Dresden, Altstadt - Quartier III/2 - CG-Gruppe

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    Eine Teilveräußerung kann nur erfolgen, wenn alle anderen Teile der Gesamtimmobilie ebenfalls veräußert werden können und hinsichtlich Bau und Betrieb der Tiefgarage eine einvernehmliche Regelung aller Teilkäufer möglich ist.


    Die Tiefgarage ist also das Wichtigste!? :augenrollen:


    Eigentlich müßte es heißen: "Eine Teilveräßerung kann nur erfolgen, wenn alle anderen Teile der Gesamtimmobilie ebenfalls veräußert werden können und hinsichtlich der Rekonstruktion des Palais Hoym eine einvernehmliche Baulösung mit allen Teilkäufern möglich ist."

  • Seit Ewigkeiten will die süddeutsche Familie von AdF 16/17 die beiden Nachbarhäuser in gleicher hoher Qualität errichten - die haben bei der Vorgehensweise natürlich keine Chance.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Obacht: Dieses Prospekt ist vom Freistaat, der sein Grundstück loswerden will, nicht von der Stadt. Wichtig schien mir erst einmal die Deadline 21. Oktober für das Bieterkonsortien.


    Es ist vorgesehen, dass Konsortien sich bilden für die Bebauung. Dabei will der Freistaat auch vermitteln. Die besagte süddeutsche Familie könnte sich also beteiligen.


    Wenn ihr Fragen zu der Ausschreibung habt, und den in der Broschüre zum Ausdruck kommenden Auffassungen, dann wendet Euch doch an die in der Broschüre genannten Personen:


    .... oder direkt an Euren Landtagsabgeordneten. Die könnten zum Beispiel eine parlamentarische Anfrage dazu stellen.


    Im übrigen denke ich, dass es einen Grundsatzbeschluss des Landtages Sachsen zum städtebaulichen Leitbild und zum Neumarkt geben sollte, insbesondere dergestalt, dass das Land alles in seiner Macht stehende tut, um Rekonstruktion zu unterstützen. Wenn der Freistaat Grundstücke besitzt, dann hat er einen Hebel. Ein städtebauliches Leitbild einer Architektur für Menschen im Geiste der Charta von Leipzig wäre hilfreich. Sonst geht es dem Freistaat nämlich nur um Gewinnmaximierung beim Grundstücksverkauf, und das wäre doch schade.


    Im übringen könnte der Freistaat auch aus eigenen Mitteln das Quartier ganz oder teilweise bebauen, wenn entsprechender demokratischer Wille vorliegt.

  • Die besagte süddeutsche Familie könnte sich also beteiligen.


    Diese Familie ist mit ihrem Ansinnen, zwei kleine Parzellen zu bebauen, chancenlos, da der Komplex möglichst als Ganzes veräußert werden soll. Mir ist zu Ohren gekommen, dass besagte Familie die Pläne daher nicht weiterverfolgt.


    Der Freistaat hegt lediglich wirtschaftliche Interessen am Neumarktprojekt, da sollte man kein Einfühlungsvermögen in städtebaulichen Fragen erwarten.

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    Diese Familie ist mit ihrem Ansinnen, zwei kleine Parzellen zu bebauen, chancenlos, da der Komplex möglichst als Ganzes veräußert werden soll. Mir ist zu Ohren gekommen, dass besagte Familie die Pläne daher nicht weiterverfolgt.


    Als Ganzes meint ein Konsortium. Ein Konsortium sind mehrere Bauherren.

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    Der Freistaat hegt lediglich wirtschaftliche Interessen am Neumarktprojekt, da sollte man kein Einfühlungsvermögen in städtebaulichen Fragen erwarten.


    Richtig, solange es keine politischen Vorgaben gibt. Der Freistaat Sachsen ist doch eine Demokratie. Ich vermute es liegt einfach daran, dass bislang niemand den Freistaat, seine Regierung und seine Landtagsabgeordneten so "bearbeitet" hat wie die Stadtverordneten und die Vertreter der Stadt, die ständig im Scheinwerferlicht stehen und kritisiert werden. Das ist oft gar nicht böser Wille, sondern es hat einfach nie jmd angesprochen. In dem Moment, wo ein Parlamentarier im Landtag eine Anfrage stellt oder ein Bürger eine Petition, oder jmd an die Regierung einen Brief usw. gibt es einen "Prozess", zu dem jmd. offiziell Stellung beziehen muss.

  • Ich ergänze: Als Ganzes an einen oder mehrere Großinvestoren, die dann auch die übergroße Tiefgarage gemeinsam stemmen. In so nem Kontex hat eine Privatfamilie, die zwei kleine Häuslein bauen will, wenig zu suchen.


    Die Stadt Dresden und der Freistaat sind nicht gut aufeinander zu sprechen. Schon bei der WSB gab's da unrühmliche Vorgänge.

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    Die Stadt Dresden und der Freistaat sind nicht gut aufeinander zu sprechen. Schon bei der WSB gab's da unrühmliche Vorgänge.


    Das mag sein, aber Dresden wird am Ende von den Bürgern Dresdens regiert, und der Freistaat Sachsen in Dresden von den Sachsen. Wir sind eine Demokratie. Es lohnt sich deshalb beim Freistaat Einfluss zu nehmen und auf Grundsatzentscheidungen der Regierung hinzuwirken.

  • Laut Aussage der GHND steht ein Verkauf des Areals an einen Investor wohl unmittelbar bevor - noch immer ohne verbindliche Gestaltungssatzung. Ferner ist eine Sonderausgabe des Neumarktkuriers erschienen der die Areale zeigt, welche in der ersten Sonderausgabe noch nicht gezeigt wurden. Kann man im Pavillion bestellen (7 Euro inkl. Versandkosten).

    "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"

  • Hallo charlyL,


    ich hab´s telefonisch bestellt, im Pavillion der GHND.


    0351-496 51 50

    "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"

  • Auch über das Quartier III-2 wurde berichtet. Es ist und bleibt das größte Sorgenkind am Neumarkt. Man weicht noch immer nicht von der Vorstellung ab, das Grundstück nur im Ganzen zu verkaufen. Ich finde das unmöglich und unglaublich stur. In der heutigen SZ steht geschrieben, dass man derzeit mit einem „kleineren Kreis von Interessenten“ konkrete Verkaufsgespräche aufgenommen hat und...


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    [...] Eine Investorengruppe mit überzeugender Planung sei leider vor drei Jahren wieder abgesprungen. „Seitdem sind auf städtischer Seite diesbezüglich keine Gespräche mehr geführt worden.“ [...]


    Quelle: SZ vom 01.02.2013


    Dieses Grundstück wird uns noch lange beschäftigen :sad:

  • Und die Schuld daran trägt der Freistaat gleich in doppelter Form!


    Erstens will er unmaßstäblich viel Geld aus der Immobilie schlagen - was auch Sicht des Steuerzahlers sicher zu begrüßen ist - und zweitens hält er noch immer an dieser antiquierten Parkraumverordnung fest. Entsprechend braucht es eine Tiefgarage, die aus stadtplanerischer Sicht nur eine Ein-/Ausfahrt haben kann und aufgrund des Grundwassermanagements sicherlich auch in einem Zug errichtet werden muss. Ergo benötigt man einen Einzelinvestor oder viele kleine Investoren, die in einer konzertierten Aktion (ähnlich wie in Frankfurt) bauen.

  • Neuer Artikel aus der SZ:



    Quelle: GHND

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Interessant ist natürlich, dass man zumindest einen oder mehrere Interessenten für das Q III hat. Es bleibt zu hoffen, dass dieses riesige Loch in absehbarer Zeit geschlossen wird.

  • Nachdem die Quartiere VII, VI und eigentlich auch V/1 gesetzt zu sein scheinen, ist das Quartier III/2 der letzte besonders große und damit letztlich auch besorgniserregende Brocken. Man darf halt nicht vergessen, was für eine gewaltige Investition die Bebauung des Quartiers darstellt. Die Rendite dürfte auf der anderen Seite jedoch nicht sonderlich hoch sein. Denn was will man mit dem Grundstück, das sehr tief und gleichzeitig schlecht gelegen ist, ernsthaft anfangen. Für ein Luxus-Hotel scheint der Zug abgefahren. Einzelhandelsflächen funktionieren in diesem Bereich der Stadt mehr als schlecht und Wohnungen dürften hier auch nur eine durchschnittliche Rendite erwarten lassen.
    Kurzum: Ein möglicher Einzelinvestor bzw. ein entsprechendes Konsortium benötigen für das Quartier III/2 nicht nur eine für Dresdner Verhältnisse extrem hohe Bonität, sondern auch Idealismus sowie das nötige Durchhaltevermögen.

  • Ja, das Quartier III/2 ist sehr wichtig, weil es zwei wichtigen Straßen erst die Seitenbebauung liefert. Wirtschaftlich kann ich die Gewinnspannen und Risiken nicht beurteilen. Zu wünschen wäre allerdings, dass dort Wohnungen entstehen, somit das Areal mehr natürliche Bewohner erhält. Dann könnten vielleicht auch bestimmte, für ein "normales" Stadtviertel übliche Einzelhändler in den Erdgeschossen der Häuser besser funktionieren, z.B. Bäcker, (Bio-)Gemüsehändler, Metzger usw.

  • Zu wünschen wäre allerdings, dass dort Wohnungen entstehen, somit das Areal mehr natürliche Bewohner erhält. Dann könnten vielleicht auch bestimmte, für ein "normales" Stadtviertel übliche Einzelhändler in den Erdgeschossen der Häuser besser funktionieren, z.B. Bäcker, (Bio-)Gemüsehändler, Metzger usw.


    Also genau das, was bei so ziemlich allen Neumarkt-Quartieren wünschenswert gewesen wäre. Gekommen ist es dann meist etwas anders... :kopfschuetteln:

  • Ich fand keine Strang zum QIII also folgendes hier rein:


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    ...Fast 9000 Quadratmeter ist die Fläche vor dem Polizeipräsidium groß. Der Freistaat hat sie 2011 zum Kauf angeboten. Nach Angaben einer Sprecherin werde derzeit jedoch mit Interessenten verhandelt. Noch vor Jahresende könnten die Verträge vereinbart werden. Wichtigster Bau ist dort das Palais Hoym. Es erstreckt sich über die gesamte Fläche zwischen Landhausstraße und Rampische Straße...


    Die Info ist glaub ich auch nicht wirklich neu, lässt aber hoffen!

  • Mir immernoch schleierhaft, warum man das Quartier nicht stückelt und an den Mann bringt. Paar Häuser könnten schon längst stehen …

  • Über diese Frage hatten wir doch schon oft gesprochen.
    Der Freistaat will einen maximalen Betrag aus seiner Liegenschaft herausholen und sich nicht mit kleinen Teilverkäufen herumärgern. Dazu kommt noch die antiquierte Parkraumverordnung in Sachsen, die an dieser Stelle Tiefgaragenstellplätze - oder entsprechende Ausgleichszahlungen ohne eine wirkliche Gegenleistung - zwingend vorsieht. Ich jedenfalls wünsche mir keine Rampische-/Landhausstraße, die von lauter Tiefgaragenausfahrten gesäumt wird.