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Tempelhofer Feld und ehemaliges Flughafenareal

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    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      In wenigen Stunden wird der Flughafen (vorläufig :zwinkern: ) für immer geschlossen...ein trauriger Tag für Berlin. Die Weltstadt London baut einen Stadtflughafen und die rot-rote Elitetruppe meint in Berlin auf einen solchen zu verzichten. Naja, immerhin ist Wowereit gerade von tausenden Berlinern vor und im Flughafen bei der "Schließfeier" ausgebuht worden. Die internationalen Flugverbindungen zu kappen, da gehört schon etwas dazu :augenrollen: .

      Wenn es mit Berlin wirtschaftlich wieder einmal besser gehen sollte, dann erinnert man sich vielleicht wieder an den ersten Verkehrsflughafen der Welt, dem Urvater aller Flughäfen, dem außerdem schönsten der Welt.

      Lebe wohl Tempelhof, lebe wohl Weltstadttraum.
      „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)








    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      ^ Deine Jammerei ist (mal wieder) unbegründet. Mit dem Beschluss von 1996 (da wurde Berlin noch von der CDU regiert), im Süden Berlins einen neuen Flughafen namens BBI zu bauen, ist der Betrieb von Tempelhof - ohnehin seit Jahren marode, unzeitgemäß und defizitär - in Zukunft überflüssig. Zudem brachte ein Volksentscheid in diesem Frühjahr nicht die erforderliche Mehrheit für die Aufrechterhaltung Tempelhofs. Im übrigen ist man jetzt schon einen Schritt weiter, und denkt über eine würdige Nachnutzung der denkmalgeschützten Flughafengebäude nach. In meinen Augen ist das besser, als aus Nostalgiegründen krampfhaft einen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.
    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      "spacecowboy" wrote:

      ^ Deine Jammerei ist (mal wieder) unbegründet. Mit dem Beschluss von 1996 (da wurde Berlin noch von der CDU regiert), im Süden Berlins einen neuen Flughafen namens BBI zu bauen, ist der Betrieb von Tempelhof - ohnehin seit Jahren marode, unzeitgemäß und defizitär - in Zukunft überflüssig. Zudem brachte ein Volksentscheid in diesem Frühjahr nicht die erforderliche Mehrheit für die Aufrechterhaltung Tempelhofs. Im übrigen ist man jetzt schon einen Schritt weiter, und denkt über eine würdige Nachnutzung der denkmalgeschützten Flughafengebäude nach. In meinen Augen ist das besser, als aus Nostalgiegründen krampfhaft einen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.


      Gut, wenn dem so ist, sollte man z.B. den Berliner Dom schließen. Der Kirchenbetrieb ist definitiv zu teuer bei den wenigen Kirchgängern. Hier wäre ein kramphaftes aufrechterhalten der Gemeinde unsinnig. Ausserdem ist der Dom marode, seine Architektur und Raumaufteilung unzeitgemäß und wahrscheinlich sowieso in Zukunft total überflüssig. Ein Kirchenneubau weiter draussen in der Peripherie wäre da sicher pragmatischer. :zwinkern:

      Der Flughafen Tempelhof ist in seiner Art einzigartig und unwiederbringlich. Sicherlich kann man ein Museum oder sonstige würdigere Nutzungen unterbringen, aber ich schau mir doch lieber den Flughafen im Betrieb an. Möchte ja auch nicht Elefanten ausgestopft im Museum ansehen, sonderm lebendig im Zoo!
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      Verursachen die Glocken, Gottesdienste und Musikaufführungen im Berliner Dom (der aus meiner Sicht keineswegs an den historischen Wert Tempelhofs herankommt) eine Lärmbelastung, die mit einem innerstädtischen Flughafen vergleichbar wäre ? Müßte, um die Betriebsbereitschaft des Doms auch in Zukunft zu gewährleisten, die halbe Berliner Mitte für Anbauten weichen ?
      Bei aller -verständlichen- Sentimentalität gegenüber den wissenschaftlich-technischen Pionierleistungen des alten Deutschlands: In jenen Zeiten wurde überaus pragmatisch mit alter, nutzungssuboptimaler Bausubstanz umgegangen. In London hätten sie ihn z.B. längst modernisiert, mehrfach sogar. Da wäre wenig an Altem übriggeblieben.

      Das, was dort in Schönefeld unter Federführung von gmp entstehen wird, besitzt IMO durchaus Baugeist. In Teilen fast derselbe Stil wie Tempelhof, nur in die heutige Zeit übertragen. Ich denke, auch wenn ich die Stadt und ihren Hang zur "Weltgeltung" eigentlich nicht mag, ein guter und würdiger Nachfolger auch aus optischer Sicht.
      Nein, die werden gedünstet
    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      Warum nutzt man den nicht als Flughafen für Privatjets, Helikopter oder als Staatsempfangstor, falls mal wieder der Papst oder so jemand kommt? Oder tat man das bisher schon? Weiss ich nicht, bin nie dort gewesen...

      Aus dem Areal mit dem Gebäude kann man sicherlich was machen, was nicht lärmbelästigender sein sollte als der normale Berliner Stadtverkehr.
    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      "spacecowboy" wrote:

      ^ Deine Jammerei ist (mal wieder) unbegründet. Mit dem Beschluss von 1996 (da wurde Berlin noch von der CDU regiert), im Süden Berlins einen neuen Flughafen namens BBI zu bauen, ist der Betrieb von Tempelhof - ohnehin seit Jahren marode, unzeitgemäß und defizitär - in Zukunft überflüssig. Zudem brachte ein Volksentscheid in diesem Frühjahr nicht die erforderliche Mehrheit für die Aufrechterhaltung Tempelhofs. Im übrigen ist man jetzt schon einen Schritt weiter, und denkt über eine würdige Nachnutzung der denkmalgeschützten Flughafengebäude nach. In meinen Augen ist das besser, als aus Nostalgiegründen krampfhaft einen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.


      Im Prinzip hast Du ja recht. Was allerdings auch nicht ganz unter den Tisch fallen sollte ist, dass nun für den Leerstand pro Monat weiterhin Kosten in Höhe von 1 000 000€ entstehen. Und bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage glaube ich auch nicht an eine schnelle andersweitige Nutzung.
    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      @Spaßcowboy

      Auf Deine reflexartige Stutenbissigkeit ist (wie immer) verlass :lachen: . Man sieht, Du hast Dich mit dem Thema auch nicht wirklich auseinandergesetzt, denn sonst wüsstest Du, dass der Beschluss (Konsensbeschluss) im Jahre 1996 1. nicht allein von der CDU getragen wurde, 2. keine völlige Schließung und 3. auch nicht ebendiese im Jahre 2008 zum Ziel hatte.

      Wenn Du meinst, dass Tempelhof nur aus Nostalgiegründen „krampfhaft“ aufrecht erhalten werden könnte, dann irrst Du auch hier. „Krampfhaft“ wird jetzt nach einer Nachnutzung gesucht, vorläufig gehen sehr viele Arbeitsplätze verloren , in einer Stadt die mit Arbeitsplätzen nicht gerade gesegnet ist et cetera. Im Grunde genommen ist Dir Tempelhof sicherlich egal – anderen aber nicht.
      „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)








    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      Nachruf auf Tempelhof Nr. 1:

      Pfiffe und Buhrufe begleiteten die kitschige Abschiedsgala und die Rede vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Um Mitternacht gingen dann die Lichter auf Deutschlands bekanntestem Flughafen Berlin Tempelhof aus. Seine Zukunft ist ungewiss. [...] Mehrere hundert Demonstranten haben sich trotz Regens und Kälte versammelt und lassen ihre Wut raus: "Schämt Euch", schreit einer. "Das ist eine Sauerei hier", ein anderer. Das Volk auszusperren, sei unerhört. "Schande, Herr Wowereit über Sie und Ihre selbstherrliche Schließung" steht auf einem der Plakate.

      Von "einer reinen Machtdemonstration von Klaus Wowereit" spricht Wolfgang Przewieslik. [...] Ein paar Meter weiter, unter einem Zelt sortiert Ines Nagl Unterschriftenzettel. Sie und ihre Initiative "Be 4 Tempelhof" haben sich ein neues Volksbegehren ausgedacht. Es fordert unter anderem, den Tempelhof offen zu halten und vor allem als "Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen zu nutzen".

      "Tempelhof soll zudem von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt werden", fordert sie. [...] Man müsse nach vorne schauen, sagt der Regierende Bürgermeister. Das fällt schwer, denn Ideen gibt es viele: Von einer Bundesgartenschau ist die Rede, einem Park, Öko-Häuser. Ein weiterer Filmstandort wäre möglich, ein Museum für Luftfahrt. Konkret ist aber nichts. [...] Die Gala-Stunden: Glanzvoll sollen sie sein. Kitschig und langatmig werden sie. Historische Filme werden gezeigt: Die Luftbrücke lebt noch mal auf. Ausschnitte aus Billy Wilders Film "Eins, zwei, drei" flimmern über die Leinwand. Marlene Dietrich als prominente Tempelhof-Fliegerin winkt von einem Foto. [...]


      Nachruf Nr. 2 (Video): http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5FA4D02D23792623D9/Doc~E1F52A7C3082B478EA4840E4E97E3A4AD~ATpl~Ecommon~SMed.html?rss_aktuell\r
      www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5 ... ss_aktuell

      Nachruf Nr. 3 (polemisch): http://www.pi-news.net/2008/10/wuetende-proteste-gegen-party-wowereit/\r
      www.pi-news.net/2008/10/wuetende ... -wowereit/
      Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)
    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      "heiji" wrote:

      Warum nutzt man den nicht als Flughafen für Privatjets, Helikopter oder als Staatsempfangstor, falls mal wieder der Papst oder so jemand kommt?


      Tempelhof sollte unbedingt offen bleiben, als Ausweichflughafen für kleinere Flugzeuge o.ä. Für Staatsempfänge gerade zu ideal. Bei einem solchen Flugbetrieb sollte nicht allzu viel Lärm entstehen.
      Die restlichen Gebäude oder ungenutzten Areale könnten ungehindert diversen anderen Nutzungen zugeführt werden.
      Schade um die verpassten Chancen.
      Ausserdem ist Tempelhof als Pufferzone der angrenzenden Stadtteile unheimlich wichtig. Möchte nicht wissen, wie schnell das gesamte Areal jetzt vergammelt.
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Flughafen Berlin Tempelhof

      Ach nee!

      Das Land Berlin will den ehemaligen Flughafen Tempelhof aus den roten Zahlen bringen – ob das gelingt, ist aber fraglich

      ... Das ab 1936 errichtete Gebäude ist mit 128 000 Quadratmetern Grundfläche das drittgrößte Gebäude der Welt – nach dem Flughafen von Peking und dem US-Verteidigungsministerium Pentagon. ... Doch das Problem ist noch etwas größer.

      Der Flughafen umfasst 9000 Büros, die Haupthalle und sieben riesige Hangars. Ganz zu schweigen von zahlreichen Treppentürmen, die oft noch im Rohbauzustand sind. Entsprechend gigantisch sind die Kosten. Zuletzt verbuchte Tempelhof ein Defizit von zehn Millionen Euro im Jahr, ohne die Einnahmen aus dem Flugbetrieb könnte das Defizit auf 14 Millionen Euro ansteigen, hatte BIM-Chef Sven Lemiss unlängst gewarnt – sofern es die Landesgesellschaft nicht schafft, die Betriebskosten zu drücken und die Einnahmen durch Vermietung zu erhöhen. ...

      Heute stehen die Räume leer – wie auch sonst große Teile des Flughafens. Von 300 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sind nur 200 000 vermietbar. Viel Fläche geht für Torbauten, Untergeschosse und Treppenhäuser drauf.

      Nur 97 000 Quadratmeter sind laut Lemiss fest vermietet. ...

      Für seinen Überraschungscoup (die Modemesse Butterbrot) hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) weniger Beifall bekommen als er wohl selbst erwartet hatte. Als erstes zogen sich die Betreiber der Babelsberger Studios in Potsdam zurück, die in Tempelhof einen „Filmhafen“ mit Studios, Kostümfundus und Produktionsfirmen etablieren wollten. Man könne nicht zweimal im Jahr die Kulissen für die Modemesse abbauen, schäumt Babelsberg-Vorstand Christoph Fisser. Das Technikmuseum darf nun drei Flugzeuge, die rollen können, erstmal im Hangar lassen. Das Alliertenmuseum verhandelt noch über die Unterbringung.

      Selbst in Spanien schüttelt man den Kopf darüber, dass Berlin den Flughafen hergibt, um dort zwei Mal im Jahr eine Messe zu veranstalten – wofür das Gebäude ja nicht wirklich geeignet sei. ...

      ... Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) macht jetzt aus der Not eine Tugend und preist temporäre Nutzungen als das einzig Vernünftige an. „Es gibt niemand, der für die Hangarflächen rentable Preise für eine Dauernutzung zahlen wird“, sagt Sarrazin. ...


      maerkischeallgemeine.de/cms/be…-Flughafen-Tempelhof.html
      "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
      Friedrich der Große
    • Re: Flughafen Berlin-Tempelhof

      Tegel war kein schöner, aber überaus praktischer Flughafen, fast genial.
      Die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs scheinen mir genauso schwachsnnig wie die für Tempelhof (Büffelwiese):

      Geburtsstunde eines neuen Staats mitten in Berlin: der Freistaat Tegel. Dort herrscht direkte Demokratie, das Steuerkonzept passt auf einen Kronkorken (es gibt nur Umsatzsteuer) und alles ist ökologisch sehr korrekt...


      Und allesamt von der armen Stadt nicht finanzierbar.

      maerkischeallgemeine.de/cms/be…Ideen-dafuer-was-aus.html
      "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
      Friedrich der Große
    • Tempelhofer Feld (ehem. Flughafengelände)

      Neues auch vom Tempelhofer Feld. Hier wird nun ein riesiger See geplant, allerdings ist dieses Bauvorhaben nicht ganz unumstritten.


      Das Tempelhofer Feld bekommt einen See

      500 Meter lang, bis zu 120 Meter breit, insgesamt 3,1 Hektar groß – und erst mal ohne künstliche Welle für Surfer. So sehen die Pläne der Senatsverwaltung für das Wasserbecken auf dem Tempelhofer Feld aus. In drei bis vier Wochen soll die Baustelle vorbereitet werden, in einem Vierteljahr könnten die ersten Bagger rollen. „Das ist ein großes, aber kein aufwendiges Bauwerk, ohne technisches Schicki-Micki“, sagte Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH. Er wehrte sich damit gegen Vorwürfe, die den Entwurf als „Designerbecken“ geschmäht hatten. ...Gaebler zufolge kostet er 11 Millionen Euro, 4,49 Millionen davon kommen aus EU-Mitteln.Kritik kam von den Naturschutzverbänden. Der Berliner BUND will das Abgeordnetenhaus auffordern, die Gelder für den Umbau zu sperren. „Das Wasserbecken hat keine ökologische Funktion, die Verdunstung ist relativ gering.
      tagesspiegel.de/berlin/wasserb…mt-einen-see/8922794.html
      APH - am Puls der Zeit
    • Was ich nicht verstehe ist, warum man diese derzeit optionale Investition nicht aufschiebt und das frei werdende Geld in das archäologische Fenster am Roten Rathaus investiert. Ich fände es super schade, wenn diese einzigartigen Funde auf Nimmerwiedersehen im Boden vergraben würden, während auf der anderen Seite Geld in Projekte gesteckt wird, bei denen man durchaus noch 5 Jahre warten könnte. Vermutlich wird dies aber wieder mit den nicht unerheblichen EU-Subventionen zusammenhängen, die dann vermutlich nicht mehr zur Verfügung stehen.

      Weiß eigentlich jemand, was genau mit den Funden am Roten Rathaus passieren wird, wenn das archäologische Fenster nicht gebaut wird?
      APH - am Puls der Zeit
    • Mit Tempelhof sollte man noch warten. Da steckt ein riesen Potenzial drin. Innerhalb des S-Bahnringes gibt es aber noch etliche Brachflächen. Gebiete wie rund um den Alexanderplatz sind komplett zu entwickeln. Man würde da unnötig Fokus und Investitionskraft abziehen.

      Das Tempelhofer Feld könnte in 10-15 Jahren richtig interessant werden, jetzt ist es einfach zu früh. Da befürchte ich zu kleingeistige Lösungen (ähnlich wie im Marienviertel, würde man es jetzt bebauen).

      Ach ja: Die Lüscher muss weg!
    • Finde sowas eigentlich gar nicht mal schlecht:
      tagesspiegel.de/images/tempelhof/1447712/4-format36.jpg

      Erstens würden solche Hochhäuser dort keine anderen Flächen bzw. Räume in intakten Vierteln zerstören. Zweitens könnte sich Berlin so eine tolle und recht einzigartige Skyline gönnen und diesen Makel für eine Weltstadt entfernen. Hochhäuser am Alex finde ich unpassend und würden dort auch nicht so toll wirken wie eine Skyline um diesen runden Tempelhof-Park und auch den Fernsehturm in seiner Dominanz deutlich abwerten, was ich schade finden würde. Auch wären die ganzen Geschäftsleute dieser Bürotürme relativ schnell am Flughafen und müssten nicht erst die mit Touris vollgestopfte Mitte nochmals befüllen, wenn am Alex solche Türme gebaut werden sollen. Auch ist für dieses Geschäftsviertel gleich der Bahnhof Südkreuz in Reichweite, als oauch das relativ günstig gelegen. Und diese Version würde auch nicht das ganze Flugfeld benötigen, es wäre somit auch noch genug Fläche für andere Projekte möglich (ein Park ist ja in der Mitte dieser Hochhausformation auch vorgesehen, die Südbahn wäre gar nicht betroffen und könnte für was lustiges genutzt werden). Die Stadt könnte zudem mit dem Verkauf dieser Grundstücke gleich den Park finanzieren.

      Viel lieber als nur einen See … Den kann man ja auch an diesen Hochhausring bauen, sodass man auch Hochhäuser am Wasser hat.
    • Das mag aus der Luft lustig aussehen, aber auf dem Boden dürfte im Fall einer Wohnbebauung die Entwicklung zum Ghetto/Banlieue vorgezeichnet sein. Wir haben doch nun wirklich ausreichende Erfahrungen mit Hochhaus-Trabantensiedlungen auf der grünen Wiese sammeln dürfen. Sollte das ein Büroviertel werden, müsste zu prüfen sein, ob wirklich ein solch großer Bedarf an Büroneubauten in Berlin besteht. Und was ist dann mit dem Altbestand bzw. innerstädtischen Brachen? So oder so, ein hinsichtlich der Urbanität totes Areal. Davon sollte man Abstand nehmen.