Frankfurter Altstadt (Dom-Römer-Areal)

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    • Der in Frankfurt neuerbaute Gebäudekomplex zwischen Dom und Römer sieht zwar aus wie eine Altstadt, ist aber baurechtlich gesehen ein Neubau. Damit genießt er auch nicht dieselben Bestandsschutzrechte wie "echte" Altstädte. Daher ist es wohlfeil, Frankfurt mit solchen "echten" Altstädten zu vergleichen...
      Mir kommt es vor, als hätten wir all das schon mal gehabt...
    • Wer Kenntnis über die rechtsextreme Szene hat, wird auch wissen daß die sich herzlich wenig für Rekonstruktionen interessieren, ihr Revisionismus und Geschichtsklitterei beschränkt sich ausschließlich auf eine Politik die heute niemand mehr haben will. Rekonstruktionen wie sie in Frankfurt stattfanden, mit Rechtsextremität gleichzusetzen, ist so ziemlich der größte Unsinn den eigentlich nur jemand mit einer schizophrenen Erkrankung und Verfolgungswahn lostreten kann.
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben demolieren, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.
    • Onkel Henry wrote:

      Rekonstruktionen wie sie in Frankfurt stattfanden, mit Rechtsextremität gleichzusetzen, ist so ziemlich der größte Unsinn den eigentlich nur jemand mit einer schizophrenen Erkrankung und Verfolgungswahn lostreten kann.
      Leider richtig und in Stuttgart werden genau solche Leute, im konkreten Fall ein Hochschullehrer namens Trüby, auf unsere Kinder losgelassen und versuchen mit ihren kruden Thesen die mit viel Liebe und Herzblut wiederaufgebauten Kulturbauten a la Frauenkirche mitsamt Neumarkt oder eben die angesprochenen wiederaufgebauten Häuser des Frankfurter Hühnermarktes in den Dreck zu ziehen. Aus mir unbegreiflichem Hass auf unser Land nichts positiv Bleibendes für unsere Kultur zu hinterlassen, aber andere dafür bösartig in eine negativ besetzte, falsche Ecke zu schreiben, das ist letztklassig und unserem Hochschulwesen unwürdig.

      Wenn man schon Nazigebäude sucht, dann findet man diese ganz konkret in unseren wiederaufgebauten Nachkriegsstädten, die bekanntlich von den ehemaligen Naziarchitekten im Sinne des 3. Reiches aufgebaut wurden. Wenn man also "rechtsextreme Räume" entfernen möchte, dann sollten wir am besten sämtliche unserer Altstädte rekonstruieren! Da die einschlägigen Dogmatiker das genau wissen, besudeln sie in altbekannter Weise das Gute, um mit vermeintlich großen Nebelgranaten von ihrem eigenen Dilemma abzulenken!
      „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)








    • East_Clintwood wrote:

      Solange ein Rechtsextremer ein feineres Gespür für harmonische Stadträume hat und zuvörderst Ästhet ist, schließt das eine das andere nicht aus. Das gilt aber auch für Linksextremisten, Islamisten oder alle anderen erdenklichen -Isten. Nur für Modernisten gilt das freilich nicht.
      Dem kann ich durchaus beipflichten - Ästhetik hat nichts mit politischer Einstellung zu tun sondern mit Geschmack.
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben demolieren, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.
    • Heimdall wrote:

      Rekordergebnis bei Übernachtungszahlen
      Altstadt ist Touristen-Magnet
      fnp.de/frankfurt/frankfurt-neu…se-genug-zr-13239291.html
      Den Link sofort an alle Kommunalpolitiker in Frankfurt am Main versenden.

      Einige Rekonstruktionen sind in der Stadt auf jeden Fall noch möglich. Der Lange Franz steht in den Startlöchern und über die Alte Börse wird ja auch nachgedacht. Das wäre das Beste, was der Stadt passieren kann.

      Reanimation Altstadt 2.0!
    • In der Altstadt wurde der Durchgang vom Nürnberger Hof zur Braubachstraße nun endlich wieder freigegeben!

      Hier finden sich m.W. Originalteile eines alten Netzgewölbes aus einem Durchgang im ehemaligen Nürnberger Hof.

      Dieser Durchbgang hatte bereits vor dem Dom-Römerprojekt existiert und war bereits im Rahmen des Altstadt-Durchbruchs der Braubachstraße in die seinerzeitige Neubebauung Anfang des 20 Jahrhunderts entstanden.

      Während der Bauarbeiten im Rahmen des Dom-Römer-Projekts war der Durchgang geschlossen worden und auch nach Eröffnung geschlossen geblieben wegen Sanierungsarbeiten an darunterliegenden Leitungen usw., die sich leider bis jetzt hinzogen:



      Hier die Ansicht von Seiten "Hinter dem Lämmchen" zwischen Haus "Klein Nürnberg" rechts und dem 50er - Jahre Kasten des Kunstvereins - Richtung Braubachstraße.




      Im Innern des Durchgangs, linke Seite.



      Netzgewölbe mit diversen Wappen an der Decke - dazwischen eine 70er - Jahre Neonlampe als Beleuchtung. Hoffentlich wird das noch geändert und das Netzgewölbe stattdessen mit Strahlern in Szene gesetzt.




      Auf der rechten Seite eine alte Eisentür - ob sich dahinter noch ein Durchgang verbirgt ist schwer zu sagen.





      Hier nun der Durchgang von der Braubachstraße aus. Über dem Fenster des ersten Stocks ist übrigens erkennbar, dass dort die Farbgebung abgenommen wurde - gerade über Letztere unterhielten sich zwei Herren während meines Fotos, möglicherweise wird die Farbgebung, die offenbar aus den späten 80ern stammt, überdacht.

      The post was edited 1 time, last by Bautradition ().

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      Das ist interessant. Auch an einer Figur über dem Erker ist das Grau erkennbar. Das Überdenken hat übrigens bereits stattgefunden. Vor zwei Jahren war geplant worden, das Haus Nürnberg rechts vom Glauburger Hof, die beiden ein Ensemble gebildet hatten, farblich an das linke Gebäude anzupassen. Es soll später alles Grau werden.

      Ich hatte den Link mal gepostet, aber er ist in den Streitereien untergegangen.

      Bautradition wrote:




      Hier nun der Durchgang von der Braubachstraße aus. Über dem Fenster des ersten Stocks ist übrigens erkennbar, dass dort die Farbgebung abgenommen wurde - gerade über Letztere unterhielten sich zwei Herren während meines Fotos, möglicherweise wird die Farbgebung, die offenbar aus den späten 80ern stammt, überdacht.
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      Nach den baulichen Versprechungen löst die Altstadt nun auch die wirtschaftlichen Versprechungen ein. 2,5-3,2 Millionen Touristen besuchten 2019 die Altstadt. Konservativ gerechnet dürften damit Mehreinnahmen von 100-200 Millionen Euro bei den Händlern und Gastronomen hängen bleiben. In kurzer Zeit sind die Baukosten wieder drin: fr.de/frankfurt/frankfurt-am-m…bestehen-zr-13271607.html
      Rekonstruktionen sind nicht nur schön, sondern fördern auch die Wirtschaftskraft in einer Stadt.