Berlin-Charlottenburg

  • Ich bin einigermaßen sicher, dass das Eckhaus Joachimsthaler Straße N°21/Lietzenburger Straße vor einiger Zeit eingerüstet war. Leider waren die Bautätigkeiten dann wohl nur oberflächlicher Natur.



    Eine gestalterische Annäherung an den Vorkriegszustand wäre wohl auch leider unwahrscheinlich. Obgleich, beim Nachbarn zur Linken ist dies ja auch irgendwann gelungen, falls der Bau nicht heil durch den Krieg kam.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Auf der Westseite der Franklinstraße (welche ein überwiegendes Gewerbegebiet zwischen Salzufer und Spree ist) entstehen Neubauten.


    Zum einen - wohl tatsächlich zwischen den Fensterbändern dunkler als visualisiert...


    ...und zum anderen.


    Im nördlichsten Abschnitt der Franklinstraße vor der Gotzkowskybrücke noch dieser gewerbliche Neubau.



    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Die Architektur von Gewerbegebieten darf wohl grundsätzlich nicht schön sein, egal ob Berlin oder Stuttgart-Vaihingen.

  • Ja, der Neubau in der Katharinenstraße sieht gut aus.

    Leider werde ich meine Wohnung in der gleichen Straße verlieren.

    (Ich bekam 2017 eine Eigenbedarfskündigung, zog vor Gericht, gewann

    zwei Prozesse und soll die Wohnung dennoch vor Januar 2023 abgeben.)

  • Direkt südlich vom Bahnhof Charlottenburg wurde dieser enge Bau fertiggestellt, Gervinusstraße 45.


    Besser als erwartet, nur das Erdgeschoss ist unnötig zurückgezogen und schwach ausgeprägt. Theoretisch kann man dies aber am einfachsten nachrüsten.



    Zw. der Straße und den Bahnschienen. Vorher war dort eine Baulücke.


  • Dieses recht interessante Gebäude steht in der Lietzenburger Straße 90. Es lässt es sich stilistisch kaum einordnen und fällt aus der Zeit. Tatsächlich wurde es 1965–1967 von Klemens Weigel (mir unbekannt) und Eckart Muthesius (eines seiner letzten Werke) erbaut. Anscheinend bereits ein Denkmal.


    Auffällig ist die Fassade zu allen Seiten, man vergleiche mit den hässlichen Brandwänden des rechten Nachbarbaus. Man kann architektonisch mit wenig viel erreichen. Die halbe Brandwand zwei Häuser links ist übrigens aufgemalt.


  • Hier noch nicht gezeigt, der Neubau Schillerstraße N°45-47/Rückertstraße.




    Architekt des schönen Baus mit dem Namen 'Carte Blanche' ist das Büro Bonanni.


    Ganz in der Nähe, in der Krummen Straße N°60, wird neu gebaut - dazu ist bislang nichts zu finden. Die Fassade des benachbarten Hauses Krumme Straße N°62 ist bemerkenswert heruntergekommen.

    img_3168cuk1e.jpg


    Der Neubau in der Knesebeckstraße N°62 von Nöfer ist bald fertiggestellt. Wäre ja bombig, wenn jemand in den nächsten Wochen Fotos liefert...

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Der Neubau in der Knesebeckstraße N°62 von Nöfer ist bald fertiggestellt. Wäre ja bombig, wenn jemand in den nächsten Wochen Fotos liefert...

    Bitteschön:


    Berlin August 2021


    Berlin August 2021


    Berlin August 2021


    Sieht gut aus, wertige und elegante Fassade. Mal wieder ein exzellentes Stück Stadtreparatur von Nöfer Architekten.

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Die 3D-Wirkung dieser Fassade ist kaum der Rede wert, weshalb sie schon mal zu den durchschnittlichen Projekten gehört.

    Schaut man genau hin, stellt man fest: kaum Ornamente, keine nennenswerten Friese oder Gauben.

    Kurzum zu glatt und fast schon Schießschartenniveau (keine Fensterkreuze, stattdessen Fenster dicht an dicht).

    Zudem fast nichts für das Auge. Weil viel zu geringer Aufwand. Schade.

  • Passt super in die Straße bzw. diesen Abschnitt. Wie man am linken Rand des ersten Bildes schon erahnen kann, sieht auch der Rest der Häuser dort "so" aus.

  • Ein in der Kantstraße gelegenes ehemaliges Parkhaus vom Architekten Hermann Zweigenthal von 1930 wird demnächst, zumindestens aber bis Jahresende unter dem ursprünglichen Namen "Kantgaragenpalast" wieder eröffnet. Hier werden sich

    dann Start-Up-Unternehmen, Architektur- und Ingenieurbüros und Galerien befinden.


    Tagesspiegel

  • Goldstein hat ganz recht: die Fassaden sind noch immer weit entfernt vom was früher üblich war: mehr details, gleiderung. Patschke ist dann doch immer wieder etwas besser dan Nofer und Konsorten. Es sind noch immer steriele Bauten, zwar etwas gezwungen und würdig aber das war es dann.

  • Es bleibt für mich Industriele Architektur: alles gleich, wenig Variation. Und das ist schon 60 Jahren so. Ändert sich auch kaum.

    Bin erstaunt das Vielen es doch noch positiv bewerten.

  • Positiv fällt mir aus dem Blickwinkel auch auf, dass das Dach zum Prachtbau fließend verläuft. Das ist leider auch eher eine Seltenheit, derlei Harmonie.