Dresden, Altstadt - Quartier III/2

  • Einen Durchgang zw. Riesch und PH hat es damals auch nur im Inneren gegeben, nicht aber hofmäßig, denn dort stand damals ja das Gartenhaus, welches kein offener Durchgang bildete.

    Dann könnte man einen solchen Durchgang ahistorisch aber schaffen, oder? Wäre doch eine Super Sache und so, glaube ich, in der Anfangsplanung der GHND auch vorgesehen.

  • Dennoch droht Ungemach, wenn die jetzt Pleite gehen und irgendein anderer, der erst recht gar keinen Bezug zu der Sache hat und sich zu nichts verpflichtet fühlt, das Ganze übernimmt.


    Dashalb seien wir froh, dass es soweit kam, wie es jetzt ist. Der Freistaat hat hier vollkommen versagt!

  • Drück Consus und uns die Daumen. Wie gesagt: Wir haben ein paar schöne Dingelchen vorbereitet fürs Hoym

    Wir drücken alle die Daumen. Möge das Hoym fertiggestellt werden und wir alle gut durch diese seltsame Zeit kommen.

  • Resurrectus


    Hoffen wir einmal, dass es ab März wieder weitergeht! Wenn der Bauherr jedoch ex ging, worauf die massenhaft nicht bezahlten Rechnungen wiederum schließen lassen könnten und der Bauherr keine neue Finanzspritze der Banken mehr bekommen sollte...


    ...hätte eventuell Herr Dietze nicht Lust auf eine womöglich dann günstig abzulösende Bauruine, wo er bloß weiterbauen müsste. Dann wäre vermutlich auch das Palais Hoym wieder in trockenen Tüchern.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • ...hätte eventuell Herr Dietze nicht Lust auf eine womöglich dann günstig abzulösende Bauruine, wo er bloß weiterbauen müsste.

    Mein Lieber,

    ganz so einfach ist es leider nicht, denn der neue Bauherr kann angesichts der schwierigen Situation die Bedingungen diktieren: entweder bauts ihr wie ich es will, oder es bleibt eine Investruine. Und er könnte das gesamte Innere (und darum geht es mir) umstricken, so dass dort nichts von dem Vorgesehenen übrigbleibt. Das wäre eine Katastrophe.

  • Mein Lieber,

    ganz so einfach ist es leider nicht, denn der neue Bauherr kann angesichts der schwierigen Situation die Bedingungen diktieren: entweder bauts ihr wie ich es will, oder es bleibt eine Investruine. Und er könnte das gesamte Innere (und darum geht es mir) umstricken, so dass dort nichts von dem Vorgesehenen übrigbleibt. Das wäre eine Katastrophe.

    Ja eben! Deswegen dachte ich gerade an Herrn Dietze. Bei Herrn Dietze könnte ich mir sogar noch viel eher als bei Gröner, der sicherlich weniger Herzblut für den Neumarkt hat, vorstellen, dass er aus dem Quartier etwas machen würde, wie er das bereits an vielen Stellen in Dresden bewiesen hat!


    Im Besten Fall geht es im Frühjahr wie geplant weiter, aber wenn nicht, dann muss ein adäquater Bauherr heran, denn ansonsten...naja, ich woll leiber nicht laut weiterdenken.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Ich habe ja die Hoffnung, dass es bei den Projekten der Consus-Gruppe einfach "nur" einen kurzfristigen Finanzierungs-Engpass gibt.

    Zur Erinnerung: Consus hatte in 2020 die CG-Gruppe eingegliedert.


    Auf jeden Fall müssen für eine solche Übernahme große Summen fließen, die ganz real dem Cashflow des Erwerbers entzogen sind.

    Consus ist mit der Übernahme der CG-Gruppe vermutlich etwas ungesund gewachsen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es einfach dauert, bis man die durch den ursprünglichen Vertragspartner CG-Gruppe abgeschlossenen Verträge, also :

    - Vor-Finanzierungen der Banken für die CG

    - und die Kaufverträge mit den Versorgungswerken (als Käufer der einzelnen CG-Großprojekte)

    von CG auf Consus umgeschrieben hat.

    Da braucht man überall Notar und Grundbuchämter mit Grundschulden-Bestellungen, neuen Finanzierungsverträgen etc. pp.


    Und ein Käufer zahlt natürlich auch erst eine Abschlagsrechnung entsprechend Baufortschritt, wenn er dazu auch durch gültige neue Verträge verpflichtet und abgesichert ist...

    Und ich denke, hier gibt es eine Schere zwischen dem in 12/2020 laufenden Baufortschritt an den Projekten und den verfügbaren liquiden Mitteln, weil man mit der Bürokratie nicht schnell genug hinterher kommt .


    Der Quartalsbericht III-2020:

    consus-q3-2020-financial-results.pdf

    Alles ziemlich große Zahlen... Ich kann mit sowas wenig anfangen. Aber vielleicht haben wir ja hier auch "gern Zahlen schubbsende" Foristen, die uns hier weiterhelfen ? ;-)


    Auf jeden Fall ist die Consus ein riesiges Immobilien-Entwickler-Imperium mit fast 9 Mrd. Euro Projekt-Volumen und 40 Großprojekten.

    Kennzahlen » Consus Real Estate

    Startseite » Consus Real Estate


    Insgesamt ein undurchsichtiges Firmengeflecht.

    Consus Real Estate – Wikipedia

    Consus RE GmbH, Berlin (northdata.de)


    Und dann hat man wohl auch noch von einer AG zu einer GmbH umfirmiert, Ende 2020.

    Und dabei gibt es natürlich auch einiges an Papierkram zu erledigen...


    --------


    Herr Gröner konnte es sich in 2020 übrigens leisten, zwei Groß-Spenden im Gesamtwert von 800.ooo,- Euro an die CDU zu verteilen.

    Bedenkt man, dass er diese noch nicht mal steuerlich absetzen kann, in der Höhe, muss der Mann im Geld schwimmen...


    (7) Staatsrechtler Battis sieht Zahlungen kritisch: Immobilienunternehmer Gröner spendete 800.000 Euro an die Berliner CDU - Berlin - Tagesspiegel

    CG Gruppe – Wikipedia


    Und ich könnte mir auch vorstellen, dass (zur Vermeidung von noch höheren - in Deutschland saftig zu versteuernden - Gewinnen aus der Consus / CG -Übernahme) eine von Gröners eigenen Offshore -Töchtern laufende Projekte in 2020 bei Consus günstig erworben hat und diese nach Fertigstellung mit ordentlicher Marge verkauft...

    Dann spart man da in Übersee nämlich Steuern, die man ja für 2020 sowieso schon saftig wird leisten müssen, wenn man dann mal seine Steuererklärung abgegeben hat bis Februar 2022...


    Auf jeden Fall scheint Hr. Gröner ja weiter voll mit zu mischen in der ganzen Sache; mit

    - seinem Fertigteilwerk

    - und Finanzierungen.

    Groener Group (groener-group.com)



    Nur so´n paar Ideen von mir... Keinerlei Wissen dahinter.


    ----


    Ach ja, und falls Consus tatsächlich ein "echtes" Problem hätte, dann wäre Quartier Hoym nur eine Randerscheinung bei einem riesigen wirtschaftlichen GAU.
    Allein Consus hat irgendwas zwischen 800 und 1.500 Mitarbeiter (Man weiß nicht so ganz genau, wie aktuell die Zahlen in Wikipedia-Beiträgen für Consus und CG Gruppe im Netz noch sind).


    Und dann erst die Baufirmen und Handwerker, die da an den Projekten tatsächlich hinten dran hängen...

    Man man man. Das mag man sich nicht ausmalen.


    Ich glaube, da muss sich unser neuer Baubürgermeister nicht wirklich kümmern. Da ist er nämlich ein gaaaanz kleines Licht auf der Torte von Begehrlichkeiten.
    Aber ich find´s natürlich gut, dass er sich kümmert... Vermutlich hat er auf "Blaues Wunder", Königsbrücker Straße, Stauffenberg-Allee und Corona-Finanzkriiiieeeese im öff. Haushalt gerade "keinen Bock".

  • Naja, nüsch viel Neues an Infos.


    Winterpause. Lieferengpässe wegen Corona. Arbeitskräftemangel wegen Corona-Lockdown. Umfirmierungen in der Firmengruppe.

    Der Bauzeitenplan Fertigstellung Ende 2021 ist nicht zu halten. Rohbau wird ein viertel Jahr später, also Spätsommer fertig.

    Vermietung Gewerbeflächen hat mit angeblich gutem Erfolg begonnen.

    Soweit der Cosus-Pressesprecher.

    Und: angeblich geht´s schon in den nächsten Tagen weiter.

    Und der Baubürgermeister schreibt demnächst einen Brief...

  • Der Q3 Report sieht nicht so schlecht aus. Cash nahezu unverändert bei >120 Mio.

    Umsatz in Q3 eingebrochen und Verlust in Q3 drückt die ersten drei Quartale leicht ins Negative. Scheinbar gab es Projektverschiebungen 3.12.


    Consus kenne ich nicht, allerdings bin ich der Meinung dass CG viel zu schnell gewachsen ist. Ein Unternehmen kann gesund nicht mehr als 30% wachsen und das bei einem EBT von min. 7%. Die Organisation kann kosteneffizient nicht schneller wachsen und das Unternehmen kann noch leichte Rücksetzer verkraften.


    Auf lange Sicht, bin ich hier skeptisch. Wahrscheinlich wird der schnelle Börsengang als Exit für die Eigentümer gesucht.

  • Es ist ganz normal, dass die Kräne nach dem

    Rohbau wieder verschwinden.

    Hier wird schon wieder viel zu viel hineininterpretiert...

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Es ist ganz normal, dass die Kräne nach dem

    Rohbau wieder verschwinden.

    Hier wird schon wieder viel zu viel hineininterpretiert...

    Ja, na klar! Es ist ja auch normal, dass nach dem Rohbau die Arbeiter wieder verschwinden.