Eppingen (Galerie)

  • Nun werden wir uns näher mit der Altstadtstraße beschäftigen:


    Fangen wir mit diesem Häuserensemble an: beide stammen aus dem 16 Jh. nur ist leider ist der Giebel vom rechten Fachwerkhaus immer noch mit Folie zugehüllt:





    Gegenüber dieses wunderschön Fachwerkgebäude von 1541:





    Eine Fachwerkscheune aus dem 18 Jh.



    Daneben das alemannische Fachwerkhaus Nr 30/32 Anfang 16 Jh.










    Weiter gehts







    Dieses Fachwerkhaus mit hellgrau-gestrichenen Balken und schönen, elegant geschnitzten Eckpfosten in Renaissancemanier ist von 1591. Es gehört dem städtischen Museum.







    Blick zurück auf das Gesamtensemble der nördlichen Altstadtstraße:



    Jetzt kommen wir zu dem wohl stattlichsten Fachwerkhaus Eppingens: der sogenannten "alten Universität" von 1495. Ursprünglich als städtisches Fleischhaus erbaut, wurde es tatsächlich von 1564/65 (!) von der Universität Heidelberg genutzt worden!
    Das Gebäude ist im Übergangstil zwischen dem mittelalterlichen alemannischen Fachwerk und dem "moderneren" fränkischen Fachwerk errichtet.





    Rückseite:







    Und gegenüber:



    Dieses Haus wurde 1513 errichtet und wurde teilweise im Zweiten Weltkrieg beschädigt, später natürlich wieder originalgetreu restauriert:







    Dieses Fachwerkhaus mit Mansarddach gehört zu den jüngsten Bauwerken der ganzen Straße. Es wurde 1820 errichtet, im Kern jedoch 17 Jh.




    Specht'sches Haus von 1555




    Zum Schluss noch ein Schmankerl: die Ratsschänke von 1483 mit Bohlenwänden und typsichen alemannischen Fachwerk.







  • An der Kirche das blau gestrichene Fachwerkhaus. Es wird das Anwaltshaus genannt!



    Weiter gehts Richtung Marktplatz. Ein Blick zurück!




    Hier mündet die Kirchgasse in die Altstadtstraße.





    Der Pfeifferturm:





    Bahnhofsstraße Ecke Altstadt-Brettenstraße





    Der erste Blick auf den Marktplatz:





    Doch gehen wir vorher noch rechts hoch an diesem Fachwerkhaus, Ende 17 Jh. errichtet.





    Weiter an der Rappenauer Straße sehen wir den Anfang der Adelshofer Straße.




    Hierbei handelt es sich um die nördliche Vorstadt Eppigens. Die Häuser links, aus Stein erbaut erinnert stark an diejenigen von Deutschlothringen!





    Zurück Richtung Markt.





    Das Rathaus im Stil des Klassizismus wurde 1824 erbaut.





    Das Gasthaus Ochsen von 1719:




    Die Südseite des Marktplatzes:



    Der Eingang in die höchst sehenswerte St. Petersgasse wird später näher vorgestellt:


    Die Ostansicht wieder mit Pfeifferturm:


  • An der Südwestseite des Marktplatzes steht das meiner Meinung nach schönste Gründerzeithaus



    In der Metzgergasse fällt dieses Ensemble aus Fachwerkhäusern links auf: dabei handelt es sich um ein Haus, dass 1601 errichtet wurde und Anfang des 18 Jh. die erste Synagoge von Eppingen war.






    Nun gehts in die Brettener Straße, mit der westlichen Vorstadt Eppingens:



    Hier sind die meisten Häuser im 18/19 Jh. errichtet worden. Nur wenige Fachwerkhäuser sind älter (bis ins 16 Jh.)








    Ein Renaissance-Brunnen aus dem 16 Jh.








    Nr 52 von 1812:



    Über die Küfergasse...




    ...geht es in die parallel zur Brettener Straße verlaufende Leiergasse:



    Nr 15 aus dem 17 Jh.






    Im Hintergrund Küfergasse Nr 2 war auch eine Synagoge:





    Leiergasse 9 aus dem 16 Jh. ein ehemaliges Ackerbürgerhaus . Ein schönes fränkisches Fachwerkhaus!








    Dieses Fachwerkhaus lehnt sich direkt an der ehemaligen Stadtmauer an und ist aus dem 17 Jh.




    Daneben ein Kindergarten in Fachwerkbauweise, wahrscheinlich aus der Nachkriegszeit. So ähnlich könnte man heute auch wieder bauen.



    Gegenüber:




    Fortsetzung folgt !

  • Besonders sehenswert in Eppingen ist die St. Petersgasse. Sie bildet das geschlossenste Ensemble an Fachwerkhäuserm in der ganzen Stadt. Man könnte hier wirklich einen Mittelalterfilm drehen!




    Dieses Bauwerk ist aus dem 16 Jh. Es war bis 1952 verputzt und bildet einen malerischen Ort.







    Dieses Eckhaus ist aus der zweiten Hälfte des 16 Jh.



    Die Nachbarhäuser:






    Gegenüber dieses schmucke Fachwerkhaus aus dem Jahr 1552 (!), ebenfalls erst in den 50er Jahren freigelegt.








    Etwas weiter nördlich:



  • Der letzte Teil dieser Serie über Eppingen beginnt.


    Verlassen wir nun die St. Petersgasse


    und spazieren in die Bahnhofstraße: hier fällt dieses geschlossene Ensemble an Fachwerkhäsuern auf aus dem 16-17 Jh. :





    Hier hat man das Gefache entfernt und dahinter neue Fenster eingebaut, ziemlich umstrittene Methode zur Sanierung von Fachwerkhäusern.


    Gegenüber ein angepasstes, postmodernes Gebäude:



    Ein Stück weiter die profanierte St. Peterskapelle von 1520:





    Nun gehen wir über die Ketengasse, die parallel zur Altstadtstraße verläuft, wieder zurück:







    Wir kommen nun an der berühmten Kreuzung mit der Zunfthausgasse an: in der nordwestlichen Ecke steht ein barockes Fachwerkhaus mit Mansarddach:





    Rechts davon (Kettengasse 9) steht ein sehr interessantes Fachwerkhaus: es wurde 1488 erbaut und zeigt den Übergang zwischen dem mittelalterlichen, fränkischen Fachwerkstil in das neuzeitliche Fachwerk:






    Schräg gegenüber steht ein neuzeitliches, fränkisches Fachwerkhaus (Nr 6) von 1607.





    Alle drei Fachwerkhäuser als Gesamtbild:



    Die Umgebung (Eichgasse)




    Wenn man weiter die Kettengasse folgt, sieht man an der Krezung zur Steingasse dieses archaische Fachwerkhaus von 1475 :






    Werfe wir nochmal weils so schön ist einen Blick auf die Altstadtstraße:





    Wenn man nun wieder zurück zum Bahnhof möchte, kann man die Abkürzung nehmen über den sogenannten "Fachwerklehrpfad", der einzigartig in ganz Deutschland ist! Hier wurden einzelne Fachwerkelemente von Zimmerern neu hergestellt und als Solitäre an einem Weg aufgebaut und mit Informationstafeln versehen.






    - Ende -

  • Schönes Städtschen, leider gibt es noch viele sprossenlose Fenster! Bei uns in Dänemark ist das Gott sei Dank sehr selten geworden.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker