Dresden, Altstadt - Quartier III/2

  • Max M. Stimmt.


    Bin ehrlich, kein politiker, keinSchwärmer und habe niemals Kritik geäussert an Personen hier im Forum (auch wenn sie immer sehr lump oder beleidigend waren). Grimmiger: wunderbarer Beitrag und habe da wirklich erstmals laut gelachen!! Mein Deutsch ist leider sehr beschränkt. Hatte nur 3 Jahren Deutsch gelernt und das war 50 Jahren her.


    Plädiere häufig für Reko's weil es zu vieles modernes und geschmackloses Müll gibt. Die Vorkriegsbilder waren allen sehr impossant, die heutigen aber in vielen Fälle scheusslich. Bin auch für mehr Gesammtkonzepten und Städtebau Planung wo es geht um Verschönerung der Städten: mehr Grün, Reparierung oder Sanierung von Altbaufassaden, Schliessung von Baulücken, aber dann mit angepasten Fassaden und gleiche Höhen der Stockwerken. Wer ist dagegen? Ja ist fast ein Mantra.


    Moderne Bauten können aber bestimmt sehr schön sein wie z.B. die Shard oder Swiss-Re Tower in London, aber finde auch das Hauptbahnhof in Berlin ganz gelungen. War in New York und fand es ungeheur beeindruckend. Bin nur gegen Neubauten wenn die banal und langweilig sind.

  • Jetzt hört auf Euch zu streiten, Überlegt Euch lieber, wie man das Schandprojekt am Hbf. verhindern kann.


    Ich weiss, ist im anderen Themenstrang. Erbitte Nachsicht für 5 Sec. Off-Topic. Aber ich las das grade und bekam fast einen Kreislaufkollaps.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).


  • Ich finde deine Beiträge in Ordnung. Sie sind teilweise unrealistisch, aber ich sagte schon einmal, Träumen muss erlaubt sein.


    Darf ich fragen, woher du kommst? Dein Deutsch ist zwar sehr gut, aber ich denke es nicht deine Muttersprache?


    Übrigens, was Dresden betrifft: Es gibt deutsche Städte, wie wurden gut oder zumindest "teilweise" gut aufgebaut, Hamburg, München, Berlin, Münster, Freiburg.......meine persönliche Vermutung ist, dass irgendjemand versucht, die Schönheit Dresdens zu verhindern. Es gibt nämlich, wie Ressurectus bereits sagte (und ich ebenso), den Beweis dass z.B . in Berlin und Leipzig modern und gut gebaut wird!

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Was NY betrifft... Seine Größe ist beeindruckend - und vielleicht auch die erforderliche technische Kompetenz. Aber New York ist so, wie es heute konzipiert ist, kaum bewohnbar (daher die hohe Fluktuation der Menschen, die dort leben; es ist in der Regel ein Karriere-Sprungbrett). Meine Familie lebte seit Generationen in New York, bevor sie in den 70er Jahren nach Connecticut zog, wie die meisten Menschen, die die Mittel hatten, die Stadt zu verlassen. Es ist wieder teuer und begehrenswert, aber nicht ästhetisch oder menschlich.


    Einige Gebäude sind jedoch wunderbar und zeigen, wie sich eine große, moderne Stadt in Verbindung mit Tradition und Geschichte hätte entwickeln können. Chrysler Building, Woolworth, Flatiron Building, Manhattan Municipal, MetLife Tower, NY Insurance Building...


    Das Schöne in NY scheint in den 30er Jahren zu Ende gegangen zu sein. Was London betrifft, so war seine moderne Entwicklung wesentlich schlechter als die von New York.

  • Danke!


    Und wenn man erst bedenkt, um welches Thema es in diesem Strang eigentlich geht - nämlich um Q III mit dem Palais Hoym - dann sollte allen klar werden, dass hier anstelle eines völlig in Vergessenheit geratenen, weil so gut wie völlig verbauten und verhunzten Gebäudes , in zwei Jahren ein strahlend schönes, spätbarockes Stadtpalais in der Größe eines kleinen Schlosses entstanden sein wird.


    Aber "....im alten Dresden war ja alles viel schöner als heute" :tongue:

  • Das passt sehr gut zu der Tatsache, dass sich die Bauarbeiten am Quartier Hoym sehr dahin schleppen.

    Ich war heute gerade dort. Von Arbeitern keine Spur.

  • Das passt sehr gut zu der Tatsache, dass sich die Bauarbeiten am Quartier Hoym sehr dahin schleppen.

    Ich war heute gerade dort. Von Arbeitern keine Spur.

    Auch wenn man wenig von den Aktivitäten sieht, es geht - wenn auch langsam - voran.


    Am Haus der Edith-Haberland-Stiftung ist zumindest schon mal der Unterputz dran. :smile:

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    Die Dachzonen in der Landhausstraße im Straßenabschnitt bis zum Palais Hoym sind fertig, das erste (!) Fenster ist jetzt auch unterhalb der Traufkante eingesetzt (ggf. zu Probezwecken?) Im Bild oben links. :tongue:

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    Beim Palais Hoym steht der Dachstuhl, die Zierschornsteine sind auch drauf.

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    Blick durch die Durchfahrt des Palais Hoym in den Innenhof, in der Mitte am Ende des Hofes das Mauerwerk für den späteren Brunnen.

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    Bilder von gestern.

  • Ich mach's jetzt mal wie ABBA und lass' die Katze nur sehr häppchenweise aus dem Sack.

    Das erhöht (hoffentlich) Aufmerksamkeit und Vorfreude der werten Forumsmitglieder


    Und wie immer nicht vergessen: Im alten Dresden - vor 1945 - war ALLES besser .......:biggrin:







    © Resurrectus

  • Ich weiß utopisch aber...


    Es wäre so schön wenn diese Platten irgendwann Platz machen würde für mehr städtebauliche Ästhetik

    Da kannst Du in Dresden noch lange darauf warten. Aber deine UrUrUr-Enkel wollen ja hier im Forum auch noch träumen dürfen.

  • Gestern kurz im Vorbeigehen geknipst... :smile:


    In der Landhausstraße wurde die bis dahin doppelstöckige Durchfahrt geschlossen (in der gegenüberliegenden Rampischen ist diesbezüglich noch nix passiert).

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    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen... :wink:

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    Bei Haberland sollten demnächst die Gerüste fallen.

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    Blick vom Kurländer Palais, immer noch keine Fenster (außer in den Dachzonen).

    20211128_151909


    Allen eine schöne Woche. :smile: