• Worms Marktplatzsanierung


    Vor zwei Jahren hat man es unternommen, den Wormser Marktplatz zu sanieren. Es bekam eine bessere Pflasterung und Beleuchtung, einige neue Baeume, und der Eisbude wurde durch einen etwas weniger schlimmen ersetzt.
    Trotz der Bombardierung 1945 hat der Marktplatz immer noch ein wenig historische Atmosphaere. Es gibt Reste der Vorkriegsbebauung (Apotheke, teile des Rathauses) und angepassten 50er. Das schlimmste Nachkriegsgebaeude befindet sich aber direkt vor dem Dom Und auf diesen Missstand wollte ich mit diesem Thema hinweisen.
    Die Bilder:



    Der Marktplatz vor der Zerstoerung.



    Der Marktplatz heute, baulich im Grunde unverändert seit Aufnahme des Bildes 1975


    Es geht mir um das superhässliche 60er?/70er? Gebäude rechts auf dem Bild. Als ich vor Kurzem in Worms war, habe ich es mir angeschaut, und es sah so aus, als ob es in letzter Zeit saniert worden wäre. Es sind kleine gläserne Giebel aufgesetzt worden, die die Hässlichkeit des Baus noch unterstreichen. Es war im Gebäude unter anderem ein Bank drin.


    Es ist wahrlich sehr schade, dass der Blick vom Marktplatz aus auf den Dom so entstellt wird.


    :boese:

  • Leider ist nicht nur dieser Bau am Markt mißlungen. Der Wormser Dom ist natürlich ein ganz herausragendes Bauwerk (deshalb mein neuer Avatar :) ), ansonsten überwiegt in der Wormser "Alt-"Stadt leider ähnlich triste Nachkriegsbebauung. Da hat es mir im (fast) benachbarten Speyer doch deutlich besser gefallen. Bei Gelegenheit werde ich euch einige Photos aus Speyer zeigen.

  • Oliver


    Bei mir stehen die Bilder noch! Ich glaube nicht, dass es da kurzfristig eine Chance fuer einen Abriss gibt, da das Gebaeude in einem guten Zustand zu sein scheint. Wenn es einmal abgerissen wuerde, koennte mE. das Grundstueck am besten unbebaut bleiben, so dass man einen ansprechenden Uebergang (begruenter Platz/Freitreppe) vom Marktplatz hin zum Dom schaffen kann. Aber auch eine angepasste Bebauung im Sinne der linken Haeusergruppe auf dem letzten Bild waere moeglich.
    Des Weiteren bin ich leider nicht ortskundig in Worms. Vielleicht kann ein Wormser (Canaletto) uns weiterhelfen, wie die Chancen um die Realisierung einer Stadtreparatur an dieser wichtigsten Stelle stehen. Ich waere sowieso mit mehr Informationen um Worms (eine Bilderreihe zB.) in diesem Forum gluecklich. Es ist doch eine geschichtlich und kulturell herausragend wichtige Stadt, und das nicht nur fuer Deutsche.

  • danke für die fotos.


    ich kann mich noch erinnern, dass im "luther-jahr" 1983 mal in einer ddr-zeitung eine reportage über worms stand, in der sich über einen "den platz entweihenden betonklotz genau vor dem dom" die rede war.
    ich hielt das damals für propaganda (was es natürlich auch war), aber offensichtlich war es nicht nur das.
    na ja, früher oder später wird das ding sicher verschwinden.

  • Quote from "Brandmauer"

    Wenn es einmal abgerissen wuerde, koennte mE. das Grundstueck am besten unbebaut bleiben, so dass man einen ansprechenden Uebergang (begruenter Platz/Freitreppe) vom Marktplatz hin zum Dom schaffen kann.


    Bloß nicht! Domfreilegungen hat es im 19. Jh. schon genug gegeben (Köln, Regensburg), davon brauchen wir nicht noch mehr. Kirchen gehören nun mal direkt mit der Umgebung verbunden und nicht davon herausseziert.


    Dass dieser Nachkriegsbau nicht gerade eine Bereicherung ist, ist aber eindeutig. Meines Erachtens wäre es wünschenswert, wenn Neubauten zumindest die alten Parzellengrößen wiederaufnehmen würden, damit das nicht aussieht wie ein Riegel, der dem ganzen vorgeschoben wurde.

  • Tatsaechlich, in Mitteleuropa war es ueblich, die Kirchen nicht direkt am Marktplatz zu bauen, sondern sie durch eine Haeuserzeile davon zu trennen. Gute Beispiele sind die Tejnkirche am Altstaedter Ring in Prag, oder die Kreuzkirche in Dresden am Altmarkt vor der Zerstoerung. In anderen Kulturkreisen hatte man wieder andere gewohnheiten, Kirchen zu plazieren. In Amsterdam steht die Nieuwe Kerk direkt am Dam, dem Hauptmarkt. Aehnlich steht die Nieuwe Kerk in Delft direkt mit einem ueber 100 m hohen Turm auf dem Marktplatz, und auch die St. Baafs-Kathedrale in Gent steht so. In Grossbritannien war es dann wieder Gewohnheit, Kathedralen auf einer grossen Wiese :zwinkern: in einem gesonderten Bezirk in der Stadt zu setzen (zB. Salisbury)
    Fuer Worms wuerde ich wuenschen: Rekonstruktion der Vorkriegshaeuserzeile (unrealistisch) oder an seiner Stelle eine klassische Haeuserzeile mit etwas unterschiedlichen, jedoch aufeinander abgestimmten Geschosshoehen, wie die 50er Bauten, aber etwas besser durchgestaltet. Bloss keine modernistischen Kontraste und Brueche. (etwas realistischer)


    Zu Rakete: interessant zu vernehmen, dass die Kunde von der stoerenden Haesslichkeit dieses Gebaeudes damals selbst bis in die DDR seinen Weg gefunden hat.

  • Ich habe bei Flickr noch aktuelle Bilder mit dem Gebaeude gefunden:



    Der Dom eingerahmt von Nachkriegsgebaeuden, das Rechte ist deutlich schlimmer



    Dieses schlimmste Teil von hinten. Im Hintergrund eine evangelische Kirche am Marktplatz, dem Dom schraeg gegenueber.


    Bei Worms muss man sich bedenken, dass es gleich Magdeburg zweimal in seiner Geschichte voellig zerstoert wurde. Auf dem Merian-Bild von 1655 (gefunden im Wikipedia)



    sieht man ganz rechts die Liebfrauenkirche noch innerhalb der Stadtmauern stehen. Heute steht diese ein ganzes Stueck ausserhalb der "Altstadt". 1689 wurde die Stadt im Pfaelzischen Erbfolgekrieg durch Truppen Ludwigs XIV. voellig zerstoert. Die Stadt schrumpfte und das Viertel um die Liebfrauenkirche gab es anscheinend nie wieder.
    Beim britischen Luftangriff vom 21. Februar 1945 wurde die Innenstadt mit 1100 t Bomben bedacht, wirklich eine beachtliche Menge.

  • Ein Überblick gibt es bei maps live:


    http://maps.live.com/default.a…&scene=12391909&encType=1


    So schleicht ist der Wiederaufbau eigentlich nicht. Im Norden der Altstadt gibt es sogar erhaltene Strassenzüge:


    http://maps.live.com/default.a…&scene=12391961&encType=1


    Der schlimme Neubau und schöne Häuser im Heimatstil:


    http://maps.live.com/default.a…&scene=12391952&encType=1


    Es scheint eine riesige Zahl von Kirchen und Klöster zu geben.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Auf dem 1. Bild von Daene sieht man deutlich, dass die schlimmen Bauten vor dem Dom staedtebaulich ein "Loch" zwischen Resten des alten Baubestands und etwas bessere Wiederaufbauarchitektur sind.

  • Mal kurz o.T.: Wo ich grad den Kupferstich sehe.... gibt es die Topographia Germaniae eigentlich komplett zu einem bezahlbaren Preis zu kaufen? Finde bei Amazon nur gebrauchte Exemplare aus den frühen 60ern - wird das nicht wieder aufgelegt oder wieso sind die Bücher alle schon so alt? Findet man sowas denn häufig in Antiquariaten (war noch nie in so 'nem Laden)

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Quote from "Booni"

    Mal kurz o.T.: Wo ich grad den Kupferstich sehe.... gibt es die Topographia Germaniae eigentlich komplett zu einem bezahlbaren Preis zu kaufen?


    Ich habe mal im ZVAB nachgeschaut. Dort gibt es alle 8 Bände komplett, jedoch nicht unter 299 €. Einzelbände verschiedener Regionen kosten um die 80 €. Eine nicht komplette Ausgabe, nur mit einigen ausgewählten Ansichten, ist dagegen "schon" für knapp 18 € zu haben. Bei Amazon kosten die einzelnen Bände um die 40-50 €.


    "Alternativ" dazu kann man sich die Kupferstiche auch in der Wikipedia betrachten:
    http://commons.wikimedia.org/w…=de#Topographia_Germaniae

  • Quote

    "Alternativ" dazu kann man sich die Kupferstiche auch in der Wikipedia betrachten: http://commons.wikimedia.org/w…=de#Topographia_Germaniae


    Wobei es mir dann wieder stoert, dass dort rein und alleine nur von Wroclaw, Mulhouse, Szczecin und Torun die Rede ist, ohne auch wenigstens die deutschen Namen auf den Stichen zu vermelden. Wobei diese Staedte, mit ausnahme vielleicht von Thorn, zu Zeiten Merians rein deutschsprachig waren, bzw. deutsche Dialekte sprachen.


    Ich halte das fuer eine europaweit gepflegte Geschichtsfaelschung (auch durch Deutsche/in Deutschland!) die sich auf Dauer als neue Wahrheit durchsetzen wird.

  • Mag ja sein, aber muss man in jedem dritten Beitrag darauf hinweisen?
    Da geht es doch um den fachlichen Inhalt - Namen sind Schall und Rauch.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Die Topographia Germaniae umfasst 16 Bände. Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt hat 2005 jeweils zwei dieser Bände in einem Buch zusammengeführt - das ist wahrscheinlich die 8-bändige Ausgabe, auf die sich Carsten bezieht. Auch der Archiv-Verlag Braunschweig hat 2005 alle 16 Bände neu aufgelegt. Es gibt also neuere Ausgaben als die des Bärenreiter-Verlags Kassel aus den 60er Jahren. 300 € würde ich für einen guten Preis für die kompletten neuen Auflagen halten, für die komplette Ausgabe des Bärenreiter-Verlags wäre der Preis unglaublich und nur auf die fatale Unkenntnis des Antiquars zu seinen eigenen Ungunsten zurückzuführen.


    Die 16 Bände der Topographia Germaniae werden im Wikipedia-Artikel aufgeführt: http://de.wikipedia.org/wiki/Topographia_Germaniae


    Mit den Bänden zu anderen europäischen Ländern kommt das Werk auf insgesamt 30 Bände. Interessant zu wissen wäre natürlich auch, ob die Topographia Germaniae möglicherweise schon auf CD oder DVD erhältlich ist.


    Es gibt eine DVD von Directmedia namens "5000 Historische Stadtansichten aus Deutschland" (eine CD-ROM-Version existiert ebenfalls). Sie soll, wie der Titel andeutet, 5000 Ansichten deutscher Städte von der Dürerzeit bis ins frühe 20. Jahrhundert enthalten. Merian-Stiche sind da natürlich auch dabei. Diese DVD ist aber wohl eine reine Bildersammlung und beinhaltet keine Texte wie Merians Topographia Germaniae. In der Hand und in meinem Rechner hatte ich diese DVD allerdings noch nie.

    "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
    Arthur Schopenhauer

  • Wenn man Bilder aus einer Topographie widergibt, dann gehoeren dazu Toponymen. Und da stellt sich dann die Gretchenfrage.


    Im Wikipedia-Artikel zum Topographia steht Folgendes:


    Quote

    Die Stadtansichten in der Topographia dokumentieren häufig den Zustand der Städte vor den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges; sie sind damit auch heute noch von hohem kulturgeschichtlichem und kunsthistorischem Wert. Merian selbst hat dazu erklärt, seine Bilder repräsentierten oft den idealen Bauzustand eines goldenen Zeitalters, der aber in Wirklichkeit nicht mehr bestanden habe; sie seien deshalb auch als Modelle für den Wiederaufbau geeignet.


    Was die Modelle angeht natuerlich volle Zustimmung :) Wenn die Bilder einen Idealzustand widergeben, dann fragt sich, wie Akkurat sie denn sind. Worms war zur Zeit der Ausgabe der Topographia aber noch nicht zerstoert worden, denn es wurde nicht im Dreissigjaehrigen Krieg zerstoert, sondern erst 1689. Also ob die Liebfrauenkirche doch innerhalb der Stadtmauern stand?

  • Merians Ansichten sind aber nicht so detailliert wie die von dem Mercatorclan ! Wenn jemand eine Ansicht von einer bestimmten Stadt sucht, würde ich zunächst nach einer Karte von Mercator & Söhnen schauen ! Weil in Farbe und viel detaillierter ! Allerdings sind die Mercators noch etwa hundert Jahre früher. Kommt halt drauf an, was man haben will ! :zwinkern:

  • Die Liebfrauenkirche in Worms, die etwas noerdlich der Stadt inmitten von Weinfeldern steht, ist uebrigens ein sehr schoenes Beispiel fuer ganz fruehe Rekonstruktion, oder Historismus, so man will. Zunaechst ein Bild der Kirche:




    Wie die Beschriftung bei diesem Bild besagt



    wurde die Kirche nach der Zerstoerung durch Brand 1689 um 1710 wieder eingewoelbt. Auf einem Bild des Inneren der Kirche



    Sieht man, dass hier ein ganz traditionelles spaetgotisches Gewoelbe eingebaut wurde-und das um 1710 mitten in der Barockzeit! Es wurden kleine goldene Sternchen aufgemalt, wenn die nicht nachtraeglich angebracht worden sind.
    Dieser Historismus im 18. Jh kann damit zu tun haben, dass es sich um eine Stiftskirche handelt, und der gotische Stil fuer die Katholiken ein nostalgisches Verweis nach der Bluetezeit der einheitlichen katholischen Kirche im Mittelalter war.
    Andererseits entstammte gerade der Barock der Gegenreformation.

  • Quote from "Georg Friedrich"

    Die Topographia Germaniae umfasst 16 Bände. Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt hat 2005 jeweils zwei dieser Bände in einem Buch zusammengeführt - das ist wahrscheinlich die 8-bändige Ausgabe, auf die sich Carsten bezieht. Auch der Archiv-Verlag Braunschweig hat 2005 alle 16 Bände neu aufgelegt. Es gibt also neuere Ausgaben als die des Bärenreiter-Verlags Kassel aus den 60er Jahren. 300 € würde ich für einen guten Preis für die kompletten neuen Auflagen halten, für die komplette Ausgabe des Bärenreiter-Verlags wäre der Preis unglaublich und nur auf die fatale Unkenntnis des Antiquars zu seinen eigenen Ungunsten zurückzuführen. [...]


    Wenn ich hier noch hinzufügen darf, auch bei der Faksimilierung gibt es erhebliche (!) Qualitätsunterschiede, selbst wenn es nur um eine vergleichsweise profane Technik wie den Kupferstich geht. Das ist auch der Grund, warum die Bärenreiter-Ausgabe zumindest vollständig zu Mondpreisen gehandelt wird, denn sie ist bis heute die einzige Ausgabe, die ansatzweise an die Qualität des Originals herankommt (kann man gut in jeder besseren Unibibliothek vergleichen). Gerade damals (in den 60ern) wurde halt noch nicht mit Digitaldruckverfahren gearbeitet wie heute, bei denen jeder zwei Mann-Garagenbetrieb denkt, Faksimiles historischer Topgographien herstellen zu müssen, mit teils gruseligem Ergebnis.


    Abgesehen vom Registerband kann man aber die einzelnen "Bärenreiter-Bände" nach und nach antiquarisch für so 40 - 60 Euro das Stück erwerben, so das man selbst in toto noch unter den mehreren tausend Euro bleibt, die die wenigen kompletten Ausgaben heute im Antiquariat kosten. Auf die Weise baue ich nämlich gerade selber an meiner Topographia Germaniae, Bayern und Hessen habe ich schon... :)

  • Da hier offensichtlich Interesse an meiner Heimatstadt Worms besteht, habe ich heute mittag schnell mal ein paar Fotos von den am Anfang des Strangs diskutierten Stellen zwischen Dom und Marktplatz aufgenommen:


    Direkt südöstlich vom Dom liegt das ehemalige Barockpalais der Familie von Prittwitz vom Anfang des 18.Jahrhunderts, die heutige Adlerapotheke. Dies und die Häuser drumherum sind noch original vom Anfang 18.Jahrhundet. Nur das rechts am Rand angeschnittene Haus ist auf den Flächen der 1945 zerbombten Häuser nach dem Krieg gebaut worden.



    Geht man im Bild nach rechts, also nach Norden, weiter, kommt man nach einem fünfziger Jahre Gebäude an den geschilderten modernen Volksbank-Klotz.



    Als ich die Bilder aufnahm, hörte ich gerade einen Touristen sagen: "Das Material geht ja -da haben die versucht, den Dom nachzuahmen - aber sonst..."


    Blick weiter nach Norden auf die angepasste Nachkriegsbebauung:




    Geht man in das kleine Gässchen links rein, kommt man zum Schlossplatz - zwischen Dom und dem sog. Heyls-Schlösschen


    Blick, nach Südwesten:



    rechts: Das Heylsschlösschen (franz. Klassizismus, von 1843, im Besitz des Industriellen von Heyl, nach dem Krieg vereinfacht aufgebaut.)


    Blick nach Osten auf die Dreifaltgkeitskirche, ...


    ...direkt rechts neben der Kirche angeschnitten die Stadtbibliothek aus den 50er Jahren, deretwegen nach 1945 ein kriegsbeschädigter sehr schöner Bau des Historismus (Cornelianum) weichen musste, links davon der Marktplatz. Rechts fett im Bild die Volksbank.


    Davor keine Autoschlange sondern Marktverkaufswagen des Wochenmarktes.



    Fortsetzung folgt.

    Architektur sollte gefallen - ganz ohne umständliche Erklärungen.