• In Polen gibt es solche Bestimmungen nicht. Und Österreich kann nicht so einfach den Staatsvertrag brechen...

  • Österreich hat sich - freiwillig oder unfreiwillig - dazu verpflichtet solche Denkmäler zu erhalten. Im Gegensatz zu Russland ist Österreich zum Glück ein Rechtsstaat. Aber es steht im Gesetz zum nichts darüber, dass diese Denkmäler an derselben Stelle zu verbleiben haben wo sie gerade stehen…und damit tun sich Möglichkeiten auf. Bis dato war das kein Thema, aber wer hätte vor drei Wochen noch gedacht, dass Putin plötzlich den Hitler macht. Ich traue mich eine Wette einzugehen, dass dieses Denkmal zu meinen Lebzeiten noch wegkommt, wenn Putin so weitermacht. Städtebaulich wäre das jedenfalls eine Reparatur!

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Eine Verlegung ist eine Veränderung, und die Bedarf Einverständnis der rüssischen Förderation. Es gab bereits Diskussionen diesbezüglich 1954-1955.

    Das selbe gilt in Deutschland.

    Es freut mich nicht diese Denkmäle zu sehen, aber die Rechtslage ist eindeutig...

  • Auch wenn sie vielleicht nicht mehr in unsere Zeit passen, empfinde ich die sowjetischen Krieger/Siegerdenkmale aus ästhetischer Sicht als Bereicherung, zumindest die in Berlin, Dresdner und Wien, mehr kenne ich nicht.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Ästhetisch, ja, sehr eindrucksvoll und klassisch, was ja bei deutschen Nachkriegsdenkmälern kaum der Fall ist. Alles muss modernistisch, abstrakt und daher oft unweigerlich unästhetisch sein...
    Vom Inhalt her stören mich die Ehrenmäler extrem. Ich finde es schrecklich, dass ein solcher Staat/ein solches Regime bis heute darin verherrlicht wird. Die Verträge, die dafür damals mit Russland geschlossen wurden, die sollen bis in alle Ewigkeit gelten?

    Vielleicht wäre zumindest eine Tafel drin, in der sich Deutschland ausdrücklich davon distanziert? Wenn das ja auch bei Kuppelband und Kreuz des Berliner Schlosses möglich und nötig ist...