Hannover - Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen

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    • Nur fünf Jahre nach Eröffnung bröckelt der Stolz der Stadt

      Wie ich gerade zufällig gelesen habe, zeigt sich das rekonstruierte Schloss Herrenhausen bereits nach fünf Jahren in einem peinlich ruinösen Zustand. :kopfschuetteln:

      bild.de/regional/hannover/schl…fuscht-55299880.bild.html

      Die Volkswagen-Stiftung möchte die Schäden alle beheben lassen. Na, das will ich doch hoffen.
    • Das tut schon weh, so etwas nach nur 5 Jahren zu sehen. Auch hier ist zeigt sich nun das Problem, dass nicht materialgerecht rekonstruiert wurde. Überall Plastik, in der Farbe, in der Mauer, im Garten. Dazu noch ultradichte Fenster. Da braucht man sich über Feuchteschäden nicht wundern. Aber Hauptsache man erfüllt (oder übererfüllt, wie beim Berliner Stadtschloss) die aktuelle Energieeinsparverordnung.

      Was für ein Anblick:
      bilder.bild.de/fotos-skaliert/…w=1489,q=low,c=0.bild.jpg

      Ich bin ja gespannt wann man in der neuen Frankfurter Altstadt die ersten Schäden hat. Dort wurde ja auch ein munterer Materialmix aus (statischen) Beton, (arbeitendem) Holz, und teilweise Plastikwärmedämmung hergenommen.
      Die Moderne verleugnet ihre Herkunft, weil sie fürchtet, die Auseinandersetzung mit ihr könnte sie überfordern - oder ihr gar ihre eigene Banalität vor Augen führen. — Dr. Melanie Möller

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thommystyle™ ()

    • bauhandwerk.de schrieb:

      Die Außenwände sind zweischalig massiv aufgebaut: Beginnend beim unterirdischen Auditorium und Foyer schalten die Rohbauer die Innenschale aus Stahlbeton. Davor mauerten die Handwerker eine Vorsatzschale aus Kalksandstein, welche die ideale Grundlage für die Arbeiten der Putzer und Stuckateure bildete. Zwischen der Innen- und Außenschale fand die Wärmedämmung Platz. Für die Wiederherstellung des historischen Äußeren bestand die Hauptaufgabe für die Stuckateure in der Ausführung der Quaderstruktur im Putz. Die erste, etwa 3 cm dicke Putzschicht brachte Stuckateurmeister Christian Wilke mit seinen Mitarbeitern von der Firma Fuchs + Girke zwar noch mit der Putzmaschine auf, doch danach war alles Handarbeit: Viele hundert Meter Fugen zogen die Stuckateure mit einer Schablone aus Draht in den frischen Putz. „Die haben wir uns selbst gebaut“, sagt Stuckateurmeister Wilke. Die Stuckateure verwendeten hier also eine Technik, mit der schon Laves seine Handwerker beauftragt hatte. Mit selbst gebauten Lehren zogen die Stuckateure abschließend auch die Gesimse und setzten unter das große Traufgesims die Quader für den Zahnfries.
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)