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Städtebau in Frankfurt

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    • Frankfurts Innenstadt ist hässlich, keine Frage.

      Aber auch, wenn ihr jetzt gleich auf mich losgeht: Ich halte den Römerberg, trotz einiger Mängel, heute wieder für einen der schönsten Plätze in Deutschland: Die Ostzeile, die Nikolaikirche, Haus Wertheim, Saalhof mit Rententurm, der eigentliche Römer, im Hintergrund der Domturm...

      Die vereinfacht aufgebauten Häuser, die es daneben am Römerberg auch noch gibt, sind zwar nix Dolles, stören aber andererseits auch nicht, d. h. sie fügen sich irgendwie ein. Wirklich störend wirkt nur noch der Klotz, der sich "Historisches Museum" nennt. Wenn der mal weg ist, dann bin ich mit dem Platz eigentlich ziemlich zufrieden.

      Leider braucht man vom Römerberg nur zwei Minuten lang in eine beliebige Richtung zu gehen, und die Schönheit hört schlagartig auf... :(
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    • Mann muss wirklich mal Frankfurt zum Leben erwecken. Sie hatten wohl zusammen mit Nürnberg die schönste große mittelalterliche Stadt Europas. Alles vernichtet erst von den Engländern, dann von einem Bürgermeister, auf den die FFM'ler heute noch stolz sind.

      Vielleicht findet ja nach dem Thurn & Taxis-Palais und der Alten Stadtbibliothek ein Umdenken statt. Schade auch, dass Bahnhofsviertel und Altstadt so voneinander abgeschnitten sind durch die ganzen Hochhäuser.

      Wie gut sind eigentlich die Häuser an der Kaiserstraße vermietet?
    • @Kai

      ich finde einige hochhäuser in frankfurt gar nicht mal schlecht, nur schade, dass die (ehem.) altstadt darunter so gelitten hat.


      Ich finde die Frankfurter Hochhaus-Architektur eigentlich auch nicht so schlecht. Und die Altstadt hat eigentlich auch nicht "unter ihnen gelitten". Der überwiegende Teil der Hochhäuser i.eS. steht nämlich gar nicht im Gebiet der ehemaligen Altstadt, sondern im Bereich ehem. Gründerzeitviertel.
      Da wo bis zur Kriegszerstörung die Altstadt war, befinden sich dagegen heute keine Hochhäuser, sondern weitgehend einfallslose 50'iger Jahre-Architektur.
      Insofern wäre beides problemlos miteinander zu vereinbaren: die gotische Altstadt und die teilweise tatsächlich sehr gelungene Hochhausarchitektur, die seit den 70'iger Jahren entstanden ist - das wäre wirklich mal ein gelungener "Kontrast", gegen den ich überhaupt nichts hätte!
    • achja, da fällt mir ein: die frankfurter altstadt soll umgebaut werden - undzwar großflächig! gassen sollen wieder hergestellt werden, neue gebäude errichtet werden und der ganze städte(um)bau soll sich an dem vorkriegszustand orientieren. siehe dazu:

      EDIT:
      auf wunsche des betreibers bitte keine links ins daf. danke.
      antiquitus
    • EDIT:
      aus der frankfurter rundschau:
      januar nächsten jahres soll ein mehrstufiger, internationaler wettbewerb beginnen und das erste ergebnis im juli vorliegen.

      als stadtreparatur sollen der arch. garten überbaut, die gassenstruktur wiederhergestellt, der kröniungsweg wiederhergestellt, die baumasse gesenkt, die gebäudehöhe auf 20m begrenzt, und das römer-parkhaus teilweise abgetragen werden.
      :EDITENDE - antiquitus

      Hört sich ja eigentlich gut an, es fehlen aber:

      1. Aussagen über die Gestaltung der Fassaden / Was ist mit Rekos?
      2. Wird der Straßenverlauf wieder historisch?
      3. Was ist mit dem Technischen Rathaus selber?
    • @ Sauerländer:

      Grundsätzlich sind das alles Schritte in die richtige Richtung, denke ich - selbst dann, wenn unser Wunsch nach Rekonstruktionen nur wenig oder gar keinen Niederschlag dabei findet. Denn durch diese Maßnahme, so meine ich, bleiben spätere Rekonstruktionen immer noch eine Option.

      Mein persönlicher Favorit wäre hierbei die "Goldene Waage", das schönste Fachwerkhaus des alten Frankfurt.
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    • Mein persönlicher Favorit wäre hierbei die "Goldene Waage", das schönste Fachwerkhaus des alten Frankfurt.




      (Bildquelle: altfrankfurt.com)

      In der Tat eindrucksvoll!

      Grundsätzlich sind das alles Schritte in die richtige Richtung


      Das Problem bei einer kurzfristigen neuen Bebauung ist aber, dass diese sicher länger hält. Der jetzige Zustand hingegen weckt doch eher die Sehnsucht nach einer wiederauferstehenden Altstadt.
    • Nun, warten wir einfach mal ab. Vielleicht beinhalt ja ein Entwurf auch die eine oder andere Reko - liegt ja doch bei dem Projekt irgendwie nahe, zumindest EIN zerstörtes historisches Gebäude wieder auferstehen zu lassen.

      Die Goldene Waage bietet sich meiner Meinung nach mehr als alles andere an. Durch sein Schönheit wäre dieses Haus ebenso Wahrzeichen Franfkurts wie Römer, Hauptwache oder Eschenheimer Turm. Und wenn ich mich jetzt nicht ganz irre, dann ist von der Inneneinrichtung der Waage noch sehr viel erhalten (im Historischen Museum eingelagert oder so).
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    • Hier nochmal der Originaltext aus der Frankfurter Rundschau:


      "Große Stadtreparatur" mit Riesenbaustelle


      "Im Januar beginnt der städtische Wettbewerb für das Gelände des Technischen Rathauses und seine Umgebung

      Eine "große Stadtreparatur" sieht Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU). Der städtische Wettbewerb zur Zukunft des Technischen Rathauses samt Umgebung sieht umfassende Umbauten vor. Das Obergeschoß der Tiefgarage Römerberg soll entfernt, der Archäologische Garten überbaut werden.

      [...]

      Doch in den zurückliegenden Wochen haben der Leiter des Stadtplanungsamtes, Dieter von Lüpke, und seine Fachleute konzentriert an der Ausschreibung eines zweistufigen Wettbewerbes gearbeitet. Planungsdezernent Schwarz führte parallel Gespräche, zuletzt mit dem Besitzer des 1972 eröffneten Technischen Rathauses, der Deutschen Immobilien Leasing (DIL).


      Zurück zu den alten Gassen

      Das Ergebnis: "Ende Januar", so Schwarz, werden in einem internationalen Wettbewerb der Stadt bis zu 15 Architekturbüros mit Entwürfen für das 5 000 Quadratmeter große Grundstück des Technischen Rathaus und das angrenzende, 1 500 Quadratmeter große Areal des Archäologischen Gartens beauftragt, der die Reste der karolingischen Kaiserpfalz birgt. Bis zu den Sommerferien, die am 15. Juli 2005 beginnen, soll ein Preisgericht einen Entwurf aussuchen.

      In einer zweiten Stufe will Schwarz dann einen Wettbewerb zwischen vier oder fünf Investoren ausschreiben, die die "große Stadtreparatur" verwirklichen.

      Die städtischen Planer zeigen sich in der Ausschreibung der ersten Wettbewerbsstufe zu tiefen Eingriffen entschlossen. Der denkmalgeschützte Archäologische Garten zwischen der Kunsthalle Schirn und dem Technischen Rathaus soll überbaut werden. Amtsleiter von Lüpke will mit diesen Gebäuden zu der Gassen-Struktur zurückkehren, wie sie die Frankfurter Altstadt kannte, die in den Bombenangriffen des Kriegsjahres 1944 zerstört wurde.

      Der Dom und der Römerberg, so von Lüpke, sollen wieder durch eine beidseitig umbaute Gasse verbunden werden. Sie zeichnet den historischen Krönungsweg nach, den früher die deutschen Kaiser zurücklegten.

      Heute liegt zwischen Dom und Römer noch eine Folge von Ebenen: Es geht zunächst treppauf zum Plateau hinter dem Technischen Rathaus, dann an der Schirn vorbei wieder treppab zum Römerberg. Künftig soll es eine Gasse auf einer Ebene geben. Dafür ist ein zweiter großer Eingriff nötig: Die oberste der drei Etagen der Tiefgarage unter dem Römerberg wird abgetragen, das gesamte Gelände hinter dem Technischen Rathaus auf diese Weise abgesenkt. Das Technische Rathaus - oder ein Gebäudekomplex, der an seine Stelle tritt - gewinnt so ein neues Erdgeschoss In der Ausschreibung ist ausdrücklich die Belebung aller Erdgeschosszonen mit Läden und Restaurants vorgesehen.

      Zu einem schwierigen Spagat zwingen die widersprüchlichen Beschlüsse des "Römer-Bündnisses" in der Ausschreibung für das Gelände des Technischen Rathauses. Das "Bündnis" von CDU, SPD, Grünen und FDP votierte dafür, sowohl den Abriss wie auch den Umbau zu einem Wohnquartier prüfen zu lassen. Genau diese problematische Aufgabe kommt jetzt in der Praxis auf die Architekten zu. Allerdings hält Schwarz in der Ausschreibung daran fest, die Masse des Technischen Rathauses oder einer Nachfolgebebauung deutlich zu verkleinern. Von heute 30 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sollen höchstens 20 000 Quadratmeter bleiben. Amtsleiter von Lüpke betont: "Wenn es uns nicht gelingt, die Baumasse zumindest deutlich zu reduzieren, lohnt sich der ganze Wettbewerb nicht". Und der ist nicht billig: Alfred Gangel, der Leiter des städtischen Liegenschaftsamtes, schätzt die Kosten auf 200 000 Euro.

      Gangel hatte mit der DIL ausgehandelt, dass sie diese Summe getragen hätte - doch das wollte der Planungsdezernent nicht, mit Blick auf die Unabhängigkeit der Stadt.

      Ob es nun zum Abriss oder nur zum Umbau des Technischen Rathauses kommt: Die Höhe aller künftigen Gebäude zwischen Braubachstraße und Schirn wollen die Stadtplaner auf knapp 20 Meter begrenzen. Folgt dem Wettbewerb tatsächlich die große Stadtreparatur, wird es auf Jahre eine riesige Baustelle im Herzen der Stadt geben - aus Sicht des Planungsdezernenten aber "lohnt sich der Aufwand"."

      Quelle und vollständiger Text: Frankfurter Rundschau vom 9.12.2004: frankfurter-rundschau.de/resso…t_und_hessen/?cnt=603915&)
    • "Philon" wrote:

      @Kai
      Der überwiegende Teil der Hochhäuser i.eS. steht nämlich gar nicht im Gebiet der ehemaligen Altstadt, sondern im Bereich ehem. Gründerzeitviertel.


      Als Gründerzeitler-Fan finde ich das jedoch fast genauso schlimm. Mussten in den Nachkriegsjahren eigentlich viele Gründerzeitler für HH's fallen?


      Das Projekt mit der Frankfurter Altstadt ist klasse. Nur sollte man JETZT anfangen, Rekonstruktionen zu fordern! Die damaligen Gebäude waren von der Größe her schon passend um heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Wenn man vom Beton Abstand nimmt und mit hochwertigen Materialien hinter alter Fassade neubaut ist das für mich i.O., lasst uns doch mal gemeinsam was tun und wenn's nur ein paar Briefe sind!
      Wo stand eigentlich die Goldene Waage? Auch am Krönungsweg oder auf dem Gelände der heutigen "Schirn"-Kunsthalle oder dem technischen Rathaus?
    • @ Booni:

      Hast völlig recht, wir sollten was machen... selbst wenn, wie du sagst, es nur ein paar Briefe sind und selbst wenn es nichts bringt. Zumindest können wir dann sagen, wir haben's versucht...

      Ich habe auch schon versucht, anhand der Bücher und Karten, die ich besitze, den genauen Standpunkt der Waage herauszufinden. Ist mir aber noch nicht gelungen.
      Aber selbst wenn herauskäme, dass sie an einer "ungünstigen" Stelle stand... in vielen Städten sind bekannte Gebäude irgenwann mal mehrere Meter versetzt worden, um Platz für eine Straße, U-Bahn, etc. zu machen. Ich fände es daher auch nicht bedenklich, wenn man ein solches Wahrzeichen nicht haargenau dort aufbaut, wo es mal stand (aber schon zumindest in der Umgebung).

      In jedem Fall denke ich, dass durch die Rückkehr zur Gassenstruktur die bereits existierenden historischen Gebäude im Umfeld - Steinernes Haus, Dom, vielleicht auch das Leinwandhaus - optisch aufgewertet werden.
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    • Zwar ist mir angesichts der Vielzahl der hochwertigen untergegangenen Kulturgüter schleierhaft, warum ihr euch so am Haus zur Goldenen Waage festbeißt, aber bitte: Das Gebäude stand Ecke Markt (=Krönungsweg) / Höllgasse. Heute ist dort das Loch, Archäologischer Garten genannt. Will man (teilweise) Rekonstruktionen und eine Überbauung des Lochs, würde sich dieses Gebäude schon aufdrängen.

      Übrigens würde die Kunsthalle Schirn bei einer (teilweisen) Rekonstruktion der Altstadt wenig stören, denn deren Struktur wurde durch sie kaum verändert. Eine Integration wäre ohne Probleme möglich, lediglich von dem halbkreisförmigen Glasvorbau für Gastronomie (Schirn-Café) sollte man sich vielleicht trennen. Im Grunde genommen ist die Schirn nämlich eine Wiederherstellung einer Altstadtzeile, die im Wesentlichen parallel zum Main verliefen. Wie auch die Schirn. Außerdem ist die Schirn ein Qualitätsbau, der auch gassenartige Strukturen aufweist und aus der glorreichen Zeit Wallmanns stammt. Damals hatte die Stadt nämlich noch Geld.

      Wenn ihr in irgendeiner Weise aktiv werden wollt, wendet euch unbedingt an die "Freunde Frankfurts", quasi die Nachfolgevereinigung des "Bund tätiger Altstadtfreunde". Deren Einfluss würde ich nicht unterschätzen, auch wenn das in der Öffentlichkeit vielleicht nicht immer so herauskommt. Mit deren Hilfe könntet ihr mit Sicherheit mehr erreichen, als als "Einzelkämpfer". Link: http://www.freunde-frankfurts.de/\r
      www.freunde-frankfurts.de/

      Noch etwas: Die Stadt initiiert einen Wettbewerb, macht Gott sei Dank bereits gewisse Vorgaben und lässt sich das 200.000 Euro kosten. Vor diesem Hintergrund verstehe ich die Kritik nicht, dieses und jenes stehe nicht fest.
    • insgesamt ein erfreuliches projekt.
      allerdings mach eich mir keine hoffnungen: es wird bestimmt keine reko geben und die bebauung wird wohl modernistisch erfolgen, vielleicht, wenn es gut läuft, nur "kritisch rekonstruiert" (also praktisch alte form aber alles (schöne) weggelassen. wenn die stadt rekos wollte, wäre das schon im gespräch, der wettbewerb beginnt aber bald, und eines ist sicher: wenn die stadt im wettbewerb keine rekos vorschreibt, wird auch auch keine reko stattfinden. da gibt's dann höchstens eine 08/15-glas-stahl-kiste in der kubatur der waage, die dann eine sogenannte "neuinterpretation" darstellt.
      ich finde allerdings erstaunlich, dass man von dem projekt erst jetzt hört.

      übrigens: dass man den krönungsweg wiedergerstellt zeigt ja ein geschichtsbewusstsein, das ich gerade bei den frankfurter internationalisten noch am wenigsten erwartet hätte. man fragt sich, wie die da jetzt plötzlich drauf kommen - von selbst ja bestimmt nicht.

      wahrscheinlich müssen wir einfach noch eine weitere stufe ertragen: nach kriegs- und nachkriegszerstörung kommt jetzt noch halber versuch des verbesserten wiederaufbaus und dann in vielleicht 50 jahren ein echte reko von qualität.
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • @ H. F.:

      Ich beiße mich ja gar nicht an diesem einen Haus fest; ich sagte lediglich, es sei mein persönlicher Favorit. Aber wie du selbst sagst, drängt sich das Gebäude schon von selbst auf: Einmal durch die von dir erwähnte Position über dem zu überbauenden Archäologischen Garten (ich wusste übrigens, dass es an der Ecke Markt/Höllgasse stand, ich wusste nur nicht, wo exakt diese Ecke war), einmal durch seinen, wie ich finde, "Wahrzeichen"-Charakter (es wird immer wieder als Frankfurts schönstes Fachwerkhaus erwähnt), und nicht zuletzt dadurch, dass man noch viel von der Inneneinrichtung hat (wenn ich mich nicht irre).

      Aber selbstverständlich bietet sich auch vieles anderes aus der untergegangenen Altstadt an, keine Frage.

      Ich wende mich gerne an die "Freunde Frankfurts". Ich meine bloß, ich habe denen schon mal eine Mail geschickt, die nie beantwortet wurde. Vielleicht anrufen?

      Bei deinen letzten Satz bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich in richtig verstehe...
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    • @ Booni: Bravo!

      @ Antiquitus: Ich würde das nicht ganz so negativ sehen. Man weiß nie... und vielleicht kann man ja wirklich was bewirken.
      Da muss doch irgendjemandem bekannt sein, wie gut die Rekonstruktion der Ostzeile bei den Frankfurtern angekommen ist. Übrigens erstaunlich, wie viele Frankfurter gar nicht wissen, dass das eine Rekonstruktion ist (von den Touristen mal ganz zu schweigen). Und irgendjemandem sollte auch klar sein, dass der Frankfurter Weihnachtsmarkt ohne die Rekonstruktion der Ostzeile längst nicht so gut besucht wäre - wer würde schon einen Weihnachtsmarkt aufsuchen, der zwischen grauen Stümpfen stattfindet? Eigentlich sprechen doch wirklich handfeste wirtschaftliche Interessen für Rekos im Bereich der Altstadt.
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    • Vielleicht gibt's bei Essen ja zu wenig Ausweichmöglichkeiten?

      Bei Frankfurt hingegen ist die Frage: Warum sollte jemand im Rhein-Main-Gebiet auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt fahren, wenn es drumherum eine größere Zahl völlig intakter Fachwerkstädtchen gibt, deren Weihnachtsmärkte viel heimeliger sind? Da geht man doch nur dann nach Frankfurt, wenn es in diesem Punkt irgendwas bieten kann, was die wesentlich kleineren Städte im Umkreis nicht können.
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