gemacht.

      Lederer hat vielleicht recht, dass die Ablehnung von Erichs Blümchen ein Tritt vors Knie vieler Ostdeutscher wäre. Allerdings nicht vors Knie der Ostdeutschen, die am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz demonstriert haben. Denn die haben ja gegen die Politik demonstriert, die im PdR gemacht wurde.
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      Die Gläserne Blume war eine Stahl-Glas-Skulptur der Künstler Reginald Richter und Richard Wilhelm. "Erich" hat sie nicht gemacht. Das kleine Modell würde nicht gut wirken. Insofern verstehe ich die Entscheidung der Kuratoren, es nicht in die Ausstellung aufzunehmen. Eine Kopie der Gläsernen Blume in Originalgröße - die Größe ist wichtig für die Wirkung dieses Kunstwerks - für das Humboldt Forum wäre eine schöne Sache gewesen. Barocke Steinplastiken werden kopiert, warum dann nicht auch diese moderne Skulptur. Die Demonstranten von 1989 haben nicht gegen die Gläserne Blume demonstriert. Sie war ein unpolitisches Kunstwerk und der Palast der Republik war nicht das politische Zentrum der DDR. Die entscheidenden Machtzentren waren der Sitz des ZK der SED, das Staatsratsgebäude und das Haus des Ministerrates der DDR. Alle drei Gebäude sind saniert und werden genutzt (vom Auswärtigen Amt, von einer privaten Hochschule und vom Berliner Senat). Im PdR tagte die Volkskammer und im Großen Saal fand alle 5 Jahre der SED-Parteitag statt. Beide Gremien hatten nicht wirklich was zu sagen (was seinerzeit in der DDR auch allgemein bekannt war).

      Von den großformatigen Gemälden der früheren Galerie im Palast soll das Werk von Wolfgang Mattheuer im Humboldt Forum gezeigt werden. Ich halte das für eine gute Entscheidung. Mattheuer ist ein anerkannter Künstler. Sein Gemälde gibt uns einen Einblick in Mode und Kulturlandschaft der 70er Jahre.
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      Historische Innenräume und Museums-Pädagogik

      Wenn die folgende Frage hier im Themenstrang schon einmal thematisierte worden sein sollte, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung, aber mich würde dennoch interessieren, wie man im Humboldtforum plant - jenseits des 'Museums des Ortes' - die Erinnerung an die historischen Innenräume wachzuhalten ? Wäre es z.B. nicht eine gangbare Methode, im Umkreis der Eingänge zu den jeweiligen aktuellen Räumen entsprechende Hinweistafeln mit Abbildungen des historischen Raums zu platzieren - idealerweise genau in der Perspektive, die der Besucher vom seinem Standpunkt im Raum aus hätte, wenn Letzterer noch (oder eines Tages wieder) der Rittersaal, die Rote Samtkammer, die Schwarze Adler Kammer oder der Weiße Saal (etc,, etc.) wäre. Immerhin könnte auf diese Weise den Besuchern 'Appetit auf mehr' gemacht und letztendlich der Druck erhöht werden, mit der Rekonstruktion der Innenräume früher zu beginnen, als es bisher (St. Nimmerleinstag) geplant ist...
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      Je mehr der Rückbau der Humboldbox den Blick durch die Nord-Cam freigibt auf die Bauakademie - desto mehr "verstehe" ich Schinkels Gebäude im Hintergrund des Schlosses. Für mich sieht es so wirklich erkennbar aus, dass Schinkel mit seinem Werk Bezug auf das Schloss genommen hat ... es sieht es ein bisschen wie eine verkleinerte Version in Backstein aus, die mit den Vorgaben des Schlosses "spielt" und sich doch vornehm zurücknimmt. Das habe ich (Laie) so vorher nie gesehen und erkannt.

      Damit ziehe ich meinen Hut noch viel tiefer vor Schinkel sowie all jenen Baumeistern die zu so etwas in der Lage waren!

      Das scheint heute kein Architekt mehr können (zu wollen?). Zumindest wenn man sich im Vergleich die vergurkten Wohnblocks am Schinkelplatz anschaut. Effekthascherisch, billig und unpassend.