Allgemeine Fragen und Anmerkungen zu Berlin

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • Berliner Stadtring?

      Hallo zusammen,

      ich bin in dem Wikipedia-Artikel zum Thema "Historismus" über folgenden Satz gestolpert:
      Wiesbaden ist neben Berlin die einzige Stadt, die einen nahezu komplett erhaltenen Stadtring vorweisen kann. Der Kaiser-Friedrich-Ring auf der Wiesbadener Ringstraße gleicht zu 100 Prozent der Situation von 1907.


      Da frag ich mich doch, wo der Berliner Stadtring ist und wie er aussieht... oder ist das Murks was da steht? Gerade die ehemalige Ringbebauungen waren in vielen Städten ja die Prachtstraßen des Historismus, vielerorts ist es heute nicht mehr so.
      Kann mich jemand aufklären, wie und was der Berliner Stadtring ist?
      Dankeschön schonmal
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Der Stadtring (A100) ist soweit ich weiß erst nach dem Krieg gebaut worden. Naja und als Prachtstraße kann man den nicht wirklich bezeichnen :schockiert: . Wenn man in Berlin von einen erhaltenen Stadtring sprechen kann, dann ist es die S-Bahn Strecke der Ringbahn (S41/42).

      Man darf nicht verwechseln, dass der Berliner Ring nicht der Stadtring ist. Berliner Ring ist die Autobahn A10, die größtenteils in Brandenburg um Berlin herum verläuft (als Ring).
      Die Autobahnzubringer des Berliner Rings nach Berlin haben die Bezeichnungen A111, A113, A115 etc.. und münden auf den Stadtring (A100). Jedoch ist der Stadtring kein geschlossener Ring. Im Norden (Wedding) geht er in die Seestraße über.


      Bei Wikipedia sollte man wirklich aufpassen...
    • Mir ist mal zu Ohren gekommen, dass Bernauer, Eberswalder, Danziger, Petersburger, Warschauer Straße zusammen auch als Mitte-Ring bezeichnet werden. Sind natürlich kein kompletter aber der Anfang war getan. Natürlich sind diese Straßen keineswegs komplett mit Altbauten bestanden, aber zumindest ab Eberswalder mit Ausnahme Petersburger bis zur Warschauer relativ vollständig. Vielleicht hat der Autor dies gemeint und hat dabei ein wenig übertrieben.

      Grüße,
      *D
    • Kreuzberg: Asphalt statt Pflastersteine?

      Im Tagesspiegel wird der Vorschlag gemacht, als Reaktion auf die Maikrawalle sollten in Kreuzberg die Pflastersteine dem Asphalt weichen:

      [...]
      Kreuzbergs Pflastersteine sind die gefährlichsten Waffen der gewalttätigen Eintagsrevolutionäre, und es ist ein Wunder, dass im ziellosen Hagel auf Polizisten und unbeteiligte Myfest-Besucher in mehr als 20 Krawalljahren noch niemand zu Tode gekommen ist. [...]
      Das traditionelle Pflaster hat darum aus dem Hauptkampfgebiet der autonomen Szene und ihrer Mitläufer zu verschwinden – möglichst bevor das erste Todesopfer zu beklagen ist. Es mag ein paar Jahre dauern, bis die kleinen Steine flächendeckend durch schwere Gehwegplatten ersetzt sind. [...]


      Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Leserdebatte-Pro-Contra-1-Mai;art270,2787872\r
      www.tagesspiegel.de/berlin/Leser ... 70,2787872
      http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de
    • Re: Kreuzberg: Asphalt statt Pflastersteine?

      Über diese Chaoten rege ich mich jedes Mal auf... jetzt muss auch noch das historische Pflaster verschwinden. Was passiert? Die nächsten Krawalle verschieben sich an Orte, wo es noch Pflastersteine gibt...
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Re: Kreuzberg: Asphalt statt Pflastersteine?

      Das wäre überhaupt eine Lösung. Man würde die linken Chaoten einfach einen Monat lang ungehindert wüten und alles kaputtschlagen lassen. Und danach sind sie dann ausgepowert und werden auf einmal ernüchtert feststellen... - es gibt kein Bier mehr, mit dem man sich volldröhnen kann (alle Flaschen kaputt), es gibt kein Auto mehr, mit dem man zur nächsten Party oder Demo fahren kann (alles abgefackelt), es gibt kein Geschäft mehr, in dem man sich warme Klamotten und Schuhe kaufen kann (alles eingeschlagen), es gibt keine Imbissbude mehr, bei der man sich was Warmes holen kann (Lagerhäuser geplündert), es gibt niemanden mehr, der anderer Meinung ist (alle eingeschüchtert und verstummt; - wie langweilig), es gibt keine Polizei mehr, wenn einem selber mal was unangenehmes passiert (hat sich zurückgezogen), usw.

      Dann werden sie sich ganz doof das grüngefärbte Haupthaar kratzen. Denn endlich ist das eingetreten, was sie sich immer gewünscht haben. Willkommen in der Steinzeit.
    • Re: Kreuzberg: Asphalt statt Pflastersteine?

      Wer am Montag auf n24 die Sendung "Was erlauben Strunz" verpasst hat, wo Henryk Broder gegen Kirill Jermak (DIE LINKE), den Anmelder und Organisator der Maikrawalle antrat... hier ein Auszug aus der Zusammenfassung von Joachim Steinhöfel:

      Broder: “Irgendwie wiederholt sich das Motiv in der deutschen Geschichte, nicht wahr. Immer nur das gute gewollt und dann ist am Ende doch etwas daneben gegangen.”
      Jermak: “Und was meinen Sie jetzt?”
      Broder: “Ich meine damit, dass das wirklich die Erben der Leute sind, die ‘33 Krawall gemacht haben. (Jermak im Hintergrund: uiuiui) Götz Ali hat ein ganzes Buch darüber geschrieben und er hat vollkommen Recht: Das ist die Tradition der Straßen und des Mobs.”
      Jermak: “Das ist totaler Blödsinn!”
      Broder: “Nein, das ist nicht totaler Blödsinn, das funktioniert jedes Mal. Sie wollen Antifa sein, aber die Antifa heute ist leider die Verkörperung der Fa. Wissen Sie, genau das ist es (Jermak: uiuiui) und sehen Sie, das Gleiche hat es in Gorleben gegeben, (Jermak: Das ist totaler Blödsinn) in Heiligendamm gegeben. Sie haben ein unheilbar gutes Gewissen. Sie wollen Antifa sein - Sie sind die Fa und nicht die Antifa.”
      Jermak: “So, jetzt machen Sie mal wirklich einen Punkt. Was zwischen ‘33 und ‘45 passiert ist, das war der Ausdruck eines politischen Programms, welches die - ähm - Schuld für die sozialen Umwälzungen in einer ganz bestimmten Minderheitengruppe gesucht hat und ein staatliches Vernichtungsprogramm begonnen hat.”
      Broder: “Staatlich hat damit noch nichts zu tun. (Jermak: Natürlich hat das mit Staat zu tun.) Es ist der gleiche Geist (Jermak: Also nein), es ist der gleiche Geist, ich hab es genau gesagt: Sie geben denjenigen, die Sie zusammengeschlagen haben, die Schuld daran, dass sie zusammengeschlagen wurden. Das ist der gleiche Geist. Genauso hat die SA über ihre Opfer auch gehöhnt. (Jermak: Das ist - äh) Die waren Schuld, weil sie am Ort des Geschehens waren und das ist genau das, was sie heute veranstalten. Sie wollen das nicht wissen, weil Sie als professionelles, hauptamtliches PDS-Mitglied ein unheilbar gutes Gewissen haben, aber das ist genau das, was Sie veranstalten.”
      Strunz: “Entschuldigung, das ist schon ein ganz schön großes Kaliber, da darf er kurz…”
      Broder: “Natürlich, er darf immer. Er hat eine ganze Nacht gedurft.”
      Jermak: “Das ist tatsächlich ein starkes Stück, dass Sie hier - man mag das nicht mögen - aber dass Sie das mit dem staatlichen Vernichtungsprogramm von ‘33 vergleichen, das ist totaler Schwachsinn.”
      Broder: “Entschuldigen Sie mal. Das dritte Reich hat nicht mit dem Vernichtungsprogramm angefangen. Es hat angefangen mit Straßenschlachten. Das hat genau so angefangen. (Jermak: Es gab in Deutschland die SS) Dieses Programm kam dann zum Zuge, als diese Banden sich durchgesetzt haben.”
      Jermak: “Es gab in Deutschland die Mehrheit, eine politische Mehrheit, die Anhänger der Ideen der Nationalsozialisten waren. Es gab diese politische Mehrheit.”
      Broder: “Es gab nie eine Mehrheit. Es waren nie mehr als 33 Prozent.”
      Jermak: “Es gab eine politische Mehrheit.”
      Broder: “Nein, lesen Sie doch, lesen Sie mal nach, steht alles in Wikipedia. (Jermak: Die Mehrheit der Leute) Das ist doch egal.”
      Jermak: “Die Mehrheit der Leute haben Hitlers Erneuerungpolitik, nämlich dass Deutschland wieder groß und stark werden soll…”
      Broder: “Das erfreut mich am Deutschland von heute, dass die Mehrheit das (mit Fingerzeig auf Jermak) nicht gut findet. Wissen Sie, das tröstet mich dann doch und ich kann nur hoffen, dass die Mehrheit das nie gut finden wird.”


      Wortschöpfung des Abends: "Die SA der Friedensbewegung" (Broder)
      http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de
    • Re: Sammelstrang: Entwürfe und Verbesserungsvorschläge

      Mich stört am Bundeskanzleramt nicht die Architektur, sondern die fehlende Ein- und Anbindung des ganzen Projektes! Die ganze Ecke wirkt noch immer wie ein Provisorium! M.M. nach sollte der Glockenturm neben das Kanzleramt versetzt werden. Hier hätte der Turm endlich die Aufmerksamkeit, die er verdient.
      Anbei meine kleine Grafik:
      (Schweizer Botschaft sollte erworben werden!)
    • Re: Sammelstrang: Entwürfe und Verbesserungsvorschläge

      Wenn Du meinst, dass dadurch die Kritik an den Gebäuden verstummt, dass man sie mit weiteren Bauwerken umgibt...
      Im Übrigen baut doch schon das Bundesministerium des Innern ein Riesenteil auf die andere Spreeseite hinter das Kanzleramt und der Hauptbahnhof wird auch mit würfeligen Hotels umstellt.
      In ästhetischer Sicht kann nur helfen, dem Tiergarten maximale Ausdehnung zu gewähren und auf lange Sicht die hektargroßen Sichtbetonflächen der Bundesbauten umzugestalten.

      P.S. : Ein Erwerb der Schweizer Botschaft kann wohl nur den Zweck der Beseitigung des inakzeptablen Anbaus haben.
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)