Berlin - Unter den Linden

  • Verweis zum letzten Beitrag im alten Forum: Berlin, Unter den Linden, Umbau

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Hier, ein aufschlussreicher Artikel über das (hoffentlich) baldige Baugeschehen an der Friedrichst.. Was mich am meisten erfreut, ist das hier:


    Quote

    "Der Wandel der Zeit hat auch das benachbarte Quartier erfaßt - das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur. Das 1984 in Plattenbauweise errichtete Gebäude soll einem imposanten Neubau mit mehr als 30 000 Quadratmetern Nutzfläche weichen. Der Abrißantrag ist bereits gestellt.


    ...


    Und auch an der Friedrichstraße, Ecke Unter den Linden tut sich in Bälde einiges. An der traditionsreichen Kreuzung wird der letzte Lückenschluß im zentralen Bereich der Friedrichstraße in Angriff genommen...."



    Den Rest gibt's hier!

  • Cooooole Sache, die Friedrichsstarsse ist schon was feines :-) Hat ein bissel den Flair der 5th Avenue in New York

  • Gibt's zu dem "imposanten Neubau" schon Bilder? Irgendwie klingt das sogar nach Verschlechterung... Was uns heutzutage schon alles als "imposant" und "neu" verkauft wurde... :übelkeit:

  • Das hier hatten wir mal im Forum...Ist eigentlich recht passabel, bis auf das mittlere vielleicht. Ist allerdings schon über 1 Jahr alt, also...


  • @ Ben


    Also, dieses Gebäude (seh ich zum ertsen Mal) finde ich richtig gut! Rechts sind wohl Altbauten mit dabei. Und dieser ovale Innenhof - naja. Aber ansonsten, die Fassade ist okay, und ein Schrägdach mit richtigen Gauben - da kriegt man ja Freudentränen in die Augen! Endlich mal nicht dieses (leider schon Berlin-typische) Staffelgeschoß mit Flachdach, was sonst immer oben draufpappt wird. Hoffentlich wird das Ding auch genauso gebaut!

  • hallo!


    wie im denkmalspiegel I/04 der stiftung denkmalschutz berlin zu lesen ist, wird die restaurierung des alten palais ende 2004 abgeschlossen sein; es ist auch zu lesen, dass das palais dann ein völlig neues erscheinungsbild haben wird; anhand alter fotos und farbresten die gefunden wurden, wurde die ursprüngliche farbigkeit des gebäudes wieder hergestellt. das alte palais wird sich dann in einem ocker-ton (der dreimal abgestuft ist) präsentieren.


    ich bin etwas kritisch, ob die neue-alte farbigkeit "schön" aussehen wird; beim zeughaus ist es meiner meinung nach auch schon schief gegangen, das man ihn seine ursprüngliche farbigkeit zurückgab; mir haben die gelb- und ockertöne am zeughaus viel besser gefallen, wie das jetzige schweinchen-rosa


    auf der seite der stiftung denkmalschutz berlin ist ein bild zu sehen, wie das palais dann aussieht; wollt das bild hier zeigen, habs aber nicht geschafft; schaut bitte selbst mal auf die seite der stiftung denkmalschutz:



    http://www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de/index2.html\r
    http://www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de/index2.html


    dann auf "publikationen" anschließend auf "denkmalspiegel" und dann den bericht "I/04" anklicken; der bericht übers alte palais steht auf seite 2.

  • Hmm...Hört sich so erst Mal interressant an und sieht auch so aus...Irgendwie eher nach einer Steinfassade, als nach Putz...Es würde jedenfalls - wie auch das altrosane Zeughaus - etwas Leben in die sonst doch recht einfarbige Fasadenlandschaft in diesem Bereich bringen! Und wenn es nun Mal so war?!


    Mich würde mehr interessieren, was aus der Idee geworden ist, die Pergola zum Bebelplatz zu rekonstuieren...

  • Ich bin auch mal gespannt, finde den leichten Rosaton am Zeughaus übrigens sehr gelungen und bringt was Farbe unter "die Linden".
    Deswegen bin ich mal schwer gespannt wie das alte Palais nach der Restaurierung ausschauen wird!
    Was ist eigentlich mit den hässlichen Strassenlampen? Die sollen doch auch bald weg, habe ich zumind irgendwie in Erinnerung!

  • Keine Ahnung! Im Grunde könnte es nach Fertigstellung der Tiefgarage mit dem Umbau des Mittelstreifens losgehen. Inwiefern dies und die Montage der neuen alten Laternen zusammenhängen, weiß ich nicht...Vielleicht muss man Mal wieder auf einen Sponsor warten...

  • Mhh ich möchte mal gerne wissen wieso das In D-schland nicht so mit den Sponsoren klappt wie in den USA!
    Die dortigen Unis werden fast ausschließlich von Aluminis finanziert zumd weitgehend die Gebäude!
    Ich finde so eine Sponsorengesellschaft wirklich nicht das schlechteste!
    ich galube irgendein Politiker meinte letztens auch dass man sich an diese Art von Mänzentum wieder gewöhen muss!

  • wurde schon mit dem bau des o.g. gebäudes begonnen? mir gefällt's eigentlich ganz gut.

  • Da wird schon seit...2 Jahren (?) dran gebaut...Neulich habe ich hinter den Planen gesehen, dass die Ecke "schon" wieder fertig verputzt ist...

  • "schon" wieder? meinst du, dass man das gebäude schon einmal verputzt hat und jetzt wieder verputzt?
    wie sah es denn aus? gefiel es dir?

  • "Schon wieder" heißt, dass man den Putz im Rahmen der Sanierung abgeklopft hat, und inzwischen (=schon) die einen Ecke wieder verputzt wurde! Es ist nicht viel zu sehen...Eben nur die Quaderung. Von der Farbe ist noch nichts zu sehen.

  • aber nicht palais mit dem neubau verwechseln. von letzterem sieht man noch absolut gar nichts.
    ich denke, dass das palais recht nett wird, wenngleich das schönste an ihm eigentlich das innere war, welches aber vollständig fehlt (einschließlich rückseite des gebäudes. im prinzip ist das w-palais nur noch eine rekonstruierte fassade vor einen ddr-zweckbau gepappt.
    die farbgebung des zeughauses, insbesondere auch das rosa, gefällt mir übrigens sehr gut.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Jetzt muss ich Mal doof fragen: Mit welchem Neubau soll man das Palais nicht verwechseln?!

  • meinte mit ecke friedrichstr.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.