Dresden - Allgemeines

  • Sachsens CDU hält an Porzellanschloss fest
    (Sächsische Zeitung 25. März 2010)


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    ...Die sächsische CDU hält am Umbau des Japanischen Palais in Dresden zu einem Porzellanmuseum fest. Die noch laufende Rekonstruktion des Residenzschlosses habe allerdings zeitlichen Vorrang, stellte die Partei gestern klar...


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    Offenkundig wird das nun von der Kassenlage abhängig gemacht. Die Frage der weiteren Nutzung müsse „im Lichte der verfügbaren Mittel neu geprüft werden"...


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    ...Danach sei ein Innenausbau des Gebäudes voraussichtlich nicht vor 2014 möglich. Daher hätten auch die Konzepte für die künftige Nutzung des Barockbaus Zeit, mit „Luftplanungen“ sei niemandem geholfen...


    Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2421743

  • Immerhin ist es ökologisch bewusst und sieht nicht wie der Wilsdruffer Kubus aus.

  • An dieser Stelle kann ich damit leben.
    Nicht nur wird hier ein vollkommen vernachlässigter Innenstadtbereich reanimiert, sondern auch noch Wohnraum geschaffen, der zur Belebung des Zentrums beizutragen vermag. Die Architektur reiht sich in die heute üblichen Bauformen für anspruchsvolle Wohnobjekte ein und hebt sich damit zumindest wohltuend vom Massenwohnungsbau an der Peripherie ab.
    Meiner Meinung nach wird hier ein ganz interessantes Viertel entstehen, das durch den Bau des Kulturkraftwerks Mitte einen zusätzlichen Schub erhalten könnte. Vielleicht entsteht hier dann ja auch ein alternativer Einzelhandelsstandort mit kleinen inhabergeführten Läden, trendigen Cafés und Restaurants. Dresden hätte es allemal nötig.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Also die bisherig gebauten Stadthäuser am Schützenplatz gefallen mir alle ausnahmslos. Es gab auch mal einen Tag der offenen Tür, da konnte man das Innere besichtigen. Sehr beeindruckend. Mir hat es gefallen.

  • Ich habe die Wohnungen zwar nicht in Person gesehen, aber von den Fotos und den Grundrissen in den Verkaufsprospekten her zu urteilen wuerde ich sagen, dass das sehr ansprechend realisierte und gestaltete Wohnungen sind. Wenn ich das Geld haette und in Dresden wohnen wuerde, wuerde ich mir sogar ernsthaft ueberlegen dort einzuziehen.

  • http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2426747


    Was ist jetzt eigentlich mit Wurff und Marx? Bleiben uns die Herren nun doch erhalten? Was genau will / wird nun Florana bauen, Hauptstraße, Postareal Königsbrücker Straße, beides oder noch viel mehr? Gibts Hoffnung für den Alternativentwurf Hauptstraße?


    Anderes Thema: Warum tut sich am Neumarkt am QV (Klotz neben Köhler) nichts mehr? Kann man aufatmen?

    "Wer das Weinen verlernt hat,
    der lernt es wieder beim Untergang Dresdens."


    Gerhart Hauptmann (1862-1946)

  • Quote from "dresdnerimexil"

    noch viel mehr?

    :!:


    Besonders der kranke Wahnsinn neben meinem Dresdner Lieblingsbau an der Bautzner macht mir zu schaffen:

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    Sein nächstliegendes Projekt verfolgt der Dresdner Großinvestor mit einem Parkhaus und Läden an der Bautzner nahe der Rothenburger Straße. Die Arbeiten daran sollen in Kürze beginnen, kündigte Nettekoven an.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

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    Besonders der kranke Wahnsinn neben meinem Dresdner Lieblingsbau an der Bautzner macht mir zu schaffen:


    Dazu besteht auch Grund!...Bist nicht allein!


    Gruß DV

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • Welches Architekturbüro hat den Schrott entworfen? Im Entwurf zeigt sich hilflose Neuerungssucht in Reinkultur.

  • War eigentlich gestern jemand zur "Bürgersprechstunde" im Ratskeller?

    "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"

  • ^ Ui, um dein gezeigtes Reudnitz-Center in Leipzig, aus meiner Sicht städtebaulich auch völlig okay, gab genug Kontroversen, meines Wissens auch hier Forum (wegen Abriss der denkmalgeschützten Hallen eines Straßenbahnhofs). Ein ähnliches Einkaufscentrum ist am Zorn der Bürger im alternativ geprägten Stadtteil Connewitz bereits gescheitert, und jetzt sieht es beinahe so aus, als ob das eigentlich schon in Sack und Tüten geglaubte EKZ in Leipzig-Lindenau aus den gleichen Gründen scheitert.


    Anders scheint es in Dresden zu sein, wo Florana nach Lust und Laune ganz Dresden, und dort vor allem in stadtbildprägend wichtigen Lagen, mit ihren EKZs und Parkhäusern "beglücken" darf.

  • In Dresden sind Investoren vom Kaliber der Florana hochwillkommen!!! Beste Lagen warten nur auf Schrottarchitektur, die in 30 Jahren sowieso abgerissen wird. So bleibt das Dresdner Stadtbild ewig jung.

  • Kürzlich stand in der SZ ein Artikel über die neu gestaltete Porzellansammlung im Zwinger. Hier nur mal ein Auszug:


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    Marinos Inszenierung ist hemmungslos überladen. Mag sein, dass sie August dem Starken vielleicht sogar gefallen hätte. Er mochte es ja auch prunkvoll und bunt und liebte es zu klotzen. Aber hier und heute wirkt dieses pseudobarocke, güldene Ambiente so künstlich und so falsch wie die Fassaden am Dresdner Neumarkt.


    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2427550


    Frau Grimm zeigt mal wieder, dass sie null Ahnung hat. Inzwischen sollte sie wissen, dass die Neumarktfassaden dem historischen Vorbild folgen und deshalb mit der Gestaltung der Porzellansammlung nicht vergleichbar sind. Sie hätte sicherlich gerne einen "zeitgemäßen" Neumarkt mit schönen grauen "ehrlichen" Bauten unserer Superarchitekten wie Kulka. Gegen das "güldene Ambiente" von Kulkas 70er-Jahre-Style Riesensaal hat sie anscheinend nichts. In Dresden ist es ja ein Zeichen, sich vom "Volk" etwas abzuheben, indem man alles Schöne hässlich und alles Hässliche schön findet. Vielleicht hat sie sich mit Horst Uhlig (CDU) unterhalten, der uns den Postplatz als Meisterwerk verklärt.
    Vielleicht hat ja der Brief der sächsischen Architektenkammer an Frau Orosz ("die GHND muss in ihre Grenzen gewiesen werden") schon Wirkung gezeigt, indem die Presse jetzt obrigkeitstreu schreibt - contra historischem Neumarkt.

  • Zum Design der Porzellansammlung:


    :o Ooooh, wie sinnlich, endlich ein Designer mit Gefühl, den man zugelassen hat. Gefällt mir -zumindest nach den Bildern - sehr gut!!! Kann keine Überladenheit feststellen bei einer völlig kahlen Decke. Sehr schön, das Gold zum weißen Prozellan! Wenn man Barockes inszeniert ist barocke Manier durchaus legitim. Und Barock ist Fassadeninszenierung. Die negative Konnotation von Fassade verursacht der heutige antiseptische Zeitgeist. Gottseidank hat sich hier Sinnlichkeit und Fülle durchgesetzt.
    Wunsch an einen der Dresdner: Bitte Fotos machen, wenn erlaubt!?