Potsdam - Garnisonkirche

  • Dann könnte es sich ja jetzt doch schon um den Endanstrich handeln

    Warum denn auch nicht? Die Farbgebung passt zu den Fensterrahmen, die übrigens sehr schön sind. Und sie entspricht der Visualisierung durch die Stiftung Garnisonkirche Potsdam.


    Bei der Stiftung kann man sich auch die Innenraumnutzung des Turmes ansehen.

    garnisonkirche-potsdam.de/das-projekt/wiederaufbau



    Irgendwie stelle ich mir den GK-Turm immer in Rosa vor, so wie das Stadtschloss

    Das Stadtschloss hat nicht ganz den richtigen Farbton. Historisch korrekt wäre für das Schloss der Rotton des benachbarten Marstalls.

  • Warum denn auch nicht? Die Farbgebung passt zu den Fensterrahmen, die übrigens sehr schön sind. Und sie entspricht der Visualisierung durch die Stiftung Garnisonkirche Potsdam.


    Das Stadtschloss hat nicht ganz den richtigen Farbton. Historisch korrekt wäre für das Schloss der Rotton des benachbarten Marstalls.

    Die Visu der SGP sieht aus wie nach einem Schlammangriff. In Berlin heisst der Ton bei der Denkmalpflege immer "Milchkaffee". Ich gehe davon aus, das sich die Denkmalpflege, die innerhalb des Denkmalbereiches Potsdamer Stadtkern für die Fassadenfarben zuständig ist, eine Zweifarbigkeit einfallen läßt.


    Beim Stadtschloß wäre der richtige Ton das königliche ziegelrot gewesen, Kulka hat daraus dann das (..) gekürzt Mod -Rosa gemacht und nicht mal beachtet, wie der Ton sich mit dem Leibreitstall streitet.

  • Beim Stadtschloß wäre der richtige Ton das königliche ziegelrot gewesen, Kulka hat daraus dann das LGBT-Rosa gemacht und nicht mal beachtet, wie der Ton sich mit dem Leibreitstall streitet.

    Warum konnte sich Kulka denn damals mit dieser Farbwahl durchsetzen? Gab keine Einwände / Kritik?

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Beim Stadtschloß wäre der richtige Ton das königliche ziegelrot gewesen, Kulka hat daraus dann das (gekürzt) Rosa gemacht und nicht mal beachtet, wie der Ton sich mit dem Leibreitstall streitet.

    Ich verstehe nicht, wie man so einen Stümper wie Kulka immer und immer wieder an historische Gebäude oder Rekonstruktion heran lässt. Mittlerweile ist doch allseits bekannt, dass er immer in die Suppe spuckt?! Bei mir ist er unten durch seitdem er die Villa Credner in Leipzig zerstört hat. Da ist das Rosa des Potsdamer Stadtschlosses noch das geringste Übel und zumindest kann man beim nächsten Anstrich dann die Originalfarbfassung rekonstruieren - das wird ja wohl kaum dem Urheberrecht widersprechen, da Hasso Plattner bekanntlich für die Rekonstruktion der Fassade spendete und das impliziert auch die korrekte Farbgebung. Aber das ist wohl das kleinste Thema, denn persönlich gefällt mir auch das Schloss in rosa. Sogar in den Farben der Petersburger Eremitage oder in Schönbrunnergelb würde mir das Schloss gefallen.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • https://www.maz-online.de/loka…F2LWC23CWVGP2HC3TRSU.html


    Es passt nun nicht zum Thema GK,aber um noch mal kurz bei P.Kulka zu bleiben,er war ja sogar für den Erhalt der FH.

    Man müsste Kulka nach der Fertigstellung des neuen Quartiers am Alten Markt fragen,wie er die neue städtebauliche Situation dann dort so sieht.


    Im Artikel steht das tatsächlich…


    „Abriss nach großen Protesten


    Im vergangenen Sommer hatte der geplante Abriss für Protest gesorgt. Viele Aktionen wurden gestartet, im Juli wurde die FH sogar kurzzeitig besetzt. Auch Star-Architekt Peter Kulka hatte sich für den Erhalt eingesetzt – vergeblich.“


    Verzeihung, aber dass der Kulka eine Meise hat OK, aber dass man so einem auch noch den Auftrag zur Rekonstruktion gibt, das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Da fielen mir auf Anhieb wirklich qualifiziertere Architekten ein. Naja, wenigstens hat Herr Plattner in letzter Minute noch das Wichtigste gerettet!

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Naja man muss aber auch dazu sagen, dass Nolte nicht der Antagonist zu Oswalt ist, wie er gebraucht wird.

    Denn Nolte ist auch pro Rechenzentrum und hat für die Idee der Rekonstruktion sonst nicht viel übrig. Ihm geht es mehr um die Ausstellung, als um das rekonstruiert Gebäude drum rum. Und diese Ausstellung war hier auch schonmal Thema und wurde damals von Noltes Entourage so angekündigt, dass man sich von der "lokalen romantisierung Preußens" distanzieren, und den Fokus auf "Preußens dunkle Seiten" legen möchte.


    Zwar ist Nolte moderater als Oswalt und lehnt die Rekonstruktion nicht so kategorisch ab, ansonsten sind sich beide aber ähnlicher, als es auf den ersten Blick scheinen mag.

    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Lutz Boede: "dieses abscheulichsten Kirchenbaus".

    Was für abscheuliche, verhärtete und unversöhnliche Gedanken und Sichtweisen aus radikal linkspolitischen Kreisen,über ein barockes Kirchengebäude . Furchtbar!

  • Danke für diese spntane und sehr zutreffende Einschätzung Herr Herrmann.


    Einmal mehr sieht man hier, was eine Ideologie aus Menschen machen kann....

  • …und man versteht womöglich auch, wessen Geistes Kinder es waren und heute noch/wieder sind, die diese und andere Kirchen 1968 sprengten! Demokratie heißt aber, dass man sich jeden Scheiss anhören muss, so dumm er auch sei und das ist auch gut so - bis 1989 war das nämlich für die jüngeren User unter uns leider nicht selbstverständlich in diesem Teil Deutschlands.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Über Lutz Boede sollte man kein Wort verlieren. Er ist seit Jahren schon Mitglied der Fraktion "die Andere" und "Bürgermeister der Herzen". Er großer Kämpfer gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche und Kneipenbesitzer, der Stadtteilkneipe Nowawes.


    Mich hat viel mehr gestört, dass Herr Boede sich 2019 ins Goldene Buch der Stadt Potsdam eintragen durfte. Da habe ich damals auch in einer Mail an das Rathaus Potsdam kundgetan, ohne je eine Antwort erhalten zu haben.


    Letzte Woche hat er für eine Kundgebung geworben, die in Berlin vor der FDP Zentrale stattgefunden hat. Die Kundgebung hatte den Titel "Lindner raus".


    Scheinbar läuft die Kneipe nicht so gut.

  • Wer 1968 gegen den Abriss der Unikirche in Leipzig und GK in Potsdam protestiert hat wurde kurzerhand festgenommen und Verhört im schlimmsten Fall in U- Haft genommen.Wenn diese radikalen linken Schreihälse heute wieder die absolute Macht hätten,würde es vielen der Mitglieder von Mitteschön und anderen Initiativen die sich für die GK und die alte Mitte Potsdams stark machen, genauso ergehen wie den damaligen Kritikern der Kirchensprengungen.Das politisch radikale und Absolute Denken steckt noch heute in diesen Kommunisten ob jung oder alt genauso drin wie damals.Wenn Dinge oder Vorgänge heute nicht in ihr politisches Denkschema passen ,dann wird das mit aller Entschiedenheit (Verbal) bekämpft.Nicht das steinerne Gebäude GK ist gefährlich,sondern der radikalpolitische Geist von bestimmten Leuten in unserer Gesellschaft ist eine Gefahr für andersdenkende Menschen und letzendlich für unsere Demokratie.

  • Diese unsere Bundesrepublik entwickelt sich bereits seit 20 Jahren sehr konsequent zu einer DDR.2.0


    Das sollte man langsam bemerkt haben.

    Für Konservative kein gutes Pflaster mehr. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.

  • Über Lutz Boede sollte man kein Wort verlieren. Er ist seit Jahren schon Mitglied der Fraktion "die Andere" und "Bürgermeister der Herzen". Er großer Kämpfer gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche und Kneipenbesitzer, der Stadtteilkneipe Nowawes.


    Mich hat viel mehr gestört, dass Herr Boede sich 2019 ins Goldene Buch der Stadt Potsdam eintragen durfte. Da habe ich damals auch in einer Mail an das Rathaus Potsdam kundgetan, ohne je eine Antwort erhalten zu haben.

    https://www.facebook.com/Junge…1/?refsrc=deprecated&_rdr


    Ein Kommentar der Jungen Union zum Eintrag Boedes ins Goldene Buch.

    Seine linkspolitischen Mitstreiter sind natürlich gleich mit Gegenkommentare zur stelle.

  • Dieses Forum ist noch viel zu gnaedig - Man tausche mal

    "Kampf gegen der Kirche" mit "Kampf gegen einer Synagoge!"

    Wenn jetzt schon Scheuklappen so fallen, wie soll das in 20, 30 Jahren werden?

  • Sich mit dem Personenkreis um Lutz Boede zu befassen, kostet viel zu viel Zeit und Energie. Denn wenn der Staudenhof abgerissen, der Stadtkanal wieder hergestellt und der Kirchturm der Garnisonkirche wieder aufgebaut ist, dann werden dieser Personenkreis sich auf ein neues Ziel konzentrieren, was man "bekämpfen" kann.

  • ^Na und? Es ist das demokratische Recht dieses "Personenkreises" (Boede, "Andere", Oswalt und Co.), sich Ziele herauszusuchen, mit denen er sich politisch zu profilieren versucht.

    Zum Problem wird es, wenn die Gegner dieses "Personenkreises" deswegen die Hosen vollhaben, nicht effektiv dagegen halten, die Auseinandersetzung scheuen und sich ins ständige Jammern flüchten. Macht kreative Aktionen gegen diese Leute, attackiert sie inhaltlich und verbal in der Öffentlichkeit. Stellt die einseitige Berichterstattung in den Zeitungen analytisch und öffentlichkeitswirksam bloß. Schafft Euch ein lautstarkes öffentliches Forum, an dem Politik und Medien nicht so leicht vorbeikommen.

  • Diese unsere Bundesrepublik entwickelt sich bereits seit 20 Jahren sehr konsequent zu einer DDR.2.0


    Das sollte man langsam bemerkt haben.

    Für Konservative kein gutes Pflaster mehr. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.

    Das liegt aber an der Unfähigkeit der Konservativen, eine nie gekannte Steilvorlage zu nutzen. Wie die Ukraine zeigt, ist pazifistisches Denken out. Militär hat wieder ein neues Gewicht erhalten. Die Garnisonskirche ebenso. Die Linken und Sozen stehen mit dem Rücken zur Wand.