Frauenkirche Dresden

  • Gefällt mir überhaupt nicht. Passt besser zu schlank aufragenden Kirchtürmen ala Hofkiche usw.

  • Vielleicht ist das hier schon bekannt, ich habe es heute zum ersten Mal gesehen und ich finde es fantastisch. Bis jetzt kannte ich nur "Die Steinerne Glocke" welches im Jahresrhythmus auf VHS an Spendern verschickt wurde und somit auch in einigen Aspekten "schöngefärbt" ist. "Wunder Frauenkirche" ist ehrlicher, es werden auch Vorgänge beschrieben, die schiefgegangen sind, z.B. warum die Glocken nach einem Fehlguss nachgegossen werden mussten. Auch das Heben des Wetterschutzdaches mit allen Tücken und Pannen wird hier ehrlich gezeigt. Der Film ist super!



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    Heilen ist besser als Wunden offenhalten!

    Edited once, last by Olympic1911 ().

  • Das sächsische Umweltministerium lässt derzeit prüfen ob im Kuppelbereich der Frauenkirche eine Solaranlage errichtet werden kann, kein Aprilscherz! (Link zur Bild). Um die Welt vor der Klimaapokalypse zu retten und Deutschlands Anteil am globalen Co2-Ausstoß von 2% um ein paar weitere Promille zu senken, müssen dann auch mal herausragende Kulturdenkmäler "Opfer bringen"... Und dann wundern wir uns wenn Ostblockdiktatoren uns für dekadent und degeneriert halten. :kopfschuetteln:

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Quote

    Wie die Behörde BILD mitteilte, hat ein Computer die Solardaten für die Gebäude errechnet. Hätte man Sehenswürdigkeiten, Kirchen und Co. herausgenommen, hätte das ein „Mehrfaches gekostet“.

    Doch das soll nicht heißen, dass jetzt tatsächlich Solaranlagen auf unseren Wahrzeichen installiert werden.

    Funktioniert so aufrichtige Informationsmitteilung?

  • Allein der Gedanke daran ist pervers. Zudem geht es hierbei aber nicht nur um eine Knaller-Schlagzeile des Boulevard-Journalismus:

    Laut Regionalministerium würden „Eigentümer von Kulturdenkmalen“ einer „Erhaltungspflicht“ unterliegen, müssen sie u.a. pfleglich behandeln. Doch „dies schließt eine Nutzung von Dachflächen für Solaranlagen nicht grundsätzlich aus“. Allerdings müssten Interessen wie Denkmal- oder Klimaschutz miteinander abgewogen werden.

    Angesichts der in Deutschland - wie in keinem anderen Land - vorherrschenden Klimahysterie ist es keinesfalls sicher wie dieser "Abwägungsprozess" ausgeht.

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Da es keinesfalls sicher ist, wie der Abwägungsprozess ausgeht, lasst uns doch das schlimmstmogliche Ergebnis als wahrscheinlich an die Wand malen. Sehr seriös...

  • Moderationshinweis: Offtopic-Diskussion entfernt.


    Um zurück zum Thema zu kommen: Ich denke nicht, dass das für die Frauenkirche selbst jemals relevant wird - wie Erbse geschrieben hat ein bisschen Clickbait - , für die Altstädte aber eben schon. In einem anderen Strang hatten wir dieses Testweise anbringen von Solarmodulen auf Altstadthäusern. Major meinte, das es gar nicht so schlimm sei, die Module seien ja immerhin schon farblich angepasst (ziegelrot) und überhaupt muss man den Leuten zugestehen auf "modernen Wohn- und Baukomfort" nicht zu verzichten. Ich bin bislang nicht überzeugt. Auch diese "angepassten Module" werden - zusammen mit vielen anderen Zumutungen, die die Altstädte bereits erdulden müssen - eine weitere Verschlechterung darstellen... Um so einfacher könnte es für die Befürworter solcher Anlagen in der Umgebung der Frauenkirche sein, da das dann als "nicht echte" Altstadt hingestellt werden könnte, bei der ein Schutz nicht notwendig sei...

  • Oh ja, bitte pflastert die gesamte Kuppel mit Solarzellen zu. Dann könnte man auch darüber nachdenken, das rechtsradikale Kuppelkreuz endlich abzubauen und es durch ein Windrad zu ersetzen. Das ist glaubensneutral und passt viel besser in diese heutige wundervolle Zeit. Die Fahnenmasten an der Laterne würde ich allerdings lassen. An ihnen kann man sehr gut Regenbogenfahnen befestigen.

  • Ich bitte darum, aus sämtlichen Altstädten Deutschlands Parabol- und Fernsehantennen, elektrische Straßenbeleuchtung, Ampeln, Verteilerkästen und selbstverständlich auch jede Art von verbrennungsmotorgetriebenen Fahrzeugen zu entfernen. Das hat alles dort nichts zu suchen und verschandelt die intakten Stadtbilder auf unzumutbare Weise.