• Haha! Auf dem dritten Bild sieht man zufällig den Verlag, für den ich arbeite. (das Haus mit dem schönen Mansarddach) :D

    Die Neubauten gefallen mir außerordentlich gut! Echt eine Bereicherung für die Ecke! Altona hat sich aber auch gar nicht mal so schlecht gehalten, was Vorkriegsbebauung und städtisches Flair angeht.

  • @Samuel: Vielen Dank für deine neuen Bilder. Vom Gesamteindruck finde ich die Bauten in Hamburg besser gelungen als z.B. die Lenbachgärten in München. Aber ein paar Ornamente mehr könnten in der Tat nicht schaden. Auch gefällt mir beim Eckgebäude in deinen ersten Bildern das Erdgeschoss deutlich besser als die oberen Geschosse. Trotzdem in Anbetracht der meisten anderen Neubauprojekte sicherlich ein sehr gelungenes Beispiel!

  • Quote from "wmt"

    Das Abendblatt berichtet in drei Artikeln über die unterschiedlichen Bemühungen, die gewachsenen Strukturen (Villen/Einzelhaubebauung) und Altbauten durch Strukturpläne zu erhalten.


    Einerseits nicht schlecht (Erhaltung von Altbauten).
    Andererseits wären die Gründerzeitviertel mit ihren Fünfgeschossern, teilweise um kleine Bauernkaten herumgebaut wie die Wolkenkratzer in Manhatten um alte Kirchen, bei so einer Satzung bestimmt nicht entstanden!

  • Das Projekt Westend Ottensen hat es sich wahrlich verdient: :applaus:

    Kann man diesen Baustil nicht einfach für alle deutschen Innenstädte (ausgenommen Wolkenkratzer und einige spezielle Funktionsbauten vielleicht) per Gesetz vorschreiben? Einen weitergehenden Aufschwung und investitionslustige Bauherren vorausgesetzt, und wir haben in ein paar Jahren so einige ansehnliche Städte mehr. Och man, ich mag jetzt eine Sternschnuppe erspähen :schnuller:

  • Sehr schön! Wenn man die Farben hätte auch etw. variieren können...Alles in weiß wirkt schon etw. eintönig und kalt. Nur das Dach des Eckgebäudes ist auch nicht so ganz das Wahre...

  • Blankenese: Hirschpark soll so schön wie früher werden

    Er gilt als ein Kleinod an der Elbe - jetzt soll der Hirschpark in Blankenese einen Großteil seines historischen Gesichts wiedererhalten: Die CDU/GAL-Koalition im Bezirk beschloss in der Bezirksversammlung, beim Senat rund 750 000 Euro für die Rekonstruktion der ursprünglichen Parkgestaltung einzuwerben. Das Geld soll in den Jahren 2009 bis 2011 investiert werden. Ein Kernpunkt der Verschönerung werde die Wiederherstellung des "französischen Gartens" werden, sagt GAL-Politiker Winfried Sdun. "Über die Jahre ist dieser Teil des Gartens ziemlich ungepflegt geworden, weil das Geld fehlte." Die früher streng formale Anordnung mit eingefassten Beeten solle wieder weitgehend rekonstruiert werden. Auch der Aussichtspunkt auf den Mühlenberger Hafen werde in den alten Zustand mit neuen Sitzmöglichkeiten versetzt, so Sdun. Ferner sei geplant, historische Sichtachsen wiederherzustellen und eine bessere Verbindung zum Elbwanderweg zu schaffen.

    Der Hirschpark war im 18. Jahrhundert von der Hugenotten-Familie Godeffroy als Garten im englischen Stil angelegt worden. 1927 kaufte die damals selbstständige Stadt Altona die Anlage und machte sie der Öffentlichkeit zugänglich.

    http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/05/812629.html\r
    http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/05/812629.html

  • Der ehemalige Zollzaun wird abgerissen. Die Speicherstadt liegt zwar schon seit 5 Jahren nicht mehr im Freihafen. Allerdings gibt es immer noch den unansehnlich, 700 Meter langen Zollzaun, der die alten Gemäuer von der Innenstadt trennt.

    Eine wunderbare Aufwertung des Bauensembles Speicherstadt!

    Der Zaun:

    und in die andere Richtung
    http://www.flickr.com/photos/grande_soeur_almaniyya/223177388\r
    http://www.flickr.com/photos/grande_soe ... /223177388


    Seit gestern wurde bereits begonnen, die gut 120 Jahre alte Metallsperre abzubauen. Zunächst verschwinden die rund 60 Meter zwischen Kibbelsteg- und Jungfernbrücke.
    Der Rest, rund 640 Meter, werden im Laufe des Jahres entfernt. So sollen Speicherstadt, Altstadt und HafenCity besser zusammenwachsen können.

    Allerdings wird der Zollzaun nicht überall ganz abgeflext, an Stellen, wo er direkt am Wasser liegt, soll er als Schutzgeländer auf 1,10 Meter gekürzt werden.

    Wunderbar, vor allem im östlichen Teil und in dem Auftaktabschnitt sieht der bewachsene, marode Zaun wirklich fürchterlich aus und versperrt die Blickbeziehungen in beide Richtungen. Der Abriss oder die Stutzung ist zudem mit dem Denkmalpfelgeamt abgesprochen, denke also nicht, dass der Zaun, bis auf die Freihafenfunktion, irgendwie bedeutend war. Zumal der mit Draht bespannte obere Abschluss an eine Gefängnismauer erinnert.

  • Die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie soll saniert werden. Hier nun das Objekt(fotografiert von Waxo Khana aus dem DAF)
    Hoffe bald mal wieder in Harburg vorbeizukommen, um selbst Bilder zu machen.


    Hier noch ein kleineres Gebäude in der Nachbarschaft, das jüngst saniert wurde.

  • Danke fuer die Bilder, Samuel, und die erfreulicke Nachricht, dass dieser unansehnliche Zaun endlich zurueckgebaut wird! :o


    Quote from "Samuel"


    Der Rest, rund 640 Meter, werden im Laufe des Jahres entfernt. So sollen Speicherstadt, Altstadt und HafenCity besser zusammenwachsen können.

    Haha! Behoerdengequassel. Plannerspeak. Da habe ich so meine Zweifel.


    Aviller: Das sehe ich nicht als so desastroes an. Denke immer, der ganze Bau haette eingerissen sein koennen und an seiner Stelle haetten wir noch ein quadratisches glaesernes Ungetuem!

  • Umbau der Baubehörde an der Stadthausbrücke
    Wenn die 2600 Mitarbeiter der Baubehörde in ein paar Jahren nach Wilhelmsburg umgezogen sind, soll der alte Gebäudekomplex mit mehreren Höfen zwischen Große Bleichen und Neuem Wall umgebaut werden.
    Nach dem Prinzip der Hackeschen Höfe sollen zunächst die Altbauten saniert, der Turmhelm zum Rödingsmarkt rekonstruiert und eine Mischnutzung aus Wohnen, Einkaufen und Entspannen installiert werden! Ja ist denn heut' schon Weihnachten?

    Der Gebäudekomplex überspannt das Bleichenfleet, verfügt über mehrere Höfe mit interessanter Architektur, teils noch vom legendären Oberbaudirektor Schumacher. Könnte also durchaus eine runde Sache werden.


    Dort....


    ...wird bald wieder der historische Turmhelm...

    http://www.bildarchiv-hamburg.de/hamburg/strassen/neuerwall/01_neuer_wall/04_22728_neuer_wall_historisch.jpg\r
    http://www.bildarchiv-hamburg.de/hambur ... orisch.jpg


    ...entstehen.

    Info:
    Das Gebäude Der älteste Teil der heutigen Stadtentwickungsbehörde entstand schon 1814 an der Ecke Neuer Wall/Stadthausbrücke und war Sitz der Polizei und anderer städtischer Einrichtungen. Das Gebäude wurde 1892 zur Stadthausbrücke hin erweitert. 1914-23 errichtete Oberbaudirektor Schumacher einen weiteren Bau über das Bleichenfleet. Unter den Nazis war hier die Gestapo untergebracht. Nach Bombentreffern im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude vereinfacht wiederaufgebaut. Der Turm am Eckhaus Neuer Wall fiel den Bomben zum Opfer, soll jetzt neu gebaut werden.

  • Klingt ja sehr gut - und sieht auch gut aus. Bleibt zu hoffen, dass das Hackesche-Höfe-Konzept auch in HH gut angenommen wird...Will auch mal wieder nach HH... :peinlich:

  • Das sind wahrlich gute Nachrichten. Ähnlich wie uaoj36 freue ich mich über jede rekonstruierte Kuppel. Ich weiß nicht, ob darüber schon einmal berichtet worden ist, aber in München ist zB vor einigen Jahren in der Innenstadt am Promenadeplatz folgende nach dem Krieg nicht mehr vorhandene Kuppel rekonstruiert worden:

    http://maps.live.com/default.aspx?v=2&cp=s0q46whyxvw5&style=o&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&scene=10817505&encType=1\r
    maps.live.com/default.aspx?v=2&c ... &encType=1

    Wirklich ein Gewinn für diesen Platz, leider sind hier bisher keine ähnlichen Rekonstruktionen geplant. Hoffentlich bleibt es zumindest in Hamburg nicht bei einer einzigen Rekonstruktion.

  • Hört sich wirklich gut an. Aber wieso geht die Baubehörde denn nach Wilhelmsburg ? Sind die masochistisch veranlagt ? :)

    Problematisch ist da nur die S-Bahnführung. Das macht so ziemlich jedes Ensemble kaputt. :boese: