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Hamburg - Bausituation

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    • Heute ging diese Mail an die Teilnehmer des Domplatz-Forums. Es wird sicher wieder mal nichts mit einer vernünftigen Neubebauung:


      In einer Pressemitteilung stellte die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) gestern einen Entwurf der Hamburger Garten-
      und Landschaftsarchitekten Breimann & Bruun vor, der bereits bis Sommer 2008 realisiert werden soll.

      Senator Axel Gedaschko: ~DDas Internet-Forum zum Domplatz hat gezeigt, dass die Menschen sich eine grüne Oase in der Stadt
      wünschen und gleichzeitig einen Ort, der an die Geschichte Hamburgs erinnert. Dieser Entwurf kommt dem Wunsch schon sehr nahe
      und muss deshalb auch keine Zwischenlösung bleiben. Wir werden den Dialog mit allen Interessierten fortsetzen und auch die
      zahlreichen Ideen weiter diskutieren. Mit der jetzigen Lösung ist das Etappenziel für den Domplatz klar, das Ende aber immer
      noch offen.~S
    • Es ist also vorrüber. Der Domplatz wird nicht bebaut. Wir bekommen weder dieses Ungetüm
      http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pressemeldungen/2005/dezember/01/20005-12-01-bsu-domplatz,property=source.jpg\r
      fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pre ... source.jpg
      noch den Dom, noch das Johanneum zurück. Stattdessen hat dieses Konzept gewonnen:

      Gewonnen hat dieser Enwurf:
      http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pressemeldungen/2007/juni/26/2007-06-26-bsu-domplatz-wird-garten-mit-geschichte.html\r
      fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pre ... ichte.html


      "Historischer Garten für alle Hamburgerinnen und Hamburger"

      Als PDF http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/stadtentwicklung-umwelt/stadtplanung/projekte/domplatz/domplatz-bilder-pdf,property=source.pdf\r
      fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/beh ... source.pdf

      Baubeginn ist dann Dezember 2007.
      1,2 Mio. €
      Quelle: Stadt Hamburg

      Nun zu meiner Meinung:
      Der Domplatz wird zum "historischen Garten". Soso?!.
      Jetzt bekommen wird nicht einmal einen Tag nach dem Ende des Ideenwettbewerbs fertige Entwürfe? Dieses riesige Brimborium für Visualisierungen also, die logischweise schon Wochen oder Monate in der Schublade lagen? Das Forum ist seit einem Tag geschlossen und jetzt sollen angeblich schon fertig, ausgereifte Entwürfe vorliegen? Lächerlich! Erschreckend durchsichtig das Ganze. Das Forum ist also doch pseudodemokratisch Gewäsch geblieben.

      Die Entwürfe, die jetzt vorgelegt werden, passen zu fast jedem vorgeschlagenen Freiraumkonzept. Der Begleittext konnte also auf den Siegerentwurf umgeschrieben werden.
      Mit dem Siegerentwurf haben die Darstellung kaum etwas gemein. Wo ist z.B. die Wasserfläche?
      Anstatt diesen Sitzklotzhokuspokus zu veranstalten, hätte ich mir richtige Säulen gewünscht und nicht derart an den Haaren herbeigezogene "Zitate". Zumal das Sitzen auf dem Präsentierteller mitten auf dem grünen Vorstadtrasen wenig einladend ist. Vielleicht aber auch nur meine Meinung.
      Laut Pressetext kann man "Unter dem Schatten der neu gepflanzten Bäume auf dem Rasen liegen". Aha?! Besser liegt es sich wohl augenscheinlich im Schatten der bereits existierenden, anstatt unter 2m hohen Neupflanzungen.
      Ferner entzieht sich die Anordnung der Bäume und Podeste jeder Logik. Sie wirken mitunter deplaziert und willkürlich. Das ganze wird dann " historischer Garten" genannt, soso.


      Alle in allem ziemlich enttäuschend.


      Ganz nebenbei wird wohl in wenigen Jahren ein Neubau die freie Sicht auf die Petrikirche verstellen und das Hulbehaus ganz verdecken, wie man auf den Darstellungen leider jetzt schon erahnen kann.
    • Jetzt wo die Stadtältesten uns die (permante) Zwischenlösung präsentiert haben und uns die freie Sicht auf die schöneren der größtenteils minderwertigen Platzbauten erhalten bleibt, ein Rundgang.


      Ich komme von der Mö' und gehe den Platz hinab. Auf diesem Bild zu sehen der südliche Abschluss mit dem dominierenden neuen Doven-Hof aus den 90ern. Davor sieht es leider eher schlecht als recht aus. Der Eckbau mit dem grünen Klopsdach ist vermurkst. ...

      ...die kleinen Altbauten rechts daneben wirken verloren.


      Wichtigste Stadtflucht für Touri"ströme" und Einheimisch soll ja nun diese Straße werden. Die Achse Stephansplatz, Gänsemarkt, Jungfernsteig (Querung der Mö') soll ja bekanntlich um dieses Stück von Domplatz bis zum Zollkanal (Bild) und weiter über St. Annen, Überseequartier und Kreuzfahrtterminal ergänzt werden.
      Glücklicherweise ist nun diese Ecke der WBS eine der schöneren. Mit dem neuen Doven-Hof (Backsteingebäude mit dem Türmchen) den Spiegelhochhäusern und den ehemaligen Wohngebäuden in der Bildmitte. In dieser Beziehung kann man ganz froh sein, dass die Führung über den Domplatz laufen soll und nicht etwa, wie jetzt, über den Hopfenmarkt!


      Der Platz in die andere Richtung. Ziemlich trostlos. Mal schauen wie viel da die Platzgestaltung verändern wird.


      Zuletzt das zweifelsohne imposanteste Gebäude am Platz, die Kirche St. Petri. Wie ich finde, recht zurückhaltend hinter dem Baumbestand. Hier fällt auf das sich bei einem Freiraumkonzept eine Freitreppe hinauf zur Kirche gut gemacht hätte. Findet ihr nicht auch?

      Bilder von mir.
    • @Samuel:
      Und wenn es perfekt demokratisch abgelaufen wäre?
      Erstmal war das so jetzt gar nicht möglich, weil die Gruppe von Leuten, die bei so einem Internetforum mitmacht, nicht repräsentativ ist.
      Glück für uns, denn wäre sie es, müssten wir uns eingestehen, dass die Mehrheit durchaus zufrieden ist mit der durchlöcherten ("aufgelockerten") Stadt mit ihren unwirtlichen Brachen mittendrin!

      Aber sieh die gute Seite: mit diesem Entwurf ist ein Wiederaufbau für die Zukunft immerhin noch wahrscheinlicher, als wenn da jetzt jemand ein Bürohochhaus hingestellt hätte.

      Die Route über den Hopfenmarkt wäre nur halb so häßlich, wenn man nicht auf der rechten Seite den Altbau abgerissen hätte (hinter dem Baum)...
    • Architectura pro homine: A7 soll einen 2,5 Kilometer langen Deckel bekommen mit Parkanlagen, Spielplätzen und Kleingärten.


      Wer ist dagegen?! Die Kleingärtner, dabei würden die am allermeisten davon profitieren.
      1. Sie hätten keinen Autolärm mehr!
      2. Es gäbe attraktive Gebäude für gemeinsame Nutzungen (aktuell keine vorhanden)
      3. Die Flächen auf denen sie jetzt sind, würden in ein paar Jahren sowieso nicht mehr haltbar sein (ergo kein Kleingarten mehr). Die Flächen auf dem Deckel können aber gar nicht anders bebaut werden.

      Nachteil: Sie müssten eben einen Umzug in Kauf nehmen.

      Da man aber in Deutschland lieber alles so lässt wie es ist und immer nur an sich (und seine kleine Parzelle) denkt, müssen vielleicht hunderttausende leiden, die über eine Überdeckelung der (Stadt)-autobahn froh wären.

      Hoffentlich wird das Projekt realisiert.

      Hier nun ein Bericht auf H1
      http://www.hamburg1video.de/video/iLyROoaftBOx.html\r
      www.hamburg1video.de/video/iLyROoaftBOx.html
    • Das Eckgebäude am Rödingsmarkt ist nun fast entrüstet. Gerade der neue Anstrich hat einiges rausgeholt und das Gebäude von einem der hässlichsten am Platz zu einem der ansehnlichsten gemacht. Das prachtvolle Dach hat man zwar nicht wieder hergestellt, allerdings könnte man froh sein, wenn mehr Gebäude in der Altstadt wenigstens so aussehen würden.
      Der Unterscheid ist gewaltig:
      Alt

      Neu


      Noch einmal vom neuen Wall aus.



      Ausgang am Burstah.

    • Die diskrete Erneuerung des Alsterpanoramas

      http://www.welt.de/hamburg/article1136427/Die_diskrete_Erneuerung_des_Alsterpanoramas.html\r
      www.welt.de/hamburg/article11364 ... ramas.html

      Der erste Neubau gegen den gläsernen Trend ist schon fertig: In prominenter Lage, An der Alster 1, baute der Hamburger Investor Cogiton ein höchst ungewöhnliches Kontorhaus mit weißer Putzfassade und Fenstern, die wie ovale Bullaugen aussehen und an den Fronten vorstehen. Architekt Jürgen Mayr hatte sich von den Wassertropfen der Alster inspiriert gefühlt.

      :kugelnlachen:
    • Ich find's gut, Langeweile gibt's auchin Hamburg genug, sowas würde ich mir für Berlin mal wünschen statt den üblichen Legohäusern die nicht wissen ob sie jetzt Schinkel oder Mies Homage zollen wollen, und am Ende bei beiden furchtbar scheitern.

      Hat natürlich einen starken 70er Vibe.
    • "Trips" wrote:

      Hat natürlich einen starken 70er Vibe.


      Über die Fassade kann man nun streiten. Ist eine Geschmackssache. Mich stört vor allem, daß das Haus sich offenbar nicht organisch in das Raumgefüge einpasst. So ich es auf dem Foto erkennen kann, ist die Traufhöhe höher als bei der angrenzenden Bebauung, dann ist es ein typischer, zur Hauptseite freistehender Rechteck-Bauklotz mit Flachdach, der weder richtige Blockrandbebauung bildet, noch einen Platzraum schafft.

      Ein, zwei Geschosse niedriger, mit einem Kuppeldach und besserer Einfügung in den Platz-/Straßenraum wäre da wirklich ein zumindest interessantes modernes Gebäude entstanden. So ist es nur der übliche Klotz, dessen Fassade eben ein wenig spektakulär aufgemotzt wurde.
    • Nach rechts nimmt es doch die Traufhöhe des Nachbargebäudes auf (auch wenn es dafür ein Vollgeschoss weniger braucht, was ich nicht so schlimm finde), es hat lediglich ein Staffelgeschoss mehr, links scheint noch irgendwas gebaut zu werden, da kann man noch nicht sehen was da in welcher Höhe entsteht, ich denke nicht dass die lange Seite am Ende aus dieser Perspektive überhaupt noch voll zu sehen sein wird, und so dominant wie jetzt wird. Mehr Bilder zur Umgebung wären in dem Punkt schön.
    • Hamburg bemüht sich um die Erhaltung gewachsener Strukturen

      Das Abendblatt berichtet in drei Artikeln über die unterschiedlichen Bemühungen, die gewachsenen Strukturen (Villen/Einzelhaubebauung) und Altbauten durch Strukturpläne zu erhalten.

      Wandsbek und Mitte erlassen Erhaltungssatzungen, um Altbau- und Einfamilienhausviertel zu retten.

      Bezirk Mitte: Erhaltungsordnung für ein Fünftel der Fläche St. Georgs

      Altona setzt auf dutzende B-Pläne, Wandsbek auf Struktursatzungen
    • Großes Update zum Westend Ottensen

      Aktuelle Bilder: Von Süden sieht man zuerst das markante Eckgebäude

      Gerade der Eingang gefällt, im Detail


      Blick die Völckersstraße hinunter


      Blick zurück auf das Eckgebäude, weiter nördlich

      Detail des EG




      Kanadische Bewohner?


      Am Westeingang zum Innenhof


      Die Nordseite des Quartiers habe ich nicht fotografiert. Scheint aber die Schokoladenseite zu sein. Zumindest im Innenhof sehen die Rückfassaden sehr gut aus


      Direkt daneben steht dieses Gebäude


      Der Südeingang


      So wird man im Innenhof empfangen


      Das schmucke Gebäude in der Mitte des Komplexes präsentiert sich mittlerweile so


      Detail. Nett sind die Fensterläden.


      Die Arkaden sind nun auch fertig


      Blick nach rechts


      Durchblick


      An der selben Stelle zurück zum Südeingang. Sogar der Aufgang zur Tiefgarage (Mitelgrund, rechts) ist ansehnlich.


      Außenansicht Süd-Ost

      Bilder von mir. Bin begeistert.