Dresden, Altstadt - Quartier III/2 - CG-Gruppe

  • Nöfer musste ja wegen dem Polizeipräsidium gestaucht werden.

    Dabei wirkte er schon vorher wie ein Zwerg neben dem wuchtigen Polizeipräsidium, nun wirkt er noch kleiner, allerdings weniger feingliedrig, sondern gestaucht und schwer.


    @Manometer, mir auch nicht mehr so ganz. :/

  • Vielleicht sieht,s ja in Natura ganz Gängig aus , aber dieses Herumgepfusche am Entwurf … entweder habe ich einen Entwurf der gebaut wird oder nicht …. Nein da kommt jemand dahergelaufen der sagt das geht so nicht …. und dann Schnippel ich als Architekt ein Bissel hier weg , ein bissel da rum … > ( Schwachsinnig ) < !!!

  • Nicht vergessen: Laut unserem grünen Bau-BM hätte in einer originalgetreuen Reko niemand wohnen wollen, wegen der "schwierigen Geschosshöhen." ablachen:)ablachen:)ablachen:)

  • Ist ja ne weile her als das Thema hier aktiv war. War das Hoym eigentlich der einzigste Bau welcher in dem Quartier wiederkommt oder gibt es noch welche oder zumindestens an den Ursprungsbau angelehnte Fassaden?

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Um das Nöfer/Riesch-Palais besser im Verhältnis zu den daneben liegenden Fassaden analysieren zu können, sollten wir Fassadenabwicklungen der Rampischen abwarten. Schade, daß es die aktualisiert noch nicht gibt, oder? Ebenso von der Landhausstraße.
    Wenn das Nöfer-Palais tatsächlich gestaucht wurde, ... na ja, ich plädierte damals sogar für eine Streckung, andere auch, oder!?
    Was man sich immer einfallen läßt wegen irgendwelchen Vorschdriften und sicherheitsbedenken. Hätten sie halt auf dem Polizeipräsd.-Dach einen Elektrozaun hingestellt und dem Nöfer die Proportionen gelassen. Wie mit dem Lärmschutz am Kulti und den Fenstergriffen. Ein Schildawitz nach dem anderen! :augenrollen:
    Aber wo die künstlerische Bildung flach ist, ... !

  • War das Hoym eigentlich der einzigste Bau welcher in dem Quartier wiederkommt oder gibt es noch welche oder zumindestens an den Ursprungsbau angelehnte Fassaden?

    Landhausstraße 3 wird rekonstruiert. Ebenso Rampische Straße 4.

  • Ich freue mich auf die (leider Gottes) einzigen drei Rekonstruktionen im Quartier, die eine weitere Bereicherung des Neumarktgebietes darstellen werden.


    Ansonsten wird dieses Quartier leider keine wirklich bedeutsame Bereicherung sein mit seinen Füllbauten, die mitunter leider nicht nur billig aussehen, sondern auch sind (dieses Quartier wurde leider ausschließlich nur zum Spekulieren realisiert, wie wir mittlerweile wissen). Ganz schlimm und störend finde ich das die Rampische Straße störende Haus mit den Zippel-Zappel-Fenstern vis-a-vis des Innside Motels. Die zwei hässlichsten Häuser dieser Straße werden sich wenigstens gegenseitig in ihre entstellten Gesichter schauen müssen - hart aber fair! Aber schade für das Neumarktgebiet. Wenn die Stadt hier mehr rekonstruiere Fassaden vorgeschrieben hätte, dann...naja, das Kind liegt jetzt einmal bereits im Brunnen. Es wird an unseren Kindern liegen, „unsere“ schlimmsten Bausünden in Zukunft wieder auszubessern. Es kann eigentlich nur besser werden und das ist gut.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Trotz der überschaubaren Zahl von Rekonstruktionen scheint das Quartier im Großen und Ganzen zu harmonieren. Die Fassaden der Neuenfwürfe nehmen sich vornehm zurück und werden den barocken Eindruck der Rampischen und der Landhausstraße kaum beeinträchtigen. Auch die Hofgestaltung halte ich für einen großen Fortschritt im Vergleich zum Rohentwurf. Die Hinterhäuser am Polizeipräsidium bekommen sogar Mansarddächer, einen kleinen Dreiseiten-Hof und z.T. schöne Loggien. Im Vorkriegszustand hat die Brandmauer des Präsidiums dort eine erdrückende Situation geschaffen.


    Die insgesamt kompakte Hofsituation empfinde ich nicht als nachteilig. Dresdens Altstadt leidet eher an gähnender Leere als am Gegenteil. Zudem ist trotz hoher Verdichtung eine ästhetisch schöne Lösung gefunden worden. Auch entsprechen enge Höfe der historischen Ausgangslage viel eher, als die entkernten Blockrandbebauungen, die wir heute allerorten vorfinden.

  • ... Je länger ich mir die Hinterhöfe betrachte, desto beeindruckter bin ich. Auch der Nöfer-Bau ist nochmal viel besser geworden. Wenn es so kommt wie visualisiert, wird es das beste Quartier am Neumarkt überhaupt. Alles sehr stimmig, geradezu aus einem Guss.

  • Ich kann es eigentlich nur sehr schade finden, dass dieses sehr grosse Quartier von einem einzigen Investor gebaut wird. Denn es haette hier, neben den 3 Rekos, noch mindestens 3 Rekos mehr gebraucht (neben dem Riesch wohl auch die beiden Fassaden rechts neben dem Palais Hoym)...

  • Sorry aber ich kann nicht alle 38 Seiten jetzt durchforsten, habe schon mehrere Eurer Links mit DNN Artikeln etc durchsucht.....aber welcher ist denn jetzt der vieldiskutierte Nöfer-Bau? Den würde ich ja doch gerne mal sehen, wo finde ich ein Bild bitte?


    Bei der DNN fand ich nichts.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Danke.....stimmt , mir gefällt es auch nicht so 100 prozent.


    Obwohl der Nöfer sonst sehr gut baut, aber irgendwie passt mir die Schwingung des Gebäudes nicht.


    Kann nicht sagen warum, im Detail gefällt es mir, diese Ziergitter an den Fenstern z.b sind doch nicht schlecht. Aber das Gesamtding, weiss nicht.....viel zu wuchtig.


    Der Baustil erinnert mich stark an das, was man in Berlin seit Jahren baut, und das ist recht gut. Kann also gut sein , dass es in Real besser aussehen wird.


    Soll das ein Füllbau sein? Eine Reko ist es ja offenbar nicht.......dann ist aber der Name schon etwas irreführend.


    Warum wird denn das echte Palais Riesch nicht rekonstruiert?

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Diese Wellenartigen Fenster mit den Ziergittern davor finde ich eigentlich sehr gut.....im Detail ist es schön. Die Grossansicht gefällt mir nicht so.



    Ich denke dass Nöfer hier ein gutes Gebäude hätte, wenn es so schmal und klein wie das typische Neumarkt-Bürgerhaus wäre. Aber in diesen Ausmaßen finde ich das Ding einfach zu wuchtig und viel zu gross.



    Wäre ich SPA, ich würde Nöfer beauftragen, in diesem Stil mehrere kleinere Füllbauten zu bauen, und das Palais würde eine Reko werden.



    Tja, aber Leute mit Verstand wie mich fragt ja niemand.....in Dresden regiert die Unfähigkeit des Bauens.



    PS - ein solches Gebäude, genau so wie es für die Rampische zu gross ist, wäre allerdings genial am Pirnaischen Platz oder Strasburger Platz. Wegen mir kann der gesamte Betonsozialismus inclusive "Gläserner Manufactur" ( welcher Irre hatte eigentlich die Idee einer Industrieanlage im Zentrum einer Kunststadt?) und ähnlichem Postwende-Müll komplett abgeräumt werden. Dann lieber Nöfer und Kolhoff dorthin.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Angeblich wegen den unzumutbaren Geschosshöhen des Originals

    In Wien gibt es ein vollvermietes Wohnpalais http://palaispalais.at/architektur/ mit 5 m hohen Räumen, wo man nur durch Glück und Nachreihung auf einer Warteliste eventuell in den Genuß einer solchen Wohnung kommt...


    ...wir könnten einmal dem Dresdner Baubürgermeister der Grün*innen eine Architekt(o)ur nach Wien vorschlagen. Reisen bildet, hat schon Goethe geschrieben! Auch wenn bei Dogmatikern vermutlich auch dieses Kraut nichts mehr zu helfen vermag...

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Exilwiener:


    Euer Palais ist leiwand ;)

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