Dresden, Neumarkt - Quartier VII - Grundsatzdiskussion (2008-2012)

  • @ youngwoerth


    Es ging hier nicht um das Q VIII, sondern das Q VII, dass ist doch noch gar nicht verkauft. Für diese Ecke ist, aufgrund der Neuanlage der Straße am Kulturpalast keine Reko möglich, weil es den Eckbau vorher nicht gab.


    Aber du hast recht, es sieht ein bisschen nach München aus :lachen:

    APH - am Puls der Zeit

  • Könnte man auf diese Weise nicht auch das Chabonische Haus im Q VI "retten"? Man gestaltet die Brandmauer einfach in einer (barocken) Art, so wie es Stefan bemacht hat. so hätte man eine schöne Fassade zum Kulturpalast mit schönem Kontrast :zwinkern: , und könnte gleichzeitig, wenn der Palast einmal fällt, die ursprüngliche Bebauung wiederherstellen, ohne das Haus abreißen zu müssen, sondern man müsste einfach die Fenster entfernen (und den Stuck).

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  • Quote from "Stefan"

    Das ist Tiroler Barock!


    Wußt ich's doch! :koenig:

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Der Kulturpalast wird erst dann fallen, wenn unserem Bayerischen Papa Ratzi kleine evangelische Engelchen aus dem Hinterteil fliegen werden. Vorher leider nicht. Damit hat sich dann auch die Südseite des Q 7 erledigt.

  • Quote from "Stefan"

    Ansicht Schlossstraße, überarbeitet


    Na was soll ich sagen? Perfekt! Nach nur einer Überarbeitung!
    Fängt die IPRO an zu überarbeiten, ist es danach schlechter als vorher - und APH-Architekt Stefan lässt sie alle dümmlich drein gucken - von Kulka bis Störing.
    Du weißt halt, was gut ist - nicht umsonst bist Du Freiburg-Fan. 8)

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  • Quote

    Du weißt halt, was gut ist - nicht umsonst bist Du Freiburg-Fan. 8)

    :gg:


    Welch Gunst, die ich genieße... 8) :zwinkern:



    Jeder, der sich die Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
    www.archicultura.ch

  • Wahnsinn:





    Quelle: Kollhof-Dresden-Kulturpalastareal3


    Anstelle der im letzten Bild sichtbaren langgezogenen Fassade sollte nach zahlreichen kostenaufwändigen Umplanungen der Kulturpalast sichtbar bleiben - ein meines Erachtens perfekter Kompromiß. Aber die Stadt blieb stur. Unverschämt in Anbetracht des jahrelangen Hinhaltens und der Forderung von Umplanungen!


    Für alle, die sich dieses von der Stadt Dresden abgelehnte Projekt noch einmal in Erinnerung rufen wollen:
    Bauprojekt zum Umbau des Kulturpalastes

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  • So ein Angebot bekommt man nie wieder. Unglaublich, dass man das abgelehnt hat. Und die Stadt, die ja die Hälfte der Fläche genutzt hätte, hätte dabei einen vollsanierten Konzertsaal bekommen und das zum Nulltarif (wegen stetig steigenden Kosten sind wir mittlerweile bei 60 mio. €) aber da es ja nicht das eigene Geld ist, kann man ja ruhig damit um sich werfen.

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  • Eigentlich sollte man sich mit diesen Entwürfen vor den Kulturpalast stellen und die Bürger aufklären.

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  • ..was war denn die genaue Begründung der Stadt dieses Projekt abzulehnen?
    Die Sturheit der Dresdner Politiker (Stichwort WSB) wird bald schon legendär. Aber wie kann man denn nur dagegen sein?
    Man könnte bei dem Kollhoffprojekt schon fast denken: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf ...
    Wirklich schade!


    Und gerade jetzt in Anbetracht der Mehrkosten.. Es ist wirklich ein Skandal, einer von von vielen mittlerweile..
    Aber sowas wie die Centrumsgalerie wird genehmigt?? Traurig.
    :kopfwand:

    PUBLICO CONSILIO PUBLICAE SALUTI

  • Wenn man die Inflation etc einberechnet, wäre die Sachsenbau bereit gewesen, fast 200 mio. zu investieren. Die Begründung war am Ende wohl, dass der Kulturpalast als Zeichen der DDR Architektur in seinem Äußeren erhalten bleiben soll. Jetzt ist der Palast dringend sanierungsbedürftig, wegen eklatanter Mängel beim Brandschutz. Er war übrigens für Wochen geschlossen, zuvor parkte vor jeder Vorstellung ein Feuerwehrwagen vor dem Kulti, falls es zum Brand gekommen wäre. Da dies aber zu teuer war, war er dann für Wochen geschlossen. Dann wurden Millionen in die kurzfristige Instandsetzung gepumpt, um in einem Jahr bei der Grundsanierung, und die Kosten werden weiter explodieren, alles wieder rauszureißen. Ich tippe mal, dass die Stadt am Ende um die 100 mio. darein pumpen wird. Wenn man bedenkt, wieviele Schulen man für dieses Geld hätte sanieren können und man hätte trotzdem einen top Konzertsaal gehabt, könnte man heulen.

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  • Quote from "Markkleeberger"

    ..was war denn die genaue Begründung der Stadt dieses Projekt abzulehnen?


    Goldener Schorsch, das kann man jetzt nicht auf die Schnelle erklären - der Wahnsinn zog sich ja über viele Jahre hin, einmal sollte die Front zum Altmarkt geändert werden wegen zu großem Bauvolumen und stalinistischer Wirkung, dann wieder hatte die Stadt Zweifel an der Bankbürgschaft für das Projekt, dann sahen die Dresdner ihren Kulturpalast gefährdet uvm. Das Großartige ist: Auf sämtliche Vorwürfe und Konflikte ist die Sachsenbau eingegangen und hat bestimmt fünf Mal umgeplant. Der Block zum Altmarkt wurde in drei schmalere Blöcke aufgeteilt, sogar mehrere Varianten und Fassaden wurden vorgeschlagen, die Passage wurde gekürzt, der Verlauf geändert, der Kulturpalast an einer Seite sichtbar gemacht,... Letztenendes hat die Stadt dann entschieden, dass der Kulturpalast erhalten bleibt und auf eigene Kosten saniert wird. Arrogant und stur wie üblich bei der Dresdner Macht-CDU.

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  • @ youngwoerth


    erinnerst du dich noch daran, dass die Sachsenbau sogar 4 oder sogar 8 Sandsteinfiguren auf dem Dach aufstellen wollte. Die allein hätten wohl 1-2 mio gekostet. Aber Dresden ist ja Dubai, da braucht man nicht jeden Investor zu nehmen :augenrollen:

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  • Ja, ich erinnere mich noch an die aufwändige PDF! Muß man sich mal überlegen, was die Sachsenbau da im Laufe der Jahre für Kosten rein gesteckt hat - ich würde das alles wieder zurück verlangen von der Stadt, die ja immer wieder Hoffnung auf eine Verwirklichung des Projektes gemacht und laufend Umänderungen verlangt hat!


    Wie gut hätte dieses Projekt dem Altmarkt getan - er hätte sich danach mit seinem "neuen" Pendant messen können. Jetzt wird das nie der Fall sein, er wird immer ein eher enttäuschender Stadtplatz mit Wilsdruffer Autoanschluss bleiben. Aber auf Letzteres ist die CDU-Autostadt ja besonders stolz...

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  • Jaja, da kann man fast ein bisschen sentimental werden. :weinen:


    Hoffen wir einfach mal, dass man bei der Sanierung Asbest findet. Es muss ja nicht viel sein. Dann würde er seinem großen Bruder in Berlin folgen und wir hätten ein Problem weniger. Aber ich gehe sowieso davon aus, dass das Quartier in den nächsten 2 Jahren nicht bebaut wird, weil hier die Einrichtungen für die Baustellen für das Q VI und Q VIII liegen werden.

    APH - am Puls der Zeit