Potsdam - Garnisonkirche

  • Ich schreibe es nur, weil ich es hier im Forum unzählige Male falsch gelesen habe: Der Herr Oswald heißt richtig Herr Oswalt. So viel Korrektheit sollte doch bitte sein, wenn man es mit dem schärfsten Widersacher in Potsdam zu tun hat. Oder sind das alles bewusste Verschreiber?

  • Ich schreibe es nur, weil ich es hier im Forum unzählige Male falsch gelesen habe: Der Herr Oswald heißt richtig Herr Oswalt. So viel Korrektheit sollte doch bitte sein, wenn man es mit dem schärfsten Widersacher in Potsdam zu tun hat. Oder sind das alles bewusste Verschreiber?

    tegula, nicht gleich so kleinlich ,bei dem mal ein oder anderen falsch getippten Buchstaben beim Namen Oswalt..d eines Foristen.:wink:

  • Buchstaben beim Namen Oswalt..d eines Foristen.

    Ich hätte es nicht geschrieben, wenn ich es nur bei einem Foristen gesehen hätte. Es scheint zum Teil Methode zu haben. Deshalb fragte ich auch, ob dahinter eine tiefere Absicht steckt. Wenn nicht, ist es auch gut.

  • Sollen Förderverein und Co. doch mit schickeren Plänen zurückschießen. ;)

    Es gibt doch bereits Planungen, die sich auf den Bebauungsplan beziehen - warum sollte das Rad neu erfunden werden?

  • Ich hätte es nicht geschrieben, wenn ich es nur bei einem Foristen gesehen hätte. Es scheint zum Teil Methode zu haben. Deshalb fragte ich auch, ob dahinter eine tiefere Absicht steckt.

    Meine Güte, muss dieses Theater jetzt wieder sein? :gehtsnoch::kopfschuetteln:

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Ist doch kein Theater, die Frage ist ja berechtigt. Es steht u.a. die Absicht dahinter, dass die Beiträge nicht googlebar sind.
    Wobei die hier eh immer wieder mitlesen und deshalb glauben, sie wüssten, wie man "die Bewegung" kleinkriegt.
    Damit aber genug dazu.

    Es gibt doch bereits Planungen, die sich auf den Bebauungsplan beziehen - warum sollte das Rad neu erfunden werden?

    Sicher. Es geht aber um klare Visualisierungen. Aus meiner Sicht wurden nie richtig ansprechende Bilder einer Vision der GK ohne RZ und mit Stadtkanal im Kontext der heutigen Stadt erstellt. Und natürlich braucht man auch ein überzeugendes Nutzungskonzept und mitreißende Protagonisten.

  • Potsdamer Neuste Nachricht hat sich in einem Artikel vom 05.04.2022 mit dem "Haus der Deomkratie" befasst. Architekturstudenten haben erste Entwürfe gezeigt.


    https://www.pnn.de/potsdam/ide…-neben-turm/28227778.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 05.04.2022)

    Ach du meine Güte, diese Entwürfe.


    Es erinnert mich an einem Comic über Architekten aus den USA




    Übersetzung: Bild 1 > Erstes Studienjahr: Student - Lehrer Bild 2 > Erstes Arbeitsjahr: Architekt - Kunde

  • Köstlich. Nur leider funktioniert es mit den Bauherren heutzutage nicht immer so reibungslos... :zwinkern:

  • Schmierenjournalismus vom feinsten . Was soll eine Überschrift mit dem Wort "Barock Fundamentalisten" wohl für Assoziationen beim Leser wecken? Das ist nun also das Framing: Die, die sich auf die demokratischen Beschlüsse und deren Bestand verlassen haben, sind nun die "Fundamentalisten". Schöne neue Welt. Aber man erlebt dieser Tage immer öfter, dass ein X für ein U vorgemacht wird und wehe man spricht aus, dass das U in der Realität ein X ist.

  • Einige gerne und häufig widersprechende Forumsdiskutanten werden nun mal wieder einwenden, dass es sich bei den "Barock-Fundamentalisten" doch "nur" um ein Zitat handele.


    Doch dieses Zitat ist ein unbelegtes:

    Quote

    Gehe der Förderverein nun zurück zur Position des originalen Kirchenschiffs, dann drohe, dass man in der Debatte zur Gestaltung des Turms nicht mehr ernst genommen werde, hieß es aus Domberts Umfeld. Dort war auch von einer drohenden „Übernahme durch Barock-Fundamentalisten“ die Rede.

    Es wird irgendetwas von "Domberts Umfeld" geraunt, wo von den "Fundamentalisten" angeblich "die Rede" war, doch ohne einen Namen zu nennen, von dem das Zitat stammen soll. Es ist möglichenfalls also rein erfunden.


    Zudem, was aber noch schwerwiegender ist, ist der Gebrauch des Wortes "Angriff" in der Überschrift. Damit wird Aggressivität unterstellt, was - gerade auch angesichts der derzeitigen Kriegssituation - zusätzlich negative Assoziationen bei einigen Lesern hinterlassen soll.


    Schmierenjournalismus vom feinsten .

    Indeed. :zwinkern: Aber, das wissen wir doch. Ohne die vielen willigen Helfer in den Redaktionsstuben wären Gruppen wie die "Anderen" gar nichts.

  • Ich bin gerne "Barock-Fundamentalist", wenn es darum geht das Hauptwerk des norddeutschen Barocks wieder aufzubauen.


    Und über viele Wochen und Monate wurden den Kritkern des Wiederaufbaus der Garnisonkirche und auch den Freunden des Rechenzentrum in Fernsehen und Zeitung viel zu viel Platz eingeräumt und nun hoffe ich dreht sich ein wenig das Blatt.


    Den Mitgliedern und vielen Menschen, die sich seit Jahren für den Wiederaufbau der Garnisonkirche (Turm, Kirchenschiff) einsetzen war es ein Schlag ins Gesicht als die Stiftung verkündete, das Rechenzentrum (RZ) wird erhalten und ggf. noch richtig viel Geld invesitiert um dieses Gebäude zu modernisieren aber für die Garnisonkirche hatte der Oberbürgermeister als Vertreter der Stadt Potsdam kein Geld.


    Das baldige Mitgliedertreffen sei „die Gelegenheit, uns gegen die drohende Verunstaltung der Garnisonkirche durch die bisher Verantwortlichen zur Wehr zu setzen“.

  • Wieso lasst ihr euch denn immer und immer wieder vom Karnevalsverein "Die Andere" und ihrem höfischen Schreiberling Henri Kramer provozieren? Die Narretei geht doch nun schon seit Jahren so.

    Erbse,man darf diese Linke Wählertruppe"Die Andere" nicht unterschätzen.Wir als Außenstehende wissen es nicht welchen tatsächlichen Stadtpolitischen Einfluss diese Truppe im Hintergrund auf den OB und in dem Fall dem GK Projekt ("Kompromiss") hatte."Die Andere" da bin ich mir sicher,ist äußerst aktiv was das permanente und massive Dagegenhalten GK und die Planungen insgesamt zur neuen Potsdamer Mitte betrifft.Sie setzen all ihre Kraft und politischen Möglichkeiten ein um eine neue Potsdamer Mitte die nicht städtebaulich ihrer linkspolitischen Idiologie entspricht, zu Ver-oder zu Behindern. Ja,dieser politische Karnevalsverein"Die Andere"hat es leider sogar soweit geschafft,in das Stadtparlament gewählt zu werden.:kopfschuetteln:

  • Wieso denn "Wir als Außenstehende" - ich habe das in Potsdam lebend selbst aktiv verfolgt und u.a. auch mal die Nutzer des RZ sowie Teile des linken Kulturmilieus befragt. Der Einfluss dieser lustigen Truppe erschöpft sich in ein paar medialen Kontakten und einem wachsweichen OB geradezu. Die Potsdamer Stadtgesellschaft ist da oft auch pragmatischer, als das von außen wirkt.

  • Der Begriff der "Barockfundametalisten" stammt vom Geschäftsführer der Fraktion Die Andere, Lutz Boede, und war auf die Bürgerini "Mitteschön" gemünzt. Fast alle Beteiligten, die diese Äußerung vor Jahren das erste Mal hörten, hörten allerdings "Barockfaschisten", was diverse Mitglieder der Anderen immer wieder über Mitteschön äußern. Boede behauptet standhaft immer "-fundamentalisten" gesagt zu habe.


    In welchem Tonfall die Anderen mit Mitteschön umgehen zeigt ein Aufkleber der Wählergruppe, der Boede & Co. mitunter peinlich ist. Henri Krament von den PNN kann man getrost als Fan der "Anderen" bezeichnen.


    Für die politische Meinungsbildung sind die Anderen in Potsdam irrelevant.