Reiterdenkmal in Windhoek

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    • Naja, ich würde meinen, dass sich die politisch und gesellschaftlichen Zeiten geändert haben und auch die Bevölkerung Windhoeks.

      Die ehemals weiße Mehrheit der Stadt ist nun eine Minderheit. Irgendwie kann ich das sogar teilweise nachvollziehen, denn man will nicht ständig an die Niederlage am Waterberg und alles, was danach passierte, erinnert werden. Auch wenn hier sicherlich beide Seiten nicht ganz unschuldig daran waren. Ungefähr so, wie in Mittel- und Osteuropa die Siegerdenkmäler der Sowjets, die man entweder auch in Hinterhöfe oder gleich auf Schrottplätzen entsorgte.

      Ich sage einmal so: Wenn das der Preis für den sozialen Frieden in Namibia ist, dann soll es ruhig so sein!

      Anders als in Simbabwe oder momentan gerade in Südafrika leben Weiße und Schwarze in Namibia so gut wie in kaum einen anderen afrikanischen Land miteinander (oder auch Zambia, wo es sich sehr gut funktioniert)! Das hat sehr viele Gründe, so zb auch dass Südwestafrika (heute Namibia) bis 1990 von Südafrika mehr oder weniger als Kolonie betrachtet wurde und sowohl die Deutschen/Buren als auch und selbstverständlich die unterschiedlichen schwarzen Stämme nicht glücklich darüber waren. Unter der Apartheid war einiges besser, aber viel mehr schlechter als heute. Das erklärt auch, dass alle Rassen in Namibia sehr gut miteinander können und sich gemeinsam schätzen und voneinander profitieren.
      "Man kann einen gesellschaftlichen Diskurs darüber haben, was Meinungsfreiheit darf. Oder man hat Meinungsfreiheit!"