Der Monbijoupark ist eine grüne aber jetzt gesichtslose Parkanlage. Leider ist die bauliche Geschichte dieses Areals zu DDR Zeiten völlig ausgelöscht worden. Abriss des Schlosskomplexes Schloss Monbijou (um 1960), und Domkandidatenstift (1972). ![]()
Berlin-Mitte - Spandauer Vorstadt
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Mit dem oben abgebildeten Hügel im Monbijoupark als Schlossgrab.
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Noch einige ergänzende Aufnahmen aus der Spandauer Vorstadt.
Alle Aufnahmen von mir können verwendet werden
Eckgebäude Oranienburger Straße / Linienstraße, im Gebäude Restaurant Sausalitos
In der neuen Friedristadtpassage, einige Geschäfte sind noch leer
Gebäude am Bertolt - Brecht - Platz 2 - 3, sogenanntes Leonardo Berlin - Mitte. Auf diesem Grundstück stand einmal der alte Friedrichstadtpalast.
Blick auf das Berliner Ensemble im Eckbau davor Restaurant Ganymed, so hieß das Restaurant schon zu DDR Zeiten.
Schiff ahoi aus Berlin, von der Weidendammer Brücke aufgenommen.
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Am kaiserlichen Postfuhramt fehlt immer noch die Skulpturengruppe an der Attika des Haupteingangs. Findet sich da kein Investor mehr ?
Heutiger Zustand
ursprünglicher Zustand
Skulptur Dachbereich Tucholsky Straße
Hier hat es doch auch geklappt nach der Restaurierung
Auf dem Dach über dem Bogen des Hauptportals war ursprünglich eine allegorische Figurengruppe aus Sandstein angebracht; sie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1953 abgebaut.
und eine Meldung vom Jahr 2019, das ist nun 5 Jahre her, woran klemmt es.
Bekrönt war der Bau an dieser Stelle einst durch eine Figurengruppe auf der Attika, die rechts Merkur in einem Boot mit den Zeichen des Handels und links einen Postillon mit liegendem Pferd darstellte. Dazwischen stand die Figur einer Frau, den Merkurstab in der rechten Hand und einen Schild in der linken haltend; sie wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt, ist inzwischen aber wieder hergestellt und wartet auf den Transport zu ihrem angestammten Platz."
Unglaublich
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I ärgere mich immer und immer wieder, wenn ich dieses Gebäudeensemble zu Gesicht bekomme. Noch lange nach dem Krieg üppig bestuckt, dann aus puren Wahnsinn verunstaltet. Sieht heute einfach nur deprimierend und schäbig aus. Der Witz ist, dass man im Erdgeschoss des Entstuckungsopfers noch eine Brasserie nach Pariser Vorbild betreibt.

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Ja, früher war einfach mehr Lametta . . . schade drum!
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Was nicht ist kann wieder werden !
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Was nicht ist kann wieder werden !
Also, bitte! Was ist denn das für ein Luftschloss? Der Berliner Senat ist gerade dabei, den Berliner Kulturetat bedrohlich zu kürzen und Du träumst davon, dass das (heutige) "Berliner Ensemble" aufwendig die Fassade in den ursprünglichen Zustand versetzt? Vom grundsätzlichen Willen oder vermutlich Unwillen gar nicht zu reden.
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Er hat ja nicht gesagt, WANN es wieder werden soll.
In ferner Zukunft ist alles mögliche denkbar, und wie ich schon oft sagte, träumen ist immer erlaubt. Ganz speziell in diesem Forum, das mal wegen solchen Träumen entstand. Allerdings glaube ich auch, dass es wichtigere Anliegen gibt. Ich denke da z.B. an die vielen Abrisse in letzter Zeit. -
Das Theater steht nicht in der Spandauer Vorstadt sondern in der Friedrich-Wilhelm-Vorstadt! -
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Also, bitte! Was ist denn das für ein Luftschloss? Der Berliner Senat ist gerade dabei, den Berliner Kulturetat bedrohlich zu kürzen und Du träumst davon, dass das (heutige) "Berliner Ensemble" aufwendig die Fassade in den ursprünglichen Zustand versetzt? Vom grundsätzlichen Willen oder vermutlich Unwillen gar nicht zu reden.
Das stimmt schon, siehe auch Schloss, aber möglich wäre es ! In Frankfurt hat lange Zeit keiner damit gerechnet, dass zwischen den Hochhäusern eine Altstadt entsteht, usw... usw.
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Kann man es zeitlich eingrenzen, wann das Gebäude entstuckt wurde?
Anhand der Autos vermute ich, das große Teile schon vor dem Krieg entstuckt wurden?
https://pictures.abebooks.com/inventory/md/md31155533100.jpg
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Bei Wikipedia ist zu lesen dass die Verzierungen am Gebäude Anfang der 50er Jahre entfernt wurden.
Theater am Schiffbauerdamm – Wikipediade.wikipedia.orgDas deckt sich auch mit dem ersten Foto vom Piraten aus dem Jahr 1948. Dort wirkt das Theater, so kurz nach dem Krieg, angenehm intakt. Um so schmerzhafter dass das Haus dann nachträglich so "beschädigt" wurde.
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Für mich kommt eine solche Entstuckung dem gleich, als hätte man einem Menschen Ohrmuscheln, Nase, Augenbrauen und Wimpern entfernt. Es bleiben die Grundzüge, aber jegliche Ausdruckskraft wurde genommen.
Deshalb empfinde ich ein solches Gebäude dann auch so unvollkommen und den natürlichen Maßstäben von Schönheit, die sich u.a. von den Proportionen des Menschen ableiten, so wenig entsprechend.
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Eigentlich müsste man immer wieder betonen, dass dieser als "Entschandelung" bezeichnete Dekorationsraub damals auch von den Nazis propagiert wurde. Vielleicht würde das manchem die Augen öffnen, dass daran nichts "modern", "fortschrittlich" oder gar "kultig" ist.
Hierzu auch lesenswert:
Erinnerungen an den großen Kahlschlag des Berliner StucksVon der Fabrikantenvilla bis zur Mietskaserne wollten alle Häuser einem Palast gleichen. Fast jedes Berliner Wohnhaus, das in der Kaiserzeit entstanden ist,…www.berliner-mieterverein.de -
Genau die richtige Argumentation, solange es man mit sich als "links" erklärenden Rekonstruktionsgegnern zu tun hat!
Leider im öffentlichen Diskurs so noch nie gehört!
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Am kaiserlichen Postfuhramt fehlt immer noch die Skulpturengruppe an der Attika des Haupteingangs. Findet sich da kein Investor mehr ?
Heutiger Zustand
ursprünglicher Zustand
Skulptur Dachbereich Tucholsky Straße
Hier hat es doch auch geklappt nach der Restaurierung
Auf dem Dach über dem Bogen des Hauptportals war ursprünglich eine allegorische Figurengruppe aus Sandstein angebracht; sie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1953 abgebaut.
und eine Meldung vom Jahr 2019, das ist nun 5 Jahre her, woran klemmt es.
Bekrönt war der Bau an dieser Stelle einst durch eine Figurengruppe auf der Attika, die rechts Merkur in einem Boot mit den Zeichen des Handels und links einen Postillon mit liegendem Pferd darstellte. Dazwischen stand die Figur einer Frau, den Merkurstab in der rechten Hand und einen Schild in der linken haltend; sie wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt, ist inzwischen aber wieder hergestellt und wartet auf den Transport zu ihrem angestammten Platz."
Unglaublich
Vielleicht kann jemand mal den Verfasser oder obigen Zeilen, Herrn Prof. Laurenz Demps, kontaktieren und nach seiner Quelle fragen, damit ggf. weiter recherchiert werden kann.
Prof. i. R. Dr. Laurenz Demps
Status Emeritus
E-Mail maren.scholz@hu-berlin.de
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In einem Video vom September habe ich gesehen, dass dieses Haus (Oranienburger Straße 69) eingerüstet ist:

Oranienburger Straße 69, 10117 Berlin | Immowert
Es steht also endlich die lange geplante Sanierung des Hauses, inklusive der Fassade des Hauses, auf dem Plan. Vor einer Weile wurde noch die Idee einer Fassadenrekonstruktion in Zusammenarbeit mit der Denkmalbehörde geäußert. Ist das noch immer angedacht? Weiß da einer mehr? Kann man womöglich schon etwas von den Arbeiten an der Fassade sehen?
Wenn dieses Haus wieder seinen Stuck erhalten würde, auch wenn nur reduziert, aber bitte nicht billig, dann wäre das von herausragender Bedeutung, weil das Haus an dieser Stelle so stadtbildprägend ist. -