Hamburg - Bausituation

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    • Hamburger Bausituation - August 2004

      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • Da das alte Forum ja nicht mehr erreichbar ist, gibt es jetzt
      hier die Bilder von der Hamburger Bausituation im August.

      Umbau der Allianz an der Mönckebergstraße





      Neubau der Europapassage













      Neubau Hegestraße





      Neubau an der Hoheluftbrücke



      Umbau des Jungfernstieges





      Neubau Störtebekerhaus







      Hier der 2. Teil der Hamburger Bausituation im August.

      Umbau des Alsterhauses an dem Jungfernstieg







      Neubau in Altona









      Neubau an der Grindelallee





      Umbau an der Mönckebergstraße



      Neubau der Deutschlandzentrale von Philips





      Erweiterungsbau der Hamburger Staatsoper





    • Hi!
      Da das Forum umgezogen ist und sich jetzt in einem viel erwachseneren Design verkauft, habe ich mir gedacht, dass es alleshöchste Zeit wäre mich wieder anzumelden.

      Das Allianzhaus an er Mö ist übrigens vollständig entkleidet:)
      Und wirkt sehr schön.

      Danke für die Bilder Oliver!
      Die Staatsoper schein hübscher zu werden als das Baustellenbild vermuten lies! :)
    • Ein Nichts für 40 Millionen

      Die Stadt verkauft sich selbst. Hamburgs Urzelle, der Domplatz, soll bald einem Investor gehören. Der plant einen Billigbau, der die Bürger entsetzt Von Hanno Rauterberg

      Architektur: Ein Nichts für 40 Millionen | Wissen | ZEIT ONLINE


      Quelle: DIE ZEIT

      Das liegt daran, dass viele der Modelle kaum mehr bieten als nichts, nur dass dieses Nichts sehr viel monströser ausfällt. So ist der Sieger des Architektenwettbewerbs, ein Entwurf des Büros Auer + Weber aus München, an Banalität kaum zu überbieten. Ein pompöser Vielzack soll entstehen, die Glaswände ein wenig angeschrägt und gekippt, allein damit die Klobigkeit des Ganzen nicht allzu sehr auffällt. Wie ein geheimnisvoller »Kristall« werde der Bau in die Stadt hinausstrahlen, versprechen die Architekten. Doch im Vergleich zu den vielen wunderbaren Kristallhäusern der Architekturgeschichte, von Bruno Taut bis Coop Himmelblau, wirkt dieser Entwurf eher wie ein leckgeschlagenes Riesenaquarium.
    • Eine Orgel für Bach - Orgelreko in Hamburg

      Das als Kooperation zwischen St. Katharinen und der Hochschule für Musik und Theater angelegte, weltweit einzigartige Orgelprojekt, die Rekonstruktion eines Hightech-Instrumentes aus dem Frühbarock, soll mit Ihrer Hilfe realisiert werden. Dazu bedarf es einerseits international renommierter Orgelfachleute und andererseits engagierter Bürger und Sponsoren, um die benötigten Finanzmittel bereitzustellen.
      Waren für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden gut 120 Mio. Euro notwendig (davon 80 Mio. Spenden), so sind für die Katharinen-Orgel nur 2 Mio. Euro zu veranschlagen.

      D E R P R O S P E K T
      Die Frage des Prospektes (Schauseite) der Orgel ist lange zwischen Orgelfachleuten und Denkmalpflegern kontrovers diskutiert worden.
      Mit mehreren Architektenentwürfen wurde versucht, das musikalische Konzept mit einem modernen äußeren Erscheinungsbild in Einklang zu bringen :augenrollen: . Letztlich haben alle diese Entwürfe so stark in den inneren Aufbau der Orgel eingegriffen, dass das musikalische Konzept damit unvereinbar war.

      Erst jüngste Lösungsvorschläge der Holzbildhauerin Christiane Sandler haben die Zustimmung der Denkmalpflege zu einer historischen Prospektfassung ermöglicht. Diese Vorschläge basieren auf einer Reduktion auf die Dekorationsfassung der Erbauungszeit des Prospektes (Renaissance) und verzichten auf spätere Hinzufügungen des Rokoko :gg: .

      Eine künstlerisch und handwerklich exzellente Nachschöpfung der alten Dekorationsformen garantiert die Entstehung eines eigenständigen Kunstwerkes anstelle einer billigen Kopie.

      Weitere Infos: stiftung-johann-sebastian.de/

    • Hamburg - Stadthalle im Stadtpark soll wieder her

      Man darf gespannt sein:
      http://www.abendblatt.de/daten/2006/03/29/548090.html\r
      www.abendblatt.de/daten/2006/03/29/548090.html

      Es ist doch tatsächlich von "historisierender" Gestaltung die Rede. Warten wir ab, ob das mehr bedeutet, als einige Scheiben der Glasfassade mit einer Klinkern nachempfundenen Textur anzumalen. :zwinkern:

      Hier ist das Original zu sehen, sonderlich spektakulär finde ich es allerdings nicht:
      http://www.bildarchiv-hamburg.de/hamburg/parks/stadtpark/index2.htm\r
      www.bildarchiv-hamburg.de/hambur ... index2.htm
    • Hamburg - Bausituation

      Fang ich mal mit dem Grand Elysee an. Ein recht gelungener Neubau.

      In der Realität sieht er besser aus, aber seht selbst:
      Die Baustellenbilder sind aus dieses Frühjahr entstanden, war dort seitdem nicht mehr mit meiner Kamera untwerwegs.




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      Dieses Gebäude ersetzt seit 2-3 Monaten übrigens einen unsäglich hässlichen Nachkriegsbau

      © W.Meinhart - Lizenz: CreativeCommons (CC-SA-NC-de)
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      Ein herausragendes Projekt ist das Westend Ottensen










      Ein Blick auf die Website lohnt sich
      http://www.westend-ottensen.de">www.westend-ottensen.de

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      Neubauten gibt es ja im Moment zu Hauf in der HafenCity. Hier einer der Interessanteren. Die Mosaike, die in diesem Falle auch als Fassadenschmuck dienen, haben verschiedene Motive und bilden einen Gegenpol zu den oftmal banalen und lieblosen Fassaden. Es gibt sie in allen Bereichen der bisher fertiggestellten HafenCity. Vor allem an den Terrassen und Promenaden. Meines Erachtens werten sie die HafenCity enorm auf. Aber seht auch hier selbst.


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      Zuletzt die Teilrekonstruktion der Elbschlossbrauerei


      Hamburg kommt mir hier arg unterrepräsentiert vor, dabei hat die Stadt relativ viele Projekte zu bieten.
    • Ferner das Stadthaus Ensemble NEUBAU!
      http://www.stadthausensemble.de/\r
      www.stadthausensemble.de/
      http://img224.imageshack.us/img224/8913/25august036ns8ge6.jpg\r
      img224.imageshack.us/img224/8913 ... ns8ge6.jpg
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      Das Projekt Schubert Straße 5, ebenso ein Neubau, gut, dem sieht man es auch eher an.
      http://www.schubertstrasse5.de/\r
      www.schubertstrasse5.de/
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    • @Samuel: Super! Nur weiter so :applaus:

      Das Dach des Gebäudes vor dem Bildern vom Westend-Projekt wirkt ja reichlich unproportioniert, insb. weil es in der oberen Reihe nur ein Fenster hat, merkwürdig.

      Dafür scheint das Westend-Projekt (vor allem Haus I mit seinem Arkadengang) in der Tat zu gelingen. Solche Neubauten find ich sehr passend und ansehnlich (auch wenn ein paar zusätzliche Dekorationselemente wie immer sicherlich nicht schaden würden). In Hamburg gibt es anscheinend deutlich mehr erfreuliche Neubauprojekte als hier in München. Halte uns bitte weiter auf dem Laufenden.
    • Danke, Samuel! :)

      Neubauten gibt es ja im Moment zu Hauf in der HafenCity. Hier einer der Interessanteren. Die Mosaike, die in diesem Falle auch als Fassadenschmuck dienen, haben verschiedene Motive und bilden einen Gegenpol zu den oftmal banalen und lieblosen Fassaden. Es gibt sie in allen Bereichen der bisher fertiggestellten HafenCity. Vor allem an den Terrassen und Promenaden. Meines Erachtens werten sie die HafenCity enorm auf. Aber seht auch hier selbst.


      Das passt zu dem, was ich eben im Thema Expressionismus in Norddt. geschrieben habe. Auch wenn diese wild veteilten Ziegel eine willkommene Abwechslung sind - mich stört einfach die Beliebigkeit.

      In der Realität sieht er besser aus, aber seht selbst:
      Die Baustellenbilder sind aus dieses Frühjahr entstanden, war dort seitdem nicht mehr mit meiner Kamera untwerwegs.


      Das Gebäude ist nett. Aber hier stört mich, dass die applizierten Natursteinplatten nicht versetzt montiert wurden. Wahrscheinlich soll man gleich sehen, dass sie keine statische Funktion haben, mir wäre aber eine Suggestion, es wären richtige Quader, lieber. So habe ich andauernd das Gefühl, die Fassade kippt demnächst um oder zumindest die Platten fallen ab.
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • Schönen Dank für die Bilder ! Westend Ottensen scheint mir ganz nett zu
      sein, obwohl die anderen zwei Häuser :zwinkern: ,die Du hier nicht
      zeigst, ziemlich übel sind (Glasklötze). Beim Grand Elysee finde ich das
      Dach extrem ekelhaft; dadurch wird das Haus vom Design um mehrere
      Klassen schlechter. Auch die verdunkelten riesigen Fensterscheiben
      sehen enorm billig aus. Wie weit stehts denn mit der Europapassage ?