Berliner Schloss - architektur- und kunstgeschichtliche Aspekte

  • Ich persönlich finde immer noch den Kleihues-Entwurf am gelungensten.
    Ich tauschte sehr gerne im Paket Stellas 1:1-Kuppel, den Durchgang von II nach IV und die ohnehin nicht kommenden Fassaden im Eosanderhof gegen deren außerordentlich gelungene Ostseite.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Es wird Stellas Enwurf kommen, das ist alles nur Schaumschlägerei !!

  • Mir scheint, als solle die neue Ostseite zur neuen "Berliner Tristesse" überleiten, die sich im Molkereiviertel hart andeutet.

  • Aus und vorbei. Vom wunderschönen Eosanderhof können wir uns nun endgültig verabschieden. Nicht mal für nachfolgende Generationen wird die Reko ermöglicht. Und auch Stellas Ostseite wird verhunzt:


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    Die Preußenstiftung wünscht sich größere Räume für ihre Schaustücke aus der Südsee und für die Konzertsäle und Kunsthallen der sogenannten Agora, und so wird der westlich gelegene Eosanderhof wohl stärker zugebaut werden als von Stella geplant, während der östliche Abschluss des Gebäudes, das Belvedere, mit dem Baukörper verschmelzen und so seine ursprüngliche Bestimmung als Flanierzone verlieren soll.


    Solche Nachbesserungen, deren Details erst im Oktober bekanntgegeben werden sollen, machen Stellas Konzept nicht kaputt, nehmen ihm aber einiges von seiner Originalität.


    Hier der gesamte Artikel: http://www.faz.net/s/Rub117C53…Tpl~Ecommon~Scontent.html

  • Vielleicht ist es nur das die Gebäuden in das Eosanderhof grosser werden. Es ist noch nicht so das man das Hof aufgebt. Lass uns mal Hoffnunng halten das es gut kommt.


    Dazu denke ich das wenn die Belvedere verschmeltz mit das Schloss. Es besser ist für das Entwurf von Stella. Es wird mehr ein Einheit, dan ein Fassade/ Flanierhalle die ganz nichts mit das Schloss zu tun hat.

  • Nicht aufregen!! Ihr wart doch so begeistert, mit Eurer Kuppel und so !!

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    Da ist die Rede von „zentrierender öffentlicher Sinnbestimmung“, die von dem neuen Großmuseum ausgehen soll, von universeller Selbstverständigung und inhaltlicher Dynamik, von Verzahnung, Vernetzung, Verklammerung und was der Syntheseformeln mehr sind. Das „Weltwissen“ soll in das Humboldt-Forum hinein- und zugleich aus ihm herausstrahlen - in seiner europäischen und außereuropäischen Version, als Sammler-, Händler- und Produzentenwissen, aus Kolonialherren-, Touristen- und Eingeborenensicht, in gemalter, geschnitzter, gegossener, gedruckter, gehäkelter und gepixelter Form.


    :blah:


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    Das neue Weltkulturenmuseum, so verkünden es Hermann Parzinger und Viola König, soll vor allem aus „Modulen“ bestehen, beweglichen Ausstellungsteilen, die immer wieder ausgetauscht werden und so die Offenheit des „Weltwissens“ spiegeln.

    Quelle:http://www.faz.net/s/Rub117C53…Tpl~Ecommon~Scontent.html
    :blah:


    Die "Macher" des Humboldtforums verraten ihre eigene Ziel-und Konzeptlosigkeit immer wieder durch solche schönen plakativen und besonders kreativen Wortphrasen. Dadurch machen sie den ganzen Plan eines aussereuropäischen Museums im Schloss m.E. gänzlich lächerlich. Nicht nur dass sie durch ihre schwammigen Vorstellungen den Zeitplan durcheinander bringen können, sie verhindern auch dadurch eine "einigermaßen akzeptabele" Verknüpfung aus Humboldtforum und Rekonstruktion des Schlosses. :boese:

    Labor omnia vincit
    (Vergil)

  • Aus der erneuten Anfrage der Grünen spricht offenkundig die ernsthafte Sorge um das Gelingen der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses. Grün ist die Galle. :augenrollen:



    Das vollständige Frage-Antwort-Spiel hier:
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/135/1613564.pdf

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Ja, meine Oma hat bald Geburtstag.


    Ergänzend zu Palantirs Bilder vom 18.06. hier ein paar weitere Eindrücke von der aktuellen Situation vor Ort. So eine schöne Wiese. Ich meine, das könnte man doch auch so lassen, so hätten doch alle was davon, investieren wir lieber in Kindergärten und Schulen...*Zwinkersmiley*


    Moderationshinweis (Aedificium): Sollte der erste Satz dieses Beitrages scherzhaft oder gar witzig gemeint sein, so kennzeichene dies doch bitte mit entsprechenden Smilies. Ansonsten unterlasse bitte solche provokanten, sarkastischen Bemerkungen.

  • Wirklich schön Wiese. Ich bin dafür die Wiese südlich bis zur Fischerinsel zu erweitern. Das Rote Rathaus umgeben von einer Wiese wäre sicherlich auch ein schöner Anblick.

  • Bei der Lektüre des von spacecowboy zitierten DAF-Stranges ist mir folgendes (linkes) Bild
    aufgefallen.
    Soll das originale Pflaster wirklich verschwinden oder wird es vielleicht doch später wieder eingebaut? Eine Vernichtung wäre skandalös! :boese:

    Labor omnia vincit
    (Vergil)

  • Hippies never solved anything:


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    ...die „temporäre Kunsthalle“, die im vergangenen Jahr in einer blauweißen Kartonarchitektur am Rand dieses Platzes eröffnete und binnen sehr kurzer Zeit zu einem Lehrbeispiel für eine vollkommen verkorkste Kulturpolitik geworden ist.


    ...eine Ausstellungskiste, deren Baukosten Rosenkranz (privater Spender) trug – und nach ein paar mäßig bis überhaupt nicht gut besuchten Ausstellungen waren alle heillos miteinander zerstritten: Kleiner (deren Besetzung laut Rosenkranz „eine Fehlentscheidung“ war) musste die Leitung ebenso abgeben wie der Geschäftsführer Thomas Eller; Rosenkranz ist enttäuscht und dazu jetzt allein mit dem Kasten, weil auch der Beirat mittlerweile zurückgetreten ist. („Wir hätten am liebsten schon am Tag der Eröffnung aufgegeben“, sagt ein Mitglied.)


    http://www.faz.net/s/RubEBED63…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Quote


    Lesermeinungen zum Beitrag
    arm und blöde
    Irene Henning (Ganzweitvorn)
    Wer die Museumslandschaft Berlins kennt, weiß daß ein weiteres Museum keinen Touristen wirklich zum Eintreten verleiten kann. Wenn man alle bezirklichen Museen hinzurechnet (viel mehr bietet dieser provinzielle Kasten auch nicht) gibt es so um die 500 Museen in Berlin. Nimmt man nur die von nationaler und internationaler Bedeutung, bewegen wir uns um die 90. Schon vor den 90 "kapitulieren" verständlicherweise Touristen wie Berliner. Bevor man eins betritt, wird eine sorgfältige Zeit-Nutzen-Berechnung angestellt. --- Bleibt die sog. "Laufkundschaft", die sich spontan zu einem Besuch entscheidet. An diesem Ort sucht jeder nach Antworten zum Schloß. Also eine Ausstellung über die Geschichte des Schlosses und insbesondere Stand der Wiederaufbauplanung, angereichert mit Beispielen der Steinmetzarbeiten, Techniken der korrekten Rekonstruktion, Spolien etc.. Durch so eine Ausstellung durchschlendern zu können: Das wäre ein Angebot an die Touristen. Aber Berlin hat ja einen Superkönner Wowereit, der neben seiner Funktion als Regierender noch Kultursenator ist.

    "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
    Friedrich der Große

  • Schade nur um die Million, die dabei verplempert wurde. Wie wäre es, wenn dieser blaue Schuhkarton ein wenig umgestaltet werden würde:
    Fassade des Schlosses drangemalt und eine kleine Kuppel draufgezimmert und im Innern werden die Informationen rund um das Schloss präsentiert.
    Wetten, daß da mehr Besucher reingehen! :zwinkern:

    Labor omnia vincit
    (Vergil)

  • Vielen Dank maximus!
    Wenn es nach mir ginge, würden die Fundamente und Pflasterungen alle bedingungslos erhalten bleiben und in das neue Schloss integriert. Das wird ja leider nicht so kommen.:weinenblau:

    Labor omnia vincit
    (Vergil)