Bremen - Innenstadt (Galerie)

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    • Zur Schlachte: Hier kann man sich Bildes des Dioramas ansehen, welches die Schlachte im Jahr 1840 zeigt.

      Weiter geht's mit Historie - ich verweise auf die Flickr-Gruppe "Bremen Vintage", welche diverse hochinteresssante Bilder enthält.
      Die Ansicht der alten Glocke vor der Brandzerstörung mit dem alten Domturm im Hintergrund hatte ich vorher noch nie gesehen.

      Hier noch ein weiteres Bild des "alten" Doms aus dem Jahr 1880 vom Marktplatz aus gesehen:


      So hätte der Bremer Dom heute vielleicht heute auch aussehen können, hätte man sich damals in den 1880ern für Klingenberg'sche Neugotik statt Salzmann'sche Neoromanik entschieden - mir gefiele das sogar weitaus besser.

      Dann zur Abwechslung eine Luftaufnahme (wohl ca. 1940) der Bremer Innenstadt rund um St. Ansgarii/Lloyd-Gebäude sowie nach NO über den Wall:


      Es folgen zwei außerordentlich gut gemachte "Früher-Heute-Vergleich"-Bilderserien des Weserkuriers:

      So hat Bremen sich verändert

      Bremen - Ansichten heute und gestern

      Und dann abschließend noch für die Hartgesottenen und Schwerstmarinierten einige farbige Ansichten von Bremen kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs:
      Radio Bremen: Bremen in bunten Bildern
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Anbei ein Link zur Fotostrecke aus dem Weser Kurier vom 21.08.13 zur Bremer Baumwollbörse weser-kurier.de/start/fotos/br…se-_mediagalid,22474.html

      Hat jemand eine Ahnung aus welcher Zeit Bildmotiv Nr. 6 stammt?

      Im Wikipedia-Artikel zur Baumwollbörse steht drin, dass nach dem Krieg noch Stuck abgeschlagen wurde. Hat jemand zufällig ein Bild zum Zustand des Gebäudes nach Kriegsende?
      Stadtbild Deutschland e.V. Ortsverband Frankfurt am Main de-de.facebook.com/stadtbildfrankfurt/
    • War vor nicht allzu langer Zeit geschäftlich in Bremen. Schöne, sehenswerte Stadt - mit den üblichen Bausünden hier und da. Aber einen Besuch wert. Überrascht war ich von der "Schnoor" genannten (Rest)Altstadt. Sollte man unbedingt mal gesehen haben:













      Etwas gruselig . . .




      Und in einer "Schleife" zurück Richtung Ausgangspunkt . . .

      "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"
    • Versteckte Juwelen

      Ich war mal wieder in Bremen unterwegs, mit meiner verschmierten Lumix, einer unheilbaren Neigung, im Gegenlicht zu fotografieren und bei schönem Wetter. Ich hatte mir schon länger vorgenommen, mal die weniger bekannten Seiten und Häuser der Altstadt zu zeigen, abseits vom Trubel um Markt und Schnoor. Es gibt nämlich auch in der restlichen Altstadt überall mehr oder minder versteckt noch alte Häuser oder andere Kuriositäten, häufig etwas verloren zwischen Neubauten. Aber auch diese Häuser verdienen es, hier mal abgebildet zu werden.

      Ich fange im Stephaniquartier an, wo wirklich fast kein Stein auf dem anderen geblieben war im Krieg. Aber etwas hat überlebt:



      Das sogenannte Architektenhaus von 1625 in schöner Renaissance, heute ironischerweise Sitz der Architektenkammer Bremen.

      Schon bekannter dürfte das Gewerbehaus am Ansgarikirchhof sein, größtenteils rekonstruiert und heute in einem Meer aus minderwertigem Schrott ziemlich auf verlorenem Posten:



      In der Knochenhauerstraße steht seit dem frühen 16. Jhdt. das Haus Café Stecker, abseits des Schnoors eines der wenigen Bürgerhäuser aus dieser Zeit. Es wurde 1742 mit einer Rokokofassade versehen und sieht seitdem so aus:



      Mal ein Beispiel für den frühen Wiederaufbau in der Sögestraße (klar, vorne ein paar Gründerzeitler): Ich werde immer mehr zum Fan dieser unprätentiösen, klassischen Architektur, auch Vulgow hatte neulich auf seinem Ausflug nach Bremen ein paar qualitätsvolle frühe Nachkriegsbauten gezeigt:



      Die Geschichte des im Kriege nur teilzerstörten und dann für ein Parkhaus (!, man sieht es links im Bild) abgerissenen Katharinenklosters ist wohl eine der unglaublichsten Geschichten von Nachkriegszerstörung im an Nachkriegszerstörung reichen Bremen. Bis auf die kläglichen Reste des Refektoriums und eines Kreuzgangs ist es vollkommen zerstört. Von innen (Restaurantnutzung) allerdings immernoch beeindruckend ist es hier im Hintergrund zu sehen:



      Direkt gegenüber findet sich noch dieses außen auf 1620 datierte Haus:



      So, das war die erste Runde.

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    • Es geht weiter auf dem Domshof, wo dieser Blick auf neues Rathaus, Bremer Landesbank und Deutsche Bank ein doch recht gelungenes Ensemble darstellen:



      Gegenüber im obligatorischen Gegenlicht befindet sich das beeindruckende Gebäude der ehemaligen Bremer Bank, dazwischen das kleine "Haus Vorwärts" in der Sandstraße und recht angeschnitten ist der Dom:



      Hier mal die Kirche Unser Lieben Frauen, im Kern romanisch und gotisch überformt, direkt neben dem Rathaus, auch von innen sehr schön:



      Die Glocke an der Domsheide fügt sich sehr schön in das historische Umfeld, wenn es sich auch um einen backsteinexpressionistischen Bau aus den 20er Jahren handelt:



      Blick in den Bibelgarten am Bremer Dom:



      Die Sandstraße Richtung Domshof:



      Kleines Ensemble an der Violenstraße, links die ehemalige Freischule, ältestes erhaltenes Schulgebäude der Stadt von 1836:

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    • Nicht fehlen darf der Klassiker, Blick vom Herdentor durch die vollständig erhaltenen Wallanlagen auf die letzte erhaltene Wallmühle:



      Ein Blick von Süden auf die Domsheide, eine einfach unbefriedigende Eingangssituation für die Altstadt, rechts das frisch renovierte Volksbankgebäude, aber Schrott bleibt Schrott:



      Noch an der Domsheide liegt das ehemalige Hauptpostamt:



      Hauptsitz der Bremer Firma Kaefer zwischen Markt und Domsheide:



      Blick Richtung Weser durch die Wachtstraße, im Hintergrund das abgerissene Kühne und Nagelgebäude, links die Baumwollbörse:



      Blick von Südosten auf den Marktplatz:



      Und ein Blick durch die Reste des alten Börsengebäudes am Markt zum Dom:

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    • Noch ein Teil meines Altstadtrundgangs gestern. Es wird um das östliche Ende der Altstadt gehen, dieser Bereich war am wenigsten vom Bombenkrieg betroffen und hatte fast vollständig den Krieg überlebt. Er wird heute von großen gründerzeitlichen Komplexen wie dem Polizeihaus am Wall und den Justizgebäuden geprägt, weist einen Abschnitt mit sehr eigenartiger postmoderner Architektur auf und beherbergt das Schnoor und die angrenzenden Bereiche.

      Hier mal ein Blick in einen der Innenhöfe des riesigen Gerichtskomplexes an der Osterstraße (man kann bei den Ausmaßen dieser Gebäude in der ehemals kleinteilig bebauten Altstadt schon verstehen, warum diese als erste Zerstörung der Altstädte bezeichnet werden, trotzdem sehr schön):



      Die benachbarte Buchtstraße, im Hintergrund die Brücke vom Justiz- ins Polizeigebäude:



      Und von der anderen Seite:



      Die südliche Seite der Osterstraße wurde in den frühen Neunziger Jahren mit diesen postmodernen Häusern bebaut:



      Hier geht es in eine seltsame Ecke, liebevoll und maßstäblich und doch aus heutiger Sicht sehr bunt und grell bebaut.... trotzdem ein Versuch der Stadtreparatur mit den Mitteln der Zeit:





      Ein Blick in die parallel zum Schnoor verlaufende Kolpingstraße, an der die Bremer Synagoge stand:



      Die Süsterstraße Richtung Schnoor:



      Blick auf die Ecke Lange Wieren/Am Landherrnamt, rechts die katholische Kirche St. Johann:



      Und, weil es einfach immer schön ist, zwei Fotos aus dem Schnoor selbst:





      Besagte Kirche St. Johann von Westen mit dem Davidsstern (interessante, lange Geschichte, wie der die Nazizeit überstanden hat, ich krieg sie aber grad nicht mehr zusammen, auf jeden hat es was mit einem schlauen und mutigen Pfarrer zu tun):

      Das solls für heute sein, kommt noch ein kleiner Nachschlag die Tage

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    • Ein paar Fotos aus der Altstadt, zunächst mal das Kontorhaus am Anfang der Langenstraße, das Teil der größeren Umbaupläne von Jacobs ist:



      An der Front zur Langenstraße sollen ein oder mehrere Giebel rekonstruiert werden:



      Blick zurück über den Markt:



      Das östliche Ende der Obernstraße:



      Etwas weiter westlich rechterhand der Karstadt, von der Architektur her durchaus vergleichbar mit dem zur Rekonstruktion anstehenden Karstadt am Hermannplatz, wenn auch natürlich viel kleiner/niedriger und ohne Türme. Trotzdem im selben "corporate style" der Zeit gebaut. Der exkrementfarbene Anbau am westlichen Ende aus den Siebzigern wird im Zuge der Neuordnung des Geländes durch Kurt Zech wohl abgerissen:



      Blick in das südliche Ende der Sögestraße bei schwierigen Lichtverhältnissen:



      Zwei Gründerzeitler in der Sögestraße:



      Blick vom Liebfrauenkirchhof Richtung Markt, ganz hinten grüßt die Baumwollbörse:



      Das im Zuge des Landesbankneubaus erhaltene westliche Gebäude, die Turmspitze ist sogar historisierend wiederhergestellt worden:



      So richtig gut zusammen passen die beiden Gebäudeteile aber dann doch nicht:



      Die Ostseite des Domshofs mit dem schönen Bremer Bank-Eckgebäude (nun Manufaktum beherbergend) und einer in den Bau einer Krankenversicherung integrierten, aber meines Wissens translozierten Fassade:



      Auch das umgebende Gebäude aus den späten Siebzigern mit seiner früh postmodernen/fast klassischen Fassade keinesfalls ein schlechter Bau:



      Die Deutsche Bank an der Westseite des Domshofs:



      Auch die Nordseite dieses Platzes mit seiner sehr frühen Wiederaufbauarchitektur geht für mich in Ordnung:



      Das soll es gewesen sein. Ich bleibe der Meinung, dass man in Bremen mit überschaubarem Aufwand durch zwei oder drei Rekos und ein wenig Stadtreparatur/angepasste Neubauten eine ganze Menge zum Positiven bewegen könnte.