Tag des offenen Denkmals

  • Ich habe in Soest die Villa Plange sowie das Logenhaus Soest der hier ansässigen Freimaurerloge besucht und interessante Gespräche geführt.
    Was mich sehr wundert ist, dass wir so ziemlich die einzigen jüngeren Teilnehmer waren (sofern man sich mit Anfang 30 noch als jung bezeichnen kann) - ich nutze den Tag schon seit mindestens 15 Jahren um vor Ort Denkmäler zu besichtigen, es sind aber doch mehrheitlich ältere Leute, die dort teilnehmen... wenn es doch sonst heißt , dass die jüngere Generation historische Bauten wieder mehr zu schätzen weiß , würde ich doch genau solche Gelegenheiten wahrnehmen.


    Soest selbst hat ein schwaches Bild abgelieferter - gerade einmal 3 offene Baudenkmäler von über 600 ist wie ich finde etwas wenig. Der Andrang war m.E. durchaus da.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Das Denkmal, das mich interessiert hätte, bot Führungen nur bis 14 Uhr an. Für uns leider zu früh am Mittag.

  • In Würzburg war das dieses Jahr auch der Tag des geschlossenen Denkmals:
    Im Programm war eine Führung durch den Grafeneckart mit dem Wenzelsaal
    angekündigt. Die Führung begann vor dem Rathaus, setzte sich im Innenhof
    fort und endete dann vor einer verschlossenen Tür; der Führer hatte keinen
    Schlüssel, und niemand aus der Stadtverwaltung war bereit aufzuschließen.
    Peinlich.
    Bei anderen Denkmälern hatte ich mehr Glück.
    Zu den beunruhigenden Neubauplänen an der Neubaustraße, über die im
    Franziskanerkloster informiert wurde, nach der Sperrung um zehn Uhr im
    Würzburgstrang.

  • Der TdoD, der bei mir schon länger Tradition hat, hat bei mir dieses Jahr so ausgeschaut, dass ich drei Programmpunkte wahrgenommen habe. Die zwei ersten waren relativ belanglos. Der dritte war eine Führung. Das macht jedenfalls dann Spaß, wenn man auch ein bisschen ins Gespräch kommt und nicht bloß stocksteif dasteht, was schließlich auch passiert ist (also beides ist passiert). Befremdend dabei war allerdings, dass die meisten Teilnehmer, die ja zumeist schon von dort sind, so manches nicht wissen. Da fällt man gleich auf, wenn man ein bisschen mehr weiß, das halt, was für unsereins selbstverständlich scheint... Auch wurde von einer Freifläche berichtet, dass die mal bebaut war. Obwohl das ja in einer mir nicht sonderlich gut bekannten Stadt war, war mir bekannt, dass das Haus lange Zeit vernachlässigt war, bis es schließlich vor ein paar Jahren abgebrochen wurde. Sowas zum Beispiel, habe ich gedacht, weiß doch jeder, der von dort ist. Hm.

  • Ich habe nicht teilgenommen, weil ich mit gebrochenem Ellenbogen im Krankenhaus lag. Inzwischen bin ich zuhause, aber noch krankgeschrieben. Und das dauert wohl noch eine Weile...