Potsdamer Stadtschloss

  • Die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) schreibt in ihrer Ausgabe vom 02.08.2022, ob das Steubendenkmal auf den Steubenplatz zurückkehren oder dort ein modernes Denkmal aufgestellt werden soll.


    Hat hier im Forum jemand diesen Artikel komplett gelesen und kann uns Informationen geben?

  • https://www.maz-online.de/loka…html?outputType=valid_amp


    https://www.maz-online.de/loka…html?outputType=valid_amp


    Die Linken und Grünen möchten weitere moderne Kunstwerke, jetzt auch in der Innenstadt, so auf den drei Rasenflächen vor dem Filmmuseum, vor dem Rechenzentrum (neben der Ganisionskirche) und eben auf dem Steubenplatz.

    Jetzt gibt es die begründete Befürchtung, dass das Steubendenkmal nicht auf seinen ursprünglichen Platz zurückkehrt.


    Ein interner könnte hier doch mal mehr darüber berichten.

  • ...denn die modernen Kunstwerke können natürlich keinen anderen Standplatz in Potsdam als ausgerechnet den Steubenplatz finden, da bereits alles komplett zugestellt ist...

  • War doch klar,die Linken und ihre Initiativen(leider auch Grüne) scharren schon mit ihren Hufen,auf,auf in das nächste verbale Gefecht. Diesmal nicht der Staudenhof, nicht die GK oder RZ ,Nein,diesmal ist das preußische Steubendenkmal an der Reihe. :kopfschuetteln:

    Für einige ein und die selben Leutchen in Potsdam, findet sich immer etwas,und das schon seit x Jahren,was es zu kritisieren,beschimpfen,verurteilen,fordern oder zu bekämpfen gibt. :kopfwand:rant:)

  • Wieviel der Potsdamer Wirtschaft macht eigentlich Tourismus aus?
    Ich kann mir vorstellen, ein nicht unherheblicher Teil. Ich finde es ziemlich verblödet und verrückt von Städten, die stark vom Tourismus profitieren, diesen aber so ziemlich außen vor lassen, wenn es um Städtebau und Stadtgestaltung geht. Schönheit und touristischer Anreiz müssten ganz klar auch ein ernstzunehmendes Argument sein, wenn man sich z.B. über die Wiederherstellung des Steubenplatzes (daher kam ich auf das Thema!), den Wiederaufbau der Garnisonkirche oder den Abriss von Plattenungetümen in der Innenstadt unterhält.
    Und seien wir mal ehrlich, da können sich einige noch so sehr darüber echauffieren, aber nach Potsdam kommt man vor allem wegen dem pösen, pösen Preußen und seiner royalen Pracht.
    Übrigens schließt Tourismus auch Potsdamer ein. Auch die erfreuen sich an Schönheit, schlendern mal durch die Parks und Innenstadt und setzen sich auch mal in ein Straßencafé in bester touristischer Lage. Dass man Tourismus oft als komplett gegensätzlich zum Bürgerwohl darstellt ist auch so ein Unding.

  • ^Von den gut acht Milliarden Bruttoinlandsprodukt, also den Waren und Dienstleistungen, die in Potsdam zur Verfügung gestellt werden, entfällt eine dreiviertel Milliarde auf den Tourismus. Das ist schon erheblich.

  • Die SED hat im Jahr 1950 das Denkmal Friedrich des II. einschmelzen lassen bevor im Jahr 1968 die Garnisonkirche gesprengt worden ist. Die Linke als Nachfolgerpartei müsste eigentlich dafür stimmen das, das Steubendenkmal an seinen Alten Platz zurückkehrt. Aber wenn die Linke nur das Wort "Preußen" hört, dann gehen sie automatisch in Abwehrhaltung.

  • Wieso sollte ausgerechnet die Nachfolgepartei der SED dafür sein, das Denkmal wieder aufzustellen? Das ist doch unlogisch.

    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die haben sich nicht ein Yota geändert und zeigen hier nur ihr wahres Gesicht und ihre wahre Herkunft


    "Die Zeit enthüllt die Wahrheit" heißt eine berühmte Figurengruppe im Dresdner Großen Garten.

  • Entscheidend für stadtgestaletrischen Fragen in Potsdam sind wahrlich nicht die Sozialisten. Die sind doch zuverlässig und fordern auf dem Steubenplatz "DDR-Moderne"-Kunst aufzustellen. An dieser intransigenten Haltung gibt es nichts zu kritisieren und ich hoffe, dass das auch so bleibt, damit sich die Linkspartei bei der nächsten Kommunalwahl erneut deutlich Richtung unten bewegt.


    Entscheidend sind hier, beim Steuben-Thema, die sich durch Zuzug wandelnden Grünen, die bei Steuben den schwulen Antikolonialisten nicht erkennen (wollen), weil er ein Uniform trug und deshalb Militarist sein muss. Deshalb ist es verschwendete Zeit sich über die Sozialisten aufzuregen, man muß versuchen die Haltung der Grünen und der SPD zu ändern.


  • Finde ich eine super Idee! Überhaupt, wenn ich das bemerken darf, habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass homosexuelle Männer den besten Geschmack überhaupt haben und gerade in gestalterischem Bezug auf Ex- als auch Interieur Meister sind. Diesen Aspekt kann man auch für unsere gute Sache nützen wie sich auch am letzen Foto Konstantindegeers zeigt. Die linksradikalen Querulanten in Potsdam würden sich somit noch eine weitere Klatsche mit ihren Pöbeleien von ganz anderer, unerwarteter Seite holen…und eventuell endlich einmal aufwachen und womöglich darauf kommen, dass sie auf der bösen Seite der Geschichte stehen.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Außerdem war er "Refugee". Und solchen darf man wohl nichts negatives unterstellen. Vielleicht war er ja auch für die 5. Corona-Boosterung und Windräder. Das könnte man dieser Argumentationsstrategie noch anfügen....


    Also, wenn solcher Tinnef bei den Potsdamer "Grünen" und Sozis Eindruck macht, ist das zwar vor allem ein Zeichen für deren mittlerweile grenzenlose Beschränktheit und Fixierung auf Gegenwartsmoden, aber wenn es der guten Sache hilft... :augenrollen:

  • Herr Herrmann:


    Nähere Informationen erhälst du auch auf der Homepage vom Stadtschlossverein Potsdam e.V.


    Am Tag des Denkmals, dem 11.09.2022 um 11.00 Uhr, wird es einen kleinen öffentlichen Festakt an und auf der Treppe geben. Im Beisein der Landtagsvizepräsidentin und der Mäzenin wird der Schlüssel überreicht.


    Die Fahnentreppe wird übergeben - Verein Potsdamer Stadtschloss e.V. (stadtschloss-potsdam.org)

    (Quelle: Stadtschlossverein Potsdam e.V., Potsdam)

  • Zwischenstand 6. September 2022


    Ich bin etwas verwirrt ob der "Bemusterung" - das bekronte R ist aus meiner Sicht nicht "einheitlich" bezüglich der Sichtrichtung ausgerichtet.


    Gibt es einen bestimmten - eventuell historischen - Grund dafür?

  • Nein, nicht grundlos. Es ist eine zweiläufige Treppe. Die Laufrichtung wechselt. Man hat zweimal den gleichen Geländerentwurf genommen. Der Entwurf ist orientiert in Bezug auf die Laufrichtung der Treppe. Ihr dürft das Geländer nicht statisch und für die bloße Seitenansicht gedacht interpretieren. Vielmehr handelt es sich um dynamisches Rokoko. Alles strebt die Treppe hinauf.


    Es ist auch nicht nur ein bekröntes R, sondern das königliche Monogramm, eine bekrönte Verschränkung aus F und R, die für "Fridericus Rex" steht, den Bauherrn.


    Hier wird gleichsam die Laufschrift moderner Fernsehnachrichten vorweggenommen. Das königliche Monogramm läuft die Treppe hinauf und wir sehen ihm dabei zu.

  • Ich freue mich sehr, dass die Fahnentreppe wieder zurückkommt. Nun fehlen noch zwei kleine Elemente und frage Konstantindegeer ob diese auch in naher Zukunft zurückkehren werden.


    1. die Lampe die oberhalb der Treppe angebracht war

    2. der Löwenkopf, der unterhalb der Treppe war (keine Ahnung ob dieser eine Funktion hatte)


    Cornelsen Kulturstiftung fördert – der Verein Potsdamer Stadtschloss kann  die Putten- oder Engeltreppe wieder aufbauen - Verein Potsdamer Stadtschloss  e.V.


    (Quelle: Bundesarchiv)

  • Ich fürchte, der Löwenkopf war nichts weiter als der Auslass eines gründerzeitlichen Regenwasserablaufs der Treppenpodeste und gehörte gar nicht mit zum ursprünglichen Konzept der Anlage.