Dresden - Allgemeines

  • ein kleiner Tipp:


    Auf der Seite


    http://www.diezeit.de


    findet man ein Archiv aller Ausgaben seit 1946. Wer als Suchbegriff Dresden eingibt, findet eine Fülle von interessanten Artikeln. Gerade die beschrieben Veränderungen der 50iger und 60iger und die Vergleiche zum alten Dresden sind hoch interessant.


    Funktioniert natürlich auch mit anderen Städten ;)

  • Danke für den Tipp!


    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehenbleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Was meint ihr dazu?


    Schsische Zeitung [online] - Dresden: Der khne Tunnelplan fr Dresden


    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • 2025 fertig....
    Da braucht das doch eh keiner mehr...

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Und ich dachte, dass in DD keine Tunnel möglich sind? :?


    Wie auch immer. Prinzipiell finde ich es besser als hässliche Brücken zu bauen. Passt jetzt irgendwie dazu: Vor zwei Wochen habe ich mit jemandem aus Dresden gesprochen, der gerade die lange Zeit leerstehenden Wohnhäuser neben dem Blauen Wunder uns vis-a-vis des Schiller-Gartens saniert. Er meinte, dass bzgl. des Blauen Wunders mehrere Szenarien angedacht sind:


    1. Abriss und Rekonstruktion
    2. Abriss und Neubau (glaube ich am Wenigsten)
    3. Sanierung und gänzliche Sperrung für den Verkehr (diese Variante wird vom Eigentümer der genannten Häuser sowie vom Eigentümer (conwert) dem fast die gesamten Häuser am Körner Platz auf der anderen Elbseite gewünscht). Zu dieser Variante passt dann auch der Zeitungsartikel. Da hat wohl schon jemand fleissig Lobbyarbeit betrieben :zwinkern:

  • Soweit so gut. Ich glaube, dass so ein gigantomanisches Projekt für das heutige Dresden völlig unangemessen ist. Der Preis ist ausserdem zu niedrig angesetzt, bedenkt man Entwicklunskosten und Entschädigungszahlungen. Generell sehe ich ein Tunnelprojekt gerade auch an sensiblen Bereichen wie dem Terassenufer kritisch (Ich sage nur "Köln") und außerdem solche Tunnelzufahrten sind auch nicht gerade schön.

  • Klingt ein bisschen nach Irrenhaus. Da hat man dann eine ungeliebte brandneue Brücke die mit einem Tunnel zu verhindern gewesen wäre, eine ungenutzte Autobrücke die nur so rumsteht und mehrere neue Tunnel. Clever. :lachen:

  • Die allmächtige CDU hat bereits ihre Ablehnung der Tunnelpläne signalisiert. Ist eben eine Partei, die es eher mit Brücken zu haben scheint.

    "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"

  • Der Elbtunnel Loschwitz in Verbindung mit einem autofreien Blauen Wunder ist der einzig ernstzunehmende Teil des Projektes und eine in jedem Fall zu prüfende Alternative zum ansonsten unausweichlichen Abriss + Rekonstruktion der Brücke.
    Wenn aber so ein Tunnel gebaut würde, sollte man sich auch die ganz große Lösung, sprich Weiterführung Richtung Weißig nicht verbauen.
    Dann könnte Loschwitz irgendwann mal wieder Kurort werden.


    Die Weiterführung in die andere Richtung quasi als verröhrte Stadtautobahn bis zur Magdeburger Straße ist Käse.

  • Hat zwar mit Architektur nicht all zu viel zu tun , aber falls es die Dresdner Bahnfans noch nicht mitbekommen haben sollten:

    Quote

    Hechtwagen fahren am Wochenende durch Dresden


    Anlässlich des Schmalspurbahn-Festivals im Lößnitzgrund verkehren am Wochenende historische Straßenbahnen durch Dresden. Die Züge aus dem Straßenbahnmuseum fungieren als Zubringer zum Festgelände. Zum Einsatz kommen am Sonnabend und Sonntag der Hechtwagenzug und der MAN-Wagenzug. Die Wagen verkehren zwischen Postplatz und Radebeul-West.


    Schsische Zeitung [online] - Nachrichten Dresden: Lokale News, Politik, Veranstaltungen, Wirtschaft

  • Ja bitte! Ich kenne den Hecht nur aus den Filmen vom alten Dresden. Ich muss sagen, dass ich keine schnittigere und doch schönere Straßenbahn kenne als den Hecht. Da schauen unsere heutigen Straßenbahnen bieder und alt dagegen aus.


  • Hier ist das Hechtbild mit der Radebeuler Lutherkirche von Schilling & Gräbner


    Für die Lößnitzgrundbahn war der Samstag leider ein schwarzer Tag.
    Erst wurde am frühen Nachmittag ein PKW von einer Lok erfasst, was eine zweistündige Streckensperrung zur Folge hatte.
    Dann kam es bald nach der Wiederaufnahme des Verkehrs zu einem schweren Eisenbahnunglück mit vielen Verletzten, als zwei Züge frontal kollidierten.
    Einen 125.Geburtstag stellt man sich sicher anders vor.

  • Miwori


    Danke für das schöne Foto! :bussigelb:


    Schöner gehts kaum noch: Hecht und im Hintergrund Schilling & Graebner!...Ach doch, noch schöner wäre Hecht und Ilgenhaus (ebenfalls von den Giganten Schilling & Graebner).

  • :anbeten:
    Danke Dir. Das Wetter war ja herrlich bei Euch. Dass Du aber den Eisenbahn-Crashtest machen musstest, habe ich doch gar nicht verlangt... :zwinkern:

  • Quote

    Schöner gehts kaum noch: Hecht und im Hintergrund Schilling & Graebner!...Ach doch, noch schöner wäre Hecht und Ilgenhaus (ebenfalls von den Giganten Schilling & Graebner).


    Die Konstrukteure des Hecht waren bestimmt keine Freunde von Schilling & Gräbner. In dieser Zeit und vor allem in diesen Kreisen strafte man eine solche Architektur mit der größtmöglichen Verachtung.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Laut heutiger SZ (Schsische Zeitung [online] - Dresden: Dresden plant eine Hafencity) will das Stadtplanungsamt südlich der Leipziger Straße unterhalb der Marienbrücke ein neues Viertel für hochwertiges Wohnen etablieren. Mehrer Architekturbüros sind zu einem Werkstattverfahren eingeladen wurden, dessen Ergebnisse auf der diesjährigen Expo-Real in München präsentiert werden sollen.
    Trotz der im Artikel gerühmten Lage und der unter Umständen schönen Pläne wird in absehbarer Zeit allerdings bestimmt nicht viel aus den Planungen werden. In Dresden gibt es noch viele solcher Areale, wie z.B. die Pirnaische-/Wilsdruffer Vorstadt, wo trotz aller Vorteile nur wenig passiert.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe