Hamburg - Bausituation

  • Da das alte Forum ja nicht mehr erreichbar ist, gibt es jetzt
    hier die Bilder von der Hamburger Bausituation im August.


    Umbau der Allianz an der Mönckebergstraße




    Neubau der Europapassage








    Neubau Hegestraße




    Neubau an der Hoheluftbrücke



    Umbau des Jungfernstieges




    Neubau Störtebekerhaus





    Hier der 2. Teil der Hamburger Bausituation im August.


    Umbau des Alsterhauses an dem Jungfernstieg





    Neubau in Altona






    Neubau an der Grindelallee




    Umbau an der Mönckebergstraße



    Neubau der Deutschlandzentrale von Philips




    Erweiterungsbau der Hamburger Staatsoper




  • Na, hoffen wir mal, dass sie das Alsterhaus anstaendig hinkriegen! :engel:


    Der "Charme" der Kuehnehoefe entgeht mir voellig. :boese:


    Und danke, Oliver, fuers Einstellen der Bilder! :D

  • Danke für den Bilderbogen Oliver :)


    Das Störtebekerhaus müßte doch jetzt mittlerweile vom Baugerüst befreit sein? Die zugehörige Webseite wird nicht mehr aktualisiert, merkwürdig...

  • Hm, diese "Arkaden" des Störtebeckerhauses wirken irgendwie aufgeklebt, fast kulissenhaft. Ist das Sandstein, bleibt der so? Der Kontrast zu dem übrigen Backstein ist ziemlich schroff.

  • Hi!
    Da das Forum umgezogen ist und sich jetzt in einem viel erwachseneren Design verkauft, habe ich mir gedacht, dass es alleshöchste Zeit wäre mich wieder anzumelden.


    Das Allianzhaus an er Mö ist übrigens vollständig entkleidet:)
    Und wirkt sehr schön.


    Danke für die Bilder Oliver!
    Die Staatsoper schein hübscher zu werden als das Baustellenbild vermuten lies! :)

  • Ein Nichts für 40 Millionen


    Die Stadt verkauft sich selbst. Hamburgs Urzelle, der Domplatz, soll bald einem Investor gehören. Der plant einen Billigbau, der die Bürger entsetzt Von Hanno Rauterberg


    Architektur: Ein Nichts für 40 Millionen | Wissen | ZEIT ONLINE



    Quelle: DIE ZEIT


    Quote

    Das liegt daran, dass viele der Modelle kaum mehr bieten als nichts, nur dass dieses Nichts sehr viel monströser ausfällt. So ist der Sieger des Architektenwettbewerbs, ein Entwurf des Büros Auer + Weber aus München, an Banalität kaum zu überbieten. Ein pompöser Vielzack soll entstehen, die Glaswände ein wenig angeschrägt und gekippt, allein damit die Klobigkeit des Ganzen nicht allzu sehr auffällt. Wie ein geheimnisvoller »Kristall« werde der Bau in die Stadt hinausstrahlen, versprechen die Architekten. Doch im Vergleich zu den vielen wunderbaren Kristallhäusern der Architekturgeschichte, von Bruno Taut bis Coop Himmelblau, wirkt dieser Entwurf eher wie ein leckgeschlagenes Riesenaquarium.

  • von AUer+Weber könnte man durchaus mehr erwarten... andernorts machen die ja auch anstänige sachen ... also damit meine ich neuzeitlichen architektonischen durchschnitt... Auer + Weber realisiert ja auch den Umbau des alten Hofs in München ... :!:

    Am Ufer der Sonne wo die wesen vom sehen träumen ist in Echtzeit überall Nacht

  • Eine Orgel für Bach - Orgelreko in Hamburg


    Das als Kooperation zwischen St. Katharinen und der Hochschule für Musik und Theater angelegte, weltweit einzigartige Orgelprojekt, die Rekonstruktion eines Hightech-Instrumentes aus dem Frühbarock, soll mit Ihrer Hilfe realisiert werden. Dazu bedarf es einerseits international renommierter Orgelfachleute und andererseits engagierter Bürger und Sponsoren, um die benötigten Finanzmittel bereitzustellen.
    Waren für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden gut 120 Mio. Euro notwendig (davon 80 Mio. Spenden), so sind für die Katharinen-Orgel nur 2 Mio. Euro zu veranschlagen.


    D E R P R O S P E K T
    Die Frage des Prospektes (Schauseite) der Orgel ist lange zwischen Orgelfachleuten und Denkmalpflegern kontrovers diskutiert worden.
    Mit mehreren Architektenentwürfen wurde versucht, das musikalische Konzept mit einem modernen äußeren Erscheinungsbild in Einklang zu bringen :augenrollen: . Letztlich haben alle diese Entwürfe so stark in den inneren Aufbau der Orgel eingegriffen, dass das musikalische Konzept damit unvereinbar war.


    Erst jüngste Lösungsvorschläge der Holzbildhauerin Christiane Sandler haben die Zustimmung der Denkmalpflege zu einer historischen Prospektfassung ermöglicht. Diese Vorschläge basieren auf einer Reduktion auf die Dekorationsfassung der Erbauungszeit des Prospektes (Renaissance) und verzichten auf spätere Hinzufügungen des Rokoko :gg: .


    Eine künstlerisch und handwerklich exzellente Nachschöpfung der alten Dekorationsformen garantiert die Entstehung eines eigenständigen Kunstwerkes anstelle einer billigen Kopie.


    Weitere Infos: http://www.stiftung-johann-sebastian.de/


    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Man darf gespannt sein:
    http://www.abendblatt.de/daten/2006/03/29/548090.html\r
    http://www.abendblatt.de/daten/2006/03/29/548090.html


    Es ist doch tatsächlich von "historisierender" Gestaltung die Rede. Warten wir ab, ob das mehr bedeutet, als einige Scheiben der Glasfassade mit einer Klinkern nachempfundenen Textur anzumalen. :zwinkern:


    Hier ist das Original zu sehen, sonderlich spektakulär finde ich es allerdings nicht:
    http://www.bildarchiv-hamburg.de/hamburg/parks/stadtpark/index2.htm\r
    http://www.bildarchiv-hamburg.de/hambur ... index2.htm

  • Quote from "Senator"

    In Hamburg könnte man wertvolleres wiederherstellen ...


    Ich finde das Projekt sehr sinnvoll, wenn man bedenkt wie voll es im
    Sommer im Stadtpark ist. Es gibt dort zwar ein Landhaus mit
    Biergarten, der aber doch eher mittelmäßig groß ist. Die Reko
    der Stadthalle ist genau richtig ! :applaus:

  • Ja, architektonisch gibt es sicher besseres, aber der Nutzen der Halle wäre einfach sehr groß.
    Wobei eine Anlehnung an das Original wahrscheinlich überhaupt erst möglich ist, weil sie politisch korrekt im 20er-Jahre-Stil daherkam. Bei einem Gründerzeitbau ist das leider kaum vorstellbar.

  • Stuck ist nicht alles... 20er Jahre Stil ist auch schön. Wird aber wohl keine Reko werden sondern vmtl 'ne Glaskiste in gleicher Kubatur und mit Dach.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Fang ich mal mit dem Grand Elysee an. Ein recht gelungener Neubau.

    In der Realität sieht er besser aus, aber seht selbst:
    Die Baustellenbilder sind aus dieses Frühjahr entstanden, war dort seitdem nicht mehr mit meiner Kamera untwerwegs.




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    Dieses Gebäude ersetzt seit 2-3 Monaten übrigens einen unsäglich hässlichen Nachkriegsbau

    © W.Meinhart - Lizenz: CreativeCommons (CC-SA-NC-de)
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    Ein herausragendes Projekt ist das Westend Ottensen










    Ein Blick auf die Website lohnt sich
    http://www.westend-ottensen.de">http://www.westend-ottensen.de


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    Neubauten gibt es ja im Moment zu Hauf in der HafenCity. Hier einer der Interessanteren. Die Mosaike, die in diesem Falle auch als Fassadenschmuck dienen, haben verschiedene Motive und bilden einen Gegenpol zu den oftmal banalen und lieblosen Fassaden. Es gibt sie in allen Bereichen der bisher fertiggestellten HafenCity. Vor allem an den Terrassen und Promenaden. Meines Erachtens werten sie die HafenCity enorm auf. Aber seht auch hier selbst.



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    Zuletzt die Teilrekonstruktion der Elbschlossbrauerei


    Hamburg kommt mir hier arg unterrepräsentiert vor, dabei hat die Stadt relativ viele Projekte zu bieten.

  • Ferner das Stadthaus Ensemble NEUBAU!
    http://www.stadthausensemble.de/\r
    http://www.stadthausensemble.de/
    http://img224.imageshack.us/img224/8913/25august036ns8ge6.jpg\r
    img224.imageshack.us/img224/8913 ... ns8ge6.jpg
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    Das Projekt Schubert Straße 5, ebenso ein Neubau, gut, dem sieht man es auch eher an.
    http://www.schubertstrasse5.de/\r
    http://www.schubertstrasse5.de/
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  • @Samuel: Super! Nur weiter so :applaus:


    Das Dach des Gebäudes vor dem Bildern vom Westend-Projekt wirkt ja reichlich unproportioniert, insb. weil es in der oberen Reihe nur ein Fenster hat, merkwürdig.


    Dafür scheint das Westend-Projekt (vor allem Haus I mit seinem Arkadengang) in der Tat zu gelingen. Solche Neubauten find ich sehr passend und ansehnlich (auch wenn ein paar zusätzliche Dekorationselemente wie immer sicherlich nicht schaden würden). In Hamburg gibt es anscheinend deutlich mehr erfreuliche Neubauprojekte als hier in München. Halte uns bitte weiter auf dem Laufenden.

  • Danke, Samuel! :)


    Quote

    Neubauten gibt es ja im Moment zu Hauf in der HafenCity. Hier einer der Interessanteren. Die Mosaike, die in diesem Falle auch als Fassadenschmuck dienen, haben verschiedene Motive und bilden einen Gegenpol zu den oftmal banalen und lieblosen Fassaden. Es gibt sie in allen Bereichen der bisher fertiggestellten HafenCity. Vor allem an den Terrassen und Promenaden. Meines Erachtens werten sie die HafenCity enorm auf. Aber seht auch hier selbst.


    Das passt zu dem, was ich eben im Thema Expressionismus in Norddt. geschrieben habe. Auch wenn diese wild veteilten Ziegel eine willkommene Abwechslung sind - mich stört einfach die Beliebigkeit.


    Quote

    In der Realität sieht er besser aus, aber seht selbst:
    Die Baustellenbilder sind aus dieses Frühjahr entstanden, war dort seitdem nicht mehr mit meiner Kamera untwerwegs.


    Das Gebäude ist nett. Aber hier stört mich, dass die applizierten Natursteinplatten nicht versetzt montiert wurden. Wahrscheinlich soll man gleich sehen, dass sie keine statische Funktion haben, mir wäre aber eine Suggestion, es wären richtige Quader, lieber. So habe ich andauernd das Gefühl, die Fassade kippt demnächst um oder zumindest die Platten fallen ab.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Schönen Dank für die Bilder ! Westend Ottensen scheint mir ganz nett zu
    sein, obwohl die anderen zwei Häuser :zwinkern: ,die Du hier nicht
    zeigst, ziemlich übel sind (Glasklötze). Beim Grand Elysee finde ich das
    Dach extrem ekelhaft; dadurch wird das Haus vom Design um mehrere
    Klassen schlechter. Auch die verdunkelten riesigen Fensterscheiben
    sehen enorm billig aus. Wie weit stehts denn mit der Europapassage ?

  • Danke.
    Europapassage: Der Eingang allerdings scheint noch arg unfertig. Den schlichten Schriftzug finde ich recht besonders schick.

    Fahrstuhl



    Seitenausgang West

    und Ost

    Dachkonstruktion an der Mö'

    der Blick auf die Hauptfassade, ist alledings ziemlich gewöhnungsbedürftig. Vor allem wenn man sich noch an das Europahaus erinnern kann.

    Copyright: Samuel