Potsdam - Wiederaufbau der Garnisonkirche (Baugeschehen, Architekturgeschichte)

  • Ich bin ganz bei dir, dass dies nicht als Gegenargumentation im Diskurs mit Gegnern taugt.
    Nur meine ich, dass man in diesem Thread (auch wenn Gegner durchaus mitlesen) sich davon nicht beeindrucken lassen sollte.
    Dies ist ja vor allem ein Thread und Forum, wo sich Befürworter untereinander austauschen. Und das sollte möglich sein, ohne dass man seine Aussagen auf taktische Außenwirkung überprüft. Auch wenn sich dadurch der ein oder andere Gegner bestätigt fühlen sollte. Ein solcher wäre eh nicht zu überzeugen.

    98% of everything that is built and designed today is pure shit. There's no sense of design, no respect for humanity or for anything else. Frank Gehry

  • Wo sonst in Europa gibt es ein Volk, dass so wenig Selbstachtung und Wertschaetzung gegenueber sich selbst und seiner Kultur besitzt

    Die Niederländer, Belgier und Schweden stehen diesbezüglich die Bundesdeutschen in fast nichts mehr nach. Aber ansonsten findet man auf der ganzen Welt in der Tat kein vergleichbares Volk.

  • Die Gegner des Wiederaufbaus der GK sympathisieren bzw kommen doch teilweise aus den Reihen der roten Taliban, die seinerzeit die GK gesprengt haben.


    Diese Polemik trifft gar nicht, das hilft nicht weiter.


    Nehmen wir noch mal einen anderen Tagungsbeitrag der Christen gegen die Garnisonkirche, von Klaus Ahlheim. Es wird da gewissermaßen die gesamte Feuilletondiskussion der 90er nachgespielt, mit Akteuren der Grenzüberschreitung wie dem (einst kommunistischen) Schriftsteller Walser und (angeblich) dem (linksgrünen) BessreWelt-Erzähler Prof. Harald Welzer, dann wird an Prof. Gesine Schwan (SPD) der Anstoss genommen... Das hat alles viel mit der verklemmten Nationaldiskussion der 90er zu tun und linken Empfindlichkeiten in den eigenen Kreisen, aber eben gar nichts mit der Kirche und mit heute. Ausnahme:


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    Versöhnung mit der Vergangenheit? Mir ist beim Blick auf die verschiedenen öffentlichen Äußerungen der Befürworter eines Wiederaufbaus der Potsdamer Garnisonkirche aufgefallen, dass auch sie mit dem Begriff der Versöhnung hantieren, einer wirksamen Wärmemetapher, wenn man so will. „Wir schaffen Raum, um Versöhnung zu leben“, heißt es etwa fast schon pathetisch auf der Homepage der Stiftung. Aber Versöhnung mit wem? Man findet dazu so gut wie nichts. Und der Verdacht ist nicht von der Hand zu weisen, dass es vordringlich eben doch und vor allem um die Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit geht, mit dem Ziel, genau wie bei Barbara von Meibohm, zu neuen Taten frei zu werden.


    Die Wahrheit ist, die Versöhnungsrhetorik der Kirche ist nur die gestelzte Antwort auf den Verdacht der Preußentümelei, und der Versuch eben eine reaktionäre Positionierung von Anfang an den Boden zu entziehen. Das kann man kritisieren, man sollte aber nicht den guten Willen der Kirche ins Lächerliche ziehen. Überhaupt bietet die Diskussion um einen Wiederaufbau überhaupt erst die Diskursgrundlage. Und wer über Militärpolitik diskutieren will und "Militarisierung", der ist in der Tat besser beraten mit der heutigen Verteidigungsministerin zu streiten als mit Rekonstruktionsbefürwortern einer einstigen Militärkirche im Stadtbild. Genau das tut Klaus Ahlheim auch konsequent, das Kirchenprojekt ist da nur Folie für einen Vortrag über sein Unbehagen. Und mit oder ohne Kirche kann er diese Ansichten kundtun.

  • Ich bin überzeugt, dass wenn endlich einmal mit dem Wiederaufbau des bereits genehmigten (sic!) Bauwerks begonnen wird, die ewig gleich matten Anpatzversuche der Gegner genauso im Nirvana verhallen werden, wie das bereits beim Wiederaufbau des Berliner oder Potsdamer Statschloss der Fall war! Dann wird sich dieser Tross zwar einem anderen, weniger in trockenen Tüchern gewickelten Rekoprojekt widmen, aber irgendeine Beschäftigung braucht ja bekanntlich jeder Mensch - nehmen wir es sportlich. Irgendwann muss es den Typen doch einmal gelingen ein pitterpöses preussisches Rekoprojekt zum Kippen zu bringen...bis dato haben deren stets gleichen "Argumente" dagegen aber offensichtlich niemanden hinterm Herd hervorgelockt. :biggrin: - wie auch: Die bereits rekonstruierten Ergebnisse beeindrucken und stärken den Reko-Matador von Tag zu Tag, der dem schaubenden Stier bereits zwei Banderillas in den Nacken bohrte. Es ist nur ein Frage der Zeit, bis auch der dritte seinen Weg dorthin findet. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die Menge jubeln darf.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Jeder der schon einmal die Breite Straße entlanggegangen und die sich im bietende Aussicht mit den Ansichten der Vorkriegszeit verglichen hat, muss sehen, dass es des Wideraufbaues der Garnisonkirche zu Heilung des Stadtbildes unbedingt bedarf. Das ist der Grund für die Notwendigkeit der Rekonstruktion und nicht die Wiederherstellung des eines Symboles für Preußen, das Militär oder sonst Irgendetwas.


    Ja, die Gegner verstehen nicht, wie notwendig die Kirche städtebaulich ist. Ihr aber wollt vielleicht kein Symbol errichten, gleichwohl war die Kirche schon immer eins. Mir z.B. fällt es schwer, von dieser Garnisions(!)kirche zu reden und nicht an das preussische Militär zu denken. Vielleicht wirklich eine Generationenfrage.


    Am leichtesten zu widerlegen ist noch dieser Tag von Potsdam, ist dieser doch bereits ein Missbrauch der Tradition der Kirche. Andererseits konnten die Nazis das auch nur deshalb so inszenieren, weil es schon damals eine Symbolkirche war (eben für das traditionelle Preußen).


    Der Kompromissvorschlag Versöhnungszentrum war bisher für die Gegner zu dünn und für einige Befürworter schon wieder zu stark.


    Am ehrlichsten wäre es, wenn man bei dem Gebäude direkt Preußen thematisieren würde: Museum und Gedenkstätte mit allen positiven und negativen Seiten seiner Geschichte. Kritisch sicher zum militärischen Drill, positiv zB zur religiösen Toleranz, auch zu den Widerstandskämpfern aus dem Militär usw.

  • Nein, die Wiederaufbaubefürworten nehmen durchaus die Kritik derjenigen ernst, die in der Potsdamer Ganisonkirche durch eben jeden "Tat von Potsdam" ein Symbol des Schulterschlusses zwischen konservativen Eliten und NS-Regima sehen. Sie blenden aber die 250 Jahre Geschichte vorher und 70 Jahre Geschichte hinterher nicht aus, wie die meisten Kirchengegner. Betrachtet man die gesamte Existenz des Baus kann man eben aus guten Gründen zu dem Schluß kommen, dass der SED-Sprengungsbefehl nicht das letzte Wort in der causa sein darf. Das Wegsprengen von baulichen Erinnerungen auch an unangenehme Vorkommnisse hat bis dato noch nie deren Bewältigung befördert.


    Deshalb wird die Existenzpause der Kirche - vorerst nur des Turmes - nun beendet, wenn die ev. Landeskirche das wirklich will, was sie offiziell sagt.


    Für mich persönlich war da die sehr differenzierende Darstellung bei der Preußen-Ausstellung 2001 erhellend, die nichts an Facetten Preußens aussparte. Einer der Einträger des Begleitbandes war u. a. der Jurist Uwe Wesel, nicht unbedingt verdächtig, ein Verherrlicher Preußens zu sein.


    An 90 % der Garnisonkirchengegnern scheint diese differenzierte, facettenreiche und darum erhellende Darstellung Preußens vorbeigegangen zu sein. Was sehr schade ist, gerade in Bezug auf die einschlägig erbittert geführten Auseinandersetzungen.

  • Schlechte Neuigkeiten von der Refugees-Welcome-Kirche:

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    Die Evangelische Kirche rückt vom Ziel eines vollständigen Wiederaufbaus der Potsdamer Garnisonkirche ab. Landesbischof Markus Dröge plädierte am Donnerstag vor der Herbstsynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Berlin für den Verzicht auf eine vollständige Wiederherstellung der Kirche nach historischem Vorbild. Er glaube, dass dies zur Klärung und Verständigung auch mit den innerkirchlichen Gegnern beitragen würde. Diesen Eindruck habe er aus einer Reihe von Gesprächen gewonnen, fügte der Bischof hinzu. Dröge sagte: „Meine persönliche Überzeugung ist, dass schon durch die architektonische Gestaltung sichtbar werden sollte, dass nicht einfach das Alte wiederhergestellt wird.“ Das Gesamtkonzept müsse neben der historischen Kontinuität durch den Wiederaufbau des Turmes auch den Bruch mit der Tradition zum Ausdruck bringen: „Denn ein neuer Geist braucht auch ein erkennbar neues Haus!“ Mit Markus Dröge plädierte erstmals ein hoher Funktionsträger der Landeskirche für die Abkehr vom Ziel einer kompletten Rekonstruktion. (...)


    Mehr >> http://www.maz-online.de/Lokal…verzicht-bei-Wiederaufbau


    Da sich die EKD meiner Meinung nach immer mehr zu einer prinzipienlosen Wischiwaschi-Hippie-Kirche ohne christliche Grundlagen entwickelt, wundert mich die obige Meldung auch nicht mehr. Früher Adolf-treue Deutsche Christen, heute Multikulti- und Refugees-Welcome-Träumer. Von einem Extrem ins andere. :kopfschuetteln: :aufdenkopf:
    Und glaubt Herr Dröge wirklich dass die Garnisonkirchen-Hasser jetzt mit ihrer Propaganda und ihrem Geschrei aufhören? :gehtsnoch:

  • Finanziell bekommen sie es nicht geregelt bzw. wollen es nicht finanzieren, ideologisch stehen die EKD-Pfaffen den GK-Gegnern ohnehin näher. Was liegt näher, als vom Vorhaben abzurücken oder einen faden Kompromiss als Alternative anzubieten?... Überrascht mich gar nicht. Ich habe nie für dieses Vorhaben gespendet und werde es auch nicht tun. Besser wär´s wenn nichts entstünde, als etwas, das man später nicht mehr wegbekommt.
    (Aber, natürlich befürworte ich weiterhin einen orignalgetreuen Wiederaufbau des Gebäudes. Am besten ohne Beteiligung von Kirchenvertretern.)

  • Die Aussage von Bischof Dröge sich vom kompletten Wiederaufbau der Garnisonkirche abzuwenden halte ich für einen Schlag ins Gesicht. Denn es wird auch die bisherige Arbeit der Fördergesellschaft zum Wiederaufbau in Frage gestellt und es wird noch weniger Spender geben.


    Auch beim Stadtschloss Berlin, Potsdam und bei der Frauenkirche Dresden hat man lange Zeit diskutiert bevor man angefangen hat zu bauen aber man hat angefangen und die meisten Spenden wurden während des Wiederaufbaus gesammelt. Auch ich muss zugeben das ich noch nicht gespendet habe, da mein Fokus auf den Wiederaufbau des Stadtschloss Berlin und die Wiedergewinnung der Stadtschloßfiguren für den Landtag Potsdam liegt.


    Ich würde aber nicht zögern eine kleine Summe zu spenden wenn man mit dem Wiederaufbau des Turms endlich beginnen würde.

  • Einzelmeinungen einzelner Kirchenvertreter werden wir wohl aushalten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass auch in Dresden die Kirchenleute vor dem Wiederaufbau der Frauenkirche dagegen waren. Jetzt sind sie natürlich alle dafür.


    Ich werde auch weiterhin zu Gott beten, dass diese Kirche, so wie sie seinerzeit und vor der Sprengung durch die Sozialisten ausah, 1:1 rekonstruiert wird. Dafür brauche ich auch keine Amtskirche, die ihre Schäfchen nicht erkennt und die lieber denen zu gefallen möchte, die um ein rot-goldenes Kalb tanzen. Kein Wunder also, dass dieser Kirche die Schäfchen langsam alle abhanden kommen! Im Marketingjargon würde ich meinen, dass sie auf die falsche Zielgruppe setzt.


    Wichtig ist vorerst für uns, dass der Turm endlich einmal gebaut wird. Dann findet das Schiff von ganz allein seinen Leuchturm ;-)

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  • "Sehr geehrte Freunde des historischen Potsdamer Stadtbildes.


    Am 28.11.2015 werden wir am authentischem Ort die 2. Charity-Auktion zu Gunsten des Wiederaufbaus der Potsdamer Garnisonkirche durchführen. Wenn auch Sie sich im Rahmen dieser Veranstaltung an der Wiederherstellung dieses Stadtbild prägenden, barocken Kleinods beteiligen möchten, nehmen wir Sachspenden gerne entgegen.
    Für Fragen stehen wir Ihnen zur Verfügung. 0331 - 8 70 93 90


    Was: 2. Charity-Auktion
    Wann: 28.11.2015, Beginn 11.°° Uhr
    Wo: provisorische Kapelle, Breite Str. 7, 14467 Potsdam


    Unterstützen auch Sie durch Ihre Teilnahme das Gelingen dieses Vorhabens und werden Sie Teil Potsdamer Baugeschichte."

    "Wie schön ist es doch zu leben." Pippi Langstrumpf

  • Und glaubt Herr Dröge wirklich dass die Garnisonkirchen-Hasser jetzt mit ihrer Propaganda und ihrem Geschrei aufhören?


    Meint er wohl nicht, ihm geht es wohl um die Kritik nicht von außen, sonders aus der Kirche heraus, wie ich diesem Zitat :



    Er glaube, dass dies zur Klärung und Verständigung auch mit den innerkirchlichen Gegnern beitragen würde.


    zu entnehmen meine. Nichts desto trotz, aus meiner Sicht der falsche Weg. im Übrigen muss man Kritik auch einmal aushalten können, und sich mit Argumenten letztlich über diese hinwegzusetzen. Womit er meiner Meinung nach irrt, ist dass er glaubt mit dem Abweichen von den Plänen zur vollständigen Rekonstruktion alle zufrieden stellen zu können (was wohl sein Ziel ist).


    Im Übrigen kann auch in einer Kirche in altem Gewand, durchaus auch in der heutigen Zeit Glaube gelebt werden (was ja auch in einer Vielzahl von historischen Kirchengebäuden täglich geschieht).

    Edited once, last by Andreas ().

  • Bischof Dröge:

    "Das Gesamtkonzept müsse neben der historischen Kontinuität durch den Wiederaufbau des Turmes auch den Bruch mit der Tradition zum Ausdruck bringen: „Denn ein neuer Geist braucht auch ein erkennbar neues Haus!“"


    Wenn ich im oberen Satz den Begriff "Bruch mit der Tradition" lese, dann klingt es als wolle man wieder einmal einen Kompromiss finden, natürlich im zeitgenössischen Sinne!

  • All dies führt dann dazu, dass sich die Befürworter der Rekonstruktion in den Diskussionen sich ständig erklären müssen, dass sie eben kein Symbol für Irgendetwas errichtet haben wollen und sich nicht mit dem was Andere in der Garnisonkirche sehen identifizieren. Eine von den Gegnern aufgezwungene Rechtfertigung.


    Die eigentlichen Argument der Befürworter werden dann aber nicht Zentrum der Diskussion.


    Jeder der schon einmal die Breite Straße entlanggegangen und die sich im bietende Aussicht mit den Ansichten der Vorkriegszeit verglichen hat, muss sehen, dass es des Wideraufbaues der Garnisonkirche zu Heilung des Stadtbildes unbedingt bedarf. Das ist der Grund für die Notwendigkeit der Rekonstruktion und nicht die Wiederherstellung des eines Symboles für Preußen, das Militär oder sonst Irgendetwas.


    Das sehe ich exakt genauso.
    In den "Zwang" zur einschlägigen Rechtfertigung hat sich ja auch die Potsdamer Stadtspitze gestellt bzw. sie hat diese "Auflage'" der Gegner angenommen.

  • ^^
    Das entschiedene ist aber dies: "neben der historischen Kontinuität durch den Wiederaufbau des Turmes".
    Somit spricht er sich weiterhin für eine komplett historische Rekonstruktion des gesamten Turmes aus. Die Kompromisse will er also "nur" beim Kirchenschiff machen.
    Im Prinzip hat sich die Haltung also keinen Zentimeter zu Gunsten der Gegner verschoben, denn Kompromisse beim Schiff wurden schon lange in Aussicht gestellt.
    Aus meiner Sicht ein geschickter Schachzug von Bischof Dröge um die Stimmung gegen die Kirche zu entschärfen ohne auch nur einen realen Schritt zurück zu weichen.

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  • Nichts desto trotz, aus meiner Sicht der falsche weg. im Übrigen muss man Kritik auch einmal aushalten können, und sich mit Argumenten letztlich über diese hinwegzusetzen. Womit er meiner Meinung nach irrt, ist dass er glaubt mit dem Abweichen von den Plänen zur vollständigen Rekonstruktion alle zufrieden stellen zu können (was wohl sein Ziel ist). Im Übrigen kann auch in einer Kirche in altem Gewand, durchaus auch in der heutigen Zeit Glaube gelebt werden (was ja auch in einer Vielzahl von historischen Kirchengebäuden täglich geschieht).


    Auch Stolpe rückte ja bereits von der Wetterfahne ab. Ich denke mal sollte intellektuell redlich den Dialog mit den kircheninternen Kritikern führen. Es gibt bei den Theologen einfach ein Verlangen ein I-Tüpfelchen irgendwo zu setzen, das auf einen Bruch deutet. Desweiteren sollten kirchenexterne Förderkreise für den Wiederaufbau sammeln, mit eigener Garnisonkirchenförderkasse. Wohlgemerkt nicht so wie bei Klar, dass Gelder am Ende in andere Projekte gelenkt werden oder ideologische Spielchen gespielt werden. Da wir die Wetterfahne schon haben, könnte man für die Turmspitze oder Sandsteinelemente sammeln. Der Streit um den Wiederaufbau kann gelöst werden, wenn das Geld da ist. Man spendet auch nicht gerne für einen Wiederaufbau, der in Zweifel steht. Also müssen Fakten geschaffen werden. Zum Stadtschloss kam es auch deshalb, weil das Fortunaportal rekonstruiert wurde. Kirchenpolitik können wir den Kirchenpolitikern überlassen.