Helsinki (Galerie)

  • Du bist ein echter Meister mit der Kamera! :anbeten: Unter Helsinki konnte ich mir bislang nichts vorstellen, danke für die schönen Einsichten.

    Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)

  • Da hat jemand richtig Freude am Fotografieren
    und beherrscht zudem sein Handwerk! : )
    Die Motivwahl und die Aufnahmen sind hervorragend
    und alles ist bestens in Szene gesetzt...bis hin zur
    Umrandung der Fotos.

    Verratest Du uns wie man das hinbekommt?
    Kameraausstattung...Tipps meim Fotografieren....etc.
    Das Auge für das Besondere muß natürlich vorhanden sein.

    D A N K E!!!

  • Meine Bilder von Helsinki reichen zwar nicht an die des Avillers heran, vorenthalten möchte ich euch sie aber auch nicht.

    Zuerst blicken wir auf den Dom.

    Die neogotische Deutsche Kirche.

    Die Dom-Orgel

    Philipp Melanchthon

    Der finnische Reformator Mikael Agricola

    Und natürlich Martin Luther

    Finnisches Nationalmuseum

    Das monumentale Parlament von 1931

    Typische Innenstadtszene

    Blick auf das Arbeiterviertel Kallio mit der gleichnamigen Jugendstilkirche.

    Fortsetzung folgt

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • 2. und letzter Teil

    Jugendstilbahnhof

    Russische-orthodoxe Uspenski -Kathedrale

    Halbinsel Katajanokka- Jugendstil im Osten

    Katajanokka ist sicherlich einer der schönsten Stadtteile Helsinkis aufgrund seiner geschlossenen Bauweise. Der finnische Jugendstil unterscheidet sich vom unseren Jugendstil dadurch ab, dass er regionaltypische Formen aufnimmt (Heimatstil).

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • Oberhalb des Portals steht, kaum noch lesbar, "Packhus".

    Ich beende meine Fotostrecke mit diesem prächtigem Stadtpalais. Zu einem späteren Zeitpunkt stelle ich Bilder der beeindruckenden Felsenkirche hinein und noch eineumfassende Galerie von Tallinn.

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • Aus bescheidenen Anfängen erwachsen, 1713 und 1808 abgebrannt und im 19. Jahrhundert repräsentativ wiederaufgebaut unter der Leitung des preußischen Architekten Carl Ludwig Engel zeigt sich Helsinki heute als klassizistisch-gründerzeitliche Stadt. Nett anzusehen, aber mir fehlt bei solchen Städten immer die geschichtliche Tiefe. In irgendwie vergleichbaren Städten wie Schwerin stehen wenigstens in der Mitte noch ein gewaltiger gotischer Dom und hier und da ein paar Fachwerkhäuser.

    Lobenswert erscheint, dass das Denkmal Zar Alexanders II. nach 1917 nicht niedergerissen wurde. Aus Mitteleuropa kennen wir ja ganz andere Vorgänge aus dieser Zeit.

    "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
    Arthur Schopenhauer

  • Nun, immerhin scheint das älteste Steingebäude von 1757 zu sein: Sederholm-Haus. Und im Stadtteil Östersundom gibt es wohl noch eine Kirche von 1754. Weiter zurück allerdings geht die historische Tiefe dort wohl nicht.

  • Wie versprochen liefere ich noch Bilder nach von der Felsenkirche in Helsinki. Dieser beeindruckende Sakralbau ist von aussen gar nicht als Kirche wahrzunehmen, sondern eher als Tiefgarage! Der Kircheninnenraum wird von rauen, unbehandelten Felswänden umgeben, darüber sorgt eine kupferne, kreisrunde Dachkonstruktion für den horizontalen Abschluss. Das Dach wird von 180 länglichen Fenstern getragen, die durch filigrane Betonstreben gebildet werden. Durch das natürlich einfallende Licht ergibt sich innerhalb der Kirche eine ganz besondere, ausgesprochen helle Atmosphäre, die sich sekündlich ändern kann, wenn draussen Wolken aufziehen. Die Akustik ist hervorragend und macht die Musik von Jean Sibelius, welche gespielt wird, noch schöner.

    Temppeliaukio-Kirche – Wikipedia

    Nun ein paar Eindrücke:

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • Bilder von schöne Helsinki im Winter

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  • Liebe Leute,

    Helsinki hat mich positiv sehr überrascht. Eine bemerkenswert schöne Stadt am Meer, sehr flesig, tolle Architektur und sehr spannende Geschichte.

    Hier einige Impressionen von mir.

    Parlament bzw. ein Regierungsgebäude

    Russische Botschaft

    Orthodoxe Kirche

    Regierungsgebäude/Parlament

    (C) Ludolf, meine

  • Ich werde ein paar Bilder von dem schönen Helsinki (Helsingfors) hochladen. Man sieht eine Verwandtschaft zu Stockholm – das liegt wahrscheinlich eher an der Nähe zur deutschen Architektur. Helsinki ist erst in der Russenzeit großgeworden. Die historische Hauptstadt war Åbo (Turku) und die Festungsstadt Sveaborg außerhalb des heutigen Helsinki (Helsingfors) war lange die zweitgrößte Siedlung Finnlands und ist heute eine der größten Festungsanlagen ihrer Art und sogar UNESCO-Weltkulturerbe. Wir fingen an mit dem ältesten Teil, den die Bewohner nicht immer liebevoll als „kleines St. Petersburg“ bezeichnen. Nicht als ein Vergleich, sondern mehr als eine kulturelle Anomalie. Dieses Stadtviertel stammt von einem deutschen Architekten aus Berlin, so vielleicht sollte man es eher „Minipotsdam“ nennen.


  • Es ist eindeutig eher St. Petersburg als Potsdam. Ich kann mich eigentlich in diese schönen Straßen gar nicht erinnern? Wie groß ist dieses Gebiet?

  • Versteh. Ist wirklich kein großes Gebiet, nur die angrenzenden Straßen um den Dom(Senats)platz. Ich war während der Kommunismuszeit in Skandinavien. Damals trafen wir Amis, die ein Visum für die SU hatten und nach Leningrad weiterreisen konnten, was uns Interrailern verwehrt war. Ich hab die sehr beneidet. Mit Finnland konnte ich damals nichts anfangen. Helsinki ist sicher neben Oslo die schwächste Hauptstadt, die ich je gesehen habe, natürlich kein entferntester Vergleich mit Kalibern wie Stockholm oder Kopenhagen. Turku ist außer Dom und Burg nicht der Rede wert. Auch die Finnen kamen mir bizarr vor (wie ein 'Franzose formulierte) mit ihrem damals extremen Alkoholismus.

    Deine Bilder sind weit schöner als die Stadt in meiner Erinnerung. Vielleicht hätte ich heute mehr Verständnis dafür.

  • Helsinki ist eine kleinere Stadt - die gleiche grösse wie Göteborg. Helsinki ist schön wenn man die richtige Erwartungen hat. Es hat eine kleine schöne alte Kern um die Dom und restliche ist eine Mischung aus Spektakuläre Grunderzeit, gelungene Art Deco, intressante moderne Architektur aber auch ziemlich viel skandinavische Muhl aus 1950 - 1970.


    Helsinki ist schon ein Tick intressanter als Oslo aber die Vergleich ist nicht falsch. Oslo ist nicht historische Metropole von Norwegen - das ist Bergen - die auch deutlich schöner und intressanter als neue Hauptstadt von Norwegen. Helsinki ist im Russenzeit gewachsen und Norwegen im Dänische Zeit.

  • Stimme zu. Ich kann mich halt nur noch an den Platz erinnern, der mir nicht besonders erschien. Die kleine Altstadt herum ist mir nicht in Erinnerung. Damals bin ich nur "auf Mittelalter" abgefahren, die Reise begann (nach Hamburg) ausgerechnet mit Lübeck, also mit einem ziemlich unerreichbaren Kaliber. Kopenhagen und Stockholm sind natürlich schöne Metropolen, die ich schon damals geschätzt habe, Malmö hab ich leider versäumt, über Upsala haben wir gescherzt, dass es jenseits vom Dombezirk ungefähr so urban ist wie Mürzzuschlag, Bergen und Trondheim (Drontheim?) waren ganz gut, aber sonst war Skandinavien halt in erster Linie Landschaft.

  • Stimme zu. Ich kann mich halt nur noch an den Platz erinnern, der mir nicht besonders erschien. Die kleine Altstadt herum ist mir nicht in Erinnerung. Damals bin ich nur "auf Mittelalter" abgefahren, die Reise begann (nach Hamburg) ausgerechnet mit Lübeck, also mit einem ziemlich unerreichbaren Kaliber. Kopenhagen und Stockholm sind natürlich schöne Metropolen, die ich schon damals geschätzt habe, Malmö hab ich leider versäumt, über Upsala haben wir gescherzt, dass es jenseits vom Dombezirk ungefähr so urban ist wie Mürzzuschlag, Bergen und Trondheim (Drontheim?) waren ganz gut, aber sonst war Skandinavien halt in erster Linie Landschaft.

    Man muss aber zustehen dass Vyborg nicht mehr zu Finland gehört - eine grosse Verlust. Von Bausubstanz gibt da mehr älteres als im Helsinki oder Åbo. Leider ist die Stadt die Verfall preisgegeben.

    Skandinavien und dann besonders die Norden waren dunn besiedelt - Stockholm und Visby ist im erste Linien die Städten mit meisten ältere Bausubstans und dass gilt von ganze Skandinavien. Kalmar lohnt sich auch ein Besuch. Vadstena hat auch eine schöne angebot von ältere Gebäuden. Die letzte tendiert Kleinstadt mit ein paar Glanzlichter. Lund ist ganz nett aber Malmö ist kein muss.

    Visby und umgebung ist aber eine Reise wert.

  • In Malmø ist unglaublich viel abgerissen worden. Ich würde behaupten, dass Kopenhagen die grösste Altstadt hat, die Gebäude sind aber natürlich etwas jünger als in Stockholm (1730-1810). Bergen fand ich sehr schön, dort gibt es wirklich viele schöne Ecken. Stockholm ist natürlich sehr schön, und Visby in Skandinavien einmalig. In Dänemark sieht es abseits von Kopenhagen eher mager aus. Ribe und Helsingør würde ich trotzdem empfehlen, wenn man in der Ecke unterwegs ist.