Sonstige Meldungen zu Architektur

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    • Re: Periphere Meldungen zu Architektur

      Reihenhäuser: Leben in der Spielzeuglandschaft

      faz.net/s/RubEBED639C476B40779…Tpl~Ecommon~Scontent.html

      ... Worauf es gerade heute ankommt, Lage in der Stadt, Infrastruktur und Verkehrsanbindung, aber bleibt weitgehend ausgeblendet. Das Verhängnis vieler historischer Siedlungen kommt gar nicht vor. Werden ihre Einheitlichkeit und damit ihr Charakter, so nicht der Denkmalschutz seine Hand darüber- hält, von demselben Individualismus, der für die Innengestaltung hier als Freiheit gefeiert wird, doch häufig entstellt: mit „nachgebesserten“ Haustüren, Aufgängen, Vordächern oder Fenstern, die auf das Erscheinungsbild des Ensembles keine Rücksicht nehmen.
      www.chronik-bermuthshain.de
      www.chronik-crainfeld.de
      Ortsgeschichte von Bermuthshain und Crainfeld in Oberhessen
    • Artikel-Sammlung zu Architekturtheorie und Städtebau

      Hier einige sehr gute Artikel auf die ich im Netz gestossen bin:

      http://www.umbau-verlag.com/Essays/LucienSteil.html\r
      www.umbau-verlag.com/Essays/LucienSteil.html

      http://www.welt.de/welt_print/article3183798/Wer-baut-heute-noch-schoen.html\r
      www.welt.de/welt_print/article31 ... choen.html

      http://www.welt.de/welt_print/article3170806/Was-ist-und-wozu-braucht-man-New-Urbanity.html\r
      www.welt.de/welt_print/article31 ... anity.html

      http://www.welt.de/berlin/article3005118/Erste-Fotos-das-restaurierte-Neue-Museum-von-innen.html\r
      www.welt.de/berlin/article300511 ... innen.html

      http://www.welt.de/welt_print/article3002507/Bauen-nach-der-Moderne.html\r
      www.welt.de/welt_print/article30 ... derne.html

      http://www.welt.de/berlin/article2972604/Warum-die-Reichen-lieber-in-der-City-wohnen.html\r
      www.welt.de/berlin/article297260 ... ohnen.html

      http://www.welt.de/wams_print/article2911966/So-schoen-war-einstmals-Berlin.html\r
      www.welt.de/wams_print/article29 ... erlin.html

      http://www.welt.de/kultur/article2902621/Albert-Speers-Masterplan-soll-Koeln-verbessern.html\r
      www.welt.de/kultur/article290262 ... ssern.html

      http://www.welt.de/kultur/article2785502/Architekten-baut-endlich-wieder-fuers-Auge.html\r
      www.welt.de/kultur/article278550 ... -Auge.html

      http://www.welt.de/welt_print/article2782978/Die-Angst-der-Architekten-vor-der-Rekonstruktion.html\r
      www.welt.de/welt_print/article27 ... ktion.html

      http://www.welt.de/welt_print/article2728340/Warum-baut-niemand-mehr-wie-Andrea-Palladio.html\r
      www.welt.de/welt_print/article27 ... ladio.html

      http://www.welt.de/welt_print/article2653320/Ein-Stadtbild-mit-grosser-Architektur.html\r
      www.welt.de/welt_print/article26 ... ektur.html

      http://www.welt.de/berlin/article2596383/In-Berlin-wird-wieder-enger-gebaut.html\r
      www.welt.de/berlin/article259638 ... ebaut.html

      http://www.welt.de/welt_print/article2588346/Berliner-Klassik-neu-gebaut.html\r
      www.welt.de/welt_print/article25 ... ebaut.html
    • Re: Periphere Meldungen zu Architektur

      Ich habe gerade eine Aufgabenstellung der Technischen Fachhochschule Berlin im Modul "Gebäudeentwurf 3" entdeckt:

      In Form, Gliederung, Aufbau und Gestaltung sollte der Entwurf die Elemente der benachbarten
      gründerzeitlichen Bebauungen aufnehmen und in zeitgemäße Architektur übersetzen, ohne
      dabei der Versuchung zu erliegen, mit historisierender Gemütlichkeit dem vermeintlichen
      Zeitgeschmack zu erliegen


      http://architektur.tfh-berlin.de/fileadmin/architektur/images_news/sonstiges/B13/B13_14_SS08_Aufgabenstellung_allg.pdf\r
      architektur.tfh-berlin.de/filead ... g_allg.pdf
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Re: Periphere Meldungen zu Architektur

      Dennoch sind in der näheren Umgebung in den wenigen Baulücken einige architektonisch
      anspruchsvolle Neubauten* entstanden wie z.B. das „Estradenhaus“* in der Choriner Straße.


      stadtentwicklung.berlin.de/woh…rger/estradenhaus_550.jpg

      Sehr anspruchsvoll. :augenrollen:

      ... und daran angrenzend werden noch einmal üppig geschmückte Wohnbauten im Stil der bereits tot
      geglaubten Postmoderne errichtet.

      dieses?
      eikebeckerarchitekten.com/img/…ollwitz_Strasse_Kopie.jpg
      oder dieses hier?
      kollwitz22.de/images/start_VH.jpg

      In all dem spiegelt sich der Hang der hier lebenden Bewohner nach
      Individualität und Nonkonformität wider.


      Individualität und Nonkonformität findet man da nur in den Gründerzeitlern!

      ... ohne dabei der Versuchung zu erliegen, mit historisierender Gemütlichkeit dem vermeintlichen
      Zeitgeschmack zu erliegen.


      Was hat denn so eine unsachliche Aussage in einer Aufgabenstellung zu suchen? Ist historische Gemütlichkeit der aktuelle Zeitgeschmack? Wohl nicht!

      Die armen Studenten, werden auf Schritt und Tritt manipuliert und in eine ewig "gestrige" Richtung beeinflusst. :(
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Periphere Meldungen zu Architektur

      Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man schallend über diese Pseudowissenschaftler lachen:

      Die wissenschaftlich akademische (Architekturaus)Bildung verkümmert weiterhin in Deutschland, aber auch in Österreich. Wissenschaft heißt die bisherigen "Erungenschaften" in Frage zu stellen und einer ständigen Prüfung zu unterziehen. Kritik am Jetztstand sollte die Devise sein. Was hier abgeht ist alles andere als wissenschaftlich und jeglicher Individualismus wird im Keim erstickt, sobald jemand den vermeintlich akademischen Mainstream zu verlassen versucht. Diese herangezüchteten, niedergehaltenen Studenten werden einer verschulten Indoktrination analog einer Kaderschmiede unterzogen. Wissenschaftler sind das keine, vielmehr Erfüllungsgehilfen einer ideologisch verhafteten, abgestumpften ( :gaehn: ) Idee.
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Textquellen zur Architekturtheorie

      Über Architektur wurde bekanntlich immer schon viel geschrieben. Dank WWW sind viele Quellen heute zugänglich. Ich möchte auch eine Seite aufmerksam machen, die sehr viele Schriften gesammelt hat, v.a. auch aus der Zeit um 1900:

      tu-cottbus.de/theoriederarchitektur/Archiv


      Wäre schön, wenn wir in diesem Faden Links zu weiteren einschlägigen Websites sammeln könnten, vielleicht habt ihr ja noch Lesezeichen zum Thema.
    • Was soll Architektur okkupieren

      Die Finanzmarktproteste Occupy WallSt regt auch Diskussionen in der Architekturszene an. Guy Horton von Archinect, einer Webseite für die Vernetzung von Architektur und Design, spricht aus, dass es mit dem Sozialen bei Architekten nicht weit her geholt sei:

      Of course, we know why architects are quiet on these fundamental issues of wealth and inequality. On the one hand they are just too busy trying to run their businesses and chase after ever fewer projects for less and less money. The other reason is that architects depend on the wealthiest segments of society for their livelihoods. Thus it seems to provide an obvious reason not to support a movement that stands for social and economic justice and an end to rules that favor corporations, banks and wealthy individuals over “everyone else.”


      Er revidiert diese Ansicht im Artikel, aber es verweist mal wieder auf den merkwürdigen Anspruch von Architektur "demokratisch" zu sein, aber alles Volkstümliche zu verachten.

      Vor einigen Tagen habe ich Bilder von Occupy France gesehen, aus der Mondernismusvorstadt von Paris La Defense. Mir scheint, dass Architektur der Moderne gewissermassen antisozial ist, weil sie solchen Bewegungen die Räume nimmt. Auf dem Platz vor der Grand Arch kann man eigentlich demonstrieren lassen, wen man will, alles verzwergt sich. Jede populäre Bewegung wird von der Wucht erdrückt und der Unwirtlichkeit des zugigen Platzes verdrängt. Die französische Gendarmerie hat ihnen zwar den Gefallen getan einzugreifen. Eigentlich besorgt es aber schon der Platz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Agon ()

    • Sommer: Preußens Pracht - Architektur und Macht

      Ein Lichtbildvortrag von Prof. Dr. I. Sommer über friderizianische und preussische Architektur findet am 15.11 in Wilhelmshaven statt.
      Anlässlich des 300. Geburtstages des Preußenkönigs Friedrich II. lädt das Ortskuratorium Wilhelmshaven/Friesland der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu dem Lichtbildvortrag "Preußens Pracht - Architektur und Macht" am Donnerstag, den 15. November 2012 um 19.00 Uhr in die Christus- und Garnisonkirche ein. Der Architekturhistoriker Professor Dr. Ingo Sommer vom Institut für Kunst und Visuelle Kultur der Universität Oldenburg referiert über die Baukunst in Preußen von Friedrich I. zu Wilhelm I. (1701-1871).

      Vortrag: Preußens Pracht - Architektur und Macht
    • Zehn Beispiele: Alan Posener fordert: mehr abreißen!
      welt.de/finanzen/immobilien/ar…13-mehr-Abriss-wagen.html

      Als Abrißkandidaten werden ein paar marode Modernisten-Ekelkästen als captatio benevolentiae vorweggeschickt, um den Leser in einer Zustimmungshaltung NLP-mäßig einzulullen und dann durch Juxtaposition den inhaltlich nicht begründbaren Bogen zu historische Formen aufnehmenden Gebäuden zu schlagen, die Poseners Meinung nach von schlechtem Geschmack zeugen.

      Highlights:
      Der Berliner Dom solle abgerissen werden, weil Barock nicht zum Preußentum passe. Dabei zeigt die dominierende Schauseite viel engere Anlehnungen an die italienisch Renaissance, wie z.B. auch die alte Nikolaikirche im urbrandenburg-preußischen Potsdam. Der Vorgängerbau (ursprünglich wohl ganz unpreußisch im norddeutschen Barock errichtet) wird in seiner von Schinkel verschlimmbesserten Form als "dem christlichen Geist näher" gepriesen. Für mich aber sah der eher ägyptisch-mausoleumhaft aus. Über die historische Bedeutung (Hohenzollern-Grablage, Symbol der preußischen Staatskirchenpolitik (Adolf Stöcker)) braucht man nicht zu streiten.

      Was an der Reichsparteitag-Kongreßhalle schlechter sein soll als an einem x-beliebigen anderen neoklassizistischen Repräsentationsbau oder warum im Falle eines Abrisses der inmitten einer Brache gelegene Platz z.B. den Bewohnern der Wohnsiloungetüme im Hintergrund zurückggeben würde, wird nicht ausgeführt.

      Auch das ICC gehört m.E. nicht in diese Liste: Es ist auf jeden Fall ein Hingucker (Ersatzbau wäre wohl irgendson x-beliebiger Messehallen-Quader.) und strahlt zumindest für mich eine Art futuristischen Optimismus aus an angemessenem Platz (einem Autobahn-Spaghetti-T-Kreuz). Auf jeden Fall mindestens ein Anti-Wahrzeichen, das für die Kirchturmpolitik der 70er im ideologischen Wettstreit steht und bei seinen Besuchern durchaus beliebt war. Außerdem würde ein Abriß nach dem Wowereitschen track record Milliarden kosten und die Stadtautobahn auf Jahre sperren, wenn schon die Kosten ins Spiel gebracht werden.

      Zuletzt beschwert sich der Qualitätsjournalist Posener über Fertighäuser in regionaltypischen Formen als Kitsch, wobei das abgebildete Haus aber original aussieht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Ohrensesselexperte ()

    • @Ohrensesselexperte: ich kann mich deiner Einschätzung voll und ganz anschließen.

      Wer den Berliner Dom ernsthaft abreißen will und das auf eine in der Tat so merkwürdige Weise begründet (der alte Fritz würde sich im Grab umdrehen, wenn man ihm erzählen würde, dass der Barock nicht zu Preussen passt), den kann man nicht so ganz ernst nehmen bzw. dem muss man im besten Fall zugute halten, dass er für diesen journalistischen Schnellschuss nicht sehr viel Zeit investiert hat. Das ICC finde ich als Messebau übrigens auch gelungen und passend, wenn es eine andere Funktion hätte und im historischen Zentrum von Berlin stehen würde, wäre das natürlich etwas anderes.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von -Frank- ()

    • -Frank- schrieb:

      Wer den Berliner Dom ernsthaft abreißen will und das auf eine in der Tat so merkwürdige Weise begründet (der alte Fritz würde sich im Grab umdrehen, wenn man ihm erzählen würde, dass der Barock nicht zu Preussen passt), den kann man nicht so ganz ernst nehmen bzw. dem muss man im besten Fall zugute halten, dass er für diesen journalistischen Schnellschuss nicht sehr viel Zeit investiert hat. Das ICC finde ich als Messebau übrigens auch gelungen und passend, wenn es eine andere Funktion hätte und im historischen Zentrum von Berlin stehen würde, wäre das natürlich etwas anderes.


      Der Dom ist ja gar kein Barock sondern eine DDR Interpretation des Neobarock des 19. Jahrhunderts. Ich muss sagen, daß mir der Schinkeldom sympathisch ist, wären da nicht diese drei NASA-Boosterraketen dran. Wird der Dom eigentlich noch als Kirche verwendet oder dient es nur noch als Gruft ?
    • In Litauen wurde das Denkmal für die Konvention von Tauroggen rekonstruiert.



      Zu einem Höhepunkt gestaltete sich die Enthüllung des Konventionsdenkmals. Es war in seinem alten Zustand wiederhergestellt und erstrahlte in neuem Glanz. Auch die Inschriften waren in deutscher und russischer Schrift originalgetreu wiedergegeben. Der Rotary-Club unter seinem Vorsitzenden Vilmantas Lio­rancas hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass das erforderliche Material aus Frankreich beschafft und von einer polnischen Firma denkmalgerecht bearbeitet wurde. Geschützsalven des Militärhistorischen Vereins aus Memel begleiteten die Einweihungszeremonie.

      preussische-allgemeine.de/nach…rk-unserer-befreiung.html
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.