• Dass man über so etwas ein Buch schreiben kann...

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Warum denn nicht? Das ist doch ein äußerst spannendes Thema! Ähnliche Arbeiten existieren auch über andere Städte wie z.B. Nürnberg, Münster oder Rothenburg ob der Tauber. Das Buch ist sehr interessant, da es die Verluste an historischer Bausubstanz akribisch auflistet und auf zahlreichen Fotos den Vorzustand mit der heutigen Situation vergleicht.

  • Die Meldung ist bereits etwas älter, sollte in diesem Forum aber nicht unerwähnt bleiben:


    Im Zuge seiner Bachelorarbeit an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt hat der (damalige) Student Robert Schmidt die Domstraße in ihrem historischen Zustand vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg digital wiederauferstehen lassen. Es handelt sich um eine VR-Anwendung, der Straßenzug lässt sich allerdings auch in einem Film unter folgendem Link bestaunen: "FHWS – Historische Domstraße als VR-Anwendung"


    In ihrem aktuellen Zustand präsentiert sich die Domstraße trotz geringer historischer Bausubstanz abseits einiger weniger Ausfälle recht gefällig. Einzig das historische Sternbäck fehlt sehr, obwohl sich auch der Nachfolger für einen Bau der 50er Jahre sehen lassen kann. Siehe Ansichten zu beiden Gebäuden unter folgendem Link: Sternbäck – WürzburgWiki

  • Einzig das historische Sternbäck fehlt sehr, obwohl sich auch der Nachfolger für einen Bau der 50er Jahre sehen lassen kann. Siehe Ansichten zu beiden Gebäuden unter folgendem Link: Sternbäck – WürzburgWiki

    Also ich wüsste nicht was man am Sternbeck beim Wiederaufbau bzw. Adaptierten Neuaufbau hätte besser machen können , die Materialwahl stimmt , ebenso wie das abgesetzte Erdgeschoss , auch die stehenden Fensterformate , das gleiche gilt für das Dach mit seinem mittigen Erker und den übrigen Dachgauben , wenn ich nicht wüsste , das daß Gebäude ein Nachkriegsbau ist , ich würde es (auf den ersten Blick) als zwischen 1780-1820 gebaut eintakten. Auch die Proportionen sind gut gewählt , und der schmale Grundriss des Ursprungsbaues als Blockkante wurde im Stadtgrundriss beibehalten , die Stadtgeschichte wird durch diesen Nachfolgebau in würdiger Weise weitergeführt , ich würde den Abriss dieses Gebäudes als herben verlust bezeichnen , sollte er einmal Drohen.

  • Sehr interessant ist dieses Buch über den Wiederaufbau von Würzburg:https://www.zvab.com/servlet/B…p=snippet-_-srp1-_-title3

    Schade - schon weg und unauffindbar!

    Gib das nächste Mal doch bitte auch hier im Text Autor und Titel an, damit man es nachrecherchieren kann. Das Buch hätte mich sehr interesiert.


    Der Wiederaufbau Würzburgs ist besser als sein Ruf! Immer noch (und wieder) eine wunderschöne Stadt.

    Man nannte es 1945 das "Pompeji am Main". Es war so mau-se-tot wie die Mumie von Tut-ench-Amun - und heute ist es trotz aller baulichen Fehler und Mängel wieder eine lebendige, quirlige Universitätsstadt

  • Also ich wüsste nicht was man am Sternbeck beim Wiederaufbau bzw. Adaptierten Neuaufbau hätte besser machen können ,

    Geht mir auch so.

    Also wenn ich mir diese (ehrlich gesagt nicht sooooo qualitätvolle) Visu anschaue (Wü wirkt mit den rauchenden Schloten wie eine englische Industriestadt), dann trauere ich der alten Domstraße nicht eine Träne hinterher. Siehe mein vorheriger Post

  • Also ich wüsste nicht was man am Sternbeck beim Wiederaufbau bzw. Adaptierten Neuaufbau hätte besser machen können , die Materialwahl stimmt , ebenso wie das abgesetzte Erdgeschoss , auch die stehenden Fensterformate , das gleiche gilt für das Dach mit seinem mittigen Erker und den übrigen Dachgauben , wenn ich nicht wüsste , das daß Gebäude ein Nachkriegsbau ist , ich würde es (auf den ersten Blick) als zwischen 1780-1820 gebaut eintakten. Auch die Proportionen sind gut gewählt , und der schmale Grundriss des Ursprungsbaues als Blockkante wurde im Stadtgrundriss beibehalten , und die Stadtgeschichte wird durch diesen Nachfolgebau in würdiger Weise weitergeführt , ich würde den Abriss dieses Gebäudes als herben verlust bezeichnen , sollte er einmal Drohen.

    Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden! Das Sternbäck gefällt mir ebenfalls sehr und gehört in meinem Augen zu den besten Neuschöpfungen in der Würzburger Altstadt, deswegen fordere ich auch keineswegs einen Abriss.


    Allerdings hätte ich mich mehr darüber gefreut, hätte das alte Sternbäck den Weltkrieg überstanden. Zwischen den ansonsten schlichten Bauten der Domstraße wäre das sicherlich ein Eyecatcher!

  • Gib das nächste Mal doch bitte auch hier im Text Autor und Titel an, damit man es nachrecherchieren kann

    Womöglich hiess es: Der Wiederaufbau der Stadt Würzburg nach 1945, von Jörg Paczkowski, ein echt interessantes, ausführlich bebildertes Buch.


    Im Übrigen, stimme ich voll überein daß, nicht nur die Domstrasse, sondern die ganze Altstadt gut angepasst und erfolgreich wiederaufgebaut wurde.

  • Ganz richtig, das ist der Titel:Jörg Paczkowski: Der Wiederaufbau der Stadt Würzburg nach 1945. Würzburg 1978. Die 2. erweiterte Auflage von erschien 1995 als

    Begleitbuch zu der in der Universitätsbibliothek Würzburg vom 5.4. bis 30.11.1995 veranstalteten Ausstellung "Alt-Würzburg, Einst und Jetzt"

    Der Band ist reich illustriert und enthält zahlreiche vorher und nachher-Beispiele.

    Bei booklooker ab 16,00 Euro im Angebot. Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall:

    https://www.booklooker.de/B%C3…urg?sortOrder=preis_total