New York: One World Trade Center

  • Wenn Libeskinds Architektur tatsächlich verworfen wird, ist das eine ungeheure Demütigung und wahrscheinlich auch ein Karriereknick. Einige Projekte in Deutschland wie das auf der Dresdner Hauptstraße dürften dann noch weniger Chancen auf finanzkräftige Investoren oder Mieter haben. :lachen:

  • Ich finde, die New-Yorker sollten entscheiden. Sonst keiner.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Quote from "Philipp"

    Wenn Libeskinds Architektur tatsächlich verworfen wird, ist das eine ungeheure Demütigung und wahrscheinlich auch ein Karriereknick. Einige Projekte in Deutschland wie das auf der Dresdner Hauptstraße dürften dann noch weniger Chancen auf finanzkräftige Investoren oder Mieter haben. :lachen:


    Im Zweifel soll der ruhig in NY sein zackiges Hochhaus bauen - Hauptsache, Dresden bleibt von diesem kranken Libeskind-Entwurf verschont.

  • Was soll denn heißen, dass der Turm zwar aus Glas ist, aber trotzdem wie gestapelte Kisten aussieht? Ist das denn so unvorstellbar? Schließlich sind die meisten Kisten ja aus Glas...

  • Ich denke, dass man in jedem Fall eine Bürgerbefragung durchführen sollte. Denn wenn es nachher Proteste wie in Stuttgart gibt, weil die New Yorker unglücklich mit dem Bau sind, gibt es nur noch mehr Ärger.

  • Mein Fall schon. Gefällt mir ausnehmend gut. SO soll richtige Moderne sein!

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Es kommt doch drauf an, wo ein solches Bahnhofsgebäude steht. An unsere schönen Lahntalbahn möchte ich es nicht haben, aber in einer Stadt wie New York, wo es auch irgendeinen Altbaubestand nicht stört, finde ich das auch sehr gut. Sieht immerhin mal so aus, wie man sich in meiner Kindheit Bauten der Zukunft vorgestellt hat.

  • stimmt schon, in New York kann man nicht ganz so viel falsch machen wie z.B. in der Alstadt von Rothenburg o.d.T., dort wollt ich so ein Fischgerippe wirklich nicht haben.
    Aber so richtig New York typisch ist es auch nicht. Aber auch das One World Trade Center paßt eher nach Shanghai als als nach New York. Es ist ja auch aus wie das Shanghai World Financial center, nur ohne "Flaschenöffner"
    https://upload.wikimedia.org/w…_Financial_Center_Far.jpg

  • Aber ich könnte es mir irrsinnig gut in einer schlimm zerstörten Stadt wie Braunschweig vorstellen, als aufregenden Kontrast zu erhaltenen Fachwerkzeilen und Kirchenbauten, natürlich nicht in erhaltenen Ensembles wie Burgplatz, Kohlmarkt, Altmarkt oder Magniviertel, aber etwa gegenüber der Katharinenkirche am Hagenmarkt oder um die Andreaskirche, wo eh alles hin ist und ein bisschen Qualität des Wiederaufbaus nicht schaden könnte.
    Auch Ulms Neue Mitte bietet so etwas zumindest ansatzweise.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.