Termin bitte vormerken: Am 9. November findet unser großes Initiativentreffen in Frankfurt am Main statt- Jeder ist willkommen.

An alle Dresdner: Aktion gegen das Gewandhaus am Neumarkt

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    • Danke für die Aktion gegen das Cheret & Bozic- Schandhaus!

      Folgende spontane Ideen von mir für den Flyer:
      - 63 000 Dresdner haben bereits deutlich gemacht haben, dass sie nicht wollen, dass der Platz überhaupt bebaut wird.
      - Die vom Dresdner Star-Architekten Gottfried Semper entworfene Ladenfront, die über 100 Jahre den Neumarkt begrenzt hat, kann für Geschäfte oder Cafes optimal genutzt werden. Würde sie hinter dem „Gewandhaus“-Block versteckt werden, wäre dieses Ladengebäude nicht mehr sinnvoll zu nutzen ( - oder soll da gar kein Gebäude mehr stehen?)

      Viel Erfolg!

      P.S.: Ich werde für die Aktion am Wochenende 50€ überweisen.
    • Ich finde das Plakat fast schon perfekt, würde bloß anstatt des Platzhalters den Siegerentwurf "einbauen", wenn irgendwie möglich. Mal Asisi vom Panometer fragen, der hat so eine Software. Der Platzhalter wirkt zu transparent und zu human. Irgendwo auf der Rückseite sollte auch noch darauf verwiesen werden, daß mit dem Kubus nicht nur das Johanneum, sondern auch das Hotel Stadt Rom verdeckt wäre. Mal sollte auch die potentiellen Investoren des Hotel Stadt Rom sensibilisieren, die sicher lieber mit dem Fensterblichk aufs Johanneum werben würden, statt auf diese Architekturkatastrophe. Der Erker des Schützhauses würde ebenfalls völlig erschlagen.
    • Man kann durchaus den Hummelentwurf nehmen. In Bezug auf den Siegerentwurf gibt es aber Bedenken, dass ein Abdrucken gegen das Urheberrecht verstoßen könnte. Das Plakat ist sehr gut, keine Frage. Allerdings wäre ich dafür, eigene Dinge einzubringen, da es sonst so aussieht, als seinen wir von der GHND. Aber wir wollen ja, dass deutlich wird, dass sich neben der GHND auch einfache Bürger für den historischen Neumarkt engagieren.
    • Mich würde mal eines interessieren: Hat jemand schon Äußerungen aus der Bevölkerung gesehen, die für eine Bebauung sprechen? Gibt es ein Pro- Forum? Es wäre wichtig, vor der Podiumsdiskussion deren Argumente, wenn es denn überhaupt welche gibt, zu kennen, um angemessen darauf reagieren zu können. Wenn jemand etwas gefunden haben sollte, bitte mal posten.
    • Ich denke mal, die heiße Diskussion hier belegt doch eines: Den einen, alle gleichermaßen ansprechenden Entwurf gibt es nicht. Das liegt in der Natur der Sache. Letztlich gilt das aber auch für die Adressaten, die sind genauso wenig homogen hinsichtlich des Aspektes: Was überzeugt am besten.
      Es sind schon sehr viele vorzügliche und wichtige Gedanken, Anregungen, Überlegungen gepostet worden – Jetzt müssen sich ein paar Leute zusammensetzen (richtig am Tisch, nicht wie wir hier „virtuell“) und einen konkreten Vorschlag verfassen. Und genau das passiert eben gerade. Ich habe versucht, youngworth telefonisch noch über die neuen Visualisierungen zu informieren, leider ist nur die Mailbox an. Ich hoffe stark, wir erhalten heute noch einen Bericht, bitte, wenigstens eine kurze Mitteilung über die Ergebnisse. Danach sehen wir weiter.

      Ich hätte mir eine starke Wirkung von einem Foto des Siegerentwurfs versprochen, war dabei der blauäugigen Meinung, dass, wenn man ein Plakat abfotografiert, es sich dann um ein „eigenes“ Foto handelt. Aber wenn das nicht einmal die GHND macht – die haben sicher juristischen Rat eingeholt (sind ja auch Rechtsanwälte in ihren Reihen) – also dann ist wirklich Vorsicht angesagt. Aufgrund des Verwendungszwecks eines solchen Fotos (wir wollen die Kiste ja verhindern) besteht die sehr große Wahrscheinlichkeit, dass eine Urheberrechtsklage ausgelöst wird (aus Wut). Also lassen wir es lieber, da hat Harmonica schon recht.

      Als wichtigsten Punkt möchte ich verankert wissen, dass wir die Semperfront wieder haben wollen. (Die diesbezüglichen Formulierungen und Ideen von Attica finde ich klasse). Es muss explizit ausgedrückt werden, dass die Bebauung der Gewandhausfläche das verhindern würde (Das wissen nämlich viele nicht). Davila hat eine große Gefahr aufgezeigt: Mit dem Siegerentwurf wird provoziert, nach etlichen Diskussionen sind dann alle „froh“, dass ein weniger schlimmer Entwurf zur Realisierung kommt.


      @Attica
      Die Angabe in Deinem Profil klingt ganz so, als ob Du aus der Höhle des Löwen kommst? (Musst Du natürlich nicht beantworten. :lachen: )
    • @SchortschiBähr
      Mit "Bildzeitung" habe ich nicht reißerische Lügengeschichten gemeint, sondern mir ging es um eine gut lesbare, kurze und sehr fett gedruckte Überschrift mit maximal fünf Worten, die emotional ansprechen sollte. Auch Straßenpassanten, die wenig Zeit und ganz andere Dinge im Kopf haben, sollten neugierig werden.

      Natürlich sollte der Inhalt sauber recherchiert sein, aber ein paar prägnante Formulierungen, am besten fett gedruckt und in möglichst kurzen Sätzen, sollten dabei sein. Möglichst wenig Fachbegriffe! Keine Bandwurmsätze!
      Die Formulierungen von Attika finde ich gut, ohne den Begriff Gewandhaus geht es aber nicht. Dass die Begriffe "Gewandhaus", "Neues Palais" bewusst gewählt werden, um zu verschleiern, dass sie nicht in ihre Umgebung passen, ist völlig richtig und man kann es vielleicht sogar auf den Flyer schreiben.
      Mit einer Veröffentlichung des Siegerentwurfs wäre ich auch vorsichtig.
    • "Wissen.de" wrote:

      @ Attika
      ich warne aber davor, auf den Gewandhausbegriff zu verzichten, denn die aktuelle Entwicklung wird mit diesem Begriff in Verbindung gebracht.


      Eine Entwicklung, die wir aber nicht wollen. Wenn du möchtest, benutze diesen Begriff "Gewandhaus", ich benutze ihn nicht und empfehle jedem, auf die Strategie der Stadtverwaltung nicht hereinzufallen. Über das "Gewandhaus" zu sprechen ist doch völlig indiskutabel. Dieses Gebilde hat mit dem Gewandhaus, das vor 200 Jahren dort stand, nichts zu tun. [/b. Selbst dann, wenn Du nur "Gewandhaus-Areal" sagst, gießt du Wasser auf die Mühlen unserer Gegner. Denn dann machst du mit nur einem einzigen Wort klar, welches Haus auf dieses Areal soll. Daher würde ich all diese Begriffe, die unsere Gegner verwenden, NICHT verwenden, zumindest nicht ständig, und wenn dann in Anführungsstrichen.

      Indem wir Begriffe wählen wie bswp. "Cheret-Ungetüm", machen wir in einem Wort klar, was dort NICHT hin soll. Die Leute würden schnell wissen was gemeint ist, wenn im Flyer darauf hingewiesen wird, dass die Stadt dies als "modernes Gewandhaus" der Bevölkerung anzudrehen versucht, nur um Gewinne mit dem Grundstück zu machen.

      Die Dresdner sagen übrigens ja auch "Lego-Haus" für den Klotz am Altmarkt, ich weiss ehrlich gesagt gar nicht wie das Ding richtig heisst, so sehr hat sich der Spott-Name hierfür schon eingebürgert. Es ist sehr gut möglich, dass die Bevölkerung dann ziemlich bald unseren Spottnamen übernehmen würde, sofern wir einen guten finden.

      Unsere Aufgabe sollte doch sein, klarzustellen, dass dieses Gebilde weder modern ist, noch dass es ein "Gewandhaus" ist. Es ist ein Ungetüm, dass sich nicht einfügt, bewusst den Menschen mit der Faust ins Gesicht schlagen will, Sichtbeziehungen blockiert, und den Neumarkt in mehrere Teile zersplittert und damit zerstören würde. Lasst uns einen Spottnamen finden, und diesen dann benutzen. Humor kommt ohnehin gut an.

      Deine Idee mit wenig Text wiederum finde ich gut. Die Bilder sollten eher sprechen als ellenlange Texte, das lesen die Leute eh nicht. Kurze knappe Texte. Vorschlag: wir protestieren gegen das "Cheret-Ungetüm" (falls jemand ein besseres Wort hat, bitte melden), weisen im Text darauf hin dass die Stadt es "Gewandhaus" nennt, obwohl das G. seit 200 Jahren weg ist, weil die Stadt es bereits damals als Fehler erkannte. Und dass dieser Fehler heute absichtlich wieder gemacht werden soll, und zahlreiche Dresdner Wissenschaftler davor warnen.
    • @ Attika

      es tut mir leid, aber ich bin da völlig anderer Meinung. Cheret-Ungetüm - ja wer um Himmels Willen weiß denn, was damit gemeint ist.

      Wenn du möchtest, benutze diesen Begriff "Gewandhaus", ich benutze ihn nicht und empfehle jedem, auf die Strategie der Stadtverwaltung nicht hereinzufallen.


      Schau mal auf das Plakat der GHND. Da stehen nur zwei große Worte drauf und eines ist Gewandhaus. Ich halte den Verzicht für verhängnisvoll. Die GHND hat nicht ohne Grund den Begriff gewählt. Die Dresdner assoziieren damit einfach die Fläche am Neumarkt. Dies muss ja auch nicht davon abhalten, diesen Schwindel zu enttarnen.
    • "Mathias" wrote:

      Mit "Bildzeitung" habe ich nicht reißerische Lügengeschichten gemeint, sondern mir ging es um eine gut lesbare, kurze und sehr fett gedruckte Überschrift mit maximal fünf Worten, die emotional ansprechen sollte. Auch Straßenpassanten, die wenig Zeit und ganz andere Dinge im Kopf haben, sollten neugierig werden.


      Hallo Mathias, ich finde deine Ideen auch gut. Denn man muss keine Angst vor Emotion haben, mit nüchtern-wissenschaftlichen Texten erreichen wir die Menschen nicht. Mir war auch klar dass du mit BILD-Stil keine "Lügen" meinst, sondern die Form: Grosse Headlines, knallig, etwas sensationsmäßiges dürfen sie auch haben. Das finde ich völlig normal und sinnvoll, journalistische Technik eben, und damit erreicht man ein breites Publikum. Wenn wir schrieben "Sachlicher Disput um Architektur am Neumarkt", das reisst die Leute genau so vom Hocker wie die Überschrift in China "Heute wieder ein Sack Reiss umgefallen" ;) Es ist also 100 % richtig von dir, die Leute erstmal emotional zu berühren. Der Großteil der Menschen kommuniziert nun mal nicht auf akademisch-nüchterner Ebene, und im Alltag selbst Leute wie du und ich nicht. Wir müssen die Leute im "Alltag" erreichen, nicht im Hörsaal der Uni, also auch nicht ZU sachlich. Normal knapp, informativ geschrieben. Emotion darf mit hinein, das ist normal, bei den Headlines auf jeden Fall, die sind der "Aufmerksamkeits-Anker". "Wollen Sie so einen Klotz in der Stadt" ist keine unsachliche Frage, sondern eine legitime, sogar notwendige Frage.


      @Alle


      Vorschlag:
      =======

      1. Leicht reisserische Überschrift, so wie in Medien üblich (das tun auch seriöse Medien, siehe Titelbilder von Der SPIEGEL), Bsp. "Dresdner Wissenschaftler schlagen Alarm", das ist nicht mal reisserisch denn das TUN SIE - Alarm schlagen. Ein leiser Wecker klingelt niemanden wach.

      2. Gegenüberstellung 2 Bilder (Ähnlich GHND), wenn ihr noch mehr Bilder habt, um so besser

      3. Ab hier sachlicher, dennoch leicht verständlich: Darauf hinweisen dass die Stadt es den Bürgen als "Gewandhaus" verkaufen will, ihr alle habt Recht, der Begriff muss natürlcih auftauchen. Aber wir sollten den Begriff nicht ständig verwenden, denn er suggeriert etwas "schönes". Also zwar ausführlich auf das "Gewandhaus" hinweisen, aber anschliessend einen Spottnamen verwenden, der durchaus einen bösartig-grinsenden Charme haben darf. So was lieben die Dresdner ohnehin bei Gebäuden (Legohaus, Zitronenquetsche, Dickmadam (Frauenkirche).

      4. Darauf hinweisen, dass es wieder mal als "modern" verkauft wird, was wir als Täuschungsversuch den Dresdnern gegenüber betrachten: Die Tatsache dass ein Gebäude möglichst hässlich ist, möglichst unpassend ist, und möglichst brutal ein Ensemble zersprengt, macht ein Gebäude noch lang nicht "zeitgemäß". Im Gegenteil, wir sollten argumentieren, dass dies veraltet ist und man heute wieder Europäisch baut.

      5.Text muss enthalten:

      5.1 Dresdner Wissenschaftler dagegen

      5.2 Bau passt nicht (hässlich etc, aber anders formuliert), den Begriff "Ungetüm" finde ich legitim und wird sogar von Wissenschaftlern benutzt: Prof. Magirius sprach vom "Brückenmonster" am Waldschlösschen, ja er mag auch keine Euphemismen, sehr sympathisch :)

      5.3 Bau zerstört Neumarkt nach Ansicht Dresdner Wissenschaftler

      5.4 Bau verhindert Dresdner Bürgerhäuser wie Hofjuwelier Elimeyer (mit Ladenfront von Semper)

      5.5 Wichtig: Bau zersplittert nach Ansicht der o.g. Dresdner Wissenschaftler den Neumarkt in 3 Teile und zerstört ihn irreparabel.

      5.6 Wichtig: Dresdner Stadtplanung hat das Gebäude vor 200 jahren abgetragen, weil sie erkannten dass es im Wege steht. Wie dürfen somit ganz legitim die unfähige Dresdner Stadtverwaltung des Jahres 2007 durch den Kakao ziehen, indem wir fragen: War man in der Dresdner Stadtlanung vor 200 Jahren weiter als die Kollegen heute? Ich denke etwas Humor und Ironie kommt an.


      6. Begriffswahl und Argumentation

      Keine akademischen Begriffe, oder zumindest nur sparsam verwenden. Vermeidung der Begriffe "modern" "historisch", in Dresden hat man einen Kult mit "historisch", und "modern" ist nicht greifbar (ich verstehe unter "modern" eine Architektur, die sich einfügt). Mir kommt es manchmal auch vor, alskönnten viele Drsesdner den Begriff "historisch" bald nicht mehr hören, und das kann ich gut verstehe. Fliege ich ins "historische Paris"? Unfug, man fliegt nach Paris, Amsterdam, Rom, ganz normal. Dresden muss aus dieser Isolation wieder herausgeholt und zurück in die Normalität Europäischer Städte eingereiht werden. Europäische Architektur (hier: Dresdentypische) muss auch in Dresden wieder als "normal" angesehen werden, eben nicht als "oh, wie historisch".

      Die Bevölkerung kann mit diesen akademischen Begriffen wenig anfagnen, und wenn ich ehrlich bin, ich auch nicht. Ich will eine SCHÖNE Stadt, "historisch" ist zwar meistens schön. Aber die 60er Jahre Bauten der Prager Strasse sind auch "historisch". ...der Begriff ist problematisch, ich denke der breiten Massen ist eine "schöne" stadt wichtiger als eine "wissenschaftlich-historische". "Historisch" und "Schön" ist zwar beides (für mich und viele andere) das Gleiche, aber wir müssen Begriffe verwenden die in der Bevölkerung ankommen, die verstanden werden. Ich würde gar nicht auf der Ebene "historisch/modern" oder "alt/neu" argumentieren, dann kommt sofort "Disneyland". etc.

      Ich würde eher Formulierungen wählen wie "Dresden wiederaufbauen", "Dresden muss wieder Europäische Stadt werden statt Betonklotzstadt", "Dresdner wehrt Euch gegen Zerstörung des Neumarkts durch unpassende und geschmacklose Architektur". Die fielem mir spontan ein, sie sind noch nicht optimal, aber der Knackpunkt ist: "Dresdner Architektur"; bzw. "Dresdentypische Architektur", "Original Dresdner Bürgerhäuser" etc. anstatt "historisch". Ich denke jetzt versteht ihr meine Argumentation. Die Alt/Neu bzw Historisch/Modern Schiene ist eine Falle, wir sind dann "Nostalgiker" etc.; Wir fordern einfach eine passende, sich einfügende Architektur, und an diesem Platz passt gar nichts, er muss freibleiben (siehe Begründung der Dresdner Wissenschaftler) All das würde auch von einfachen Leuten sofort verstanden und ich wette mit euch, man wird uns auch zustimmen.
    • ich finde die ideenschmiede grosse klasse - kleine bemerkung am rande
      vielleicht

      der entwurf wird wahrscheinlich von niemanden (ausser ein paar besonderen interessenten) an diesem platz als passend oder schön empfunden - man kann eigentlich beruhigt vom dazugehörenden gegenteil ausgehen

      die visualisierung ist mit worten kaum zu übertreffen - aber sie muss einem mal unters auge gekommen sein, um auch die entsprechend mobilisierende wirkung zu entfalten ;)

      vermutlich werden die meisten, die sich für den neumarkt oder überhaupt für gute architektur interessieren, mittlerweile die entwurfs-abbildung kennen (aber das ist nur eine vermutung, weil ich absolut keine ahnung habe, ob dass auch so ist) zumindest kann man vom echo darauf schliesen, das es ein thema ist ;)

      ich denke man muss einfach nur deutlich machen, das es sich dabei nicht nur um eine konzeption handelt, sondern das der baubeginn in kürze erfolgen kann und zweitens vielleicht (aber das wird sich ja noch irgendwie herausstellen) was man denn dafür tun könnte, um den stadtrat in seiner eigentlich leichten entscheidung zu unterstützen


      weiterhin alles gute

      (ps. wie schon angedeuted - €50 von meiner seite - wird so am freitag überwiesen)
    • Ich finde, dass es einfach wichtig ist zu sagen, dass der Hummel Entwurf nur dann kommen kann, wenn die Gewandhausfläche frei bleibt. Den Bürgern Dresdens muss bewusst gemacht werden, dass der Gewandhausbau nicht nur unpassend ist - dazu wurde hier schon alles gesagt - sondern dass er auch die fantastischen historischen Fassaden zum Neumarkt hin verhindert.
    • @Attika
      Das ist genau der richtige Tonfall! "Brückenmonster" finde ich übrigens auch sehr passend, eine witzige Wortschöpfung ist immer gut! Das verstehen sogar Kinder.

      Noch eine Idee zum Problem mit dem Urheberrecht: Der Urheberrechtsinhaber hat zwar das alleinige Recht, zu veröffentlichen und zu vervielfältigen, aber die Zeitungen haben die Entwürfe ganz legal veröffentlicht. Vielleicht könnte man ja nachträglich noch ein paar Zeitungsausgaben kaufen und an Passanten verteilen mit dem gezielten Hinweis auf die Bilder, oder beim Flyerverteilen die entsprechenden Zeitungsseiten dabei haben und zeigen?
    • Diese Idee kam mir grade:

      Gegenüberstellung zweier Bilder, wie bei GHND oder Saibo
      (Wobei ich aber finde dass die "Gute" Variante oben zuerst kommen sollte, wie bei der GHND, und die zweite (mit Klotz) danach: als Schockwirkung. Umgekehrt wirkt es "das hier werdet ihr kriegen" und "so schön hätte es sein können"....finde die GHND Reihenfolge besser, hoffe ich darf das so sagen, Saibo!) :)

      Und nun die Idee, dann sind nämlich Wissen.de und alle befriedigt .....(und sie haben ja auch Recht, der Begriff muss natürlich schon irgendwo auftauchen, ich halte es nur für schlecht, ihn ständig zu benutzen). Ich habe jetzt hier "Gewandhaus" gleich als Überschrift, zufrieden? ;) Aber anders als ihr denkt, hehe :-D....also, wie wärs mit:



      Flyer Frontseite/Titelseite
      -----------------------------


      Bild 1 (mit Semper-Geschäftshäuserfront)

      TEXT: Die Stadtverwaltung sagt, vor unsere Dresdner Bürgerhäuser soll ein "Gewandhaus" hin......



      Bild 2 (Semperladenfront "verschluckt" von Klotz)

      TEXT: ......nur, wir sehen hier weder Gewand, noch Haus: sondern einen WIDERLICH-HÄSSLICHEN KLOTZ.




      Brauchbar? Dadurch wird vor allem kurz und knapp aufgezeigt, dass der irreführende Name "Gewandhaus" in einem einzigen Satz als Lüge entlarvt wird. Mit der knappen Formulierung "die Stadt sagt"...aber "WIR SEHEN hier nichts davon", kann sich der Bürger identifizieren: denn er beurteilt Architektur nach dem, was er sieht - und nicht nach der Lobhudelei für Kisten und Kuben in "intellektuellen" FAZ-Feuilletons.
    • Da über das gestrige Treffen noch nichts gepostet wurde, meinerseits jetzt doch mal ein Textbaustein (zum wichtigen Punkt: Wer sind wir?), gedacht für den Mittelteil.

      Wer sind die Initiatoren dieses Aufrufs?
      Wir sind ein Gruppe Dresdner Bürger und Liebhaber Dresdens, die sich angesichts des drohenden Skandalbaus zusammen geschlossen haben, um der weiteren baulichen Verschandelung des Dresdner Stadtzentrums entgegen zu treten. Wir wollen nicht länger ohne Widerstand hinnehmen, wie seitens unserer Kommunalpolitiker gegen die mehrheitlich von den Bürgern vertretenen Wünsche zur baulichen Gestaltung der Mitte Dresdens agiert und entschieden wird. Das Umfeld der Frauenkirche darf nicht durch weitere Brutalarchitektur beschädigt werden. Wir fühlen uns zynisch betrogen, wenn durch die Verantwortlichen vollmundig edle, an die Umgebung angepasste und architektonisch hochwertige Architektur versprochen wird und dann monströse Bausünden wie Legohaus, Anbau am Coselpalais, Affenschaukel oder – direkt vis a vis der Frauenkirche - ein Bunkerklotz hingesetzt werden.

      Warum sind wir gegen die Bebauung der Gewandhausfläche?

      Was fordern wir?
    • Ich möchte euch nur bitten daran zu denken, dass der Sinn dieses Flyers nicht darin besteht, euch Gelegenheit zum Abreagieren eures Frusts zu geben - dafür ist z.B. das Forum da -, sondern auf die Öfentlichkeit einzuwirken.
      Mit Formulierungen wie "zynisch betrogen" erreicht man in der Hinsicht wenig und schadet der Sache nur. Ich würde euch bitten, eure Texte im Hinblick darauf noch einmal durch zu sehen.
      Schön wäre doch z.B. eine ironisch kommentierte Gegenüberstellung der aus dem Schwall-o-mat stammenden Architekten-Beschreibungen des Siegerentwufs und einer entsprechenden Visualisierung.