Frankfurter Altstadt (Dom-Römer-Areal)

  • Kein Beitrag wurde gelöscht. Die Diskussion hatte sich vom Thema dieses Stranges immer weiter entfernt und wurde in den dafür bestimmten Strang verschoben. Für solche Aufräumarbeiten sind Moderatoren nun einmal da.

  • Schwaches Stück, dass weder die Kostensteigerungen noch die Einnahmesteigerungen noch das Gesamtkonzept beleuchtet.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • In der neuen Altstadt wurden heute fleißig weiter gewerkelt und auf Instagram wurde auf der Seite der Goldenen Waage etwas sehr Spannendes geteilt.


    Hier die Bilder aus der Story, die normalerweise nur für 24 Std. verfügbar sind: :thumbsup:





    Quelle Bilder: Instagram hauszurgoldenenwaage


    Teile der Ornamente des Sandsteins werden farblich angepasst.


    instagram.com/hauszurgoldenenwaage/


    Der vergoldete Arm der Goldenen Waage sollte sicher bald auch seinen Platz in der neuen Altstadt finden.


    Wunderschön!! cclap:)

  • Letzte Arbeiten im Dom Römer Areal, die Spannung steigt, morgen ist es ENDLICH soweit




    Am Hühnermarkt ist das Ziergeländer für den Stoltze-Brunnen eingetroffen und wird offenbar montiert - vielleicht kriegen sie es ja heute noch fertig!




    Die Madonna wurde am Goldenen Lämmchen angebracht - einfach wundervoll, nun muss nur noch die Beleuchtung installiert werden, dann ist auch das doofe Kabel weg.

  • Ja, einfach großartig! Wer das nicht schön findet, ist als Kind zu heiß gebadet worden.


    Noch eine anständige Zusammenfassung anlässlich der morgigen Eröffnung der Frankfurter Altstadt:


    Der lange Weg zur neuen Frankfurter Altstadt - FNP


    Dazu kann man Frankfurt nur beglückwünschen und gewisse verbitterte und niederträchtige Architekturpolitologen ganz herzlich belächeln.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Na, habt Ihr das gelesen, diesmal in neutraler bis positiver Nennung:



    Es war der damalige Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU), der 2004 einen städtebaulichen Wettbewerb für das Grundstück durchsetzte. Eine Rekonstruktion historischer Gebäude hatte er nicht im Sinn. Andere wohl schon: Ein erster Hinweis findet sich bereits im November 2004 im Internetforum „Stadtbild Deutschland“ (www.stadtbild-deutschland.org.
    Trotzdem: Ohne Schwarz, so lässt sich rückblickend sagen, gäbe es die Altstadt, wie wir sie ab Mittwoch erleben können, nicht.

  • Gutes Interview. Gerade der Widerspruch zwischen zeitgenössischer Architektur und Urbanität ist wichtig. Oftmals beschränkt sich die öffentliche Debatte zu sehr auf Fassaden(schmuck), statt auf Kubaturen und die entstehenden Stadträume. In den Europa- und Hafencities dieses Landes gibt es einfach keinen Grund, sich außerhalb des heimischen Quaders aufzuhalten, für die Sinne gibt es dort nichts zu entdecken.

  • Das Areal wird bereits morgen, am 9.05.2018 geöffnet (ich sage bewusst nicht "eröffnet"), damit nach und nach die Geschäfte und die Bewohner einziehen können. M.E. sollten wir also in Kürze die ersten Umzugswagen dort sehen. Das wird zwar sicher ein ziemliches Gewusel zwischen den Touristen, aber ich kann mir wiederum nicht vorstellen, wie man es anders hätte machen können.

  • Aus gegebenem Anlass weise ich noch einmal darauf hin, dass es für die politische Diskussion einen eigenen Strang gibt.

  • Die FAZ widmet heute ihren Leitartikel der Neuen Altstadt und bringt im Rhein-Main-Teil einen vierseitigen, reich bebilderten Artikel über das Dom-Römer-Projekt, in dem sämtliche Häuser noch einmal vorgestellt werden. Der Autor Rainer Schulze überschüttet ausgerechnet Markt 30 mit Lob, behauptet allen Ernstes:

    Quote

    Das "Alte Kaufhaus", wie der Neubau nach seinem Vorgängerbau heißt, ist eines der besten Gebäude in der Altstadt.

    Nun, abgesehen davon, dass Herr Schulze seinen persönlichen Geschmack durch die Wortwahl "ist" sprachlich zur Allgemeingültigkeit erhebt, meint er auch noch, gegen Andersdenkende austeilen zu müssen:


    Quote from Rainer Schulze

    Angeblich ist es ein Qualitätsmerkmal, wenn neue Gebäude schnell Spitznamen bekommen. Bedeutet dies doch, dass der Betrachter etwas mit Ihnen assoziiert. Architektur will die Menschen bewegen, was mehr kann man sich als Architekt also wünschen. Einige Spitznamen sind allerdings weder einfallsreich noch schmeichelhaft oder gar zutreffend. Sie sind einfach nur dumm. So wird das "Alte Kaufhaus" in einem Internetforum als "Hundehütte" geschmäht. Das zeugt von Ignoranz und von blinder "Früher war alles besser"-Mentalität. Und überhaupt: Seit wann wohnen Hunde mehrstöckig?

    Mit Verlaub, Herr Schulze - so ein Spruch ist nicht gerade geistreich, zeugt von allenfalls flüchtigem Mitlesen und darüber hinaus von massiver Arroganz.

  • Vielleicht kann das jemand noch für den interessierten Leser in Kurzform zusammenfassen:
    Was ist an Markt 30 eigentlich so kritikwürdig?