Dresden, Altstadt - Quartier VIII

  • Der Druck der potentiellen Käufer muss schon groß gewesen sein, sonst würde die Baywobau garantiert nicht auf ein komplettes Gebäude verzichten. Sehr schade, somit wird der Löwenhof städtebaulich enorm verlieren. Aber immerhin sind die historischen Fassaden sehr gelungen.

  • Quote from "thodremuc"

    Danke für diese Meinung. Ich find's auch ok. Man kann sich nicht auf der einen Seite beschweren, dass der Neumarkt sich zum reinen Touristenzentrum ohne Anwohner entwickelt und auf der anderen nicht auf die Anforderungen heutiger Wohnkultur reagieren.


    Keine Zustimmung. Ich finde diese Trennung zwischen Touristen und Dresdnern irgendwie problematisch. Dass das Zentrum von Touris überlaufen ist, lässt sich nicht verhindern. Gibt es auch in Venedig, Amsterdam, etc. Dresden ist nun mal weltberühmt, das wollen die Leute eben sehen. Die Dresdner sollten es als Kompliment nehmen, Touristenströme sind Ausdruck einer begehrten Stadt. Vor allem aber haben Dresdner und Nichtdresdner ähnliche Vorstellungen von Wohnkultur, wenn am Neumarkt keine Dresdner einziehen liegt es nicht an der Wohnkultur (irgendwie sehr abstraktes Wort), sondern schlicht am Preis. (Es gibt übrigens unzählige zentrale Viertel in Berlin die relativ unzerstört sind, ich wüsste nicht wo man bessere zeitgemäße Wohnkultur hat als in einem schön renovierten Altbau. )


    Zum Löwenhof speziell: Dass man hier nicht dunkel wohnen möchte, OK. Aber es gibt keinen Grund, einen solch abartig-hässlichen Klumpen dorthin zu setzen. Genau wie beim Pfau-Objekt am Altmarkt hätten wenige Handgriffe gereicht, um es optisch nicht nur erträglich, sondern sogar vielleicht "gut" hinzubekommen. Beim Löwenhof ist unerträglich:


    1.
    Schüttelfenster! Ich kann gar nicht glauben dass dieser Virus überhand nimmt. Wer hat den Architekten erzählt, dass das gut aussehen soll? Fern jeder Realität. Diese Assymetrie-Unsitte zerstört jedes Altstadt-Flair.


    2.
    Durchgehende Balkons verleihem dem Gebäüde den Eindruck, es sei von Ringen umgeben. Soll das eine Filiale von SATURN-Hansa werden oder was?


    3.
    Reichlich seltsame Dachform. Sieht aus wie durch Gewalteinwirkung eingedrückt.


    Diese drei Punkte müssten modifiziert werden: Normale Fenster, keine durchgehenden Balkonringe sondern "normale" Balkons, und ein etwas modifiziertes Dach. Das Ding wäre so zwar noch keine Schönheit, aber nahezu akzeptabel. Ich habe Dietze früher extra mal öffentlich gelobt und in Schutz genommen und nun macht er so einen Dreck! Sieht schlimm aus, der Kasten. Man sollte auch in den Nebengassen keine Brüche-Architektur durchgehen lassen. Wenn das einmal einreißt, kommt der nächste infantile Investor und sagt "ich will aber auch". Sieht man bei Prisco und Martinshof, bin gespannt wann der nächste Investor meint, dieser Unsinn sei "modern", nur weil er jeden Unsinn nachplappert den sein "Baumeister" ihm erzählt. Achtung, gleich kommt Tourdresden und erzählt uns, wie toll das Gebäude sei. :D

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Mit der heutigen Wohnkultur ist das so eine Sache!


    Erst kürzlich hat Marc Kocher mit seinem "Palais Kolle Belle" in Berlin gezeigt, wie moderne Wohnkultur auch aussehen könnte. Das diese Art der Bebauung sicher nicht zu 100 Prozent zum Neumarkt passt ist klar, eine Anregung für das weite Feld modernen Wohnens könnte es dennoch sein.


    Palais KolleBelle :: Impressionen

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Quote from "Sankt Petersburg"

    Durchgehende Balkons verleihem dem Gebäüde den Eindruck, es sei von Ringen umgeben. Soll das eine Filiale von SATURN-Hansa werden oder was?

    :schockiert:

  • Den Löwenhof in seiner jetzigen Form halte ich für eine mittlere Katastrophe. Linkerhand ein Renaissancegiebel und folgend eine Fensterachse Raumvolumen und danach der Bruch hinein in eine aufgerissene, auskragende asymmetrische Balkonfassaderie. Wie hineintransplantiert wirkt das! Ein Fremdkörper, der jetzt noch freigestellter hergezeigt wird. :?
    Sollte der Hof nicht italienisches Flair verströmen!?
    Wie das in früheren Zeiten nördlich der Alpen gelöst wurde, durchaus mit Leichtigkeit und Luftigkeit, hier nur ein paar Beispiele:
    (Bilder von mir)
    1. Schloß Greinburg, Österreich
    2. Schloß Bucovice, Tschechien
    3. Linz, Landhaushof, O-Österreich
    4. link: Landhaushof in Graz, Österreich


    So ähnlich in reduzierter, schlichterer Formensprache, ohne toskanische Ordung und aufwändige Profilierungen wäre das auch für "unseren" Hof angesagt gewesen. Hinter der Arkadenstellung dann vollverglast und dem Licht, dem Einfügen ins Ensemble und dem italienischen Ambiente wäre Genüge getan.
    Das Lichtargument ist fadenscheinig. Kommt doch das Licht eher von Süden, der gestrichene Bau liegt im Westen. Im Sommer flutet das Licht steil in den Hof. Man wollte wohl den Ausblick auf die Schloßtürme mit Abendsonne haben. Wenn man lichtvollen Panoramablick haben will, soll man doch an den Elbhang ziehen. :boese:
    Ein gelungenes Vorbild böte ja auch noch a.d.Frauenk. 16/17. Dann eben in großzügigerer Ausführung!









    http://de.academic.ru/pictures…_-_Graz_-_Landhaushof.JPG

  • Quote from "SchortschiBähr"



    Frag doch den Herrn Dietze, ob man wenigstens die Geweihe anbringen kann! :totlachen:

  • Au ja! Leicht italienisches Flair wäre dort vorzüglich gewesen! Nein, so ein moderner Unsinn. Ich würde wirklich gerne wissen, wer genau für diesen Entwurf verantwortlich ist, wer genau das wollte. Diesen jemand würde ich zu gerne mal ausquetschen wollen, was das denn soll.


    Das Berliner Beispiel sieht in der Formensprache gut aus, besonders der Eingangsbereich. :) Könnte hervorragend nach Leipzig passen und in eine ähnlich aussehende Prager Strasse. Huch … *seufz* Einzig ein Dach (irgendwie Mansard mit runden Formen?) fehlt mir und weniger schlichte Balkongeländer. Warum schaffen das Architekten heute nicht mehr?

  • Quote from "SchortschiBähr"

    Den Löwenhof in seiner jetzigen Form halte ich für eine mittlere Katastrophe.


    Volle Zustimmung. Ich ärgere mich vor allem deswegen, nicht weil das von seltsamen Balkon-ringen umrumdete Gebäude "modern" wäre. Sondern weil es einfach unglaublich miserabel im Design ist und so einfühlsam für eine historische Altstadt wie ein Elefant im Porzellanladen. Wobei man fairerweise erwähnen muss, der Elefant hat ein sanftmütiges Wesen, und hätte im Laden nur das Problem der Enge. Ob geschmacksverirrte Baulobbyisten und megalomanische Architekten auch dieses sanftmütige Wesen haben, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Dieser Hof ist eine Scheusslichkeit mit nur einer positiven Qualität: dass man ihn nicht so sieht. Dennoch bin ich dafür, anders als unser "folgt brav Euren ehrlichen Politikern"-Prediger (Nuztername entfernt), hier um jeden Zentimeter zu kämpfen! Dresden hat mehr als genug verloren, die Totalzerstörung über 15 km² ist auch heute noch tragisch sichtbar, und dann sollte wenigstens der historische Kern OHNE diese modernistischen Spinnereien auskommen. Übrigens, dieser formensprachliche Abfall ist nicht einmal modernistisch. Er ist schlicht destruktiv, miserabel konzipiert und basiert auf irrationalen Annahmen. Solche absurden Planeten-Ringe um ein Gebäude herum gab es niemals am Neumarkt, nicht in 1000 Jahren. Ich frage mich, warum Herr Dietze, der ansonsten einige hervorragenden Ansätze hat, stets seine eigenen Projekte torpediert. Nicht nachvollziehbar!


    Fazit: das ist nicht modern. Es ist unpassend und grotthässlich. Bitte so etwas künftig neben das St.Benno Gymnasium oder in die Prager Strasse stellen. (Wenn ich ehrlich bin, hat ja fast die Shopping-mall Prager noch bessere Ansätze. Und das will etwas heißen). Schade dass das ansonsten wunderschöne Projekt durch solch einen Unsinn beeinträchtigt wird! Man sollte dies aber nicht hinnehmen. Es gibt keinen rationalen Grund, hässlich zu bauen.
    Moderationshinweis (Aedificium):
    Ich bitte nochmals die Mitdiskutanten um eine angemessene Wortwahl und um keine direkten diffamierenden Angriffe auf Nutzer oder andere Personen.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • ich finde die Entwürfe ehrlichgesagt nicht soooo schlecht. Der zurückversetzte modernistische Hof ist stadtbildschonend, solche Beispiele gibt es auch in Wien

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Ich kann auch gut mit dem Löwenhof leben. Was nützt einem Investor eine schöne historisierende Fassade, wenn die Wohnungen nicht verkauft/vermietet werden können (es gibt hier praktisch keine Vorder- und Rückseite, wo man variieren könnte). Die Vorschläge mit den Arkaden sind gut und schön, aber praktisch in dieser kleinen Hofsituation kaum so einsetzbar, dass die Wohnungen genügend Licht erhalten.


    Erstmal abwarten.

  • Arkadenhöfe kommen für DD überhaupt nicht in Betracht. Es ist kein Zufall, dass alle vier Beispiele aus dem österr. Raum stammen. Diese Idee ist ganz witzig, aber undurchführbar. Nicht bloß ob des unweigerlich einsetzenden Disneylandgesschreis...
    Das Problem liegt natürlich schon sehr tief. Sind Wohnungen in altstadtgassen überhaupt nicht mehr verkäuflich? Ist es vorbei mit der engen, dichten Altstadtbebauung? Siehe auch die endlosen Debatten um die Stadt Rom, die bis dato mit solchen Argumenten zu Fall gebracht wurde.
    Ich kann mir die Abkehr von Gassensystemen eigentlich nicht vorstellen. In den erwähnten Fällen siegte einfach das Investoreninteresse.
    Sicher wurden wiedermal zu große Konzessionen an Investoren gemacht, und daneben viel wertvoller Platz vergeudet. Aber als Einzelfall mag es hingenommen werden. wichtig ist, dass es überhaupt weitergeht.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Quote from "ursus carpaticus"

    Arkadenhöfe kommen für DD überhaupt nicht in Betracht. Es ist kein Zufall, dass alle vier Beispiele aus dem österr. Raum stammen. Diese Idee ist ganz witzig, aber undurchführbar. Nicht bloß ob des unweigerlich einsetzenden Disneylandgesschreis...


    In Hertzigs "Der historische Neumarkt zu Dresden" kann man folgende Textstelle schon auf Seite 18 lesen:


    Quote

    Auch in der Grundrissbildung der Häuser vollzogen sich zu Ende des 17. Jahrhunderts entscheidende Veränderngen: Zuerst über offene Holzgalerien, später über offene oder mit Fenstern versehene Steinarkaden wurden Seiten- und Hinterhäuser mit dem Vorderhaus verbunden. In der Mitte ergab sich die Anlage eines mehr oder weniger regelmäßig ausgebildeten Hofes, der - gleichzeitig eine Forderung der zeitgenössischen Architekturtheorie - nun zu einem typischen Element der Stadtstruktur wurde.


    Beispiele für diese Hausstruktur kann man noch immer in der Inneren Neustadt und in der Friedrichstadt besichtigen. Und wenn einem diese Analogien zu popelig wären, könnte man sich ja auch auf den beeindruckenden Altan im Großen Schlosshof besinnen.


    Meiner persönlichen Meinung nach ist der Wohnhof gar nicht mal zu problematisch. Die Mieter brauchen halt Luft und Sonne. Was mir eher Bauchschmerzen bereitet - und da beißt sich die Maus ob der geringen Platzverhältnisse in den Schwanz - ist, dass die Schössergasse durch den Wegfall des moderaten Stellwerk-Anpassungsbaus an Halt verliert und dadurch als Altstadtgasse, an denen es in Dresden eh schon mangelt, gar nicht mehr wahrgenommen werden kann.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Quote

    Ich kann auch gut mit dem Löwenhof leben. Was nützt einem Investor eine schöne historisierende Fassade, wenn die Wohnungen nicht verkauft/vermietet werden können (es gibt hier praktisch keine Vorder- und Rückseite, wo man variieren könnte).


    Warum sollten Wohnungen in einem schönen rekonstruiierten Hof nicht vermietbar sein?


    "Licht, Luft, Sonne. Früher war alles dunkel, heute ist alles hell". Oft zitiert. Stimmt so meiner Meinung nach nicht.


    Könnte man dunkle Hinterhöfe nicht vermieten, wären die Innenstädte von London, Paris, Amsterdam etc. gähnend leer. In Wahrheit sind sie aber bis auf den letzten Zentimeter gepackt voll und sauteuer. Aber ein Reko-Hof in Dresden muss nicht einmal notwendigerweise dunkel sein. Der Neumarkt ist bereits jetzt einer der teuersten Orte Dresdens, sehr begehrt und mehr als gut vermietbar. Und das, obwohl der Platz noch nicht einmal fertig ist, und sich die Dresdner noch gar nicht richtig "eingelebt" haben. Das Argument "Hof muss modern sein, da sonst keine Mieter kommen", ist blanker Unsinn.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • /\ Dem darf ich doch mal ganz höflich widersprechen. Die Wohnungsvermietung am Neumarkt gestaltet sich äußerst schwierig. Die Schütz-Residenz steht (fast) leer, im Q2 waren Wohnungen über Jahre ausgeschrieben und wurden nicht vermietet, bis später das Suitess-Hotel daraus gemacht wurde.
    Also wenn schon Kritik, dann auch bitte fundiert.

  • Bert: Genau diesen Zustand habe ich auch schon beschrieben.


    Ich hatte dieses WE sogar den Eindruck, dass wieder mehr Plakate an der Fassaden hängen, auf denen Büros und Wohnungen angepriesen werden. In Dresden sind unter den wohlhabenden Mietern oder Eigentümern wohl eher Loschwitz, Blasewitz, Striessen etc. angesagt anstatt der Neumarkt.

  • Quote

    "Licht, Luft, Sonne. Früher war alles dunkel, heute ist alles hell". Oft zitiert. Stimmt so meiner Meinung nach nicht.


    Könnte man dunkle Hinterhöfe nicht vermieten, wären die Innenstädte von London, Paris, Amsterdam etc. gähnend leer. In Wahrheit sind sie aber bis auf den letzten Zentimeter gepackt voll und sauteuer. Aber ein Reko-Hof in Dresden muss nicht einmal notwendigerweise dunkel sein. Der Neumarkt ist bereits jetzt einer der teuersten Orte Dresdens, sehr begehrt und mehr als gut vermietbar. Und das, obwohl der Platz noch nicht einmal fertig ist, und sich die Dresdner noch gar nicht richtig "eingelebt" haben. Das Argument "Hof muss modern sein, da sonst keine Mieter kommen", ist blanker Unsinn.


    London und Paris sind was besonderes - dort gibt es Wohnungsmangel ohne Ende. Ist in Dresden nicht gerade der Fall.


    Welche bewohner würden sich am Neumarkt eine Wohnung mieten oder kaufen?


    Familien mit Kinder:
    ich lebe in einem Altstadtviertel, das Heute auch bei Familien sehr populär ist. Das hängt aber damit zusammen, dass man seit Jahren die Innenhöfe zusammenlegt um Platz und Luft zu schaffen. Fakt ist: Ohne Luft, Rasen und Spielplätze kommen die Familien nicht, da für den meisten ein Haus mit Garten die Alternative ist. Der Neumarkt ist deshalb für Familien mit Kinder nicht attraktiv.


    Singles/Paare ohne Kinder:
    Davon gibt es in der Kopenhagener Altstadt jede Menge. Solche Leute können mit dunklen Innenhöfe leben, weil sie unbedingt vom Stadtleben profitieren möchten. In Dresden würden die sich wohl eher in der Neustadt ansiedeln? Also nix mit dem Neumarkt.


    Übrig bleibt wohl eigentlich die Rentner/Senioren, die wohl nicht immer genug Geld haben.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker