Lüdenscheid (Galerie)

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    • Lüdenscheid (Galerie)

      Auf Wunsch des Jungwirten gibt es eine weitere Foto-Tour von mir; dieses Mal durch Lüdenscheid im Sauerland.
      Am heutigen Sonntag war das Wetter wieder traumhaft. Ich hatte aber erst die Befürchtung, dass die Stadt - wie üblich an einem Sonntag - wenig belebt sei, aber wie der Zufall so will, war heute verkaufsoffener Sonntag und somit bekommt ihr einen guten Eindruck von den lebendigen Einkaufsstraßen in der Lüdenscheider Innenstadt und den ruhigen, idyllischen Gassen rund um die Erlöserkirche, so wie ich sie in Erinnerung hatte.

      Lüdenscheid (westfälisch: Lünsche) liegt im Nordwesten des Sauerlands in Nordrhein-Westfalen und ist eine große kreisangehörige Stadt des Märkischen Kreises im Regierungsbezirk Arnsberg. Die Stadt ist Kreisstadt und Sitz des Kreistages des Märkischen Kreises. In alter Mundart wird Lüdenscheid auch als Stiärt bezeichnet.

      Lüdenscheid liegt im nordwestlichen Sauerland, geografisch gesehen in der flachen, westsüdwest-ostnordost-gerichteten Lüdenscheider Mulde mit ihrem Kernbereich in der Quellmulde der Rahmede und einem Sattel der Wasserscheide zwischen Lenne und Volme, die die Stadt von Nordwest nach Südost quert. Die „Mulde“ wird ersichtlich, wenn man Lüdenscheid von der Homert (539 m) im Süden oder im Norden vom Radargelände (500 m) bei Großendrescheid betrachtet.

      Als Bergstadt erscheint Lüdenscheid den Besuchern, die sich aus den Tälern, beispielsweise aus Richtung Altena oder Werdohl, nähern. Im Mittel liegt Lüdenscheid auf etwa 400 m. Der höchste Berg in der Umgebung von Lüdenscheid ist die Nordhelle (Ebbegebirge) mit 663,3 m Höhe. Höhere Berge als um Lüdenscheid gibt es nordöstlich erst wieder im Harz, östlich im Hochsauerland, westlich in der Eifel und südlich im Taunus sowie im Schwarzwald.

      http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCdenscheid\r
      de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCdenscheid

      Mit Lüdenscheid verbinde ich persönlich Besuche bei Verwandten und als Kind Tagesausflüge im Winter, um den in Hagen meist nutzlos herumstehenden Schlitten wieder seiner Bestimmung zuzuführen. :)
      Ein Besuch der Stadt im Frühjahr hat aber auch seinen Reiz, wie das folgende Foto beweist:

    • Der Weg ist rot eingezeichnet. Die Tour beginnt und endet an der rot-schwarz-weißen Markierung.


      http://stadtplan.meinestadt.de/maps/index.html?coords\r
      stadtplan.meinestadt.de/maps/index.html?coords[]=7.608593;51.212623

      Standort: Weststraße
      Blickrichtung: Parkstraße


      Blickrichtung: Augustastraße




      Altes Straßenschild aus Emaille


      Standort: Knapper Straße


      Blickrichtung: Lösenbacher Straße


      Blickrichtung: Lessingstraße


      Blickrichtung: Albrechtstraße


      Christuskirche


    • Blickrichtung: Rathausplatz


      Die Großbaustelle in ihren letzten Zügen.


      Blickrichtung: Lösenbacher Straße


      Standort: Wilhelmstraße
      Blickrichtung: Kirchplatz




      Standort: Jockuschstraße


      Hier hält man sich gerne auf. Nach den unendlichen Weiten des Rathausplatzes, findet man hier einen gemütlichen Platz vor.




      Standort: Schillerstraße
      Blickrichtung: Wilhelmstraße
    • Standort: Wilhelmplatz
      Blickrichtung: Kirchplatz


      Blickrichtung: Schillerstraße


      Standort: Grabenstraße
      Blickrichtung: Freiherr-vom-Stein-Straße


      Standort: Freiherr-vom-Stein-Straße
      Kulturhaus


      Blickrichtung: Kirchplatz




      Blickrichtung: Schemperstraße


      Blickrichtung: Kirchplatz


      Evangelische Erlöserkirche
      Die Erlöserkirche, die bis 1902 Stadtkirche hieß, ist die älteste Kirche in Lüdenscheid und steht im Zentrum der Altstadt.


      Standort: Wilhelstraße
      Blickrichtung: Rathausplatz
      Rechts: Altes Rathaus
    • Schönes, gepflegtes, unprätentiöses Städtchen. Hatte keinerlei Vorstellung von Lüdenscheid. Was mir aufgefallen ist: Die Straßen- und Pflasterbeläge scheinen alle recht neu zu sein, als hätte sich die Stadt in den letzten Jahren einem Facelifting unterzogen. Naja, der Aufschwung ist ja da...

      Nicht so toll sind diese ewigen Satellitenschüsseln an Gründerzeitfassaden (falls das in diesem Fall wirklich so ist, kann auch das gegenüberliegende Haus sein). Gibt es da keine Regelung?

      Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
    • Jungwirten ist begeistert!
      Hatten mich meine Augen also nicht getäuscht bei Google Earth. Ist Lüdenscheid das Freiburg Westfalens? Ich kann zumindest einige Parallelen erkennen.
      Weißt Du was zum Zerstörungsgrad - die Altstadt scheint ja vollständig überlebt zu haben?! Das Rathaus finde ich noch einigermaßen elegant - sieht irgendwie mehr nach Oslo aus als nach Kaiserslautern. Schön ist die Weitläufigkeit des Innenstadtbereiches, die Abwechslung aus schmalen Gassen, mittleren Fußgängerzonen, und weitläufigen Plätzen. Auch die Bausünden sind nicht so wirklich NRW-typisch. Keine Billigwaschbetonwüfel vor Ort? Was doch so ein paar Berglein Trennung vom Ruhrgebiet ausmachen...

      DANKE !!! :)
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • "macron79" schrieb:


      Nicht so toll sind diese ewigen Satellitenschüsseln an Gründerzeitfassaden (falls das in diesem Fall wirklich so ist, kann auch das gegenüberliegende Haus sein). Gibt es da keine Regelung?



      Nein, die gelten als Grundrecht auf Informationsbeschaffung, eingeklagt von solchen Typen wie dem Prollo links unten am Kippenautomaten...

      Der Vermieter will sich keinen Ärger einhandeln, wenn er die Teile untersagt, ziehen die Leute aus oder kürzen die Miete, da macht er sich eben keinen Streß.

      Fazit:
      Der Denkmalschutz müßte da generell auf'n Tisch kloppen, tut er aber nicht.
    • "FriedrichvonGaertner" schrieb:

      Nein, die gelten als Grundrecht auf Informationsbeschaffung, eingeklagt von solchen Typen wie dem Prollo links unten am Kippenautomaten...


      Dieses Grundrecht dürfte eher weniger von dem Prollo am Kippenautomaten eingeklagt worden sein. Der hat meist Kabel oder DVB-T. Satellitenschüsseln treten meist dort verstärkt auf, wo sich Mitbürger aus anderen Ländern tummeln, die bevorzugt Programme in ihrer alten Heimatsprache schauen möchten. Wenn sich hier die Technik nicht ändert bzw. die Kabelkanäle diesbezüglich erweitert oder ausgewechselt werden, ist angesichts der Bevölkerungsentwicklung damit zu rechnen, daß in Zukunft ganze Alt- und Innenstädte vermehrt mit diesen Schüsseln leben müssen.
    • Wieder mal eine tolle Galerie BerlinFan, vielen Dank!
      Find's klasse, dass du uns hier die kleinen gemütlichen Orte aus NRW so ausführlich vorstellst, viele davon kennt man kaum vom Hörensagen und ist dann überrascht ob des Charmes. Wobei ich in Lüdenscheid auch schon mal war, sehr nett, allerdings schon recht lang her.

      Bezüglich der Sat-Schüsseln: Kann man die nicht einfach auf dem Dach oder im Hinterhof irgendwo anbringen? Die Sendeleistung wird davon auch nicht beeinträchtigt.
      Die müssen doch nun wirklich nicht noch die prächtigen Straßenfassaden damit verschandeln, da gibt's doch oft schon genug Schrott, der dieser Aufgabe nachkommt...
      Außerdem: Im Prinzip reichen pro Haus 1-2 dieser hässlichen Dinger, das Signal kann man per Receiver perfekt verteilen - nahezu ohne Qualitätsverlust.
    • So...komme gerade aus Arnsberg zurück. :zwinkern:

      "erbsenzaehler" schrieb:

      Wieder mal eine tolle Galerie BerlinFan, vielen Dank!
      Find's klasse, dass du uns hier die kleinen gemütlichen Orte aus NRW so ausführlich vorstellst, viele davon kennt man kaum vom Hörensagen und ist dann überrascht ob des Charmes.
      Das ließt man gerne. Dann wird Dir sicher auch meine nächste Foto-Tour gefallen. :D

      "youngwoerth" schrieb:

      Weißt Du was zum Zerstörungsgrad - die Altstadt scheint ja vollständig überlebt zu haben?!
      Dazu kann ich jetzt leider nichts Konkretes sagen, aber ich werde mich informieren.

      "youngwoerth" schrieb:

      Auch die Bausünden sind nicht so wirklich NRW-typisch. Keine Billigwaschbetonwüfel vor Ort?
      Rund um den Rathausplatz gibt es einige Bausünden, neben dem Rathaus, aber es hält sich noch im Rahmen des Erträglichen. Wer weiß, vielleicht stehen diese 70er-Jahre Bauten bereits zur Disposition. Jedenfalls sahen die Fassaden sehr sanierungsbedürftig aus.

      @ Satellitenschüsseln
      Die sind mir gestern gar nicht aufgefallen. Im Ruhrgebiet ist die Anbringung der Schüsseln viel penetranter; da gibt es zusätzlich zu den Massen an Parabolspiegeln auch noch einen Kabelsalat quer über die quietschbunten Gründerzeitfassaden.
    • "youngwoerth" schrieb:


      Weißt Du was zum Zerstörungsgrad - die Altstadt scheint ja vollständig überlebt zu haben?!


      Lüdenscheid selber ist kaum, also nicht nennenswert, bombadiert worden. Lediglich die Seitentäler oder das Flusstal der Volme wurden als Ziele auserwählt, weil hier viele Hämmer und Eisenverarbeitende Fabriken zu finden waren. Interessanterweise wurde in der Nachbargemeinde Schalksmühle durch den einzigen Bombentreffer das Freibad zerstört.:augenrollen:
      Die einrückenden Alliierten haben auch kaum Zerstörungen angerichtet!

      Insgesamt hat das märkische Sauerland noch viel alte Bausubstanz aufzuweisen, aber auch hier wurden viele Häuser und vor allem die Bauernhöfe ab den 60er Jahren durch "Modernisierungsmaßnahmen" verunstaltet oder abgerissen. Die Ortsbilder sind dadurch z.T. völlig entstellt.
      Rund um Lüdenscheid gibt es aber noch vereinzelte wirklich sehenswerte Objekte, z. B.
      Schloss Neuenhof: schloss-neuenhof.de/
      oder Haus Rahde: kierspe.de/rundg_1.htm
      Ein Abstecher abseits von Lüdenscheid lohnt sich immer!
      Labor omnia vincit
      (Vergil)