Leipzig - Bau- und Sanierungsprojekte

  • Exilwiener, schönes Beispiel, wo eine Wiederbestuckung wünschenswert wäre, wenn man den Kosten/Nutzen/Aspekt mal außen vor läßt. Sehr schön, dass eine Seite noch unverändert erhalten ist, und diese sich quasi 1:1 auf die anderen Fassaden übertragen lässt. Bei dieser eher reichen Hochrenaissance-Fassade kommt es sicher ein bisschen teurer, denn weil ja eine Front noch da ist, kann man ja nicht unauffällig ein bisschen vereinfachen. Man müsste gezielt Firmen mit geeigneten Referenzen anfragen.
    Zu den Leipziger Beispielen muss man sagen, dass die komplett wiederbestuckten Fassaden fast immer eine Vereinfachung gegenüber dem Originalzustand darstellen bzw. es sich von vorn herein um einfache, spätklassizistische Fassaden handelt.


    Offtopic:
    Nachdem ich übrigens vor kurzem in Wien war, muss ist sagen, dass die Stadt erheblich eindrucksvoller ist als Leipzig (der Vergleich hinkt auch ein bisschen – man vergleicht eine Mücke mit einem Elefanten). Wenn auch im Detail „hässlicher“, so ist Wien doch im großen Ganzen aufgrund fast gar nicht vorhandener Kriegslücken sehr viel geschlossener. Von dem dichten Leben ganz zu schweigen, wodurch die Stadt wiederum auch erheblich „anstrengener“ wird, da droht einem dauernd einer über den Fuß zu laufen oder zu fahren, wenn man nicht schnell genug weg springt.
    Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, zu versprechen, einige von meinen mehr als 1000 überwiegend bei herrlichem Sommerwetter geschossenen Wien-Fotos hier einzustellen, weil ich es vermutlich zeitlich nicht schaffe; ich müsste ja auch dazu was schreiben. Mein Lieblingsort in Wien ist übrigens das Obere Belvedere, und zwar der Festsaal mit Blick auf die Stadt.....

  • Mal wieder gute Nachrichten aus Plagwitz:



    Quelle: LVZ


    Hier die Weißenfelser 89:



    und hier, direkt im selben Block, die Karl-Heine-Straße 109:



    Damit wird nochmal ordentlich Leben in diese Ecke ziehen. Und der Straßenbahnlinie 14 kann das auch nur gut tun.


    Grüße,
    *D

  • Danke, Dase, für diese sehr guten Neuigkeiten. Dank der eingebundenen Luftbilder weiß ich auch, um welche beiden Industriekomplexe es sich bei der geplanten Revitalisierung handelt. Und zwar um diese beiden (von mir im Sommer 2007 augenommen):




  • @ leipziger (und Exilwiener).


    Wenn ich mich alle Bilder von Leipzig anschaue und die viele Sanierungen aber auch die positive Haltung der Behörden gegenüber Altbauten betrachtte dann bin ich doch sehr positiv über Leipzig im Verhältniss zur Berlin, Dresden, Magdeburg, Würzburg, Görlitz, Potsdam, Frankfurt, Nürnberg und Stuttgart.


    Über letztgenannte Städte wurde auch vieles geschrieben und gesagt aber hier stehen Behörden nicht unbedingt positiv gegenüber was noch an Altbauten da ist. Regelmässig werden Altbauten noch immer abgebrochen.
    Auch in Leipzig wie das imdessen bekannte Fall des ehemalige "Märchenhaus" im Friedrich Ebertstrasse 81 gezeigt hat.


    Von Berlin noch gar zu schweigen. Was zu Wien besonders auffält an die meiste Deutsche Städten wie Berlin, Dresden aber auch Leipzig sind die unzählige Löcher in Häuserreihen oder ganze offene Gelände zwischen Häuserblocks. In Dresden aus der Luft oder Berlin aus der Luft ist das gerade so auffallend.


    Die Behörden sollen doch geschickte Pläne machen um diese Lücken so weit möglich und so schön möglich zu schliessen.


    In dieser Hinsicht ist Wien die andere Städte weit überlegen. Auch die historische Häuser in Wien sehen "komplett" aus. Alle Türmchen und Kuppel sind noch da, weil das in Berlin bedauerlich gerade umgekehrt ist: wenn noch etwas komplett aussieht ist das wie ein Wunder/ eine Ausnahme (wie bei Riehmers Hofgarten und rund der Olivaerplatz und Bundesplatz noch der Fall ist).


    In Berlin (und Potsdam, Dresden und Magdeburg) wird wirklich nichts getan um ehemalige zerplatzte Plätze wieder mit historische Bebauung zu schliessen oder die ehemalige verstümelte Bauten zu reparieren. Sehe hier berühmte Plätze wie Bayerische Platz (Früher ien prachtvolles Ensemble, heute öd und Mist); Oranienplatz in Kreuzberg (nur halb da), die auf 2 Häuser noch bestehende ehemalige Moritzplatz, die völlig verbunkerte Mehringplatz, die heute sehr unheimisch e Ernst Reuter Platz, die auf Branderburger Tor völlig modernistische Pariser Platz (kein Palais kehrte hier zurück); dasselbe gilt für die Leipziger Platz (und kein Dach was nicht Flach ist!).
    Die viel besuchte Savignyplatz ist ein Schatten von was es einmal war. Von Reparatur ist aber kein Rede. Viktoria Luise Platz: gleich. Vereinzelt stehen einige Häuser noch da aber. Die ehemalige grünen Pracht im Mitte der Plätze ist gleich verschwunden.


    In ganz Deutschland war das schon so nach dem Krieg und geht das auch so weiter. Wien dagegen ist ein Meer von attraktive Bauten und alle Baublocks sind wenigstens geschlossen.


    Dresden aus der Luft gleicht ein Villenkolonien mit in der Mitte einige wiederaufgebaute Blocks. Dazwischen eine Wüste von moderne Bauten, moderne Wohnblocks in Streifen mit Grün dazwischen. Fast kein einziges geschlossen Baublock mehr....... ob es bewusst so für 90% bebaut wurde: Ulbricht: "vernichtet alle Kirchen und .... Bürgerliche Altbauten". Ein Befehl was gehorsamm ausgeführt wurde.


    In Leipzig sieht dies glücklich besser aus. Aber die Lücken sind hier auch unzählig.......


    Deutschland braucht:


    - noch mindestens100 Jahr;
    - 100 Milliarden für Wiederaufbau;
    - erfolgreiche Nachfolger der Frauenkirche .........
    - Die Wille zur historische Wiederaufbau oder wenigstens
    Bau von schöne würdige und "heimische" Architektur;
    - Die Wille zur Wiederaufbau urbane geschlossene Städte,
    (*statt DDR und BRD 50-er Jahre Bau im leeren Grün)


    Und schau mal nach wie es aussehen könnte nach grossem Brüder Wien.


    - Die Einsicht das Wien das bietet was die Deutsche Städte nicht mehr
    bieten.

  • @uaoj36:
    Respekt für deinen unermüdlichen Kampf für einen historischen und qualitativ hochwertigen Wiederaufbau der deutschen Städte!!! Selbst als Leipziger blutet einem desöfteren das Herz, wenn man sieht wie viel schöner alles noch sein könnte. Aber man muss eben auch vor allem in Leipzig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehen. Hier ist es wesentlich schwieriger eine Rekonstruktion auf die Beine zu stellen, da es kaum mehr "reiche Leipziger" gibt. Daher ist es umso höher zu bewerten, was hier in den letzten Jahren saniert wurde. Und wie du mitbekommst, gehen die Sanierungen straff voran! Und wer weiß, vielleicht werden in Zukunft ja sogar Lücken mit rekonstruierten Gründerzeithäusern geschlossen, wenn es in 5-10 Jahren kaum noch alte marode Gründerzeithäuser gibt, aber der Wohnungsmarkt nach solchen Häusertypen schreit...

    Leipzig - Back to the roots

  • Quote from "uaoj36"

    @ leipziger (und Exilwiener).


    Wenn ich mich alle Bilder von Leipzig anschaue und die viele Sanierungen aber auch die positive Haltung der Behörden gegenüber Altbauten betrachtte dann bin ich doch sehr positiv über Leipzig im Verhältniss zur Berlin, Dresden, Magdeburg, Würzburg, Görlitz, Potsdam, Frankfurt, Nürnberg und Stuttgart.


    Ich weiß nicht warum Görlitz in dieser Liste steht, denn für eine der ärmsten Städte Deutschlands, welche in 20 Jahren knapp 30% ihrer Einwohnerschaft verloren hat und deshalb fast schon kleiner ist als zu ihrer gründerzeitlichen Erweiterung (!!!) hält sich Görlitz sehr gut. Das ist mit den Voraussetzungen in Leipzig, und erst recht in Potsdam oder Würzburg, überhaupt nicht zu vergleichen.

  • Quote from "Leipziger"

    Exilwiener, schönes Beispiel, wo eine Wiederbestuckung wünschenswert wäre, wenn man den Kosten/Nutzen/Aspekt mal außen vor läßt. Sehr schön, dass eine Seite noch unverändert erhalten ist, und diese sich quasi 1:1 auf die anderen Fassaden übertragen lässt. Bei dieser eher reichen Hochrenaissance-Fassade kommt es sicher ein bisschen teurer, denn weil ja eine Front noch da ist, kann man ja nicht unauffällig ein bisschen vereinfachen. Man müsste gezielt Firmen mit geeigneten Referenzen anfragen.
    Zu den Leipziger Beispielen muss man sagen, dass die komplett wiederbestuckten Fassaden fast immer eine Vereinfachung gegenüber dem Originalzustand darstellen bzw. es sich von vorn herein um einfache, spätklassizistische Fassaden handelt.


    Offtopic:
    Nachdem ich übrigens vor kurzem in Wien war, muss ist sagen, dass die Stadt erheblich eindrucksvoller ist als Leipzig (der Vergleich hinkt auch ein bisschen – man vergleicht eine Mücke mit einem Elefanten). Wenn auch im Detail „hässlicher“, so ist Wien doch im großen Ganzen aufgrund fast gar nicht vorhandener Kriegslücken sehr viel geschlossener. Von dem dichten Leben ganz zu schweigen, wodurch die Stadt wiederum auch erheblich „anstrengener“ wird, da droht einem dauernd einer über den Fuß zu laufen oder zu fahren, wenn man nicht schnell genug weg springt.
    Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, zu versprechen, einige von meinen mehr als 1000 überwiegend bei herrlichem Sommerwetter geschossenen Wien-Fotos hier einzustellen, weil ich es vermutlich zeitlich nicht schaffe; ich müsste ja auch dazu was schreiben. Mein Lieblingsort in Wien ist übrigens das Obere Belvedere, und zwar der Festsaal mit Blick auf die Stadt.....



    Danke für Deine Antwort!


    Es ist zwar momentan eher unrealistisch, aber sollte ich von diesem Haus wieder einmal ein Bild einstellen, dann vielleicht mit halbwegs rekonstruierter Fassade...

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • @Denk-Mal. Ich vergesse vielleicht das wirtschahftliche Bedingungen nicht günstig sind und demografische Bedingungen auch Ursache sind das so viel Raum leer steht.


    Karasek. Görlitz, weil da regelmäsig doch Abbruche stattgefunden haben von Häusser die gerade saniert waren oder noch sehr ansehlich aussahen. In Görlitz wurde im gegensatz zur Leipzig nicht ganze Arbeiterblocks von anfang der 20. Jahrhundert saniert, aber einfach abgebrochen.

  • Quote from "uaoj36"

    Karasek. Görlitz, weil da regelmäsig doch Abbruche stattgefunden haben von Häusser die gerade saniert waren oder noch sehr ansehlich aussahen. In Görlitz wurde im gegensatz zur Leipzig nicht ganze Arbeiterblocks von anfang der 20. Jahrhundert saniert, aber einfach abgebrochen.


    diese abbrüche nehmen sich doch geradezu bescheiden aus verglichen mit der riesigen zahl an sanierungen. man sollte sich nicht immer an einzelfällen aufhängen

  • Sehr richtig. Es kann überhaupt nicht die Rede sein davon, das in großem Stil Abrisse stattfinden. Das blanke Gegenteil ist der Fall. Es ist einmalig und nie dagewesen, in welchem Umfang in den letzten Jahren saniert und Altes wieder neu nutzbar gemacht wurde.


    Wenn Altbauten abgebrochen werden, dann doch wohl, weil nur noch die Fassade steht und dahinter alles vergammelt ist. Man muß nicht jedes und alles retten, das geht einfach nicht. Schließlich bezahlt im Falle des Abbruches die Allgemeinheit die Schlampigkeit oder die Uneinigkeit der Eigentümer oder der Erbengemeinschaft! Abrisse passieren nicht einfach so, sondern alles hat seine Vorgeschichte.


    Und: diese Klagen über Berliner Plätze kann ich überhauptn nicht nachvollziehen, gerade in Berlin wird so viel investiert. Die Aussage zeugt also eher von Unwissen. Gerade in den Niederlanden braucht man sich in keinster Weise das Ruhmesblatt anzuheften. Dort wird altes in Größenordnungen abgerissen, die Landschaft gnadenlos zersiedelt und wenn nicht plattgemacht, dann zumindest sehr oft mit dekonstruktivistischen Gespinsten verunstaltet. Da gibts mehr als genug zu tun.


    Vor diesem Hintergrund hier Forderungen zu stellen, es bräuchte 100 Jahre und werweißwieviel Geld, das grenzt schon an überhebliche Frechheit. Muß man sich als Leipziger nicht im geringsten bieten lassen, wenn man die "Stadtplanungen" von Den Haag und Rotterdam aus eigener bestürzender Erfahrung kennt.

    Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es dahin. (Seneca)

  • ich weiss nicht, wie man die klagen über die berliner plätze nicht nachvollziehen kann. es ist exakt (!) so, wie uaoj36 beschreibt.


    in berlin wurde investiert? ja, klar, in berlin wird seit 60 Jahren investiert, und zwar zu 80% fehlinvestiert.


    in deutschland braucht es eine revolution im städtebau, hin zu neuem urbanismus. und die wird kommen. die modernîstische architekturlehre ist tot, ja sie war genau genommen schon immer totgeborene fehlentscheidung, wolfsheim_jena. nur scheinen alle diese ideologie architekten mangels gestalterischem talent und vermögen zum selbstdenken dies noch nicht so richtig mitbekommen zu haben. es wird ein böses erwachen werden...

  • Quote from "Wolfsheim_Jena"

    Wenn Altbauten abgebrochen werden, dann doch wohl, weil nur noch die Fassade steht und dahinter alles vergammelt ist.


    ...oder weil die Straße autogerecht ausgebaut (Henriette-Goldschmidt-Haus), lieber ein Bach in einer offenen Sichtbeton-Pinkelrinne vorbeigeleitet werden soll (Funkenburg) oder der Altbau ansonsten gestört hat. Sei doch bitte mal ehrlich und nimm die rosa Brille ab: Wenn in diesem Land ausschließlich hoffnungslos vergammelte, wirtschaftlich nicht mehr sanierbare und unverkäufliche Altbauten fallen würden, wäre es ja alles noch hinnehmbar - aber das ist eben nicht der Fall.


    Es gibt ja in Leipzig auch noch die Fälle, in denen nur der vergammelte Rest abgerissen und wenigstens die Fassade gerettet wird - eine lobenswerte Schadensbegrenzung, die aber zu selten und natürlich nur dann Anwendung findet, wenn wirklich der Zustand der Bausubstanz der Grund ist.

  • Quote from "Wolfsheim_Jena"

    Muß man sich als Leipziger nicht im geringsten bieten lassen


    Erinnert mich irgendwie an "Hier in Dresden braucht uns keiner reinreden - wir sind ein stolzes Volk mit stolzer Stadt und wissen selber, was gut für uns ist!"


    Was genau muss da nur kompensiert werden, dass hier immer wieder darauf hingewiesen wird, wie grandios es in ostdeutschen Städten läuft - und wie toll das die Leipziger oder Dresdner (gerade im Vergleich zu westlichen Gegenden) so alles hinbekommen? Dass es überall - und auf regional engstem Raum - andere Grundvorraussetzungen und Zusammenhänge gibt (und dementsprechend auch unterschiedliche Vorgehensweisen und Entwicklungen, die aber nicht zwingend besser oder schlechter sein müssen als andere), scheint bei Manchem immer noch nicht angekommen zu sein. Hier in Freiburg zum Beispiel läuft so ziemich alles blendend, das benachbarte Lahr dagegen besteht zur Hälfte aus Ghettosiedlungen und ist mit Stadtumbau und sozialer Schieflage reichlich überfordert. Oldenburgs Innenstadt ist nicht mit Beton zugepflastert, die von Chemnitz dagegen schon. Leipzig ist auf vielschichtigen Ebenen erfolgreich, aber bei weitem nicht perfekt - und nicht jeder empfindet die Leipziger Atmosphäre als unübertrefflich. Mir sind Freiburg und Dresden zum Beispiel wesentlich sympathischer - trotz des unwahrscheinlichen Gründerzeitaufkommens und der genialen Sanierungswut in Leipzig - was ich dementsprechend respektiere und wertschätze. Dennoch kein Grund für irgendeine Art von trotziger Überheblichkeit. Weder für mich in Freiburg - noch für Euch in Leipzig. :zwinkern:

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Nix für ungut :zwinkern: Mir ist Leipzig auch wesentlich sympathischer als Freiburg und die andere Stadt.

  • Wieder 'ne tolle Sommerlochdiskussion mit den immergleichen unnützen Argumenten. Ich will dich ja nicht gleich wieder vergraulen, Y., deshalb zitiere ich nur mal drei deiner Aussagen. Vielleicht fällt dir der Widerspruch selbst auf.


    Quote

    Was genau muss da nur kompensiert werden, dass hier immer wieder darauf hingewiesen wird, wie grandios es in ostdeutschen Städten läuft - und wie toll das die Leipziger oder Dresdner (gerade im Vergleich zu westlichen Gegenden) so alles hinbekommen?


    Quote

    Hier in Freiburg zum Beispiel läuft so ziemich alles blendend


    Quote

    Leipzig ist auf vielschichtigen Ebenen erfolgreich, aber bei weitem nicht perfekt

  • Ein jeder soll und darf doch stolz auf seine Stadt sein: der Bremerhavener genauso wie der Münchener. Der Leipziger doch auch.


    Es ist doch schön, dass es in Deutschland viele unterschiedliche Städte gibt!


    Und wenn die Leipziger ihre Stadt als schönste empfinden ist das doch positiv. Ich find meine Heimatstadt schließlich auch am besten.

  • Es geht doch nichts über Objektivität. Objektiv betrachtet finde ich Leipzig nicht die schönste Stadt. Objektiv betrachtet ist Hannover auch nicht so geil. Und objektiv betrachtet sind nunmal die Dresdner und die Freiburger die Arrogantesten, wenn es um innerdeutsche Vergleiche geht. Das hat doch überhaupt nichts mit Kompensation zu tun.

  • Quote from "madmellow"

    Und objektiv betrachtet sind nunmal die Dresdner und die Freiburger die Arrogantesten, wenn es um innerdeutsche Vergleiche geht.


    Garantiert! Aber wie Du hier im Forum bemerkt haben solltest, gehören die Leipziger bisweilen auch zu dieser Gattung. :zwinkern:

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Quote from "Leine1977"

    Ein jeder soll und darf doch stolz auf seine Stadt sein


    :!:


    ...solange er dabei nicht konstant auf andere herabsieht.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!