• Mir scheint, daß die Stadtmauer parallel zur Gutenbergstraße verläuft. Dies wäre das einzige zusammenhängend verlaufende Stück, auch wegen der Lage des Torturms. Der Eingang und die entsprechend abgebildete Fassade liegen doch in den Plänen links, oder?
    Dagegen spricht allerding die auch hier sehr dünne AUsführung und die vielen Türen und sonstigen Durchbrüche.

    Die Feder ist mächtiger als das Schwert...wenn das Schwert sehr stumpf ist und die Feder sehr spitz!


    -Terry Pratchett

  • Hier ist noch ein Text zur Postgalerie:


    http://www.speyer-aktuell.de/p…cle&op=show_pdf&aid=10390.


    Interessant ist dabei Folgendes:


    Quote

    Ein Architekt könne sich hier als Entwerfer kaum verwirklichen, sondern es gelte, die alten, prächtigen Gemäuer so mit neuer Architektur zu verbinden, dass man auch im neuen Inneren überall spüre, dass man inmitten alter Substanz sei. Nach außen zeige sich die moderne Architektur nur im hinteren Bereich, ansonsten sei der historische Baukörper nach wie vor ablesbar. Es wird drei Eingänge geben und viel Licht im Inneren; die optische Zugänglichkeit wird gewährleistet, ohne jedoch die Fassade etwa durch Schaufenster zu zerstören und natürlich werden auch Zugänge für Behinderte geschaffen. Ein überdachter Innenhof wird entstehen, die ehemalige Schalterhalle wird das Entrée, über dem „Basement" liegen drei Geschoße und schließlich - „Sollen wir es schon verraten?", so Schineller - eine weitere Ebene als Freiluftgastronomie.

  • "Speyer erhält neue Synagoge
    Wenn am Sonntag, 9. November, bundesweit an die Zerstörung deutscher Synagogen vor 70 Jahren erinnert wird, dann geschieht dies in Speyer auf besondere Weise."


    in speyer nämlich soll am morgigen sonntag der grundstein für eine neue synagoge, die "durch die Um- und Neugestaltung einer ehemaligen katholischen Kirche entsteht", gelegt werden. weiß jemand dazu näheres?


    laut art magazin handelt es sich um die kirche st. guido die 1999 von der katholischen kirche verkauft wurde.


    vgl: http://www.art-magazin.de/news…d=2533&pager_day_offset=0


    das klingt für mich nach einem interessanten projekt!


    übrigens, kennt jemand diesen prof. alfred jacoby?

  • Ähm....wie kann man in eine Kirche umziehen, die nicht mehr existiert ? Oder handelt es sich um einen der typischen Nachkriegs-Seelenbunker ?

    Nein, die werden gedünstet

  • hab mal ein bisschen gegoogelt:


    Prof. Jacoby war schon an mehreren Projekten dieser Art beteiligt so zum Beispiel an der Chemnitzer Synagoge und auch dem Kölner Jüdischen Gemeindezentrum.


    Zu St Guido gibt es hier einen geschichtlichen Abriss:
    http://de.wikipedia.org/wiki/St._Guido_(Speyer)


    demnach ist die heutige Kirche ein Kind der 1930er Jahre.


    Hier aus der Luft:
    Bing Karten - Anfahrtsbeschreibungen, Verkehrsinfos und Straßenbedingungen

  • Zitat: "Heute Morgen brach ein Brand im Kutscherhaus in der Speyerer Altstadt aus. Die Feuerwehren aus der Region hatten den Brand schnell unter Kontrolle und konnten dadurch ein Großteil des historischen Gebäudes am Fischmarkt retten." Quelle:


    http://www.mrn-news.de/2015/04…-von-speyer-video-190962/


    Der Schaden scheint nicht so schlimm zu sein, wie zunächst zu befürchten war, so dass Niederländer sich hoffentlich nicht zu sehr "freuen" kann

  • Die seit April laufenden Restaurierungsarbeiten der Vorhalle des Speyerer Doms kommen im November zu ihrem Ende. Allerdings wird sich wohl eine teure Restaurierung eines Freskos anschließen, dessen schlechter Zustand erst durch die Arbeiten erkannt wurden.


    die Rheinpfalz