• Maria-Theresien-Straße


    Nr. 22 und 20, erstere mit Fassadenmalereien, u.a. ein Porträt der Kaiserin Maria Theresia, von 1908.


    Nr. 16, Alt Insprugg, ehem. Gasthof, ins 15. Jh. zurückgehend, Umbau 1906, unterhalb vom mehrstöckigen Erker zwei Statuen hinter Glas aus der Hofkirche.


    Nr. 16, 12/14, 10
    Das mittige Doppelhaus, Breinössl genannt, 1907 von Anton Dittrich, ein seinerzeit auch umstrittener Neubau, über den die Faschingszeitung Beißzangl damals spottete…


    Mosaikschmuck der 1909 errichteten Nr. 10 (Stadtwappen, Madonna, Tiroler Adler)


  • Spitalkirche


    Nr. 5, 7 (Palais Lodron/Greilhaus) und 9


    Links der Donauhof, Ecke Schlossergasse / Herzog-Friedrich-Straße, hier stand einstmals ein Stadttor.



    Nördlich folgt auf die Maria-Theresien-Straße die Altstadt mit der zentralen Herzog-Friedrich-Straße und dem Stadtturm. Dort geht es dann nächstens wieder weiter…

  • Quote


    Nr. 16, 12/14, 10
    Das mittige Doppelhaus, Breinössl genannt, 1907 von Anton Dittrich, ein seinerzeit auch umstrittener Neubau, über den die Faschingszeitung Beißzangl damals spottete…

    Was ist denn hinsichtlich Nr.12 entsprechend des Bauplakats im Vordergrund geplant? Der nächste Modernisten-Schlag?

  • @Zeno: Ein ideeller Mehrwert im Sinne des Stadtbildes entsteht dabei wirklich nicht.

    @Obsolet: Nicht unüblich - ein weiteres Beispiel dieser Art findest Du in Rosenheim/ Oberbayern in Form der spätgotischen Heilig-Geist-Kirche: https://farm6.staticflickr.com/5303/5693967459_1ea86d649d_b.jpg

    Jeder, der sich die Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
    http://www.archicultura.ch

    Edited once, last by zeitlos (December 3, 2016 at 10:06 AM).

  • Ähnliches gibt es auch als (ehemals) gotische Kirche in Erding in Oberbayern, und in barocker Form in Mühldorf am Inn.

    Eigene Marktkirchen als Filialen der Stadtkirche sind eine typisch bayerische Erscheinung, in der Gotik standen sie meist frei auf dem Marktplatz, so wie früher in Erding und Rosenheim und heute noch beispielsweise in Dorfen und Wasserburg am Inn. Im Barock hat man sie dann in die Platz- und Straßenfronten integriert, wie in Mühldorf, bei der Münchener Asamkirche oder eben bei dem Innsbrucker beispiel

  • Giebelständig eingefügte Kirchen in traufständige Häuserzeilen scheint es wohl wesentlich häufiger zu geben als traufständige Kirchen in traufständigen Straßenzügen wir hier in Insbruck. Für ersteres fallen mir auch weit mehr Beispiele ein.

    Kennt jemand eine giebelständige Kirche in einem giebelständigen Straßenzug?

  • Giebelständig eingefügte Kirchen in traufständige Häuserzeilen scheint es wohl wesentlich häufiger zu geben als traufständige Kirchen in traufständigen Straßenzügen wir hier in Insbruck. Für ersteres fallen mir auch weit mehr Beispiele ein.


    Kennt jemand eine giebelständige Kirche in einem giebelständigen Straßenzug?

    In Amsterdam gibt es eine an der Ecke Prinsengracht/Reguliersgracht. Und dann noch eine in Dordrecht, an der Wijnstraat.

  • Nun geht es in die eigentliche Altstadt. Von der Herzog-Friedrich-Straße zweigt nach Westen die Schlossergasse ab.


    Die Gasse überspannt der Kolbenturm mit hübscher Renaissance-Bemalung, einstmals der Wohnturm derer von Kolb.


    Gumpphaus in der Kiebachgasse, an der Fassade ein Hl. Christophorus, in der Adventszeit mit Kalender.


    Kiebachgasse



    Zurück in der Herzog-Friedrich-Straße, Zur Goldenen Rose


    Herzog-Friedrich-Str. 35, das Stadtrichter-Zellerhaus


    In den Lauben, rechts geht es in den Mc Donalds. Die Erdgeschoßzonen in diesem an sich ja noch sehr mittelalterlich wirkenden Straßenzug leider überwiegend modernsiert.

    "Walter Zeller der Ältere ließ, als er 1495 Stadtrichter war, im Laubengewölbe das bemerkenswerte Quaternionen- oder Reichsadlerfresko anbringen, kombiniert mit den Wappen der „Gesalbten Könige“ von Frankreich, England, Sizilien und Schottland. "
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der…uck/H%E2%80%93K


    Herzog-Friedrich-Straße, Westseite

  • Herzog-Friedrich-Straße

    Nun folgen ein paar der stattlichsten mittelalterlichen Bürgerhäuser Innsbrucks.


    Herzog-Friedrich-Str. 22, das Trautsonhaus aus dem 15. Jh., 1541 unter dem damaligen Besitzer Hanns Trautson von Matrei, Sprechenstein und Schrofenstein umgebaut


    Am linken Erker die Wappen des Bauherrn und seiner Gattin aus dem Hause Madruzzo.


    Trautsonhaus, Lauben


    Steinernes Rundbogenportal


    Trautsonhaus, Flur


    Nr. 20, das sog. Voglsangerhaus

    "Die Fassade wurde nach Bombenschaden 1948 restauriert. Das Innere wurde 1955 durch ein Erdbeben stark beschädigt."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der…uck/H%E2%80%93K


    Nr. 18

  • Herzog-Friedrich-Straße

    Ein kurzer Sprung zurück auf die östliche Straßenseite


    Herzog-Friedrich-Straße und Stadtturm


    Nr. 23, das Tschurtschenthalerhaus (klingt fast wie bei den Russen)


    Altes Rathaus und Stadtturm, auf letzteren gehts später noch rauf...


    Wieder auf der Westseite:


    Nr. 16, das Katzunghaus aus dem 15. Jahrhundert.


    Am Eckerker zur Seilergasse finden sich Reliefs mit Turnierszenen, Musikanten und tanzenden Bauernpaaren, die auf die frühere Nutzung der Straße verweisen.


    Januar 2005 (ohne Weihnachtsstandln)




    Nr. 14 und 12, Weinhaus Happ und Palluahaus, beide Gebäude wurden 1927/37 umgebaut.

    Edited once, last by Markus (January 4, 2017 at 5:09 PM).