Stockholm (S) (Galerie)

  • Wir machen jetzt ein kleiner Schritt zu Riddarholmen - es ist eine eigenständige Insel mit der Ritterkirche im Zentrum.

    • Abgesehen von Uppsala Dom sind die meisten Könige in der Ritterholmkirche (fruhere eine Klosterkirche) begraben. Die Ritterkirche ist eine backsteingotische Kirche aus die Hansezeit. Drum rum gibt es eine schöne Sammlung Häuser aus der 1700 Jahrhundert.


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    https://de.wikipedia.org/wiki/Riddarholmskyrkan



    Stenbocksches Palais(1640)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stenbocksches_Palais




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    Wrangelsches Palais (1670)
    'https://de.wikipedia.org/wiki/Wrangelsches_Palais_(Stockholm)



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    Palais Hessenstein (1630)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Palais_Hessenstein




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    Gasse
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  • Stora Nygatan ist eine die jungste Strassen der Altstadt - die meiste Häuser stammen aus dei Zeit zwischen 1640 und 1680 mit wenig Ausnahmen - die Strassen sind gerade und auch ein Teil von eine die erste geplanten Vierteln in Stockholm. Die se Bilderserie zeigen auch die Gassen die bei Nygatan anfangen.


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    Blick zu Västerlånggatan
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  • Jetzt gehen wir in die Richtung Kornhamnstorg (Kornmarkt) - Zentral ist eine Giebelhaus aus die letzte Jahrhundertwende - die zweite Giebel ist aus die 1600 Jahrhundert die aber zwei Stockwerke erhöht wurde - alle Nachbarhäuser sind älter.


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  • Machen wir eine Altstadtpause und gehen nach Suden. Mariaberget(Södermalm) ist eine die ersten Vorstädten - die Holzhäuser brannte mehrmals ab und wurde erst AB 1700-jahrhundert mit Steinhäuser ersetzt. In 1970 wollte man die ganze Hugel plattmachen. Dazu kam es nicht - die Ölkrise und burgerliche Protesten hat es gestoppt. Leider hat man in Grunderzeit bis 1930 die ganze Platz um Mariatorget umgestaltet. Es ist trotzdem eine die schönere Orten im Södermalm.


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  • Hornsgatan ist geteilt in ein oberes und ein unteres Teil. Das oberes Teil ist aus die 1800 Jahrhundert wo das unteres Teil ist eher Grunderzeit.


    Erst kommit oberes Teil


    Hornsgatan puckel 1


    Hornsgatan puckel 2


    Hornsgatan puckel 3


    Hornsgatan puckel 4


    Hornsgatan puckeln

  • Ich finde es ganz eigentümlich, dass in Stockholm so viele Fassade ockergelb und erdrot gestrichen sind. Das sind doch Farben, die vor allem den italienischen Städten 'vorbehalten' sind.

  • Die Schweden wissen vielleicht um die stimmungsaufhellende Wirkung warmer Farben in der dunklen Jahreszeit. Nur wir Deutschen sind ganz närrisch darauf unsere Städe in klinischem Weiß, 50 shades of Grey oder Schwarz zu ersäufen, obwohl unser Winterhalbjahr in Zukunft milder, aber nicht unbedingt heller wird.

    • Sehr gute Frage Riegel - vielleicht liegt eine Vorliebe fur buntere Farben an der dunkelheit aber vielleicht auch dass Steingebäuden zu uns von aussen durch die Hanse kam - vorher war alles aus Holz. Vielleicht war diese Farben halt gang und gebe im Europa damals und man hat sich halt festgebissen - diese Gelb findet man tatsächlich uberall.
    • In Grunderzeit und auch ab 1960 sind man davon abgegangen aber diese Farbe kam zuruck nach 1920 bis unsere Bauhaus. Ich hoffe dass wir mehr von diese Farben in zukunftige Produktionen sehen. In die 1990s gab es eine kurze Ruckkehr von bunte tiefe Farben.
  • Hier ein Paar spätere Beispiele Farbgestaltung in Stockholm


    Ende det 1700 Holzgelb
    Malmgård


    Ende der 1700 Steingelb
    Pryssgränd nedan


    Anfang der 1900
    Östermalm gult


    1930 Rot
    Röda bergen


    1930 Gelb
    Sibirien gult


    Al's Vergleich Hufeisensiedlung Berlin
    Hufeisensiedlung

  • Ich hoffe ich lehne mich mit diesem Beitrag nicht all zu weit aus dem Fenster zumal ich hier schon nicht mehr von Gebäudearchitektur spreche. Wir haben in den vergangenen Beiträgen von Johann v2 (vielen Dank für die fantastischen Bilder) gesehen, dass Stockholm nun einige Juwelen der barocken Architektur anzubieten hat, aber Stockholm hat noch ein ganz anderes Juwel und zwar der barocken Schifffahrtsarchitektur anzubieten, das hier zumindest mal erwähnt werden sollte: Die Vasa von 1628











    Es wird sicherlich hier weitgehend bekannt sein, dass die Vasa 1628 noch im Hafen von Stockholm gesunken war. Anfang der 1960er Jahre von dem Hobbyhistoriker Anders Franzen wiederentdeckt, wurde das Schiff geborgen und ist heute in ein eigens dafür gebautes Museum ausgestellt.


    So! Und nun zurück zur Gebäudearchitektur! :)

    Heilen ist besser als Wunden offenhalten!

  • Das Vasa-Schiff ist unglaublich!


    Was die Farben betrifft habe ich festgestellt, dass die Schweden oft staubige Erd-Töne benutzen: Steingelb, mattes Grün usw. erinnert mich immer an Ost-Europa - in Malmö ganz deutlich. In Der Kopenhagener Altstadt dominieren helle Kalkfarben, in der klassizistischen Neustadt weiß und grau. Ansonsten Backstein. Bei Neubauten sind es grau, weiß, schwarz.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker