Dresden, Altstadt - Quartier III/2

  • Hier noch ein paar Bilder vom letzten Samstag. Es geht halt nur sehr langsam vorwärts, aber wir wollen nicht meckern... :biggrin:


    Rampische Straße, ca. 1/3 der Fenster sind jetzt drin, immerhin... :wink:

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    Durchgang Rampische Str. 4

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    Das abgerüstete Haus der Stiftung Haberland

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    Nicht viel Neues in der Landhausstraße

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    Blick in den Innenhof des Palais Hoym, zumindest sanitärtechnisch ist man für die nächsten Wochen gerüstet... :wink:

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    Allen eine schöne - und hoffentlich nicht zu heiße - Woche.

  • Was das

    Haus der Stiftung Haberland

    betrifft, komm ich mit der daran geäußerten Kritik nicht ganz mit.

    Für einen Nichtleitbau ist das doch mehr als ordentlich. Mit dem vielen Sichtsandstein muss man doch, gerade in DD, leben können. Dazu muss man froh sein, dass eines der authentischsten NM-Häuser einen so würdigen Nachbarn gefunden hat.


    In Anbetracht auf die anstehende Gassenbebauung jenseits des Nachbarhauses, welche die Wiederaufbauleistung auf der gegenüberliegenden Rampischen-Seite in Richtung eines 0-8-15 Stadtraumes im Ganzen so ziemlich relativieren wird, wäre hier doch noch ansatzweise Begeisterung angebracht gewesen.

    Werden wir am NM noch viele derartige Überraschungen erleben?

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Die geäußerte Kritik einiger war dem Unterschied von Erwartung, durch die Visualisierung, und Realität, nach der Abrüstung, geschuldet.
    Der am Neumarkt sehr herausstechende, weiße Anstrich der Fassade oberhalb des Erdgeschosses, ohne farbliche Betonung der zwei Mittelachsen, war z.B. ein Kritikpunkt, denn die Visualisierung zeigte einen gräulich-beigen Anstrich mit farblicher Betonung der Mittelachsen.
    Die unschöne Fuge (die hoffentlich tatsächlich noch beseitigt wird) mitten durch die Fassade war ein anderer Punkt.
    Diese historisierende Fassade war auch keine "derartige Überraschung". Von ihr wusste man, zumindest wer informiert war, schon lange durch die Visualisierung. Allerdings, wie gesagt, dort in etwas gelungenerer Form. Daher die leichte Enttäuschung einiger.

    Sollte die Fuge geschlossen werden, ist aber eigentlich nur der Anstrich zu beanstanden, und ein Anstrich ist etwas, was sich in Zukunft leicht verändern lässt. :)

  • ursus carpaticus


    Wir werden am Neumarkt keine großen Überraschungen mehr erleben, denn der Dresdner Neumarkt ist faktisch fertig.

    Die Fassaden für Q III, 2 stehen fest und werden m. E. sehr schön und auch farbig gefasst.

    Das Palais Hoym wird, wenn nicht die Welt nächstes Jahr untergeht, der Hammer werden.

    Die große klassizistische Schmuckvase über dem Festsaalgebäude ist fertig, sehr schön geworden und kommt demnächst hoch. Die Fassadenarbeiten sind vergeben und es müsste bald damit losgehen.

    Viele Gründe zur Freude.

  • Mir ist von aussen kein Fortschritt aufgefallen.

    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.

  • Nicht so voreilig. Geduld bitte. Es geht jedenfalls weiter.

    Das hat nichts mit Geduld zutun! Was hier "weitergeht", hat nichts mit bauen zutun. Kennt jemand die aktuellen strukturellen, finanziellen Hintergründe, warum die Arbeiten am Palais Hoym bis auf wenige Ausnahmen auf der Stelle treten?

  • Das hat nichts mit Geduld zutun! Was hier "weitergeht", hat nichts mit bauen zutun. Kennt jemand die aktuellen strukturellen, finanziellen Hintergründe, warum die Arbeiten am Palais Hoym bis auf wenige Ausnahmen auf der Stelle treten?


    Ja, Consus hat ernste finanzielle Probleme wie es scheint.


    „(…) Zusätzlich hat Consus die Ausfallrisiken von Forderungen aus dem Verkauf von Entwicklungsprojekten neu bewertet. Die Berücksichtigung der aktualisierten Geschäftsplanung sowie die Neubewertung der Ausfallrisiken führt zu einmaligen, nicht cash-wirksamen Wertberichtigungen und einem negativen Eigenkapital der Consus zum 30. Juni 2022 von rund 760 Mio. Euro bis 800 Mio. Euro. Der Vorstand der Consus befindet sich zusammen mit der Hauptaktionärin Adler Group S.A. weiterhin in der Prüfung von Sanierungsmaßnahmen, um das Eigenkapital der Gesellschaft zu stärken.“


    Quelle: dgap.de

  • Das Unternehmen Consus Real Estate ist aktuell an der Börse noch mit € 24 Millionen bewertet. So sieht ein Pleitekandidat aus.

  • In Berlin sind ganze Bauvorhaben, wie "The Wilhelm" bereits komplett geplatzt. Das einzig Gute ist, dass das Projekt hier am Neumarkt schon so weit gediehen ist.