Leipzig - Allgemeines

  • Quote from "Ein_Hannoveraner"

    ...Leipzig erhielt den Beinamen "Heldenstadt" wegen der Völkerschlacht bei Leipzig 1813, ....


    Danke Hannoveraner,
    und ich dachte schon an eine Erfindung aus neuerer Zeit... :einfall:

  • @Kai - wie gesagt, Fotos werden bei Gelegenheit korrigiert.


    @madm... :o) erinnerte mich an die Szene...


    "Ich muß dich nun vor allen Dingen
    In lustige Gesellschaft bringen,
    Damit du siehst, wie leicht sich's leben läßt.
    Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest.
    Mit wenig Witz und viel Behagen
    Dreht jeder sich im engen Zirkeltanz,
    Wie junge Katzen mit dem Schwanz.
    Wenn sie nicht über Kopfweh klagen,
    So lang der Wirt nur weiter borgt,
    Sind sie vergnügt und unbesorgt..."


    So weit zu den "Helden". :o)


    Aber nur fleißig weiter studieret... z.B. in Lindenau



    und beinahe hundert Jahre "weiter" am 14.12.2004

  • Hallo madmellow,


    Ein herzliches Willkommen im Forum und danke für Deinen sehr gut geschriebenen Bericht. Deine Eindrücke von Leipzig hast Du sehr schön geschildert.


    Erlaube mir dennoch bitte, als einen in Leipzig aufgewachsenen Menschen, Dir in einigen Punkten zu widersprechen. Ich möchte auch gern glauben, dass OBM Tiefensee ein Wohltäter dieser, Deiner, unserer Stadt Leipzig ist. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Sicher lässt er seine Bürger im Glauben, dass er ein guter OBM sei, das haben Bürgermeister generell so an sich. Die finanzielle Krise der Stadt, die in erster Linie hausgemacht ist (Missmanagement, kommunale Arbeitslosenindustrie bfb, der 650 Mio Euro Schaden anrichtete, Stadionaffaire, Prestigewahn usw.), wird gern als Ausrede benutzt, um historische Bausubstanz abzureißen statt sie zu sanieren. Dazu empfehle ich Dir den Link zur LVZ, den ich eine Seite vorher ins Forum eingestellt habe. Gründerzeithäuser abzureißen und anschließend das Gelände neu zu bebauen oder anderweitig zu nutzen ist teurer, als sie wieder instand zu setzen oder zumindest vorübergehend "einzumotten". Das Argument, dass abgerissen werden muss, um gegen den hohen Leerstand vorzugehen, halte ich ebenfalls für abwegig. Der hohe Leerstand rührt noch aus DDR-Zeit, als die Altbausubstanz marode und unwohnbar wurde, und an ihrer Stelle Trabantenstädte wie Paunsdorf oder Grünau auf der grünen Wiese entstanden waren. Für den Abriss der Altbauquartiere hatte die DDR - Gott sei Dank - kein Geld gehabt. Nach der Wende wurde mit hohem Aufwand mehr als zwei Drittel der Altbauten saniert und wieder wohnbar gemacht. Hinzu kam eine Abwanderung ins Umland bzw. in den Westen, das den Leerstand ebenfalls in die Höhe trieb. Anstatt aber nun überflüssige Plattenbauten abzureißen (die Wohnbevölkerung in Grünau ging seit der Wende um über 40% zurück), um gegen den Leerstand vorzugehen, saniert die Stadt Plattenbauten und reißt lieber ruinöse Altbauten immer öfter ab. Der Stadtumbau Ost, der eigentlich den "Rückbau" von Neubauten vorsah, erweist sich immer mehr als Stadtabriss Ost. Dagegen muss was unternommen werden. Die LWB, zu DDR-Zeiten GLW, hat die "Massenmenschhaltung", wie Dankwart Guratzsch die Situation im Osten richtig beschrieben hat (Der Artikel "Klassenkampf mit der Abrissbirne" hat im Leipzig-Thread auf Seite 3 der Philipp eingestellt), nicht verlernt. Der Unterschied zu früher ist nur der, dass die gleichen Leute heute im Nadelstreifenanzug rumlaufen und Audi A8 fahren, wie ich es jüngst im LVZ-Forum gelesen habe.


    Diese Verhältnisse werden meiner Meinung nach auch erst ermöglicht, weil die Bürger im Osten und in Leipzig einfach alles so hinnehmen anstatt ihre neu gewonnene demokratischen Entscheidungsmöglichkeiten auch zu nutzen und gegen fragliche Maßnahmen seitens der Stadt oder andere öffentliche Träger zu protestieren. Es gab in jüngster Zeit eine ganze Latte Beispiele in Leipzig, siehe der rechtswidrige Abriss des Hauses in der Karl-Heine-Str. 30, wo die Stadt massiv gegen geltende Rechtsvorschriften verstoßen hat und antidemokratisches Verhalten an den Tag legte (siehe auch Architektenausschreibung Universitätscampus, Paulinerkirche und Bildermuseum).

  • Gut, wohl niemand kann wirklich sagen, wie Herr Tiefensee fühlt und nach dem letzten Artikel in der LVZ (über die Kosten einer Sicherung einsturzgefährdeter Gründerzeithäuser) bin ich mir auch nicht mehr so sicher, ob nur das Geld fehlt oder andere gründe dahinter stecken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Oberbürgermeister einen so gründerzeit-feindlichen Kurs fährt. Eventuell stecken wirklich nur andere dahinter (wie LWB zBsp). Auf jeden Fall tut sich etwas in der Stadt, die täglichen Artikel in der Leipziger Volkszeitung beweisen das ja. Ich bin gespannt, wie der Diskurs die nächsten Wochen weitergeht.


    Weiss übrigens jemand etwas über die Blechbüchse (ehemals Horten jetzt Karstadt, nähe Goerdellerring)? Ich habe gehört, dass sich hinter der Blechfassade ein über 100 Jahre altes und mit einer reich verzierten Fassade ausgestattetes Haus befindet, dass im Krieg teilweise beschädigt wurde. Ist da was dran?



    Einige weitere Bilder aus Leipzig:


    Zooologischer Garten (Gebäude mit innerem Festsaal vor kurzem saniert und restauriert)
    +
    Szene aus Goethes Faust vor Auerbachs Keller in der Mädler-Passage
    +
    Alte Börse hinter dem Alten Rathaus


    Porsche Haupteingangshalle im Norden der Stadt


    Fassadenausschnitt aus einer Häuserzeile im Waldstrassenviertel


    Innenansicht der Bibliotheca Albertina (Universitätsbibliothek)

  • Hallo madmellow,


    Über die Motive des Herrn Tiefensees kann nur spekuliert werden. Ich weiß nur, dass die Dynamik der Sanierungen in den letzten Jahren stark nachgelassen hat, und das liegt m.E. nicht nur am fehlenden Geld. Für die Sanierung gibt es mindestens genau so viele Fördergelder wie für den Abriss. Es gibt, wie Du es schon erwähnt hast, einige richtig gut sanierte Stadtviertel. Ich möchte dahingehend noch den Stadtteil Schleußig erwähnen, dessen zahlreiche Gründerzeithäuser auf das allerfeinste saniert wurden.


    http://www.jbs.de/popups/location_popup.html\r
    http://www.jbs.de/popups/location_popup.html


    http://www.brueckenbau-links.de/bilder-db/khp-leipzig_Karl_Heine_Bogen_in_Leipzig-31.jpg\r
    http://www.brueckenbau-links.de/bilder- ... zig-31.jpg


    http://db0exp.de/bofa_2001/BoFa_06.jpg\r
    db0exp.de/bofa_2001/BoFa_06.jpg


    http://db0exp.de/bofa_2001/BoFa_19.jpg\r
    db0exp.de/bofa_2001/BoFa_19.jpg


    http://db0exp.de/bofa_2001/BoFa_31.jpg\r
    db0exp.de/bofa_2001/BoFa_31.jpg


    http://db0exp.de/bofa_2001/BoFa_29.jpg\r
    db0exp.de/bofa_2001/BoFa_29.jpg


    http://db0exp.de/bofa_2001/BoFa_24.jpg\r
    db0exp.de/bofa_2001/BoFa_24.jpg


    http://www.stadttouren-auspurg.de/stadttouren/leipzig/t5/t5_bilder.html\r
    http://www.stadttouren-auspurg.de/stadt ... ilder.html


    (die Bilder sollen keinen kommerziellen Zwecken dienen. Sie wurden von mir NICHT unter diesem Aspekt ausgewählt)


    Übrigens, eine Bootsfahrt auf der Weißen Elster und auf dem Karl-Heine-Kanal kann ich für Architekturenthusiasten nur heiß empfehlen. Man schippert an prächtigen Gründerzeitfassaden, herrschaftliche Villen und an restaurierte Industrieanlagen aus der Frühindustrialisierung vorbei, das einem das Architekterlieberhaberherz aufgeht. Ein bisschen wie die Hamburger Speicherstadt, zwar nicht so imposant, aber irgendwie anders schön.


    An der Geschichte mit der historischen Fassade der Blechbüchse ist was dran. Ich weiß dies auch erst seit ein paar Wochen. Unter dem Blechkleid soll sich eine komplette Fassade aus Sandstein befinden. Man hat dem Kaufhaus angeblich deshalb dieses fragwürdige Blechkleid übergestülpt, damit die VerkäuferInnen drinnen von der Außenwelt nicht abgelenkt werden und das Tageslicht sich auch sonst negativ ausgewirkt haben soll. Naja, andere Zeiten andere...

  • Ja, es stimmt: 1968 wurde das Kaufhaus „Konsument“ mit neuer Aluminiumfassade als „modernstes und größtes Kaufhaus der Republik“ wieder seiner alten Bestimmung übergeben. Hinter der Fassade versteckt sich das alte Kaufhausgebäude.


    Baunetz setz sich übrigens unter "Bauten der Moderne in Gefahr" für die Brühlbebauung der 60er Jahre ein :? Im zugehörigen Forum herrscht allerdings gähnende Leere, vielleicht liegt es an mangelnder Begeisterungsfähigkeit für diese Bauten? :zwinkern:

  • Ich habe bezüglich der Blechbüchse noch ein wenig recherchiert und bin auf diese Seite gestoßen.


    http://www.leipzig-blaugelb.de/backstage_blaugelb/unser_leipzig/huellen/karte_002.php\r
    www.leipzig-blaugelb.de/backstag ... te_002.php


    Dann, auch wenn´s den einen oder anderen schon langweilt, habe ich noch ein paar andere architektonische Leckerlies aus Leipzig.


    http://www.leipzig-blaugelb.de/backstage_blaugelb/unser_leipzig/schloesser/mayersche.php\r
    www.leipzig-blaugelb.de/backstag ... ersche.php



    Wenn man bedenkt, dass die Albertina im Krieg zu zwei Drittel zerstört wurde und weitere fast 50 Jahre ohne einen Handgriff weiter vor sich hinvegettierte, dann grenzt das, so wie sie jetzt aussieht, fast an ein kleines Wunder. Sie wurde übrigens nur zu etwa 60% rekonstruiert.


    http://www.uni-leipzig.de/~ialt/galerie/albertina.jpg\r
    www.uni-leipzig.de/~ialt/galerie/albertina.jpg

  • Die Stadt begeistert mich immer mehr...


    ... hier übrigens ein Foto des Kaufhauses am Brühl (heute Blechbüchse): Zumindest der Giebel müsste wieder rekonstruiert werden.



    Und zu einer Albertina gehört meiner Meinung nach immer noch ein Albertinum :D


    ... naja, dann wären da noch Paulinerkirche, Langhaans-Schauspielhaus und Neues Gewandthaus. Dann hätte die Stadt doch eigentlich alle herausragenden Bauwerke wieder, oder?

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • ... dabei wurde die doch gerade erst saniert.


    Die ehemalige Chirugie, soweit ich das von Fotos erkennen kann das interessanteste Gebäude in der Liebigstraße wird momentan abgerissen. Lediglich der Hörsaal wird in den Neubau integriert.


    Kann man bei der Funkenburg denn noch was machen? Zur Not in guter alter Hausbesetzer-Manier? Oder findet die Mehrheit der Leipziger den Verlust nicht so tragisch?

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Also ich hoffe, daß die Leipziger Architekten online langsam aktiver werden, damit diese gleich ihre Kenntnisse einspeisen können. Ansonsten
    trifft dieses Thema eigentlich die jeweiligen Bürgervereine, die hier Stellung nehmen könnten bzw. müssen. In diesem Falle wären das der Bürgerverein Waldstraßenstraßenviertel e.V., Pro Leipzig e.V. sowie mehrere engagierte Leipzig-Experten...


    Auch hier hoffe ich, daß langsam mehr online in Bewegung kommt.


    http://www.musikviertel.de
    http://www.waldstrassenviertel.de
    http://www.die-kolle.de
    http://www.bachviertel.de
    ...

  • Hab grad gesehen, dass man den Stadtort des Gewandhauses überbaut hat. Schade, so wurde eine Reko-Möglichkeit vertan.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Ja, der Standort des alten "Concerthauses" (so hieß es glaub ich), war früher gegenüber der Albertina. Heute steht da ein vor kurzem neu errichteter Fakultätszweig der Universität Leipzig. Der Bau wirkt von der äusserlichen Gestalt zwar wie ein Klotz bietet aber durch seine großzügigen komplett aus Glas bestehenden Lichthallen ein spannendes Arrangement für den Betrachter.



    Bin mal in der westlichen Vorstadt (hinter dem Elstermühlbecken) und in der Innenstadt unterwegs gewesen und hab mal paar Fotos von fantastischen Fassaden geschossen, die ich versuche nächste Woche online zu stellen.


    Eventuell werde ich aber endlich auch mal die Schandflecke dieser Stadt zeigen, die hier noch zu wenig Betrachtung gefunden haben (obgleich sie auch keiner sehen möchte). :?



    Die Funkenburg wird übrigens auch abgerissen, um dem Zugang zum Stadion entgegen zu kommen. Die Strasse ist heute nämlich noch viel zu eng und würde in dem Zustand höchst wahrscheinlich zu einem Verkehrskollaps zur WM 2006 führen. So gesehen kann ich die Befürwörter des Abrisses auch verstehen. :weinen:

  • Naja... aber wenn man den Vorschlag der Architekten übernimmt und den Gehsteig hinter die Fassade verlegt dann kann man die Straße trotzdem verbreitern. Oder man reißt nur soviel wie gerade möglich ab und hat so die Möglichkeit, später alles wieder zu rekonstruieren.


    Ich finde, im 21. Jh sollten wir schon mehr können als weg oder stehen lassen, Flexibilität wird überall gefordert, warum nicht auch mal von Stadtplanern?

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Bitte informiere Dich genauer... Das Geisteswissenschaftliche Zentrum - von Studenten "Bildungsknast" genannt" sowie auch weiteres ist ausreichend dokumentiert und muß nicht noch einmal erfunden werden.


    Deswegen obige Links.
    Deswegen auch
    http://www.lipsikon.de,
    wo z.B. unter Recherche -
    Ortsbezeichner: Beethovenstraße
    Bezeichnender Teil: 15
    etc. pp. zu finden ist.


    Mir stockt jedes Mal der Atem, mit welcher Naivität die Provinzpresse gelesen und an Leute geglaubt wird, die (wie andere, bereits zitierte Links zeigten) 1,3 Milliarden DM Steuergelder für städtebaulichen Schwachsinn verschoben und vergeigten. Sorry, aber das mußte mal gesagt werden.

  • In der FAZ stand vor Monaten ein Artikel, in dem auf die Kleine
    Funkenburg und deren herausragende Architektur eingegangen wurde.
    Sie muss wohl ein eindrucksvolles Treppenhaus besitzen und überhaupt
    ein bedeutendes Zeugnis des 19. Jahrhunderts sein.
    Wie man solch ein unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk
    abreißen kann, ist mir unbegreiflich. Nur weil es dort auf der
    Ecke steht, soll es einer billigen Staßenverbreiterung weichen !
    Dabei stand im selbigen Artikel, daß die jetzige Straße völlig
    ausreicht - auch wenn die "vielen" Zuschauer 2006 kommen.


    Im übrigen finde ich diesen vorgeschobenen Grund "2006" mehr als
    lächerlich. Im heutigen Stadion passen gerade mal 44000 Zuschauer,
    früher im alten Stadion passten dort sogar 100000 Menschen hinein.
    Und all das mit "kleiner Funkenburg" und ohne Verkehrsprobleme.
    Mir scheint es, als suchten die Beamten in Leipzig verzweifelt Orte,
    wo man das viele WM2006-Geld hineinstopfen kann !
    Sinnloses Geldausgeben auf Kosten des Staates !

  • Quote

    Die Funkenburg wird übrigens auch abgerissen, um dem Zugang zum Stadion entgegen zu kommen. Die Strasse ist heute nämlich noch viel zu eng und würde in dem Zustand höchst wahrscheinlich zu einem Verkehrskollaps zur WM 2006 führen. So gesehen kann ich die Befürwörter des Abrisses auch verstehen.


    Also, bitte... 150 Jahre Geschichte (So alt schätze ich das Haus) opfern für vier Tage Fun? Ich finde, das leicht klassizistisch anmutende Haus im Rundbogenstil hat überregionale Bedeutung, da viele Exemplare dieser Stilgattung, die einmal die Neubauviertel unsere Großstädte in der Biedermeierzeit prägten, bereits durch "natürliche Fluktuation" und durch die Kriegszerstörungen verschwunden sind....Hier in Hannover ist von einem ganzen, 1845 - 1860 entstandenen Stadtviertel, das überwiegend im Rundbogenstil gebaut wurde, noch ein kläglicher Rest von drei Häusern vorhanden! (Ernst-August-Stadt direkt am Bahnhof, G.L.F Laves, C.W. Hase u. a.)
    Leipziger, bildet eine Menschenkette um das Haus! Ihr habt 1989 gekämpft, gewonnen und nun kommt der Kahlschlag nicht von "oben", sondern durch die Hintertür...

    Wer zwischen Steinen baut, sollte nicht (mit) Glashäuser(n) (ent)werfen...

  • Schreib das doch bitte mal dem Leipziger Stadtplanungsamt, eine gute Begründung wie ich finde!


    BTW: Kannst du mal Hannover vorstellen? Würde mich mal interessieren, was daraus geworden ist... wie z.B. das Bahnhofsumfeld aussieht, welche Gebäude herbe Verluste im 2. WK waren und welche herausragenden Gebäude heute noch dort stehen.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)